Neu

Native Instruments GmbH is in preliminary insolvency

  • #241
Ich denke, wir werden immer mehr Pleiten sehen, der Homestudio-Boom ist over, Hardware verkauft sich nicht mehr, Plugins liegen wie Blei in den Regalen.
Ja, weil es einfach zu viel von allem ist. Auch bei NI.
Die Produkte sind schon geil, grad Kontakt und Komplete usw., aber reizt man das alles so sehr aus? Bei mir hat sich in den letzten Jahren zunehmend eine Antipathie gegenüber diesen ganzen VSTs entwickelt, also jetzt nicht gegen alles, aber grundlegend ist es einfach überall von allem und jedem zuviel, man muss sich echt nur das allerwichtigste rauspicken, weil viele oft ja das gleiche anbieten oder nur mit anderen Bezeichnungen in klickibunti und tollen Outlay. Weil heut halt jeder irgendwas programmiert und anbieten kann, ist das alles dermaßen übersättigt, dass man eigentlich kaum, dass man was hat, schon wieder das nächste irgendwo aufploppt was es "besser" macht oder "neuer" und mit mehr Funktionen. Und zuviel davon drückt die Preise. Bis NI mit dem, was sie hochqualitativ entwickeln trotzdem finanziell nicht mehr verkaufen können.

Was man vor allem in Youtube Videos von Produzenten sieht, ist ja häufig, dass die da auch Komplete und Kontakt in ihrer RIESENpluginliste haben und ringsrum noch irgendein Homestudio mit massig Hardware um Eindruck zu machen, aber wer weiß, ob und was die davon jemals nutzen und ausreizen, und dann noch ne unendlich lange Pluginliste aus FX und Instrumenten haben, wo ich mich frage - nutzen die das wirklich dass sich das rentiert? Oder verballern die das Geld einfach nur, um es halt wenigstens zu haben, auch wenn sie es nicht nutzen. Früher wars ja so, dass man das, was man hatte, benutzt hat, vor allem die Hardware.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Zustimmung
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: micromoog, dubsetter, qwertz123 und 2 andere
  • #242
hast du nicht mal irgednwo erwähnt ,dass man den Maschine Controller (Micro Maschine / Maschine+ ) )auch ohne deren Machine Software betrieben kann ? konnte da leider nicht viel finden , oder muss man da selber aktiv werden und die jeweiligen Programmzeilen selbst kloppen ?
Das war nicht ich, sondern jemand Anderes hier im Thread, hinter einem Spoiler verborgen, Posting #219.
 
  • #245
Bei Yamaha hätte ich Angst, das alles sofort aufm Dongle landet...
Yamahas Update Tools (ja, es ist kompliziert) ist mit Abstand das grottigste was ich bislang gesehen habe.... hat mir Halion komplett verleidet. Und generell scheint denen auch sch...egal zu sein, ob super teure Plugins wie Portico & Co. am Ende zwangsläufig nicht mehr funktionieren werden nur weil sie ploetzlich selber keinen Bock mehr auf ihre daemlichen Dongles haben (inkl. Klugscheisserbehlerung "Dont break your elicenser..." als wenn man den selber Kaputtmacht :toetensen:
https://forums.steinberg.net/t/rupert-neve-designs-and-yamaha-vintage-plug-ins-no-longer-supported/920623 )

Von daher alles nur Yamaha nicht...
 
