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Kunst und Finanzierung

Das hat jetzt nicht direkt mit Synthesizern zu tun, aber irgendwie dann doch.


 
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M.i.a.u.: Moogulator und oli
Auch das hat nichts mit Synthesizern zu tun, aber wo passt es besser hin?

Glaube nicht, dass solche Ideen mit dieser oder der kommenden Regierung umgesetzt würden.
Aber wünschenswert wäre es, solange Elektronische Musik™ auch Kunst ist und nicht nur im Pub mit Zupfinstrumenten zu hantieren.
Es wäre generell gut, wenn die Kultur eine gewisse Förderung hat, um Räume und Raum hat, es steht so viel leer - sowas könnte bereits helfen.
Ebenso würde es die trostlosen Städte durch sinnvolle Dinge erweitern, wo es sich lohnte, dort hin zu gehen, denn nicht jeder interessiert sich für das was jetzt da ist - Casino, Spielhölle, Raucherclub und Wasserpfeifen - alles nicht so wirklich einladend.

Wurde mal nebenbei hier und da erwähnt https://www.sequencer.de/synthesizer/threads/fairer-streaming-dienst.168838/post-3024466 // https://www.sequencer.de/synthesizer/search/1293579/?q=irland&o=relevance
 
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M.i.a.u.: oli und sllk
Zur Erklärung:

die beiden ersten Beiträge waren zuerst in den "Synth-Posts, die wo keinen eigenen Thread rechtfertigen tun". Da passten sie aber nicht wirklich rein, nun wurden sie von der Moderation auf meine Anregung hin dankenswerter weise in diesen neuen Thread ausgelagert.

Bleibt nur die Frage, ob es einen generellen Thread "Musik-Posts (ohne Synthsizerbezug) die keinen eigenen Thread rechtferigen" geben sollte.
 
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M.i.a.u.: Moogulator
Glaube nicht, dass solche Ideen mit dieser oder der kommenden Regierung umgesetzt würden.
Nee, solange Kultur nur Luxus ist, der Geld kostet...

Aber wünschenswert wäre es, solange Elektronische Musik™ auch Kunst ist und nicht nur im Pub mit Zupfinstrumenten zu hantieren.
Es wäre generell gut, wenn die Kultur eine gewisse Förderung hat, um Räume und Raum hat, es steht so viel leer - sowas könnte bereits helfen.
Habe grade gelesen, dass man mal Schüler, die schlecht in Mathe waren, in 2 Gruppen eingeteilt hat - die einen hat Zusatz-Mathe bekommen, die anderen lernten stattdessen ein Instrument. Und die waren dann besser in Mathe als die anderen. Musik hilft also auch gegen den Studentenmangel im MINT-Bereich!

Ebenso würde es die trostlosen Städte durch sinnvolle Dinge erweitern, wo es sich lohnte, dort hin zu gehen, denn nicht jeder interessiert sich für das was jetzt da ist - Casino, Spielhölle, Raucherclub und Wasserpfeifen - alles nicht so wirklich einladend.
Also bitte - es gibt doch auch noch Starbuck's und Pizza Hut, die unsere Städte verschönern und lebenswerter machen!
 
Habe grade gelesen, dass man mal Schüler, die schlecht in Mathe waren, in 2 Gruppen eingeteilt hat - die einen hat Zusatz-Mathe bekommen, die anderen lernten stattdessen ein Instrument. Und die waren dann besser in Mathe als die anderen. Musik hilft also auch gegen den Studentenmangel im MINT-Bereich!
wenn es im Internet steht, muss es stimmen. ;-) Jedenfalls hatte ich Instrumentalausbildung, war aber dennoch eher schlecht in Mathe. 🤷‍♂️

Auch das hat nichts mit Synthesizern zu tun, aber wo passt es besser hin?

