Nachhall, selbstprogrammiert: Bitte um Feedback

serge

serge

|||||||||||||
Ein ganz anderer Ansatz: Man baue sich eine Vielzahl von Resonatoren und bilde darüber den Nachhall des Raumes ab. Etwa so, als trete man bei einem Klavier das Dämpferpedal und rufe dann in den Saiten hinein. Auf der Quantec-Seite wird auch über solche Resonanzen orakelt.
 
swissdoc

swissdoc

back on duty
Neben dem Ansatzt und somit Algorithmus (wozu das oben verlinkte Paper einen guten Einstieg geben sollte) spielt auch noch das Tuning der Parameter eine grosse Rolle. Man braucht viel Geduld und gute Ohren, sicher auch eine Portion Glück.

Hier noch Links, die in diesem Bereich Einblick in die Arbeit einiger Experten geben, die bei den bekannten Firmen im Bereich Hall arbeiten:

 
einseinsnull

einseinsnull

[nur noch musik]
der mittlere ist ja schrecklich zu lesen, vor allem dieser mensch mit seiner delay line. :)
 
Neusiker

Neusiker

Textmusiker
das kann man übrigens auch noch in einen hall einbauen, aber ich wollte nicht gleich mit der tür ins haus fallen.
Haas-Effekt war genau der Hinweis, der mir eben gefehlt bei meiner akuten Nebelstocherei. Gestern habe ich eine Seite mit Audio auf meine Website gestellt, wo ich meine Beschäftigung mit dem ganzen Thema synthetische Musik in selbstprogrammierter Realisierung dokumentiere. Als ich den Tag nen Tag genannt habe, wie der Angelsachse sagt, merkte ich erst, dass ich die Kopfhörer falsch herum aufhatte. Falls es interessiert: https://neusik.de/2020-11-27/anfaengerstueck-4.html

Na, dann beschäftige ich mich im neuen Jahr auch mit Filtern und hoffe, das krieg ich mit vergleichsweise niedriger CPU-Belastung realisiert, also nicht gerade mit einer Filteranwendung pro Echo vielleicht. Hall-Plugins und -Geräte benutzen bestimmt Low-level-optimierte Algorithmen bzw. DSP-Platinen. Hoffe, das krieg ich mit Konvolution und FFT hin, da gibt es entsprechende Fremdbibliotheken, die ich eh schon nutze in meinen bewusst spärlich gehaltenen Abhängigkeiten.
 
einseinsnull

einseinsnull

[nur noch musik]
Haas-Effekt war genau der Hinweis

mein fehler: gemeint war hier nur das mit dem HRTF.


(was die laufzeitdifferenz zwischen ohr 1 und ohr 2 zwar beinhalten kann aber nicht muss)

denn wenn man schon so anal ist wie ich und unbedingt die air absorbtion der einzelnen reflektionen berechnen will, dann kann man natürlich auch die richtung zum ohr noch gleich mitberechnen. das unterstützt dann zusätzlich auch noch die bewegung der virtuellen schallquelle im raum gleich mit.

ich selbst mache das für normalen hall aber nicht mehr, der aufwand steht in keinem verhältnis zum ergebnis. ich mach das nur noch für mein 10-kanalsystem für den stereo mixdown. da ist dann das HRTF eh drin, und man berechnet dann nur noch einen ganz konventionellen nachhall mit 10 kanälen (oder alternativ mit 4-6 virtuellen wänden)
 
 


Neueste Beiträge

News

Oben