  • ^
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: caro und notreallydubstep
  • #246
Anthipathie ? Das Konzept mit den VST Standard ist an sich eine sehr gute Sache im Gegensatz zu irgendwelchen speziellen Sonderlösungen ,die sich irgendwelche Entwickler ausdenken um eine Sonderstellung einzunehmen , Das Problem ist bei diesen ganzen Speziallösungen ist ,dass genau dies zu großen differenzen und schwierigkeiten in der Anwendung führt ... Wenn alle Entwickler sich an die REgeln und Standards halten würden , dann hätte man das Problem nicht mit der Inkompartibilität einzelner Produkte . Das Gleiche gilt für diesen krankhaften Kopierschutz und Abfrage Wahn ,der jeweiligen Plugins und Libraries Hersteller .. Das führt dazu ,dass Bezahlte Produkte nach einem Systemwehcsel nicth mehr anwendbar sind .. Schuld sidn in dem Fall die jewiligen Herstelelr ,dieser Software udn Produkten . zu Xp Zeiten ,da gab es bei kommerzieller Software ein Kopierschutz Code ,der sogar Offlien in die Eingabemaske eingegeben wurde ,dadurch wurde die Software freigeschaltet . ohne Echtzeitserverabfrage oder Telemettriefetischismus ... Das muss endlich mal in den Köpfen der Hersteller reingehen ... Schluss damit !!!!!!!!
Antipathie nicht gegenüber den VSTs allgemein, sondern gegenüber der schieren Masse an VSTs, die verfügbar sind.
natürlich sind VSTs super, ich nutze sie auch. aber die Dosis macht das Gift.
 
  • Daumen hoch
  • Hmm
M.i.a.u.: tecbum, caro, micromoog und 2 andere
  • #247
Antipathie nicht gegenüber den VSTs allgemein, sondern gegenüber der schieren Masse an VSTs, die verfügbar sind.
natürlich sind VSTs super, ich nutze sie auch. aber die Dosis macht das Gift.
Das ist bei Alkohol aber auch so.
Selbstbeherrschung ist da das Stichwort, dann ist das mit der Dosis und dem Gift auch kein Problem.
(sagt einer, der gerade die 160 VSTis und Soundpacks von NI auf dem neuen MacBook Pro installiert ;-) )
 
  • HaHa
  • ^
  • wunderbar
M.i.a.u.: marcelfrehse, harry-tuttle, micromoog und 3 andere
  • #248
Das war nicht ich, sondern jemand Anderes hier im Thread, hinter einem Spoiler verborgen, Posting #219.

Beim Einschalten kann man die Machine auf Midi-Mode setzen, dann ists nur ein Controller. Dann muss man aber wieder mit NI-Software mappen. Hatte damit ne Zeitlang die furchtbaren Pads des Analog Rytms ersetzt, war funktional gut, frisst aber ordentlich Platz.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hmm
M.i.a.u.: tecbum
  • #249
Was man vor allem in Youtube Videos von Produzenten sieht, ist ja häufig, dass die da auch Komplete und Kontakt in ihrer RIESENpluginliste haben und ringsrum noch irgendein Homestudio mit massig Hardware um Eindruck zu machen, aber wer weiß, ob und was die davon jemals nutzen und ausreizen, und dann noch ne unendlich lange Pluginliste aus FX und Instrumenten haben, wo ich mich frage - nutzen die das wirklich dass sich das rentiert? Oder verballern die das Geld einfach nur, um es halt wenigstens zu haben, auch wenn sie es nicht nutzen. Früher wars ja so, dass man das, was man hatte, benutzt hat, vor allem die Hardware.
Also ich bin zwar nicht bei Youtube, habe trotzdem eine recht große (wenn auch nicht unendlich lange) Pluginliste. Nutze ich die? Einiges bestimmt nicht mehr, da es von besseren verdrängt worden ist (vor allem bei dem Thema Saturation gibt es immer wieder Fortschritte). Und bei einem Neukauf kann es schon sein, dass ich diese bisher nicht in einer Produktion benutzt habe, aber mir ist trotzdem bewußt, dass er in meinem Arsenal zur Verfügung steht (z.B. Beatsurfer Random Metal). Das ist zum Teil bei Hardware ähnlich, ich mag mein Lorre Mill Mosstone sehr und habe schon viel damit rumgespielt, aber nichts davon hat eine Produktion überlebt. Und ja, es kostet Zeit sich auf den laufenden zu halten, es gibt aber immer wieder Entdeckungen, für die sich das lohnt (eine aktuell Entdeckung von mir ist z.B. die Felt Smugi Filterbank, und die Freeware Tape Fiasco sieht auch sehr vielversprechend aus, ich habe es aber noch nicht getestet).