2.000 berechtigte Künstler
fragt sich, wie man sich als berechtigter Künstler qualifiziert. Reichen da 20 Follower auf Soundcloud? 🤔
 
Ich finde das Thema absolut überfällig, nicht nur zwischen Streaming und KI, dabei wurden in jeder Stadt nahezu alle Dezernenten weg geräumt, Köln - hatte mal 5, jetzt 1, bald vermutlich niemanden mehr. Es ist klar, was das bedeutet - nicht nur die kleine Nachtmusik, also Mainstreamklassik ist da betroffen, denn wir alle profitieren als Artists von Räumen, wir kriegen zwar nicht die Superslots - aber wir kriegen dadurch eher Raum als ohne sowas. Manche Dinge sind gefördert, mal teilweise, mal mehr - Oft geht es um die Bestückung zB PA und so weiter.

Und das sind sehr wichtige Dinge, hier sowas wie eine Kulturflat oder Hilfe einzurichten, da haben wir die KSK. Da reicht es "nur" bis zu günstigeren Lebenskosten. Das schätze ich schon sehr und finde das gut. Das gilt für Dozenten, Journalisten/Autoren und Künstler (Bildende und Darstellende, Noisende und Stille).

Kultur bringt Leute zusammen, macht bessere Gefühle, man muss auch nicht ständig Locations dicht machen wie Köln den Jugendpark oder Gebäude 9 bedrängt hat. Es muss eben alles geben, Raum, Möglichkeit und etwas Hilfe - das muss manchmal nicht einmal Geld kostet. Ich habe schon in vielen Locations gespielt, die später abgerissen wurde (haha, ein Schelm der dabei das denkt, was ich denke).

Dadurch gab es wenigstens eben Raum, an Geld an Leute denke ich da nicht, so Illusionen mache ich mir über Merz-Gedanken nicht.
Das ist einfach nicht realistisch, man arbeitet zu wenig, etc.

Die Gäste kommen doch wegen der Spielhöllen und Banken. Auf keinen Fall wegen der Events, Musik, der Kunst und der Ideen die dort gezeigt werden. Niemals.

Die Sache mit MINT ist möglich aber aus Schuldenken bin ich altersbedingt etwas 'raus - ich glaube das läuft da ohnehin längst total anders. In meiner Zeit gab es in der Schule auch niemals Synthesizer, so wie Bruno Matelli in "Fame" ;')
Wobei das ja "seine" waren. Aber sowas hätte ich im Schulumfeld auch etwas anders empfunden, weil dort ist man nicht nur unter Freunden.


Aaaaber - wir sollten nicht jammern sondern etwas bauen, Ideen, sagen, dass wir das wünschen.
Nur so würde es real, nicht nur durch nein sagen.

Daher schreibe ich öfter mal, was ich glaube was realistisch ist - hier im "Dorf" gab es schon mal leere Passagen-Räume, die eh niemand mietet, weil die zu viel Geschäfte haben. Wir brauchen zwar auch Wohnraum aber - da würde es niemandem weh tun mal hier und da was zu machen, was irgendwie Kunst ist. Gern auch da, wo auch Leute sind. Die Stadt würde auch mehr Eis und Pizza verkaufen wenn Leute dort sind und sich wohl fühlen.

Aber wir könnten mal rumspinnen mit dem Künstlergehalt - aber auch wann man das bekommt?
Ich hab ne TD3 gekauft, krieg ich das? Das wäre schon berechtigt, wo das beginnt.
 
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M.i.a.u.: oli
Aber wir könnten mal rumspinnen mit dem Künstlergehalt - aber auch wann man das bekommt?
hab das vor paar Wochen geschaut und weiß es daher nicht mehr genau, aber man muss sich dafür bewerben und dann wird ausgelost. Waren 2 bis 3000 Menschen, was ein geringer Teil der Gesamtkünstler in Irland ist...bereits zum zweiten Mal.

