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Battle Krell-Battle

Möge der bessere gewinnen - Voting für Tracks, welcher gefällt dir am besten? Passt am besten?

DeepSea

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Herzlich willkommen zur Schlacht der generativen Musik!!

In diesem Battle geht es thematisch um die Verwendung von Zufallsereignissen in der Gestaltung elektronischer Klangwelten. Das eigentliche Krell-Patch basiert auf dem Film 'Forbidden Planet' (1959) und steht heute gewissermaßen für den Ursprung generativer Musik. Es erzeugt eine Abfolge von Tönen, bei der jeder Ton einen zufälligen Wert jeweils für die Tonhöhe, Hüllkurve sowie Tondauer annimmt. Aus dieser Kombination bereits entstehen völlig unstrukturierte, unvorhersehbare Tonfolgen, die sich in einem ständigen Umbruch befinden und durch überraschende Wechsel zwischen träge, fließend und abrupt, sprunghaft kennzeichnen.

Hier sollen nun musikalische Kreationen gesammelt werden, die sich mit dem Übergang zwischen Bestimmtheit und Willkür beschäftigen. Im Mittelpunkt stehen also Kontraste wie etwa bewusste Handlung und Affekt, Erwartung und Ungewissheit, Thema und Improvisation, Ordnung und Chaos, Kontrolle und Ohnmacht, Gesetz und Regellosigkeit.

Die Aufgabe ist also, irgend eine Art self-running, chaotic, random, generative Patch zu erstellen und es musizieren zu lassen. Der kontrollierte Anteil dabei ist, dass das Patch mittels bewusster Entscheidungen entwickelt wurde. Der unkontrollierte Anteil wird dadurch repräsentiert, dass der musikalische Output letztlich aber ohne weiteres Zutun hervorgebracht wird und es damit dem Künstler ermöglicht, selbst Teil des Publikums zu werden und seinem eigenen Schaffen zu lauschen.

Da in vielen Geräten von heute diverse Funktionen zur Randomization zum Standard gehören, dürfte es den meisten hier nicht schwer fallen, ein solches Patch aus dem eigenen Synth-Park zusammenzubauen. Was ihr am Ende verwendet (HW) und wie ihr dabei den Zufall integriert, soll ohne weitere Einschränkung sein. Es muss also kein typisches Krell-Patch herauskommen! Wichtig ist im Grunde nur, dass ihr während der finalen Aufnahme, abgesehen von einem Initialvorgang wie dem Starten einer Clock oder Triggern einer Note, nicht weiter in das Geschehen eingreift, sondern den Dirigentenstab der Zufälligkeit überreicht, um diese innerhalb der von euch festgelegten Grenzen frei walten zu lassen. Das Patch spielt allein sich selbst, und jede neue Initialisierung würde auch eine neue musikalische Realisation hervorbringen. Ihr lasst euer Patch also dudeln und nehmt es auf bzw filmt es ab solange es euch gefällt (sagen wir 2-10 Min). Es müssen nicht zwangsläufig alle Geräte zu sehen sein, aber halt wenigstens so viel Gear, dass auch das Auge mithören kann. Das wäre schon alles. Insbesondere inhaltlich darf euer Beitrag ganz ohne Vorgabe gestaltet sein. Ob melodisch, harmonisch, dissonant, sphärisch, noizy oder rhythmisch, das ist hier egal. Vielleicht sogar zufällig mal so, mal anders!

Ihr lasst mir dann euer Werk in irgendeinem YT-fähigen Format zukommen und ich stelle die Beiträge hier im Forum als 'nicht-gelistetes Video' anonym zum Voting zur Verfügung. Das heißt, die Links erscheinen bei YT nicht öffentlich sondern können nur von hier aus angeklickt werden oder über die direkte Eingabe im Browser. Nach dem Voting dürfen sich die Künstler gerne outen, müssen das aber natürlich nicht.

Abgabeschluss: Sa, 02. Mai 2026, 22:00 Uhr
Ihr habt also den ganzen April Zeit. Danach ist SUPERBOOTH. :D

Viel Spaß beim Patchen, ich freue mich über jeden Beitrag!!
 
