LFO als Standalone-Gerät

fraBe

fraBe

...
Hallo.
Um ein paar Sounds mehr aus dem MS20mini heraus zu holen, suche ich einen Standalone-LFO (als Eingenständiges Gerät).
Gerne auch als iPhone-App (iOS ab 6.xx). Hier könnte ich den Line-Out (Kopfhörer-Ausgang, 1Vss) auf 5/10/15V transferieren.

Bedingung:
Wellenform: S&H, Rechteck (ev. mit PWM), Dreieck
Frequenz: 0 - ca.20kHz (zur FM)

Gerne auch als Bausatz (mit/ohne Gehäuse) oder Modular-Einschub.
Aber, darf mal wieder NIX kosten... ;-)
 
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Individueller Benutzer
Nimm doch ein Doepfer-Beauty-Case und schraub' rein was Du willst...
 
fraBe

fraBe

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Habe kein LFO-Modul gefunde, dass obigen Anforderungen entspricht.
Meine Preisvorstellung: <100€ (neu/gebraucht)
 
Otterl

Otterl

zwangserleuchtet
Wenn Finanzierung nicht möglich, vielleicht einfach das (natürlich vorhandene)
Smartphone auf den MS20 legen...erzeugt auch Modulationen. Kostet nix.
 
Bodo

Bodo

Gnabbldiwörz!
Habe kein LFO-Modul gefunde, dass obigen Anforderungen entspricht.
Meine Preisvorstellung: <100€ (neu/gebraucht)
Kannst Du eine Platine ätzen (Layout liegt vor) und Löten? Dann käme z.B. der "LFO Variable Skew" von MFOS (musicfromouterspace.com; dort dann unter 'Oldies but Goodies') in Betracht. Den hab ich für meinen TTSH gleich in doppelter Ausfertigung gebaut und in ein Tastaturgehäuse integriert (die Tastatur ist noch nicht fertig, aber die beiden LFOs tun's schon :lol:).

Einschränkung: S&H hat er nicht (für mich nicht relevant, hat der TTSH ja selbst ;-))

Alle Infos inkl. Platinenlayout sind bei MFOS hinterlegt und können/dürfen für nichtkommerzielle Zwecke frei genutzt werden - nachfolgend der entsprechende Screenshot von der MFOS-Startseite:

16888-21f2dd13e3b06d9657916f8ee8c0d1de.jpg

Edit: Argh, vergiss es. Die 20 kHz hatte ich überlesen, da kommt der o.g. LFO nicht hin (lt. Beschreibung bis ca. 500 Hz).
 
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fanwander

fanwander

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Wellenform: S&H, Rechteck (ev. mit PWM), Dreieck
Frequenz: 0 - ca.20kHz (zur FM)
Nix für ungut, aber S&H und großer Frequenzbereich schließen sich quasi gegenseitig aus. Wenn der S&H Kondensator für hohe Frequenzen schnell genug ist, dann ist er für niedrige Frequenzen zu schwach um den Wert zu halten. Ich würde zwei separate Module nehmen: LFO und S&H. Da gibts dann sehr vieles.
Doepfer A-145 kostet bei ebay gebraucht im Schnitt 50 Euro, A-148 ~40 Euro...
 
fraBe

fraBe

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S&... :idee: ok...


Doepfers A-145 ist mir auch aufgefallen, aber weder S&H, noch PWM - daher nicht.

Kondensator?
Einfacher, präzieser und günstiger ist eine uC-Programm. Da sind 0-20kHz problemlos drinn.
Ledigtlich Sinus, Dreieck, Sägezahn uch echte Zufi-S&H sind eine echte Herausforderung.
 
fanwander

fanwander

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Guck mal das da:
https://electricdruid.net/tap-tempo-lfo-taplfo-v2d/
Ist digital, kann wohl bis 19,5 kHz.

EDIT: Sorry, kann nur bis 50 Hz, die 19,5khz waren die Samplingrate des Digital Out.

Das ist allerdings nur der Chip, die Schaltung drumrum ist nicht kompliziert, aber halt echtes Synth-DIY. Wer schon mal was selbst auf Lochrasterplatine gebaut hat, kriegt das hin.
 
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fraBe

fraBe

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Oh vielen DANK!!!!
DAS scheint es zu sein - sieht nach dem ersten Überfliegen wie ne "Punktlandung" aus - werde mich einmal in das Datenblatt einarbeiten.
 