 
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M.i.a.u.: Moogulator
wenn es im Internet steht, muss es stimmen. ;-)
Nee, das stand in einem Buch - "Die Macht der Musik" von Fichtner:

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Jedenfalls hatte ich Instrumentalausbildung, war aber dennoch eher schlecht in Mathe. 🤷‍♂️
Ohne Musik wäre es nicht "eher schlecht" gewesen, sondern Totalausfall ;-)

fragt sich, wie man sich als berechtigter Künstler qualifiziert. Reichen da 20 Follower auf Soundcloud? 🤔
Bestimmt.
 
  • #10
Ich finde es immer schwierig, wenn Dinge per Los oder Gießkanne verteilt werden. Da fallen idR immer die durch, die nicht vorn sind oder irgendeiner Agenda folgen oder einfach sogar nach Los - dennoch ist es wirklich gut, dass man einfach etwas tut für Kunst - denn DAS ist schon sehr positiv, nachahmenswert und besser als aus der Politik zu hören, was hier und da aktuell so abgeht.

Ich will nicht beginnen von einem etwas kaputten Infrastruktur Staat der immer mehr Geld will, sehr viel sich Sondergebongt hat - also bei uns.
Da muss auch nicht jeder sich bedienen, aber sowas muss auch bei "uns" ankommen, also denen die was machen, nicht gemeint sind Wohnzimmer Musiker - die ich zwar mag, aber da wäre sicher eine Grenze zu ziehen. Also etwas politisch ist das und ich sollte nicht "kritisch" schreiben, es ist oder kann eine Grund sein zu sagen - ja ist schön hier, und sowas fördert etwas wo wir zu wenig drauf achten, gerade weil man so viel über Geld spricht - das ist auch extrem, manchmal gehen Dinge ohne viel Aufwand, die könnte man sich machen, diese Mühe. Das wäre super - dann muss man nicht mal Geld verteilen sondern Möglichkeiten. Klingt auch wie ein Politplakat - aber ich sehe das dann positiv, wenn sowas immer mal gemacht wird oder würde.
 
  • #11
Die Sache mit MINT ist möglich aber aus Schuldenken bin ich altersbedingt etwas 'raus - ich glaube das läuft da ohnehin längst total anders.
Ein Instrument zu lernen/können soll aber auch bei Alzheimer helfen. Nicht, dass es davon weggeht, aber man schafft offenbar Reserven im Hirn, so dass der Schaden erst später auffällt.
 
  • #12
Nee, das stand in einem Buch - "Die Macht der Musik" von Fichtner:
ok, ich korrigiere mich: wenn es in einem Buch (oder einer Studie) steht, muss es stimmen. ;-)

Dass es da durchaus positive Effekte geben kann, will ich nicht bestreiten, aber bei Pauschalaussagen bin ich immer skeptisch (ohne das Originalpaper gelesen zu haben, und die Methodik und alle beteiligten Variablen zu kennen).

dass ich in Mathe eher mäßig war, lag übrigens eher am mangenelnden Interesse zur Schulzeit - konnte Mathe sogar nach der 12. komplett abwählen (lol) - paar Jahre später war ich im Informatikgrundstudium einer der besten in Analysis und Digitaltechnik. Ein ähnliches Problem hatte ich im übrigen auch mit der Instrumentalausbildung: meistens zu faul zum Üben und daher weit unter der theoretisch erzielbaren Leistung geblieben. Naja, zum Rumschrauben an Synths reichts.

Ein Instrument zu lernen/können soll aber auch bei Alzheimer helfen.
Generell hilft alles, was das Gehirn trainiert. Das kann auch Sport sein oder andere Hobbies (z.B. lesen oder schreiben). Beim Essen bin ich mir noch nicht sicher, ob wohl das eines meiner liebsten Hobbies ist ...
 