Sprich neben Neueinsteigern gibt es schon noch Leute, die trotz gesättigten Markt weiterhin Plugins kaufen. Womit ich aber nicht der These widersprechen möchte, dass das Marktumfeld schwieriger geworden als noch z.B. 2010.
 
  • #250
Na dann mal schnell alles verkaufen^^

Native Instruments Is DONE (Here’s Why)


Kurze KI Zusammenfassung
In diesem Video von Weaver Beats geht es um die aktuelle finanzielle Krise von Native Instruments und die drohende Insolvenz des Unternehmens. Hier ist eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte:

Die finanzielle Lage

  • Insolvenzverfahren: Es wurde bekannt, dass Native Instruments ein vorläufiges Insolvenzverfahren (Restrukturierung) in Deutschland eingeleitet hat [00:06]. Ein Verwalter prüft nun, ob das Unternehmen restrukturiert werden kann oder liquidiert werden muss.
  • Massive Schulden: Das Unternehmen soll über 300 Millionen Dollar Schulden haben [00:26].
  • Geringer Umsatz: Dem gegenüber steht ein jährlicher operativer Gewinn von nur etwa 25 Millionen Dollar [00:38].
  • Das Zins-Problem: Der Videoersteller rechnet vor, dass bei einem geschätzten Zinssatz von 8 % bereits 25,4 Millionen Dollar allein für die Zinsen anfallen würden [01:36]. Das bedeutet, der gesamte Gewinn würde nur die Zinsen decken, ohne die eigentlichen Schulden abzubauen [01:46].

Betroffene Marken

  • Native Instruments ist Mutterkonzern von bekannten Marken wie iZotope, Plugin Alliance und Brainworks [00:44].
  • Sollte Native Instruments liquidiert werden, sind auch diese Unternehmen und deren Produkte gefährdet [00:51].

Reaktion der Geschäftsführung

  • CEO Nick Williams hat sich zu Wort gemeldet und betont, dass der Geschäftsbetrieb wie gewohnt weiterläuft („Business as usual“) [02:10].
  • Produkte können weiterhin gekauft, heruntergeladen und aktiviert werden [02:18].
  • Das Unternehmen verwendet Begriffe wie „Restrukturierungsprozess“ statt „Insolvenz“, um die Situation weniger bedrohlich darzustellen [05:03].

Einschätzung des Videoerstellers

  • Der Ersteller ist skeptisch gegenüber den beruhigenden Aussagen des CEOs [04:14].
  • Besonders kritisch sieht er die Formulierung „für die absehbare Zeit“ (for the time being) in Statements von Partnern wie Plugin Alliance [07:54].
  • Er äußert große Sorge um die Zukunft des Unternehmens, da Native Instruments eine zentrale Rolle in der Musik- und Filmindustrie spielt [03:01].
 
Zuletzt bearbeitet:
  • HaHa
M.i.a.u.: microbug
  • #252
Ich kann nicht beurteilen ob er Mist erzählt.

Dann hoffen wir mal das NI nicht wirklich mehr Gewinn machen muss als letztes Jahr, um Schulden + Zinsen zu tilgen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #253
Was man vor allem in Youtube Videos von Produzenten sieht, ist ja häufig, dass die da auch Komplete und Kontakt in ihrer RIESENpluginliste haben und ringsrum noch irgendein Homestudio mit massig Hardware um Eindruck zu machen, aber wer weiß, ob und was die davon jemals nutzen und ausreizen, und dann noch ne unendlich lange Pluginliste aus FX und Instrumenten haben, wo ich mich frage - nutzen die das wirklich dass sich das rentiert? Oder verballern die das Geld einfach nur, um es halt wenigstens zu haben, auch wenn sie es nicht nutzen. Früher wars ja so, dass man das, was man hatte, benutzt hat, vor allem die Hardware.

