Midi Interface gesucht

Hallo, ich suche ein Midi Interface für den Heimcomputer, welches bei Bedarf auch ohne Rechner für die Verbindung eines USB Keyboards (muss wohl CC sein) mit Midi Hardware verwendet werden kann. Benötige ich dafür zwei Geräte oder gibt es das auch eine All-In-One Lösung?
 

microbug

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Hallo, ich suche ein Midi Interface für den Heimcomputer, welches bei Bedarf auch ohne Rechner für die Verbindung eines USB Keyboards (muss wohl CC sein) mit Midi Hardware verwendet werden kann. Benötige ich dafür zwei Geräte oder gibt es das auch eine All-In-One Lösung?
Das, was Du suchst, ist das iconnect MIO4. Das hat einen USB Hostport und Du kannst ein entsprechendes Routing einstellen, allerdings halt immer nur eins gleichzeitig, das geht dann aber auch standalone. Wie Du schon richtig erkannt hast, müssen die verwendeten USB Geräte Classcompliant sein. Über einen daran angeschlossenen USB Hub gehen bis zu 8 Geräte dran. Mehr siehe Thread zu diesen Interfaces hier im Forum. Soll auch ein iPad oder iPhone angeschlossen werden, wäre das MIDI4+ vom gleichen Hersteller die bessere Wahl, da es mit einem Kabel dafür kommt, welches sowohl MIDI als auch Audio (über USB in den angeschlossenen Rechner) überträgt und das iPad auch laden kann.

Wenn Standalone wechselnde Routings gebraucht werden, ist eine Kombi mit einer MIDI Patchbay zu überlegen, Details dazu gibts, wenn das der Fall sein sollte.
 
Danke, das ist aber leider etwas teurer als erwartet. Da scheint eine Lösung mit zwei Geräten günstiger zu sein.
 

microbug

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Danke, das ist aber leider etwas teurer als erwartet. Da scheint eine Lösung mit zwei Geräten günstiger zu sein.
Die Geräte möchtest Du mir erstmal zeigen, die zusammen günstiger als ein MIO4 sind. Der Kenton USB Host kostet alleine schon genauso viel wie das MIO4 und ist reiner USB Host, nichts Anderes.
 

Tom Flair

Kritische Geräteerörterungen
Es ist im Erstpost folgendes gewünscht:

Ein Midiinterface das man auch Standalone mit Geräten verwenden kann die keinen Midi DIN Anschluss haben um mit - und höchstwahrscheinlich auch - oder, von diesen Geräten andere Geräte zu nutzen die einen Midi DIN Anschluss haben.



Genau das kann das Gerät das der Kollege microbug genannt hat - Bidirektionalität ist doch eine grosser Vorteil.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich möchte einerseits ab und zu Patches für einen Rompler mit einer Editor Software (Windows) ändern und anderseits ein USB Keyboard für Midi Hardware verwenden. Für erstes müsste doch ein Midi Interface genügen, welches es bei Thomann ab 14,90 Euro gibt. Gemeinsam mit dem genannten Mode Machines Cerebel USB Konverter (58 Euro) wäre ich dann deutlich unter 100 Euro. Da erscheint mir die genannte All-In-One Lösung doch ein gutes Stück teurer.
 

microbug

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Für erstes müsste doch ein Midi Interface genügen, welches es bei Thomann ab 14,90 Euro gibt.
Genau das tut es nicht, denn Editoren verwenden MIDI Sysex, und das kann fast keins dieser Billginterfaces. Du sparst hier an der falschen Stelle. MIDI Interfaces kauft man für solche Anwendungen von Herstellern, die dort auch Kompetenzen besitzen: ESI, IConnectivity und MOTU. Noname-Zeugs mag für einfachen Transfer von Nöten und Controllern angehen, aber eben nicht für MIDI Sysex. Stell Dir mal vor, Du fährst über so ein Interface ein Firmwareupdate eins Deiner Geräte -danach hast einen teuren Türstopper oder eine teure Reparatur am Hals, weil der Hersteller das Gerät wiederbeleben muß. Das ist nicht an den Haaren herbeigezogen, sondern schon nicht wenigen Leuten passiert, auch hier im Forum.

Wer billig kauft, kauft zweimal. Laß das mit den zwei Geräten und hol Dir ein MIO4 oder ein gebrauchtes MIDI4+. Das MIO4 hab ich auch schon als Gebrauchtes gesehen.

Über das gesparte Geld freust Du Dich genau 1x: beim Bezahlen der Teile.
Über die All in One Lösung dagegen jedesmal beim Benutzen, weil Du nichts umstecken mußt und zudem noch Reserven hast, denn das MIO4 ist ein Interface, was bleiben kann, denn es ist erweiterbar, entweder über den USB Host Port oder über Netzwerk.
Denk drüber nach.
 