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M.i.a.u.: marcos, banalytic, Moogulator und 10 andere
Interessant genug, um es zu verfolgen - Bin da zum machen eher unzugänglich
 
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M.i.a.u.: DeepSea
cool, vielleicht mache ich da mal mit - wäre ne gute gelegenheit, mich in meinen neuen easel reinzufuchsen. hab allerdings noch null erfahrung mit videografie. mal gucken...
 
  • #10
Finde ich klasse.
Der Ambient kann das ziemlich gut, dazu noch ein paar probability Drums und fertig.
Hab ich letztens genauso praktiziert und fand das Ergebnis ziemlich adäquat.
 
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M.i.a.u.: DeepSea
  • #11
Ich bin vermutlich wieder mal der einzig unwissende ignorant hier im erlauchten Kreise, der sich erst einmal ergoogeln musste, was ein Krell-Patch ist...:traurig:

Wer sich gutes tun will, der überspringt die erste Minute... Der eigentliche Informationsgehalt beginnt bei ca. 1:10.







Ansonsten ein sehr spannendes Thema.
 
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M.i.a.u.: robworld, ganje, Lumm und eine weitere Person
  • #12
Ja, da findet man viele coole Beispiele im Netz. Versteift euch aber nicht allein auf Krell-Patches. Die sind hier natürlich willkommen, aber ich sehe das mehr so wie von @sllk angedeutet. Wer einen Sequencer mit Random-Mode hat, oder auch Step- oder Parameter-Probability, der könnte schon mitmachen.
 
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M.i.a.u.: bartleby, sllk und SirAdrianFish
  • #13
interessantes Thema, aber ich bin noch nicht sicher, ob ich teilnehmen werde.
Der Hauptgrund ist, dass ich eigentlich kein Video mache, erst recht keine Aufnahmen aus meinem Studio.

Frage zum Regelwerk: Wenn man mehrere Synths verwendet, müssen diese nicht unbedingt mit Patchkabeln zu einem System verbunden sein, oder? Gesetzt, jemand hat kein Modularsystem, aber z.B. zwei Synths, die unabhängig voneinander in der Lage sind, generative Patches abzuspielen.
 
  • #14
Den Ansatz des Battles finde ich interessant! Ist mal was Anderes. Ich habe aktuell einige Geräte (auch schon länger verstaubt im Schrank) die den generativen Part leisten, random oder auch lang-sequenzig. Ich gucke mal was geht.
P.S.: Erfahrung mit Videos habe ich (Siehe mein YT-Kanal). Equipment ist vorhanden.
 
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M.i.a.u.: DeepSea
  • #15
Frage zum Regelwerk: Wenn man mehrere Synths verwendet, müssen diese nicht unbedingt mit Patchkabeln zu einem System verbunden sein, oder? Gesetzt, jemand hat kein Modularsystem, aber z.B. zwei Synths, die unabhängig voneinander in der Lage sind, generative Patches abzuspielen.
Genau, mit 'Patch' meine ich nur das Gesamtarrangement an verwendeten Geräten. Verbunden durch Patchkabel, Midikabel, Wifi oder was auch immer. Muss also definitiv kein Modular sein. Garnicht verbunden wäre auch denkbar.
 
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M.i.a.u.: Scenturio
  • #16
Verbunden durch Patchkabel, Midikabel, Wifi oder was auch immer.
ok, das heißt, z.B. ein Polybrute und ein Quantum oder 3rd Wave wären ok, wenn beide per MIDI zumindest an der selben DAW hängen, die die Midi-Clock vorgibt, richtig? Frage für die Leute ohne (semi)modulares Setup. ;-)
 
  • #17
hab allerdings noch null erfahrung mit videografie.
Vielleicht noch ein Wort dazu. An die Videoaufnahme will ich keine Ansprüche stellen. Eine Handykamera ist mE völlig ausreichend. Habe selbst nichts Hochwertigeres.