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M.i.a.u.: betadecay
  • #13
Ein Instrument zu lernen/können soll aber auch bei Alzheimer helfen. Nicht, dass es davon weggeht, aber man schafft offenbar Reserven im Hirn, so dass der Schaden erst später auffällt.
Auf Jeden.
Aber ich würde es einfach begrüßen, wenn man nicht nur zerfällt sondern die Leute sich mehr in der Kunst und Kultur treffen und ggf. einfach wieder mehr reden, machen und merken, dass sie viel bewegen können - das wäre auch gut für andere Bereiche als nur "Kunst".
 
  • #14
Auf Jeden.
Aber ich würde es einfach begrüßen, wenn man nicht nur zerfällt sondern die Leute sich mehr in der Kunst und Kultur treffen und ggf. einfach wieder mehr reden, machen und merken, dass sie viel bewegen können - das wäre auch gut für andere Bereiche als nur "Kunst".
Die Kunst an sich hat doch keine Zukunft mehr, sie ist auch nicht systemrelevant.
Weil man davon nicht mehr leben kann, wird das berufliche Ausüben von Kunst nur den wenigen wohlhabenden Menschen vorbehalten sein, die sich das leisten können.
Bewegen wird sich da garnix.
Hoch leben die Künstlichen Intelligenzen, die können sich dann untereinander treffen und miteinander reden.
 
  • #15
Ich glaube, du hättest was in "morbid battle" posten sollen.
Wenn wir alle uns damit abfinden, ist es beschlossen.

Ja, ist schwer - wir haben auch keine Lobby, dennoch wäre es wichtig solche Ideen einfach erst einmal zu haben - je mehr das tun, desto eher gibt es die Idee und wenn das passiert, kommt es auch bei denen an, die (anders) entscheiden können.

Klar, der Trend geht dort hin, da ist klar - wo und bei wem das eher in diese Richtung läuft.
 
  • #16
Das hat jetzt nicht direkt mit Synthesizern zu tun, aber irgendwie dann doch.



Ist wahrscheinliche eine elitäre Nabelschau, die nunmehr gegen die Wand gefahren wurde.

Wie so ziemlich jeder Hochschulstudiengang im Bereich Künste und Musik -- ich erinnere mich mit Grausen an die Aufnahmeprüfung für Tonmeister in Detmold, die mit Ton(studio)technik im weitesten Sinne nichts zu tun hatte, dafür aber mit Elektrotechnik, Musiktheorie und Instrumentalfach: "Spielen Sie drei klassische Stücke Ihrer Wahl auf Ihrem Instrument vor."

Was seinerzeit beim Mini Moog ziemlich lustig geworden wäre.

Wenn sich also Bildungseinrichtungen selbst das Wasser um ihren Elfenbeinturm herum abgraben und die eigene Glaubwürdigkeit torpedieren, fällt ihnen das irgendwann mal vor die Füße.

Mein Mitleid hält sich in sehr engen und überschaubaren Grenzen.

Stephen
 
  • #17
Na, das ist das Äquivalent zu Rock Hall of Fame erkennt Bands wie Kraftwerk und Depeche Mode erst vor 1-2 Jahren, U2 klappte schon in den 80er/90ern.
Das ist wohl verstaubtes Denken. Erschreckend, was da noch für Gedanken kreisen bei denen.
 
  • #18
Na, das ist das Äquivalent zu Rock Hall of Fame erkennt Bands wie Kraftwerk und Depeche Mode erst vor 1-2 Jahren, U2 klappte schon in den 80er/90ern.
Das ist wohl verstaubtes Denken. Erschreckend, was da noch für Gedanken kreisen bei denen.

Mein Reden.

Wenn sowas von der Bildfläche verschwindet, ist das nur eine Fußnote im Kulturbetrieb, und wenn sowas nicht subventioniert und/oder über Studiengebühren finanziert würde (und somit elitär wird), wäre es schon längst im Orkus angekommen.

Into oblivion, wie es im Englischen so schön heißt.

