Minicomputer Pico vs. Raspi CM4

Diese Teile hier finde ich irgendwie nett, reizvoll, erinnert mich eigentlich an meinen Wunsch, damals einen BASIC Rechner zu kaufen, der irgendwie halbwegs sinnvoll arbeitet.
Der hier ist irgendwie liebenswert..
Kann etwa so viel wie mein Spectrum und QL etwa so konnten vom Leistungsprofil - grafisch eher Spectrum als QL.



das einzige was mich nervt - das ist DIY only. Ich bin nicht so der Selbstlöter - obwohl man da wohl nur ein paar Dinger zusammendrückt - aber - ob das reicht?
Der Preis ist ja sehr sehr nobrainerig.

Ich find's sympathisch - arbeitet mit Pico, also nicht dem stärksten sondern quasi dem Nebenhirn, einem Controller sowas zu machen. Und für manches reicht das ja auch. ZB könnte man damit jeden 8-16Bit Rechner emulieren, wozu es aber genug andere spezielle Angebote gibt - siehe Vintage Computing Ecke hier im Forum https://www.sequencer.de/synthesizer/forums/vintage-computing.183/
 
Nur als Heads-up: Der Pico ist n Microcontroller und kann kein Linux. (siehe Titel)
(Es gibt auch Varianten mit „richtigem“ Raspberry Pi beim gleichen Hersteller)
 
Ja, darf man nicht verwechseln. Raspberry PI 1-5 ist eine fertige Platine mit einem SoC von Broadcom drauf, auf dem Linux läuft. Raspberry PI Pico ist ein Mikrocontroller, da bekommst Linux nicht ans Rennen. Beides entwickelt von der Raspberry PI Ltd.
 
Hatte das eigentlich oben erwähnt. aber ich pack das mal besser in Nerdzone, in Linux bin ich einfach falsch.
Mir ist klar, dass man mit dem Compute Modul und dem Pi5 und Pi4 mehr Wumms hat. Ich dachte eher daran - guck mal, so ein netter kleiner "Minicomputer" so wie ich ihn ggf, damals hätte haben wollen mit 320x320 Screen, also quasi C64 / Spectrum Größe. Irgendwie nice. Krieg ich das nicht vermittelt oder ist das zu nerdy?
 
Naja, bei mir kräuseln sich immer die Haare wenn man heute den RPi Pico mit einem "Computer" vergleicht. Das sind meiner Meinung nach zwei Welten. auf einem Pico installiert man nicht mal eben irgend eine Software nach belieben, wie auf einem "Computer", ich denke selbst der C64 ist in dem Bezug komfortabler. Womöglich ist für mich ein "Computer" eher ein PC und für Dich nicht. RPi Pico ist eher die Ecke Software entwickeln, so wie mit Arduino. Nur mit dem Unterschied das der RPI Pico wesentlich performanter ist als so ein Arduino Uno, Leonardo, Mega etc. Wobei der Arduino Uno R4 (der neueste der Reihe) da auch nicht gerade schlecht da steht. Wenn der RPI Pico in ansprechender Hardware mit passender Software ausgeliefert wird, dann ist der durchaus potent und kann eine Menge leisten. Das von dir verlinkte Teil sieht da gar nicht so schlecht aus. Mit etwas Arbeit könnte man da auch gut einen Tracker oder gar kleinen Synth drauf bringen, die Hardware gibt das her, die externen erreichbaren Signale sind allerdings etwas ungünstig verdrahtet weil intern doppelt belegt.
 
Diese Teile hier finde ich irgendwie nett, reizvoll, erinnert mich eigentlich an meinen Wunsch, damals einen BASIC Rechner zu kaufen, der irgendwie halbwegs sinnvoll arbeitet.
Der hier ist irgendwie liebenswert..



das einzige was mich nervt - das ist DIY only. Ich bin nicht so der Selbstlöter - obwohl man da wohl nur ein paar Dinger zusammendrückt - aber - ob das reicht?
Der Preis ist ja sehr sehr nobrainerig.