Na ja, Branchenstandards. Wenn du nicht nur für dich produzierst, sondern ggf. irgendwer mit einem DAW-File anrennt, musst du gewisse Dinge einfach haben. Kontakt mMn noch das angenehmste von allen; ein Plugin, darin dann die Library. Wenn ich an Arturia und die 100 Einzelplugins denke...

Trotzdem, natürlich ist es witzig, wenn die Streaming-Dudes jeden Abend nur in Pigments verbringen, das sie wohlmöglich noch jedesmal aus einer dicken Liste heraus scrollen statt sich n anständigen Shortcut zu bauen. Bonus, wenn die Hardware-Wand im Hintergrund cool aussieht.

Aber ich bin ehrlich; "Vibes" halte ich für wesentlich matchentscheidender, als die Sachen dann auch immer benutzen zu müssen.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: treponema
  • #254
Wer gibt jetzt irgendetwas auf diesen Herren. Ich könnte immer wieder kotzen über die Selbstherrlichkeit dieser Typen.

Wissen alles und genau.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: microbug
  • #256
Antipathie nicht gegenüber den VSTs allgemein, sondern gegenüber der schieren Masse an VSTs, die verfügbar sind.
natürlich sind VSTs super, ich nutze sie auch. aber die Dosis macht das Gift.

Das erfordert jede Menge Selbstdisziplin.

Ich bin auch den ganzen administrativen Aufwand mittlerweile leid. Sich auch immer wieder ein „Wegwerfwissen“ aneignen zu müssen (Unterschiedliche Lizenzierungsverfahren über die Jahre, Wissen über ständig ändernde Rechnerhardware und OS-Eigenschaften etc.)

Wenn das erledigt ist, hat man noch kein einziges PlugIn überhaupt ausprobiert und beim ersten Start gibt es dann schon wieder den nächsten Updatehinweis.

Und ich habe doch seit 40 Jahren noch nicht mal die gesammelten >15.000 DX7 Sounds durchgehört 😁

Ich sehe auch immer mehr, dass viele langsam keine Lust mehr haben für alle Plugins kostbare Lebenszeit zu investieren.
Oft reichen die inclusiven Werkzeuge der aktuellen DAWs mehr als aus, auch wenn hier und da einzelne Tools ein paar % schlechter sind als hippe 3. Party Tools.
 
  • Zustimmung
  • Daumen hoch
  • HaHa
M.i.a.u.: virtualant, marcelfrehse, treponema und 6 andere
  • #257
Die Erkenntnis kam bei mir leider viel zu spät. Jetzt habe ich die Hütte voller VST (viel auch von NI) , aber arbeite fast nur noch mit den Tools von Ableton.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: exitLaub und micromoog
  • #258
Die Erkenntnis kam bei mir leider viel zu spät. Jetzt habe ich die Hütte voller VST (viel auch von NI) , aber arbeite fast nur noch mit den Tools von Ableton.
Ich habe das in letzter Zeit in einigen Videos gesehen. Hat mir sehr imponiert - alles aus einer Hand. Da wo man selber erstmal lange sucht, ist schon ein halbes Stück entstanden. Ist bei mir auch zu spät....
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: ignifer
  • #259
Felt haette ich super gerne den Kolor getestet, aber da ist es tatsaechlich das fehlende Vertrauen auf die Haltbarkeit des Installierprozederes was mich davon abhaelt. Plus der Demo Installer lief nicht mal auf einer 100% legalen Windows 10 Pro Version auf VBox (geplant war Audiograbber da ich ansonsten Linux nutze, aber dazu kam es erst gar nicht) Uebrigens das einzige Plugin, was sich nicht auf dem Win10 installieren lies :(
 
  • #260
Ich persönlich kann mir die Audioproduktionslandschaft nur schwierig ohne Native Instruments vorstellen.

Vorallem die Maschine Software und deren Controller sind der Kern meines Setups.

Wenn Sie wirklich 300Mio Schulden haben, wird eine Rettung wahrscheinlich nicht möglich sein.