Stephen
 
  • #19
Es wäre generell gut, wenn die Kultur eine gewisse Förderung hat, um Räume und Raum hat,
Hier in München kommt demnächst eine interessante Vorlage zur Abstimmung im Stadtrat: es soll eine Planungs- und Bau-Richtlinie für das geben was bisher Gewerbegebiete waren. Zukünftig soll es keine reinen Gewerbegebiete mehr geben. Stattdessen sollen Mischgebiete entwickelt werden (mal mehr mit Schwerpunkt Wohnen, mal mehr mit Schwerpunkt Gewerbe), und - das ist jetzt für unsere Thema wichtig - neben der verpflichtenden Bereitstellung von Wohnraum ist auch der Bau von Kultur-orientierten Räumen enthalten. Sprich: Wer eine Gewerbe-Immobilie baut, der muss dann zB Proberäume, oder gar Auftrittsmöglichkeiten oder sowas wie zB ein Kino mit einplanen.

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-wirtschaft-buero-wohnen-sobon-li.3382792 (leider hinter der Bezahlschranke)

Zum bisherigen rein für Wohnungsbau geltenden Modell -> https://stadt.muenchen.de/infos/sozialgerechte-bodennutzung.html
 
  • Gute Idee
M.i.a.u.: betadecay und Moogulator
  • #20
Da ich selbst im Mischgebiet wohne - klar - wieso nicht und das mit dem Kino würde ich schon als Kultur gelten lassen, wenn da nicht nur Marvel-Quatsch und Herr der Ringe läuft.
Die Idee das zu fusionieren damit Leute eben auch Raum haben ist erstmal besser als keine.

Schon super, dass das zumindest mal versucht wird. Wo auch immer es landet.
 
  • #21
Marvel-Quatsch und Herr der Ringe läuft.
damit bist du jetzt möglicherweise einigen Tolkien- und/oder Jackson-Fans auf die Füße getreten. ;-)
(andererseits: was stört's die Eiche, wenn sich eine Sau dran reibt?)
Bei der neueren Amazon-Serie zum Thema wäre ich allerdings bei dir.
hach, das waren noch Zeiten, als Kino bezahlbar, gemütlich und erträglich war ...

Mischgebiet klingt auch sonst nicht schlecht: dann wird es vielleicht mal wieder was mit der Firmengründung in der Garage (aktuell darf man da ja mancherorts außer Auto und Zubehör nicht mal was anderes lagern).
 
  • #22
damit bist du jetzt möglicherweise einigen Tolkien- und/oder Jackson-Fans auf die Füße getreten. ;-)
Das nehme ich gern auf mich, hab ich schon gesagt dass ich zudem Michael Jackson auch immer schrecklich fand - und Dune 2 - boar war das lame Religionsgekrampfe. Und es gibt noch mehr ;) *🔥

Die Mischsache kann natürlich dazu führen, dass da laute Maschinen und Gebläse werkeln, aber vielleicht sind PV Panels dann wenigstens erlaubt und noch wichtiger wäre mir einfach dieses allgemeine Gefühl "unsere Stadt" zu haben und nicht "deren". Die Stadt nach (Politikernamen hier einsetzen), wäre auch nicht meins - weil ich aktuell keine Stoßrichtung mag oder mir zu eigen machen wollte.
Wohl dem, der es tut und versucht.
Selbst wenn es erstmal nur "die kleine Nichtmusik" da gibt. Pina Bausch tanzt einen Kartoffelsalat. Oder alles wozu 4/4 geklatscht wird und diese Demotechno, der bei den Youtubern gezeigt wird sind das Marvel der Musik. Keine Sorge, es gibt immer genug Schrott überall, der dann aber schon ein paar versorgen kann. Die sollen kriegen was sie wollen. VNV Nation für die Marschmusiker und für mich dann die Gute_Musik.

So, hab ich geschafft sie alle gegen mich aufzubringen.
Hab ich schon erwähnt, dass ich Schulze schon zu Schwingungenzeiten immer als langweilig markiert hatte? ;=)
Spätestens jetzt werd ich rausgeworfen.