Ich find's sympathisch - arbeitet mit Pico, also nicht dem stärksten sondern quasi dem Nebenhirn, einem Controller sowas zu machen. Und für manches reicht das ja auch. ZB könnte man damit jeden 8-16Bit Rechner emulieren, wozu es aber genug andere spezielle Angebote gibt - siehe Vintage Computing Ecke hier im Forum https://www.sequencer.de/synthesizer/forums/vintage-computing.183/

Die Computer bei ClockworkPi müssen nicht gelötet werden. Die werden nur zusammen gebaut. Die Haben Computer auf basis des raspi compute Moduls. Das sind schon Computer. Deren neustes Projekt ist auf basis des Pico. Das ist dann mehr ein Taschenrechner.

Lieferzeit ist lange. Habe ein halbes Jahr auf die uConsole warten müssen. Und das war schnell. Jetzt allerdings seit 4 Monaten beim Zoll.
 
Danke - hatte auch eher den Eindruck, dass das so ein Zusammenstecken wie bei den NTS von Korg ist, so auch bei Plinky, also so "halb DIY" ohne Löten.
Klar, dass Raspi Computer sind, Pico ist Microcontroller, PI Compute (die sind in den Korg Synths) oder das große Dingens. Also klar, dass die was können.
Ja, Taschenrechner ist das hier ja auch - oder Taschencomputer für BASIC und Spielerei. Ich find sowas "süß".

Oha, das ist wirklich lang - aber für Zoll können die natürlich nichts.
Aber das Ding ist so irre attraktiv - ich brauch es null - aber ich find es einfach sehr sehr cool, daher das Posting hier.
Ja, genau diese Sharp BASIC Rechner - wollte ich IMMER haben, aber das war damals schon teuer um es mal so eben zu tun. Aber das hier ist fast Portokasse.

Hab so ein Basic-Memorial Thread auch gemacht - das interessiert natürlich nur wenige. Aber … https://www.sequencer.de/synthesizer/threads/basic-mit-zeilennummer-programmieren.168292/ sieh selbst. Klar, auf meinem Mac kann ich das - hab ich auch gemacht. Das reicht theoretisch auch, aber es ist irgendwie cool so ein eigenes Dingsi™ zu haben. Dachte auch Spectrum Next oder dieses kleine Handheld wäre auch eine interessante Alternative - aber letzterer ist eher Gamekonsole - ersterer hingegen - da ging das, aber das ist nicht Portokasse mit 320 Pfund. Daher …
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, genau diese Sharp BASIC Rechner - wollte ich IMMER haben, aber das war damals schon teuer um es mal so eben zu tun. Aber das hier ist fast Portokasse.
Ich glaube @Jörg rennt mit so einem älteren Sharp rum 🙂

Weil verwandt: Ich hab mir aus Interesse vor relativ kurzem mal einen Sharp PC-G850VS gegönnt, aber bisher noch nicht die Muße gehabt, wirklich was damit zu machen. Das ist ein etwas späteres Modell, das man zusätzlich in Assembler und sogar C programmieren kann (am Gerät selbst). Es gibt sogar ein Zusatzmodul, dass es einem erlaubt, bestimmte (inzwischen aber leider veraltete) PICs direkt vom „Taschenrechner“ aus zu programmieren. Der User Port (normaler 1/10 Zoll Pinheader, also sehr zugänglich) lässt sich umkonfigurieren, u.a. auch auf „Parallel“ - so dass man sehr sehr leicht Steuerungskram damit machen kann. Das Ding war für Informatik-Lehre für den japanischen Markt konzipiert.

Der Gedanke kam mir neulich erst, dass der sich ganz hervorragend mit meinem „HPS“ Lehrsystem vertragen würde 🤔 zB als komplexerer Sequencer
 
Das ist der Basic Rechner mit demPico. Der kostet 79Dollar.

Das ist der Rechner mit dem raspi drinne. Der läuft unter Linux.
 
Das ist irgendwie so das Risiko bei solchen Teilen, dass man sich sowas aus Cuteness und „wollte ich früher“ und kostianix usw. holt, und es dann in der Schublade landet 😁 Würde mich nicht wundern, wenn die Mehrzahl der verkauften Einheiten genau dieses Schicksal ereilt.
 
