pete
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Moin Leute,
das Bastelfieber hat mich wieder (Regen sei Dank) und mir ist die Idee gekommen mir mal eine Midi-Clock zu bauen. Das was man bei den üblichen Verdächtigen käuflich erwerben kann, ist mir deutlich zu teuer. Meine naive Idee ist dies deutlich billiger zu erstellen, da ich hier noch ein paar Teile in der Bastelkiste liegen habe.
Ich habe lediglich elektronische Vorkenntnisse, kann löten und ein bischen messen, Schaltpläne lesen und meine das müsste ausreichen .....
Anforderungen:
- Midi Clock einstellbar zwischen 30 und 300 bpm
- Clock in ganzen Zahlen, aber auch 2stellig hinter dem Komma einstellbar
- Clock muss man starten und stoppen können
- Display mit Infos für bpm und start /stop
- erstmal ein Midi Ausgang (zum Testen)
- Stromversorgung über USB-C
Option wenn alles schön läuft:
- 4fach Midi Outs
- 1 Midi IN (für Keyboard) (Gerät merged Signale vom Midi In und der Clock auf alle Outs)
Was wird benötigt:
- ESP32 Wroom-32 (ca. 10€)
- OLED 0,96" Display 1206 I2C (ca. 5€)
- KY-040 Encoder mit Tastfunktion (ca. 2€)
- Midibuchsen
- ein paar Widerstände und ein Keramikkondensator
Also, heute mal mein kleines Breadboard ausgepackt und alles soweit gesteckt. Mit der Arduino IDE habe ich mir die Bibliotheken besorgt, den Code erstellt und den ESP32 geflasht.
Was soll ich sagen: der Midi-Clocker hat das Licht der Welt erblickt und die Funktionen laufen astrein.
Morgen kommen meine MidiBuchsen mit dem freundlichen Lieferdienst an und dann kann ich auch die Midi-Ausgabe testen. Aber ich gehe eigentlich davon aus, dass es funktioniert.
Bedienung:
- ein Tastendruck länger als 1 Sekunde wählt die Einstellung Fine oder Coarse
- - bei "Coarse" verändert ein drehen am Encoder die BPm in ganzen Zahlen
- - bei "Fine" verändert ein Dreh am Encoder die BPM im kommastellenbereich
- in Tastendruck "kurz" startet oder stopt die Clock
(Bedienung klappt schon hervorragend zuverlässig ohne Auffälligkeiten)
Sobald meine MidiBuchsen und ein paar Lochrasterplatinen da sind, werde ich mir einen Prototypen zusammenlöten und mal in meinem Synth Setup ausgiebig testen.
Dann wäre nur noch die Hürde mit einem Gehäuse. Habe zwar einen 3D-Drucker, aber noch nie etwas selbst zeichnen müssen.
Gruß aus Köln
Peter
das Bastelfieber hat mich wieder (Regen sei Dank) und mir ist die Idee gekommen mir mal eine Midi-Clock zu bauen. Das was man bei den üblichen Verdächtigen käuflich erwerben kann, ist mir deutlich zu teuer. Meine naive Idee ist dies deutlich billiger zu erstellen, da ich hier noch ein paar Teile in der Bastelkiste liegen habe.
Ich habe lediglich elektronische Vorkenntnisse, kann löten und ein bischen messen, Schaltpläne lesen und meine das müsste ausreichen .....
Anforderungen:
- Midi Clock einstellbar zwischen 30 und 300 bpm
- Clock in ganzen Zahlen, aber auch 2stellig hinter dem Komma einstellbar
- Clock muss man starten und stoppen können
- Display mit Infos für bpm und start /stop
- erstmal ein Midi Ausgang (zum Testen)
- Stromversorgung über USB-C
Option wenn alles schön läuft:
- 4fach Midi Outs
- 1 Midi IN (für Keyboard) (Gerät merged Signale vom Midi In und der Clock auf alle Outs)
Was wird benötigt:
- ESP32 Wroom-32 (ca. 10€)
- OLED 0,96" Display 1206 I2C (ca. 5€)
- KY-040 Encoder mit Tastfunktion (ca. 2€)
- Midibuchsen
- ein paar Widerstände und ein Keramikkondensator
Also, heute mal mein kleines Breadboard ausgepackt und alles soweit gesteckt. Mit der Arduino IDE habe ich mir die Bibliotheken besorgt, den Code erstellt und den ESP32 geflasht.
Was soll ich sagen: der Midi-Clocker hat das Licht der Welt erblickt und die Funktionen laufen astrein.
Morgen kommen meine MidiBuchsen mit dem freundlichen Lieferdienst an und dann kann ich auch die Midi-Ausgabe testen. Aber ich gehe eigentlich davon aus, dass es funktioniert.
Bedienung:
- ein Tastendruck länger als 1 Sekunde wählt die Einstellung Fine oder Coarse
- - bei "Coarse" verändert ein drehen am Encoder die BPm in ganzen Zahlen
- - bei "Fine" verändert ein Dreh am Encoder die BPM im kommastellenbereich
- in Tastendruck "kurz" startet oder stopt die Clock
(Bedienung klappt schon hervorragend zuverlässig ohne Auffälligkeiten)
Sobald meine MidiBuchsen und ein paar Lochrasterplatinen da sind, werde ich mir einen Prototypen zusammenlöten und mal in meinem Synth Setup ausgiebig testen.
Dann wäre nur noch die Hürde mit einem Gehäuse. Habe zwar einen 3D-Drucker, aber noch nie etwas selbst zeichnen müssen.
Gruß aus Köln
Peter
