Midikabellängen, ab wann gibts nervige Latenz?

Dieses Thema im Forum "mit Sequencer" wurde erstellt von mookie, 8. März 2010.

  1. mookie

    mookie B Nutzer

    Wie lang dürfen die Kabel sein, bzw. wie groß die Unterschiede der verschiedenen Längen bevor es störende Latenz gibt ?
    (hoffe ich habs nicht zu kompliziert geschrieben...)

    Ez
    Mookie
     
  2. Moogulator

    Moogulator Admin

  3. mookie

    mookie B Nutzer

    Wollte nicht im Netz suchen, denn da findet man oft hundert verschiedene Antworten (ja ich weiß, hier auch ;-) ).
    Ich wollte Erfahrungswerte. Denen glaub ich dann doch eher.
    15 Meter? Ist ja doch recht lang.
    Bin nämlich grad am umräumen und hab da bestimmt so 5-7 Meter Unterschied bei Manchen (so wie ichs plane zumindest).
    Wollts vorher wissen, denn danach ist bei 'ner Komplettumstellung raumtechnisch immer doof.
    Danke aber schonmal für die Info.
     
  4. Ja, genau maximal 15m lang sein. Von den fünf Pins des Diodensteckers sind nur drei belegt "plus,Minus und Schirm"!
     
  5. Moogulator

    Moogulator Admin

    es macht Sinn etwas kürzere Kabel zu nehmen, die meisten "kommerziellen" Kabel sind eh 10, 5 und 3 Meter lang (und kürzer).
     
  6. Stimmt ich hab auch noch keine länger als 15 meter gesehen ...
    Die Midi Kabeln auch nicht zu vertauschen mit den alten DIN-Kabeln damals Überspielkabel genannt. Die Verarbeitung ist nicht die selbe.
     
  7. micromoog

    micromoog bin angekommen

    Stimmt! Jedes alte Telefunkun DIN-Kabel ist qualitativ um ein vielfaches besser! :mrgreen:
     
  8. tomcat

    tomcat Tach

    Die 15 Meter sind aber nicht auf Grund der (nicht vorhandenen) Latenz als Limit zu sehen, das hat eher mit elektrischen Faktoren zu tun ;-)
     
  9. Moogulator

    Moogulator Admin

    Deutete ich oben schon an. Latenzen haben mit Kabel nichts zu tun. Elektronen müssen durch das Material und sind bei 15 Meter im Vergleich auch nicht viel später da als bei 10m. Genau genommen deren "Stoß"..
     
  10. mookie

    mookie B Nutzer

    Haha, das stimmt, ich verwende immer noch ein paar Uralt Kabel von meinen Eltern.
     
  11. tomcat

    tomcat Tach

    Am besten vergoldete Stecker nehmen, dazu Aluminiumkabel mit langen und grossen Kristallen dann gibts keine Latenzen :!:




    ;-)

    Spass beiseite, bei der Datenrate (38400 Baud wenn ich mich nicht irre) kann man alles nehmen was sich Kabel schimpft. Die Stecker sollten halt eine gute Zugentlastung haben und die Kabel je nach Bühne / Studioeinsatz entsprechende Eigenschaften.

    Gibt ja glaub ich auch Midi Repeater, da gehts dann auch länger als 15meter.
     
  12. Ist da nicht noch irgendwas mit Signaldegration durch die Optokoppler bei Thru-Ketten?
     
  13. trouby

    trouby Tach

    31250 bps.
    Ist praktisch ne Stromleitung - meins zum midi2sync is 5m, hab mir mal das Signal bei 7m angeschaut - furchtbar.
    Die Bits werden direkt übertragen, die Kabelkapazität muss ja auch umgeladen werden. Wenn aus dem Rechteck ein Sinus wird...
     
  14. Rallef

    Rallef Tach

    Also Latenz ist definitiv kein Argument - bei 1ms Latenz hätte das Kabel ca. eine Länge von 299800 Metern. :D

    Signalverformung ist der korrekte Grund, da macht die Leitungslänge schon ab ein paar Metern deutlich mehr aus.
    Ich empfehle, so ein Midikabel kürzer als 10m zu halten, es kommt dann darauf an, wie gut die Regeneration auf der Empfängerseite ist.

    Gruß,
    Rallef
     

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