Das waere mir alles viel zu winzig. Da braucht man ja eine Lupe.
Fuer's Handy gibt es such Termux, falls jemand ein kleines Linux System will.
 
Das ist der Basic Rechner mit demPico. Der kostet 79Dollar.

Das ist der Rechner mit dem raspi drinne. Der läuft unter Linux.
Ja, das CM4, also da gibt es na ggf. noch Ambitionen das auf das 5 zu bringen. Aber - vielleicht noch besser. Der Preis ist auch sehr ok - und ich dachte mein Link zeige das auch - also dieses Ding, während das Video natürlich den Pico zeigt, ich finde das einfach irgendwie cool - sicher mag das am Ende "nix bringen" aber sehr schön nix.

Ja, das kann schon sein - denke diese ganzen Games und Spectrum und sowas landen da auch - so zudem ich ja auch mehr Zukunft interessant finde als Vintage Computing total auszuleben. Aber - es ist eben wie bei Maffay - ein Teil von dir und alles andere bleibt hier oder so.
 
so zudem ich ja auch mehr Zukunft interessant finde als Vintage Computing total auszuleben
Ich denke was es heute noch tun kann ist: Hinterfragen anstoßen. Ist ggf. was auf der Strecke geblieben? Und was genau?
(Liegt sicher nicht daran, dass die Maschinen heute schneller sind und besser; eher der Kontext und Kultur ist anders. Früher musste man stärker selber konzipieren, zB du willst ein Programm? Dann schreib es. Und es gab auch stärker die Idee, dass „man“ das auch können sollte, weil das ist die Zukunft. Heute gibts wohl leider stärker so ein Passiv-Konsumenten-Leitbild: Schraub das bloß nicht auf, du hast NICHTS verloren in dieser Maschine.
Besonders spannend dabei: Es müsste gar nicht so sein, es geht genau genommen sogar mehr als jemals zuvor, mit der Maschine straight vor der eigenen Nase 🤷‍♂️ )
 
Also erstmal - ihr habt mich überzeugt, dass man klar Pico und CM4 schrieben muss. Das ist sonst zu unpräzise - und auf dem CM4 läuft Linux, das andere Ding ist aber irgendwie turbosüß, gebe aber zu, dass ich die Zusatzkohle ausgeben würde aber andererseits wohl auch nicht alles ausreizen kann oder könnte - Beim Sound müsste man mal sehen, was da geht.

Rein audio-technisch würde ich vermuten - CM4 hat Alsa,JAck, MIDI und Co zu bieten und piepst das auch durch die beiden Speaker - was ja auch schon cool ist.
Vielleicht kann man ja Reaper drauf laufen lassen oder sowas.

Beim Pico geht das sicher nicht.

aber kann das Basic eigentlich mehr als Beep? Das wäre noch interessant oder kann es gar Samples abspielen die man irgendwo hin liegt im Filesystem oder so?

Antwort hab ich schon selbst: aus der Anleitung:

. PLAYMOD

  • Beschreibung: Spielt Musik im MOD-Format ab, während das Programm weiterläuft.
  • Dateiformat: MOD (Musikdateien, die Anweisungen zur Synthese enthalten, keine Aufnahmen wie MP3).
  • Einschränkungen: Die Datei muss sich auf dem internen Laufwerk A: befinden.
  • Befehl:PLAYMOD file [, dur]
    • file: Name der MOD-Datei.
    • dur: (Optional) Dauer in Millisekunden, wie lange die Musik abgespielt wird.
  • Beenden: Mit PLAYMOD STOP kann die Wiedergabe gestoppt werden.

2. TONE

  • Beschreibung: Erzeugt Töne mit einer Frequenz von 1 Hz bis 20 kHz.
  • Kanäle:
    • Monochrome Maximite: Ein Kanal.
    • Colour Maximite: Zwei Kanäle (links und rechts).
  • Befehl:TONE left [, right [, dur]]
    • left: Frequenz für den linken Kanal.
    • right: (Optional) Frequenz für den rechten Kanal.
    • dur: (Optional) Dauer in Millisekunden.
  • Beenden: Mit TONE STOP kann die Ausgabe gestoppt werden.

