Korg Polysix vs Poly61

Dieses Thema im Forum "Analog" wurde erstellt von chubbychecker, 2. Dezember 2012.

  1. was ist euer favorit von den beiden Korgs?
    Vorteile nachteile? Ich hatte mal den Monopoly fand den aber zu Fx mässig und wenig musikalisch
     
  2. VEB_soundengine

    VEB_soundengine recht aktiv

    ich habe mal einen korgfan besucht.

    der hatte 2 polysixe und 2 61er am start. mit der combo hat der echt schöne arp-melodien gebastelt.
    klar, weit weg von acid, dubstep oder anderer kuriositäten. das war sehr musikalisch und hätte sicherlich EM
    liebhaber begeistert, bestimmt mehr, als die häufig anzutreffenden ROM player FX gewitter ...

    beides schöne synthis.. jeder auf seine weise stark limitiert. :opa:
     
  3. warum denkst du dass sie limitiert sind? bzw was fehlt deiner meinung nach?
     
  4. ppg360

    ppg360 fummdich-fummdich-ratata

    Ein VCO mit Suboszillator beim P6, keine FM, Crossmodulation, Ringmodulator... ein stark limitierter Polysynth, der erschwinglich sein und simple Synthesiserklänge erzeugen können sollte (Filter auf und Filter zu). Die eingebauten Effekte sind ganz nett, geben ihm aber sofort einen Stringsynth-Charakter, der Arpeggiator ist ganz putzig, hat aber nur zwei Modi. Unisono ist auch noch ganz nett, ebenso die Chord Memory. Er klingt okay dank der SSM-Filter, ist auch bedeutend interessanter als der P61, aber unter´m Strich sind beide Kompromisse für die Klientel, die keinen Prophet 5, Memory Moog, OB(-X(a)) oder Roland Jupiter 8 bezahlen konnte -- und der 61 kam zu spät, um noch gegen die Novität "DX-7" anstinken zu können.

    Ich habe meinem P6 nie nachgetrauert.

    Stephen
     
  5. microbug

    microbug |||

    Der Poly61 war der leider verschlimmbesserte Nachfolger des Polysix und hier schon Gegenstand eines eigenen Threads.

    Ich würde jederzeit einen Polysix dem 61er vorziehen, denn ich will Knöppe zum Schrauben und SSM-Filter, klingt für mich auch einfach voller als der 61er, trotz nur einem VCO.

    Beim 61 hat man alles, was den 6er so nett machte, über Bord geworfen. Statt 1 VCO mit Subosc gabs 2 TCVCOs, statt SSM-Filter iirc schon den NJM-2069 (Korg-Eigenbau), statt Drehregler eine Bedienung a la DX7 und leider nur noch grobe Rasterung der Parameter. Die Hüllkurven sind als einiges noch über einen SSM-Chip realisiert, also in Hardware. Statt der Rädchen gabs jetzt einen Joystick. Eine Effektsektion mit Chorus, Phaser und Ensemble fehlt gänzlich, und gerade die kann beim Polysix doch einiges bereichern.

    Problem beim 6er sind die auslaufenden Akkus und damit einhergehende Totalschadengeräte. Da gibt's jetzt aber Abhilfe vom Kiwitechnics in Form eines Austauschboards, welches gleich mehr Speicher und MIDI nachrüstet.

    Vom Klang her gefällt mir der 6er klar besser, von daher bin ich froh, daß Korg den jetzt als Software fürs iPad rausbrachte, die Hardware mag ich nimmer haben :)
     

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