Aber ggf. wird klar - Platz für Subkulturen und du bist ein paar Drogenopfer und Gewalthanseln und adipöse Dauergamer los.****
***Wer hier ggf. Selbstironie findet - yep.
 
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  • #23
dann wird es vielleicht mal wieder was mit der Firmengründung in der Garage (aktuell darf man da ja mancherorts außer Auto und Zubehör nicht mal was anderes lagern).
Viellelicht darf es nicht "Garage" heißen, sondern "Multifunktionsraum mit reduzierten Fenstern und Klappverschluss"...
 
  • Gute Idee
M.i.a.u.: Scenturio
  • #26
fragt sich, wie man sich als berechtigter Künstler qualifiziert. Reichen da 20 Follower auf Soundcloud? 🤔

Du musst selbstständig sein, in Vollzeit tätig, und so arm, dass Du bislang nebenbei etwas anderes arbeiten musstest oder Soziahilfe bezogen hast.

Wie genau man zu genau diesen 2000 Leuten gekommen ist, und ob es nicht viel mehr Künstler in Irland geben müsste, ist dann noch mal eine andere Diskussion. :)

Und so sehr ich die Fortführung begrüße, aber auch in Irland ist es nicht wirklich einfach von 1300 Euro brutto seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.

Das Künstler BGE ist ungefähr 100 Euro höher als die irische Sozialhilfe, die bei 1000 EUro netto liegt. Diese 100 Euro stehen Dir dann theoretisch für Deine Betriebsausgaben zur Verfügung, was in etwa dem GFB für erwerbstätige Grundsicherungsempfänger in Deutschland entspricht. Der bei uns aber nicht alles ist, denn bei uns hat man noch weitere Erwerbstätigenfreibeträge von 20-30% UND kann angemessene Betriebsausgaben mit in die Bedarfberechnung einfließen lassen.

Es ist vor allem eine Umstellung des bisherigen Systems, nimmt Ängste, zollt Respekt und stößt Debatten an. Und fortgeführt wurde es dennoch nur, weil es sich letztlich rechnet, und die Empänger durch die Auswertung ihrer Werke genug dazu verdienen. Wäre das nicht der Fall gewesen, unterlägen sie heute alle wieder dem Arbeitszwang/Vermittlungsvorrang.
 
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M.i.a.u.: Scenturio
  • #27
Wir machen generell zu viel Gießkanne, zu viel Subvention und Los, ggf. wäre es schon gut, mal diese ganzen Betonsachen zu killen, damit auch viel Geld zu sparen und die Ämter zu leeren, bis nur noch die ganz normalen Sachen vorkommen die etwa sowas checken wie ist reich, hat Behinderung, hat kein Geld und kann nichts dafür.

Kultur muss nicht immer "was kosten", es ist auch denkbar, dass manches einfach auch geht, erlaubt ist, statt findet.
Das gilt generell für vieles - vielleicht sind wie echt zu sehr in so einem Trip - und man sich jetzt echt einig werden muss ob zusammenfallende Brücken, etwas Musik oder Rente geht oder eben nicht.
Trotz der vielen Steuern und Abgaben. Was aber komplett Politik ist - aber bisschen wild erscheint das schon, früher war das mal für die und jenes für das -aber jetzt reicht es nicht und es gibt sogar riesige Sondervermögen. Schon klar, dass das irgendwie komisch ist und dann die kaputten Schulklos ..

Um es über den Passierschein A38 zu erklären - wir müssen es machen ohne zu viel Blabla dazwischen, weil meist ist der Platz sogar da. in jedem Ort gibt es massig geschlossene Läden.
wenn da mal hier einer wohnt und da einer Musik macht und da einer Theater spielt und dann noch ein Kino macht - find ich alles besser als die vielen komischen Läden für Leute mit denen ich nicht zusammen sein wollte. Auch diese komischen Männerraucherdinger. Puh. Nee.