3. SOUND

  • Beschreibung: Erzeugt einen einfachen Rechteckwellen-Ton.
  • Hinweis: Dieser Befehl ist veraltet und sollte durch TONE oder PWM ersetzt werden.
  • Befehl:SOUND freq [, dur]
    • freq: Frequenz des Tons (20 Hz bis 1 MHz).
    • dur: (Optional) Dauer in Millisekunden.

4. PWM (Pulse Width Modulation)

  • Beschreibung: Erzeugt PWM-Signale, die zur Steuerung von analogen Geräten verwendet werden können.
  • Kanäle:
    • Monochrome Maximite: Ein Kanal.
    • Colour Maximite: Zwei Kanäle.
  • Befehl:PWM freq, ch2, ch1
    • freq: Frequenz des PWM-Signals (20 Hz bis 1 MHz).
    • ch2: Duty Cycle für Kanal 2 (0% bis 100%).
    • ch1: Duty Cycle für Kanal 1 (0% bis 100%).
  • Beenden: Mit PWM STOP kann die Ausgabe gestoppt werden.

5. Weitere Hinweise

  • Qualität: Die Tonausgabe ist sehr präzise, da sie auf dem Quarzoszillator des PIC32 basiert.
  • Einschränkungen:
    • Die Soundausgabe kann CPU-intensiv sein, insbesondere bei der Synthese von Musik.
    • Bei der Verwendung von PWM kann es erforderlich sein, die Hardware-Komponenten anzupassen, um die Ausgabe zu optimieren.


@JayBee hast du da mal was versucht? Weil du hast ja offenbar einen - das würde mich interessieren, wie der heutige Spaß damit aussieht.
 
Zuletzt bearbeitet:
PS - das Basic kennt kein Renumber - also das ist natürlich ein Nachteil bei Zeilennummer - Coding. Lustig, weil das gabs damals schon beim Atari ST, GFA konnte es auch, QL konnte es auch, hieß aber nicht Renumber sondern Numero.
 
sicher mag das am Ende "nix bringen" aber sehr schön nix.
Hmm, das hab ich so nicht gemeint. Ich finde den Calculator ziemlich interessant. Für das Geld bekommt man eigentlich ne ziemlich anständige Experimentierplatform, gerade wegen Display, Tastatur. Ich finde deinen Hinweis auf den Pico Calculator gut, ich wäre da nie drüber gestolpert, vielleicht kaufe ich mir so ein Teil. Nur habe ich die Befürchtung, dass

Das ist irgendwie so das Risiko bei solchen Teilen, dass man sich sowas aus Cuteness und „wollte ich früher“ und kostianix usw. holt, und es dann in der Schublade landet 😁 Würde mich nicht wundern, wenn die Mehrzahl der verkauften Einheiten genau dieses Schicksal ereilt.

bei mir eintreten wird :)

Ich benutze ja den Pico auch in meinen eigenen Schaltungen sehr gerne. Ich finde den ziemlich durchdacht, bastelfreundlich und wirklich sehr günstig für das was man damit machen kann, ich verwende den z.B. in meinem Quad-Delay Modul:


Mit ein bischen Einsatz usw. lässt sich der Pico-Calculator auch sicher im Musikbereich sinnvoll einsetzen. Es gibt ja schon Synthesizer, die auf dem "alten" Pico (RP2040) basieren. Der neue RP2350 ist nochmal ein großer Sprung nach vorne was Performance angeht und den kann man da einfach reinstecken. Hier mal ein paar Anregungen, alles Opensource Projekte...





 
Das ist ja cool - eigene Effekte. Also da hast du meinen Respekt - obwohl es eigentlich auch diesen Bastelsachen mit Assembler gleich kommt - hast du da einen echten Nutzen raus geholt - ja, ich gebe ja auch oben zu, ich spiele damit - aber ich kann mir vorstellen, dass es einfach nur ein Gadget ist - so wie mal ein paar Kreise malen und so, bisschen hier und da und dann war's das - das ist ja kein Arbeitswerkzeug wie mein Mac oder meine Synths - die ich wirklich nutze.

