MPC One + Beatstep Pro - macht das Sinn?

Polarelch

Polarelch

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War mir etwas unsicher, ob das jetzt ins Sequencer-Unterforum mit oder ohne Tonerzeugung gehört, weil's hier um ne Kombi aus Beidem geht.
Hoffe es ist jetzt hier richtig.

Dann woll'ma mal...

ich hab meine Synths bisher immer nur mit DAWs angesteuert. Das genügt mir jetzt nicht mehr, ich brauche ein System, das unabhängig von meinem Mac läuft, und will letzteren ggf. nur noch zum Aufnehmen und Mischen usw verwenden.
Bin jetzt gedanklich nach einigen Umwegen bei der Kombi angelangt: MPC One + Beatstep Pro.

MPC One, weil ich die dezidierten Knöpfe mag (im Vergleich zur Live), weil mir die ganze Sache zugänglicher scheint als jegliches Elektron-Tier, und weil es wohl der beste DAW-Ersatz in Hart ist, den man für unter 1k haben kann. Ja, hat auch Touchscreen und wieder Bildschirmarbeit, aber die Sachen die mir am wichtigsten sind, gehen taktil.

Das einzige, das mir an der MPC One fehlt ist ein taktiler Step Sequencer, der in einer Reihe daherkommt statt in nem 4x4 Grid. Das nur im Screen zu haben, ist für mein Seelenwohl zu wenig.

Daher nun der Gedanke, nen Beatstep Pro als Slave dran zu hängen - und - falls das geht - Patterns über die MPC (Program Change?) zu triggern. Hinter dem Beatstep sollen dann noch Vermona Perfourmer und DRM1 MK3 hängen, und vielleicht noch was semi-modulares.

Nur Beatstep Pro wäre mir dann für Song-Aufbau auch zu wenig, daher die Kombi aus beidem. Die MPC soll darüber hinaus auch als Ideensammler fungieren und auch Stereo-Summe aus meinem Audio-Interface "mitschneiden" können.

So, nun meine Fragen, als MPC-bzw-Sequencer-(noch)-Laie: Geht das? Ist irgendwo ein Denkfehler? Macht das Sinn? Macht das sonst noch jemand so (mit ner vergleichbaren MPC?)
 
IvoFX

IvoFX

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Habe zwar keine Erfahrungen mit den Geräten aber das klingt für mich erstmal nicht so verkehrt.
Nur ein USB-Kabel vom Beatstep zur MPC nötig und dann kann man hoffentlich die live gespielten Midi-Events in der MPC aufzeichnen, ist doch ne coole Kombination
 
Speak Frank

Speak Frank

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Ich mache immer erst midisequencing in der MPC2kxl. Dann nehme ich einzelne Spuren in Ableton auf. Auch der Beatstep Pro kommt zum Einsatz für xoxo Programmierung.
Vorteil beim midisequencing in der mpc: super schnell Variationen von Sequenzen erstellt. Polyphon. Keine Patternlängenbeschränkung. Vorteil BSP: Du machst andere Sequencen. Du kannst sofort die seq. kürzen usw. random usw. + Variationen von seq. erstellen. Ist alles programmiert/eingespielt +gesichert, beginnt die Aufnahme/Jam der Session. Wenn’s vermasselt ist, einfach von vorn. Passt für mich viel besser als ALLES in der DAW (Maus).
Grundsätzlich könnte ich mir das auch einfacher machen und erstmal Clips aufnehmen und dann mit apc40 abfeuern und aufnehmen. Ich komme von der mpc. Die ist praktisch mein Klavier, meine Gitarre. Mit der ist super und ... . Moodyman: I come Home and the First Thing i do is f ... around With my mpc.
Für manche ist besser sich auf eine Arbeitsweise zu konzentrieren. Für wieder andere ist der mixitbabyansatz besser.
 
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RustyChuan

RustyChuan

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wie speak Frank schon ausführlich schildert, nutze ich die gleiche Kombi
midizentrale zum sequenzieren ist die MPC2XL, daran hängt ein Midikeyboard (Waldorf Kb37 mit ARP), BSP als Slave zum Steuern der Modularsachen sowie “andere Sequenzen).

Ableton ist nur als Mehrspurrrecorder im Einsatz (Synths -> Mackie 1604 -> 6 Spuren in die DAW)
 
 


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