Es gilt zu hoffen, dass ein Teil von Native Instruments weiterleben wird und die Software zumindest weiter genutzt werden kann🍀

Schwierig, schwierig und unverständlich, wie es soweit kommen konnte / musste 😥
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #261
Woher will dieser Typ wissen, das NI 300 Mio Schulden hat. So etwas steht nicht in der Insolvenzanmeldung.
 
  • Daumen hoch
  • Zustimmung
M.i.a.u.: Kalt, dhinda, Mr.Pink und 4 andere
  • #262
Ich persönlich kann mir die Audioproduktionslandschaft nur schwierig ohne Native Instruments vorstellen.

Vorallem die Maschine Software und deren Controller sind der Kern meines Setups.

Wenn Sie wirklich 300Mio Schulden haben, wird eine Rettung wahrscheinlich nicht möglich sein.

Es gilt zu hoffen, dass ein Teil von Native Instruments weiterleben wird und die Software zumindest weiter genutzt werden kann🍀

Schwierig schwierig und unverständlich, dass es so weit kommen musste 😥

Ich würde mir nicht so große Sorgen machen, dass die Software in näherer Zukunft nicht mehr läuft, das mindeste was passieren wird ist, dass der Produktkatalog verkauft wird, bis auf 10-20 Mitarbeiter alle rausfliegen, die den bestehend Katalog verkaufen ohne Updates bis nix mehr geht.
 
  • #263
Ich persönlich kann mir die Audioproduktionslandschaft nur schwierig ohne Native Instruments vorstellen.

Vorallem die Maschine Software und deren Controller sind der Kern meines Setups.

Wenn Sie wirklich 300Mio Schulden haben, wird eine Rettung wahrscheinlich nicht möglich sein.

Es gilt zu hoffen, dass ein Teil von Native Instruments weiterleben wird und die Software zumindest weiter genutzt werden kann🍀

Schwierig schwierig und unverständlich, dass es so weit kommen musste 😥

Vielleicht gibt es halt auch keine Audioproduktiinslandschaft mehr. Das Feld wird eh von KI übernommen ;-)
 
  • Zustimmung
M.i.a.u.: Area88
  • #264
Woher will dieser Typ wissen, das NI 300 Mio Schulden hat. So etwas steht nicht in der Insolvenzanmeldung.
Create Digital Music soll wohl die Quelle sein und die beziehen sich auf einen Finanzbericht vom 31.12.2023.

Ich denke, sollte das auch nur in etwa stimmen, dann war es das. Um dieses Schulden + Zinsen abzubauen müssten die Kunden jetzt kaufen als gäbe es kein Morgen mehr, das sehe ich nicht. Und selbst wenn sie die Mitarbeiter auf 0 runterfahren, muss trotzdem jeden Menge Geld reinkommen. Wieviele Mitarbeiter haben die, dass ein Abbau bei diesen Schulden groß ins Gewicht fällt, 2000?

Kann ja auch sein dass ich mich hier komplett irre und NI, Izotope, PluginAlliance und Brainworx einfach weiterlaufen.

Die Zeit wird es zeigen.
 
  • #265
Woher will dieser Typ wissen, das NI 300 Mio Schulden hat. So etwas steht nicht in der Insolvenzanmeldung.

Create Digital Music soll wohl die Quelle sein und die beziehen sich auf einen Finanzbericht vom 31.12.2023.

Ich denke, sollte das auch nur in etwa stimmen, dann war es das. Um dieses Schulden + Zinsen abzubauen müssten die Kunden jetzt kaufen als gäbe es kein Morgen mehr, das sehe ich nicht. Und selbst wenn sie die Mitarbeiter auf 0 runterfahren, muss trotzdem jeden Menge Geld reinkommen. Wieviele Mitarbeiter haben die, dass ein Abbau bei diesen Schulden groß ins Gewicht fällt, 2000?