Allerdings mag ich auch die Idee, dass ein Computer eben alles machen kann, Lösungen!
Aber meine Motivation einen Computer zu kaufen war "KI", also Expertensysteme, das fand ich superspannend, als ich Kind war, gabs da eine Sendung dazu, Grünmonitor, Großrechner - natürlich wollte ich wissen, wie sowas funktioniert.

Das hier ist natürlich eher mathematische und einfache Sachen lösen - zB Fibunacci Folgen - die ich aber im echten Leben nie brauche *G*

Aber das hier sind ja tatsächlich coole Beispiele. Sicher wird das in MC oder was auch immer gecodet werden, damit das so läuft, nicht BASIC. Aber - das ist ok. Wenn auch vielleicht nicht so - ich bin halt kein Bastler, auch wenn man heute mit nem 3D Drucker und Basic Boards sicher einiges zusammenkriegen würde. Daher - stimmt natürlich schon, dass man eigentlich nicht wirklich was baut und am Ende auf richtige kaufbare Synths zurück greift - also ich, nicht "man".
 
:D
Ich schau mir ganz gerne den YouTube Kanal "Handheld Computing" an, der sich auf PDAs aller Geschmacksrichtungen spezialisiert hat, und die unironisch im Alltag als "daily driver" verwendet.
Könnte mir auch vorstellen, dass solche alternativen Taschencomputer vielleicht einen kleinen Aufschwung erfahren durch die Digital Detoxer; insbesondere da die inzwischen mit Meshtastic (dezentrales/kostenloses Messaging) ausgestattet werden können.
 
Naja, solche gibt es ja - die meisten nennen das "Handy", aber PDA und Kleinrechner haben den Vorteil einer idR "richtigen" Tastatur. Und lange Texte und Coding ist damit ja noch immer besser und schneller zu regeln. Nur mit dem Handy posten hier im Forum würde zu einem Minimalimus führen, den bei mir vermutlich Leute begrüßen würden, aber…

Es wäre noch interessant, welcher Art Sachen das sein können,
ich bin ja eher bei sowas ehrlich genug, dass ich sagen würde - das ist einfach der Spaß am Gadget, am "Computer um seiner selbst willen".
 
Ein bissel programmiert habe ich schon, aber hauptsächlich hab ich ihn verwendet zum Rechnen, weil da die einzelnen Zahlen stehen geblieben sind im Gegensatz zum normalen Taschenrechner, da hat man dann leichter Tippfehler gefunden. Ich hab damals im Blumengeschäft Rechnungen geschrieben.
Und etwas später kam dann ja der Atari. Seither liegt der Sharp in der Schublade und wartet, bis ich mal ne geile Idee dafür habe. Zusammen mit nem iPhone 4s und zwei HTCs. Naja, meine Kinder sollen da auch noch was davon haben.

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ich bin ja eher bei sowas ehrlich genug, dass ich sagen würde - das ist einfach der Spaß am Gadget, am "Computer um seiner selbst willen".
Wie würdest du denn die Frage beantworten, warum das Bedürfnis nach "Spaß am Gadget" von so einem ClockworkPi Gerät eher bedient wird, obwohl man doch schon das viel leistungsfähigere Handy in der Tasche hat? (Brauchbare, klappbare, günstige Bluetooth Tastaturen gibts ja zur Genüge, das scheint also nicht das Thema zu sein.)
 
Ich kann das nur selbst fragen, aber nicht beantworten.
Das mit der Tastatur finde ich jedenfalls gut, coden auf dem Handy ist ein bisschen klein und unhandlich, dennoch ist es machbar.
Ja - es gibt bewegliche Tastaturen - aber die sind dann größer.

Glaube aber eher, dass es die Magie des Besonderen und dafür Gemachten ist (?)
 
Glaube aber eher, dass es die Magie des Besonderen und dafür Gemachten ist (?)
Das ist bestimmt ein Aspekt daran!