Dann doch lieber ein Testlauf was passiert wenn Leute was sinnvolles tun für andere Leute..
Sonst ist man schnell bei Genres, die man aus kostengründen abschaffen könnte / sollte.
 
  • #28
Die Mischsache kann natürlich dazu führen, dass da laute Maschinen und Gebläse werkeln
pff ... bin hier im reinen Wohngebiet, und was die Nachbarn da über die Woche so mit Rasenmähern, Freischneidern, Motorsägen und Häckslern veranstalten, bekommt so ne kleine Schreinerei nicht getoppt. ;-)
 
  • #29
Die sollen aufhören und dann kommen nette Vögel und freundliche Tiere, hier um die Ecke ist eine Metallfabrik mit 3 Schafen - der Rasenrobo war schlechter, sagen die. Symbiose Mensch-Natur-Techno., ich mein Technik.
 
  • #30
wenn da mal hier einer wohnt und da einer Musik macht und da einer Theater spielt und dann noch ein Kino macht - find ich alles besser als die vielen komischen Läden für Leute mit denen ich nicht zusammen sein wollte.

Räume für lau findet man in jeder Stadt, aber die Leute (auch Du?) müssen mal zwei Dinge verstehen, nämlich

1.) dass sich mit dem Sozialhilfesatz plus Zerquetschte nur sehr schwer erfolgreich selbstständig zu machen ist und eine sinnvolle Förderung viel höher sein müsste, damit man auch wirklich arbeiten kann, und dass,

2.) völlig unabhängig davon, es ziemlich bescheuert ist, Kunst nur dort zu fördern, wo durch sie Erwerbseinkommen entsteht.
Wenn man Kunst wirklich fördern wollte, dann müsste man auch kostenlos arbeitende Theatergruppen, illegales Graffitti oder Kindertanzgruppen durch ein Künstler-BGE fördern, und nicht nur Ein-Mann-Unternehmen mit nachgewiesenen Chancen auf Gewinn.
Im Grunde genommen wird hier also Erwerbsarbeit gefördert und nicht Kunst, und da mache ich drei Fragezeichen dran.


Interessant ist bei Irland, dass die eigentlich eine sehr moderne Grundsicherung am Start haben.
Die Sozialhilfe ist hoch, die Arbeitsvermittlung effektiv, und bei Menschen, die mal Besserverdiener waren und sehr viel Steuern und SV-Beiträge eingezahlt haben, kann Sozialhilfe sogar ohne Vermögensprüfung gewährt werden (das könnte man ganz grob mit der alten Arbeitslosenhilfe vergleichen die 2004 abgeschafft wurde, und die auch so eine Art Puffer zwischen Versicherungsleistung und Sozialhilfe war.)

Insofern hätte man sich vom Künstler-BGE dort eigentlich mehr erwartet als den üblichen systemstabilisierenden Scheiß, der Kunst in gute und schlechte Kunst unterteilt und die gute nur die ist, aus der man eine Firma machen kann und will und mit der man dann Geld verdient.

Während es neben diesem erwerbsarbeits- und profit-orientierten System dann aber komischerweise zuhauf öffentlich geförderte Kunst gibt und Theater und Orchester mit zweistelligen Millionenbeträgen vom Steuerzahler subventioniert werden - wo komischerweise niemand fragt, warum sich deren Arbeit nicht rechnen muss.

Denn da bezahlt zwar auch der Steuerzahler deren Existenz, aber da es von der Form her Erwerbsarbeit ist, ist es dann plötzlich wieder kein Problem.

Und streng genommen ist es sicherlich auch für die Künstler besser, wenn der Staat Kunst nicht dadurch fördert, dass er einige wenige handverlesene Sozialhilfeberechtigte vom Vermittlungvorrang freistellt, sondern zum Beispiel einfach öffetniche Theater gründet und die Leute dort fest anstellt, mit dem Ergebnis, dass die Künstler dann später auch mal Rente bekommen werden...
 
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