Es geht nochmal um den Mixer-Mod.
Ich bin verwirrt... Habe ich einen Denkfehler? Würde mich über Hilfe sehr freuen.
Hey, die Verwirrung ist rein der Tatsache geschuldet, dass sich der Mod über die Zeit etwas verändert hat. War halt mein erstes Projekt, autodidaktisch, und verschiedene Dinge sind mir dann erst später aufgefallen. Dass R222 (gegen alle Schaltpläne) da noch zwischengeschaltet ist, z.B. kam mir voll spät auf den Radar... udn gerade eben, dass böllinger bei c99 doch kathode/anode andersrum haben als
Moog... ahemm...
Ich versuch mal hier nen Resetknopf zu drücken und mach mal die Beschreibung von Neu, so einfach wie es mir gerade fällt, und hoffentlich hilft das (auch anderen). Hochpass ist da noch nicht mir drin, müsste man noch ausbaldowern, aber zumindest mischer umstellung auf alt-Moog. Hier mal die Rückseite der Platine miot den wichtigen Punkten...

Also, man lötet C99 einfach aus und legt den weg. Dann verkabelt man einfach die mittleren Pins der Kippschalter mit Widerständen: VCO1-3, Feedback (alle 33k) und Noise (teste mal 33k, oder nimm gleich 11k). Die losen Enden all dieser Wiuderstände verbindet man dann an der Kathode eines 10uf Elkos. Die Anode des 10uf Elkos verbindet man dann mit der VIA, die ich oben rot markiert habe. Diese liegt *hinter R222*, direkt am eingangsseitigen Transistor des Filters. Verbinde den Elko am besten per kabel an diese Via, denn die kleinen Lötpunite reißen gern mal ab (meistens no problem, aber dann muss man halt umkabeln).
In dem Sinn kann man eigentlich alles vorhandene lassen und den Mod leicht wieder rückgängig machen. Das Auslöten der Pins war vorher nötig, da
Behringer hier auch anders als Moog gelayoutet haben und dadurch der VCO Pegel abfiel (nach Mod aber ohne Trennung von Masse), wenn man nen Schalter umlegte. (Hatte mal in nem Moog thread nachgefragt, ob das beim Original auch so sein, aber leider keine Antwort erhalten - weshalb ich meine Mod infos erstmal so belassen hatte, da die alte version zwar nicht zerrt, aber sehr klar klingt.)
Bei der Sache wäre auch zu bedenken, dass VCA out noch etwas klarer klingt, als der Hauptausgang (da liegt nochmal ein OPA im Weg). Bei geringeren VCO Pegel lohnt sich das auch, denn dann fräsen die einzelnen Wellenformen gefühlt nicht so ineinander...
Hoffe, das hilft etwas! :)