Ich will nicht nerven damit, ich find das nur psychologisch so interessant: Dass man einerseits diesen sich verjüngenden Trichter auf wenige möglichst universelle Devices hat - mit dem PC oder Smartphone "geht alles", bzw. bei Musikelektronik war das auch schön zu sehen als "In-the-box Euphorie" in den 00er Jahren (die hab ich jedenfalls so wahrgenommen).

Und auf der anderen Seite hat man aber (gefühlt immer häufiger) auch so was wie diese Kiste hier, die das genaue Gegenteil darstellt (analog dazu könnte man im Musikbereich auch sowas wie "alles was auf der Superbooth ausstellt" als Gegenpol zu "ITB" ansehen).
 
Ja, das war ja in der Frage schon drin - also ich finde das auch - aber ich finde es eigentlich gut, wenn ein Gerät viele "ersetzt".
es gibt natürlich trotzdem Leute, die besonders gern dies oder das tun, dabei könnte man dann eine Tastatur kaufen oder etwas, was das erweitert. "The Real Thäng" ist es bei SID, Spectrum oder sowas vielleicht auch. Bei dem ist es zB diese Bedruckung der BASIC Befehle, die ihn schnell machen - es ist oder war ja eher ein Rückschritt, dass das nicht mehr da ist am QL. Dafür mehr Befehle.

Das nur als Beispiel, und es gibt einiges ja - aber idR wäre das ideale "Dingsi", was man haben will ggf. größer, also eher iPad oder Laptop, was ja dann auch noch geht.
Ich mach meine BASIC Retro Sachen auch einfach mit nem Emulator. Das hier ist also total irrational. Das ist aber sowas wie, ich kann das Ding programmieren und immer frei selbst machen - diese Illusion hat natürlich System, weil man damit ja wirklich viel Zeit haben müsste - aber ggf. geht es über Vibe Coding ja schnell. Und vielleicht eben auch am Phone oder iPad …
Und so eine Tastatur gibt es sicher auch irgendwie zu kaufen.

Tja - irre, wieso nutzen wir dann nicht statt dieser Korg Synth die Software, die macht genau dasselbe?!
JA - wichtige Frage und daher wohl der saulange und ziemlich abseitige Soft vs Hard Thread hier im Forum, nicht der erste, nicht der zweite, sondern… ehm
 
Tja - irre, wieso nutzen wir dann nicht statt dieser Korg Synth die Software, die macht genau dasselbe?!
Hm, also die offensichtlichste Antwort wäre das maßgeschneiderte User Interface, das mutmaßlich eine stärker kohärente Experience erzeugen kann (interagiere ich "mit dem Ding", oder interagiere ich "mit dem Ding hinter der Scheibe"?) und das oft auch in praktischer Hinsicht zugänglicher/schneller/bequemer ist: "Die Scheibe", sage ich mal so, ist zwar einerseits schön universell, aber in ganz vielerlei Hinsicht echt nicht optimal und als Interface schon eine Krücke. (etwa: Man kann nicht einfach mal blind irgendwo hingreifen, und darauf bauen, dass man schon das richtige UI-Element auf der Scheibe trifft)
 
Ich habe die µConsole, also den Linuxrechner bestellt. Der hängt aber immer noch im Zoll.

Das ist irgendwie so das Risiko bei solchen Teilen, dass man sich sowas aus Cuteness und „wollte ich früher“ und kostianix usw. holt, und es dann in der Schublade landet 😁 Würde mich nicht wundern, wenn die Mehrzahl der verkauften Einheiten genau dieses Schicksal ereilt.
Das kann mir auch passieren. Ich hatte auch schon den Gedanken den zu verkaufen wenn er ankommt. Denn ausser Cool und Metalgehäuse und so wüste ich nicht damit anzufangen.


Musikmäßig geht mit dem Raspi einiges. Hier wäre aber das Zynthian Projekt zu erwähnen. Da gibts mehere Synths, Sequenzer und sogar einen Looper.


Ich selber habe hier einen angefangenen Zynthian mini mit Raspberry5 und weiner 8 Kanal I/O Karte. Ich muss da was mit den genutzten Pins am GPIO Port klären. Aber dann könnte man 4 opder mehrere Effekte unabhängig nmutzen. Oder Synths mit eigenen Ausgang.
 


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