Und um Video und Audio dann übereinanderzulegen, braucht es heute auch nicht mehr viel. Das können sogar einige DAWs. Sollte da dennoch jemand Schwierigkeiten haben, kann das Zusammenführen auch ich übernehmen.
 
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M.i.a.u.: SirAdrianFish
  • #19
Sollte da dennoch jemand Schwierigkeiten haben, kann das Zusammenführen auch ich übernehmen.
als Video-Neuling: für die Synchronisation bastelt man sich dann am besten eine Art "Klappe", die ein deutlich erkennbares Bild- und Tonsignal erzeugt, oder gibt es da inzwischen modernere Möglichkeiten?

Ich nehme an, nachträgliche Bearbeitung des Audios (z.B. nachträgliches EQing der einzelnen Spuren) ist nicht erlaubt?
 
  • #20
als Video-Neuling: für die Synchronisation bastelt man sich dann am besten eine Art "Klappe", die ein deutlich erkennbares Bild- und Tonsignal erzeugt, oder gibt es da inzwischen modernere Möglichkeiten?
Sowas ist idR garnicht nötig. Meistens blinken ja ohnehin diverse Lämpchen von Sequencern, LFOs oä im Takt, oder bei mir wird man am Anfang vermutlich meine Hand sehen, die einen Start-Knopf drückt. Das genügt schon, um Bild und Ton hinterher übereinanderlegen zu können.

Ich nehme an, nachträgliche Bearbeitung des Audios (z.B. nachträgliches EQing der einzelnen Spuren) ist nicht erlaubt?
Also EQing im Sinne eines Mixing und Mastering lasse ich gerne durchgehen. Es sollen aber keinerlei Effekte oder sonstige klanggebende/klangformende Mittel nachträglich zugefügt werden. Ich möchte ja im Wesentlichen das hören, was dein Patch hervorgebracht hat, also was auch du bei der Aufnahme gehört hast.
 
  • #21
Meistens blinken ja ohnehin diverse Lämpchen von Sequencern, LFOs oä im Takt, oder bei mir wird man am Anfang vermutlich meine Hand sehen, die einen Start-Knopf drückt. Das genügt schon, um Bild und Ton hinterher übereinanderlegen zu können.
Lämpchen wären mir zu ungenau - da kann man sich ja leicht mal um eine 8el-Note vertun. Der Monitor mit der DAW steht bei mir ganz woanders als die Synths, die ich vermutlich verwenden würde. Also werde ich mir einen visuell-akustischen Cue bauen.

Also EQing im Sinne eines Mixing und Mastering lasse ich gerne durchgehen. Es sollen aber keinerlei Effekte oder sonstige klanggebende/klangformende Mittel nachträglich zugefügt werden. Ich möchte ja im Wesentlichen das hören, was dein Patch hervorgebracht hat, also was auch du bei der Aufnahme gehört hast.
Aber Effektgeräte/Bodentreter direkt hinter die Synths packen, ist erlaubt, richtig?

Beim Mixing wären natürlich Leute im Vorteil, die über ein Interface mit mehreren Eingängen verfügen. Sorry für die vielen Fragen, aber mein Workflow und Setup war bisher immer darauf ausgelegt, Spuren nur einzeln und nacheinander aufzunehmen, da müsste ich mal schauen, was für so eine Challenge geht und was nicht. ;-)
 
  • #22
als Video-Neuling: für die Synchronisation bastelt man sich dann am besten eine Art "Klappe", die ein deutlich erkennbares Bild- und Tonsignal erzeugt, oder gibt es da inzwischen modernere Möglichkeiten?

Ich nehme an, nachträgliche Bearbeitung des Audios (z.B. nachträgliches EQing der einzelnen Spuren) ist nicht erlaubt?
Fingerschnippen geht auch. Man will einfach ein möglichst kurzes, deutliches Audiosignal, das in der Waveform gut erkennbar ist. Aber man kann auch, z.B. in DaVinci Resolve (Gratisversion) Audio und Video selektieren und mit Rechtsklick auf "Sync per Audio" klicken. Dann ist alles synchronisiert, selbst wenn Audio und Video weit auseinanderliegen.
 