Kann ja auch sein dass ich mich hier komplett irre und NI, iZotope, PluginAlliance und Brainworx einfach weiterlaufen.

Die Zeit wird es zeigen.
Vor allem sind die Schulden ja gar nicht selbst (alle) verschuldet, sondern von Investoren aufgeladen. Mit diesem Modell werden seit Jahrzehnten Firmen kaputtgemacht.

Stichwort fremdfinanzierte Übernahme

Davon sind andere Institutionen auch betroffen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • hilfreich
M.i.a.u.: claudio, Comandante und Dagalos
  • #266
Vielleicht gibt es halt auch keine Audioproduktiinslandschaft mehr. Das Feld wird eh von KI übernommen ;-)
Und das Anhören dieser Tausende täglich neu erscheinender Stücke ebenfalls. Wir können uns dann endlich wieder sinnvolleren Dingen widmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • HaHa
  • Daumen hoch
  • Gute Idee
M.i.a.u.: harry-tuttle, dubsetter, Area88 und 3 andere
  • #267
Vor allem sind die Schulden ja gar nicht selbst (alle) verschuldet, sondern von Investoren aufgeladen. Mit diesem Modell werden seit Jahrzehnten Firmen kaputtgemacht.

? Wie funktioniert das, erklär mal bitte. Ich würde eher sagen, der Investor hat Millionen in eine Firma versenkt, die vielleicht nicht mehr zu retten war. 500 Mitarbeiter, die mehr als 50.000 pro Jahr im Schnitt verdienen…da musst du eine Menge Software verkaufen, kann man doch glücklich sein, dass das ein Investor bezahlt hat, endlich mal Geld was nach Deutschland geflossen ist ;-)
 
  • #268
Wenn Sie wirklich 300Mio Schulden haben, wird eine Rettung wahrscheinlich nicht möglich sein.

Bin kein Finanzexperte, aber wenn die Schulden das 4-5 fache eines Jahresumsatzes darstellen, habe ich gerade einen virtuellen Fischgeruch in der Nase.

Gerade auch dahingehend, dass sie Produkte für eine Branche verkaufen, in der sich das Endprodukt (Musik) nur noch schwer in Geld umwandeln lässt.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Tanja, Comandante, notreallydubstep und eine weitere Person
  • #269
? Wie funktioniert das, erklär mal bitte. Ich würde eher sagen, der Investor hat Millionen in eine Firma versenkt, die vielleicht nicht mehr zu retten war. 500 Mitarbeiter, die mehr als 50.000 pro Jahr im Schnitt verdienen…da musst du eine Menge Software verkaufen, kann man doch glücklich sein, dass das ein Investor bezahlt hat, endlich mal Geld was nach Deutschland geflossen ist ;-)
Das Stichwort ist "leveraged buy-out". Investmentbuden leihen sich Geld, um Unternehmen zu kaufen, indem das gekaufte Unternehmen Schulden aufnimmt. Für den Verkäufer ist es ja egal, wo das Geld herkommt, und die Investoren steigern so die Rendite auf ihr Kapital.

Die kommunistischen Agitatoren vom Handelsblatt schreiben:
Der Beteiligungsfonds kauft Unternehmen oft als gehebelte Übernahme. Dabei wird der Kaufpreis weitgehend finanziert, indem den übernommenen Unternehmen die Bedienung eines Kredits aufgebürdet wird, mit dem der Kauf finanziert wurde. Das belastet die Ertragskraft der Zielunternehmen und dünnt ihre Eigenkapitalbasis aus. Dadurch werden sie anfälliger für Insolvenzen. Daher der schlechte Ruf von Leveraged Buy-outs.

Es geht also nicht darum, von dem Geld irgendwelche Kosten des Unternehmens zu zahlen, die von dir kritisierten Gehälter kommen weiter aus dem normalen Umsatz.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: robworld, claudio, elbonzoseco und eine weitere Person
  • #270
Schulden sind das eine, aber was für Werte dagegen stehen , wissen wir nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:

News

Zurück
Oben