Martin Kraken
Anfänger
Das Stichwort ist "leveraged buy-out". Investmentbuden leihen sich Geld, um Unternehmen zu kaufen, indem das gekaufte Unternehmen Schulden aufnimmt. Für den Verkäufer ist es ja egal, wo das Geld herkommt, und die Investoren steigern so die Rendite auf ihr Kapital.
Die kommunistischen Agitatoren vom Handelsblatt schreiben:
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Warum Private-Equity-Unternehmen einen schlechten Ruf haben
Eine Studie hat untersucht, ob die Kritik an Unternehmensaufkäufen berechtigt ist – und wie sich etwa die Arbeitsproduktivität danach entwickelt hat.www.handelsblatt.com
Es geht also nicht darum, von dem Geld irgendwelche Kosten des Unternehmens zu zahlen, die von dir kritisierten Gehälter kommen weiter aus dem normalen Umsatz.
Das wäre der Fall, wenn extrem viel Geld an den Verkäufer geflossen wäre, aber nicht wenn das Geld in die Firma gesteckt wurde um diese wieder Wettbewerbsfähig zu machen. Würde bedeuten die alten Besitzer hätten zum Beispiel 200 Millionen ausgezahlt bekommen, die dann zu großen Teilen über ein Kredit den die Firma selbst aufgenommen hat finanziert wurde. Ob das so war bei NI bezweifle ich, es war wohl eher so, dass die Firma Kredite aufgenommen hat die direkt in den Betrieb der Firma geflossen sind. Außer natürlich izotop und plugin Alliance waren halt Verkäufer die die Firma „abgezogen“ haben.