  • #23
Fingerschnippen geht auch. Man will einfach ein möglichst kurzes, deutliches Audiosignal, das in der Waveform gut erkennbar ist.
ja genau - ich hätte jetzt in die Hände geklatscht. Darf nur nicht vergessen, dann auch ein Mikrofon mitlaufen zu lassen. (wenn man zum ersten mal Video macht, gibts doch einiges zu beachten :mrgreen: - mein letztes Mal war zu Super-8 Zeiten, da noch ohne Ton.)
 
  • #24
Sehr spannendes Thema. Bekomme auch gerade große Lust dazu, ein Teil der kreativen Gemeinschaft zu werden, allerdings schreckt mich das Thema Video, so genial ich die Idee auch finde, auch gerade ein wenig ab.

Aber man kann auch, z.B. in DaVinci Resolve (Gratisversion) Audio und Video selektieren und mit Rechtsklick auf "Sync per Audio" klicken. Dann ist alles synchronisiert, selbst wenn Audio und Video weit auseinanderliegen.
Das liest sich immer so schön einfach. Als Beginner stellt sich die Praxis dann in der Regel doch immer etwas komplexer/komplizierter dar.
 
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M.i.a.u.: treponema, Golden-Moon und Phil999
  • #25
Das liest sich immer so schön einfach. Als Beginner stellt sich die Praxis dann in der Regel doch immer etwas komplexer/komplizierter dar.
stimmt. Z.B. dass für Resolve eine Graphikkarte mit mindestens 8GB VRAM empfohlen wird. Und dass man eine dezidierte Festplatte bzw. SSD für das Videomaterial installiert haben sollte. Da hört's bei vielen schon auf. Es geht zwar auch ohne, selbst mit einem alten Laptop. Aber es läuft dann vielleicht nicht ganz so flüssig.

Aber Kollege @DeepSea hat ja schon angeboten zu helfen. Videos machen sollte nicht ein Hindernis sein. Bei Bedarf könnte ich da auch mit Rat und Tat behilflich sein.
 
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M.i.a.u.: SirAdrianFish und DeepSea
  • #26
wir driften zwar gerade ein bisschen off topic (eigenen thread dazu?🤔), aber:

als komplett videounerfahrener hätte ich gedacht, am einfachsten nimmt man einfach die audiospur gleich direkt zusammen mit dem video auf - also mit dem usb-audio-interface gleich rein ins handy, in der kamera-app auf aufnahme klicken, los gehts. liege ich da falsch?
 
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M.i.a.u.: estebamzen
  • #27
also mit dem usb-audio-interface gleich rein ins handy, in der kamera-app auf aufnahme klicken, los gehts. liege ich da falsch?
kann man jedes Interface an jedes Handy hängen? Und die Kamera-App würde gleich das Eingangs-Audio verarbeiten? Oder soll ich mir noch ein extra mobile-Interface holen und das dann an den Group-Out meines Mixers hängen? Ich hätte das jetzt getrennt aufgenommen, und hinterher per Video-Edit-Software (da gibt es noch einfacheres als DaVinci Resolve) zusammengefügt.
 
  • #28
na mal sehen, wahrscheinlich geht beides. wir werden es schon irgendwie hinkriegen. man wächst ja auch mit seinen herausforderungen. :)
 
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M.i.a.u.: sllk
  • #29
Damit ihr euch nicht verrückt macht….


Logic kann das auch.

Einfach mit den Telefon Filmen per AirDrop oder was auch immer auf den Rechner und von dort einfach in ein Spur der DAW(bei mir Ableton*) schieben, bissl zurecht schubsen und rendern fertig.
Ist wirklich nich viel schwerer als ein Audifile reinzuziehen….
 
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  • #30
Eine Alternative ist, per Audiointerface* auf Macbook in Quicktime aufnehmen. Hat man ein Iphone, kann man das als Kamera wählen und das Audiointerface* als Ton und es wird direkt in eine Datei zusammengeführt.
 
  • Gute Idee
M.i.a.u.: bartleby und sllk
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