2bit

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Genau das tut es nicht, denn Editoren verwenden MIDI Sysex, und das kann fast keins dieser Billginterfaces.
Das hängt aber auch vom Rompler selbst ab, oder? Zumindest meine beiden Roländer (JV 880 & 1080) kommen mit dem vergleichsweise billigen Miditech 4x4 blendend zurecht. Allerdings habe ich die Editoren auch selbst programmiert und mich peinlichst genau an das 20ms-Delay zwischen zwei Sysex-Messages gehalten. Und die beiden Rompler bestehen außerdem auf einer Prüfsumme, was bei vielen späteren Geräten nicht mehr so restriktiv gehandhabt worden ist.
 

microbug

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Das hängt aber auch vom Rompler selbst ab, oder?
Nein, das liegt am Interface und auch der Datenmenge. Sysex darf nicht unterbrochen werden, braucht daher Pufferspeicher im Interface. Der ist entweder zu klein oder erst garnicht vorhanden.
Bei garnicht vorhanden geht es erst garnicht, bei zuwenig gibts entweder Datenmüll oder endlose Versuche seitens des Senders mit anschließender Fehlermeldung. Das hat nichts mit der Geschwindigkeit der Verarbeitung im Synth selbst zu tun, das kommt oft noch erschwerend hinzu.
Die von Dir genannten Roländer haben noch recht kleine Dumps, aber auch selbst da gibts mit dem falschen Interface Murks.

Die Miditechs scheinen in dieser Hinsicht ok zu sein, da ich die aber selbst nie benutzt habe, spreche ich keine Empfehlung aus. ESI, MIO und MOTU habe ich dagegen hier täglich im Einsatz.

Es gibt ja dieses Kabel mit dem schwarzen Mittelteil und goldnerem Notenschlüssel drauf, welches unter verschiedenen Labeln für um die 10-15€ angeboten wird. Meins nannte sich Logilink und konnte erstaunlicherweise mit Sysex umgehen, es gibt aber auch genug Versionen, da ist der Speicherchip innen nicht bestückt und die Firmware dann auch entsprechend anders, und da geht dann kein Sysex. Von außen kann man den Unterschied nicht erkennen. Irgendwo hatte ich neulich eine Webseite gesehen, die sich genau diese Dinger vorgeknöpft hatte, weiß nur nimmer mehr, welche das war. Von diesen Teilen rate ich genau deshalb dringend ab, weil man eben nicht weiß, was drinsteckt.

Ich hab in den ganzen Jahren mit Sounddiver und verschiedenen Setups/Interfaces schon einige Höhen und Tiefen durch ...
 
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Drumfix

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Da ich noch ein Maudio Midisport 2x4 hier rumliegen habe, das noch einen neuen Besitzer sucht :floet:

Das Midisport arbeitet im Standalonemodus als Throughbox, wobei In 1 auf Out 1+2 und In 2 auf Out 3+4 geroutet sind.
Zusammen mit dem Mode Machines Cerebel hättest du also das was du suchst ohne Umstecken zu müssen.

Benutze selbst heute ein Mio10.
 
Hallo, vielen Dank für eure Antworten an dieser Stelle. Ich habe jetzt - nach einiger Überlegung - aber umdisponiert. Ich beabsichtige mir gleich ein besseres Midi Keyboard zu kaufen, welches auch tatsächlich einen Midi Ausgang (und nicht nur USB) besitzt. Ein USB Host ist also nicht mehr erforderlich, ich suche nun ein reines Midi Interfacce, um meinen Rompler (RP-X Piano Modul) zu editieren. Was wäre denn ein günstiges Interface, das auch gefahrenlos funktioniert:

https://www.thomann.de/de/midi-interfaces.html?oa=pra

Edit: Wäre das Roland UM-One MK II z.B. passend?

https://www.amazon.de/gp/aw/review/B00967UN50/R2E97FT2VCRD6K/ref=cm_cr_othr_d_rvw_1?ie=UTF8

https://www.amazon.de/gp/aw/review/B00967UN50/R31RB9B07EU2L8/ref=cm_cr_othr_d_rvw_1?ie=UTF8

https://www.amazon.de/gp/aw/review/B00967UN50/R3QD4AYWSKB4MP/ref=cm_cr_othr_d_rvw_1?ie=UTF8
 
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microbug

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Warum ausgerechnet das? Nimm das iconnect MIO, das braucht keine Treiber, ist ein einfaches Kabelinterface und funktioniert tadellos. Alternativ auch das ESI MIDIMate eX, das kann allerdings mit seinen automatischen Ports, die sich selbst auf Eingang oder Ausgang einstellen, verwirrend sein.

 
Gut, dann bestelle ich das ESI MIDIMate eX. Auf das Roland bin ich gekommen, weil es lt. den oben verlinkten Amazon Rezensionen mit Sysex funktioniert.
 
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microbug

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MIO und MIDIMate funktionieren beide bestens mit Sysex, hab beide hier. MIO hat halt fest zugeordnete Ports, MIDIMate nicht, da muß man aufpassen.

Zum MIDIMate eX gibts zudem für Windows einen multiclientfähigen Treiber, der erlaubt, das Interface von mehreren Programmen aus gleichzeitig anzusprechen, was mit in Windows eingebautem Klassentreiber nicht geht. Braucht man diese Möglichkeit nicht, ist auch keine Treiberinstallation nötig.
 


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