Moogulator

Moogulator

Admin
ich würde hier Eurorack Sachen nehmen, es gibt aber auch kleine Helferzellen wie zB die Analogue Solutions Blocks oder ähnliche Dinger, die das so "standalone" machen.

Ggf. reicht auch ein MIDI-CV Interface, viele davon haben einen LFO mit eingebaut, aber die Bedienung oder Performance mit dem LFO ist meist nicht so optimal, daher ist die obige Lösung sicher besser.

Es gibt sogar eine App, die allerdings rel. schwache Signale anbietet, was aber an Audio liegt. MOTU und Expert Sleeper erlauben auch einiges, bzgl LFOs, viele sogar. Über Interface oder Modul.
 
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Mr. Roboto

Mr. Roboto

positiv eingestellt
Es gibt noch die midiLFO iPhone App. Da bräuchtest Du dann aber noch das CCK und ein Midi-Kabelinterface.
Desweiteren gibt es noch die "Brute LFO" App, welche das Signal dann auch über den Kopfhörerausgang liefert. Geht aber wohl nur bis 150 HZ und hat wohl auch weder S&H noch PWM.

Nachtrag: kannst Du programmieren? Dann kannst Du Dir den MidiPal auch etwas ummodeln. Ein CC-LFO ist meine ich schon drin. Müsstest Du dann halt noch Deinen Wünschn entsprechend anpassen (sprich: programmieren).
 
Bodo

Bodo

Gnabbldiwörz!
Mal 'ne Zwischenfrage - gibts überhaupt standardmäßig LFOs mit bis zu 20 kHz? Mit "LF" hat das dann ja nicht mehr wirklich was zu tun, da das in etwa an der oberen Hörgrenze liegt.

Ggf. einen VCO nehmen, der von Subaudio bis Ultraschall kann? OK, der Wunsch nach S&... H ;-) ist damit natürlich nicht abgedeckt.
 
fraBe

fraBe

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Habe jetzt erst einmal Futter zum Verdauen.
Gute Idee mit dem VCO. Mal weiter gedacht --- ein langsamen Rechteck über Rauschen als Sync-In --- könnte klappen...
 
fanwander

fanwander

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LFO ist ja letzt auch der falsche Begriff. Eigentlich sollte es Modulations-Oszillator, oder Festfrequenzoszillator heißen.

Technisch ist es so, dass die obere Grenze des Hörbereichs eigentlich kein Problem ist. Vielmehr sind die tiefen Frequenzen schwierig, wenn man gleichzeitig weit rauf kommen will, da unten die Schaltungen ggf instabil werden. Der Oszillator kann zB stehen bleiben. Ich vermute, dass deswegen Schaltungsdimensionierungen verwendet wurden, bei denen der untere Frequenzbereich zuverlässig arbeitet, und dafür die Schaltung nicht sehr weit hoch kommt. Und daraufhin hat man das Ding "Low Frequency..." benannt.
 
fraBe

fraBe

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LFO ist ja letzt auch der falsche Begriff. Eigentlich sollte es Modulations-Oszillator, oder Festfrequenzoszillator heißen.

Technisch ist es so, dass die obere Grenze des Hörbereichs eigentlich kein Problem ist. Vielmehr sind die tiefen Frequenzen schwierig, wenn man gleichzeitig weit rauf kommen will, da unten die Schaltungen ggf instabil werden. Der Oszillator kann zB stehen bleiben. Ich vermute, dass deswegen Schaltungsdimensionierungen verwendet wurden, bei denen der untere Frequenzbereich zuverlässig arbeitet, und dafür die Schaltung nicht sehr weit hoch kommt. Und daraufhin hat man das Ding "Low Frequency..." benannt.
Der ~eigentliche~ LFO kommt aus der analogen Vergangenheit, dort arbeitete man mit Kondensatorten und Transistoren, die ihre Kennlinien und Hysteresen hatten/haben.
Steuersignale bildet man(n) seit den 1980er (=Industrie) mit Mikroprozessoren (=Kostengünstig, Software) ab. Hier spielt NF überhaut keine Rolle. Die uC´s werden im MHz-GHz getaktet. Sollten allerdings "saubere Rundungen", wie Sinus etc. berechnet (Abtastrate) werden, kommt hier die Herausforderung ins Spiel. Daher sind hier nachgeschaltete D/A-Wandler mit deren besonderen Kondensatoren (=teurer) ein Qualitätsmerkmal.

Fazit:
Die Kombinaltion mit Umschaltung Low/High könnte hier DIE Königslösung darstellen.
 
 


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