PianoForte MidiController? Wann wird es sie geben?

A

Anonymous

Guest
Was ich vermisse sind kleine MidiController, eigentlich genau die gleiche Größe wie Korg nanoPad 2, aber anstatt einer 2 x 8 Matrix, eine Spalte grösser, 2 x 9 Matrix, das wäre soweit ein muss, aber jetzt kommt die Haupteigentschaft:

JEDES PAD muss BRUTALE :D PianoForte Eigenschaften aufweisen!!!

Man muss sehr sehr leise berühren und spielen, aber auch VIEL stärker spielen können, immer mit entsprechender Auflösung! d.h. mit 0 .. 127 als Wertemenge kommt man da nicht besonders weit. Das ist also nicht erlaubt. Sogar 1024 Werte sind evtl. nicht genug, aber sagen wir mal 10bit = 1024 wären genug. Dann noch die Möglichkeit die Empfindlichkeitskurve einzustellen, logarithmisch oder etwas mehr modifiziert mit besonderen Kurvenabschnitten. Nach oben hätten wir bis 14 bit mit der NRPN Methode Platz, d.h. das Gerät könnte einfach NRPN Messages direkt ausgeben, wenn man das so möchte. Wichtig ist aber erst mal, dass wir entsprechend sensitive Sensoren haben! Was gibt es da?

Wann wird es solch einen Controller geben? Gibt es ihn schon? Welche Alternativen sind sonst möglich?

Nur Eigenlabs Pico würde ungefähr in die Nähe kommen, mir sind da die Tasten noch etwas zu klein. Was der Datenoutput beim Pico ist, weiss ich leider nicht, eine PN an Fabio wurde gesendet, mal sehen was zurück kommt.

Irgendwie ist die Hammermechanik bei Keys ja sehr empfindlich spielbar, sowas in der Art aber als Pad Controller, wo man einfach sehr leise und sehr laute Noten KONTROLLIERT, also immer zuverlässig getriggert, spielen kann. Das Hauptproblem sind hierbei vor allem die sehr leisen Noten, bisherige Controller erlauben genau das nicht. Sehr leise Noten sind damit nicht spielbar. Eine sehr leichte Berührung sollte halt eine leise Note auslösen. Das wäre die Hauptidee dabei.

Eine Workaroundidee dazu habe ich auch schon: Wenn ich mein Schertler-Klebe-Microphon da habe, werde ich es hinten beim Korg nanopad2 draufkleben, dann die Mikrosignale beobachten und das als Lautstärke oder direkt als Velocitysignal nutzen. Mal sehen, wie gut das klappen wird? Wenn ich leise auf die Pads drücke sollten die Mikrosignale hoffentlich auch entsprechend aussehen, damit könnte es evtl. einigermaßen klappen?!
 
shiroiyuki

shiroiyuki

UFO Kapitän
Ist der Korg panKontrol nix?
Die Pads sind sehr gut spielbar und auch sehr empfindlich, da reichts schon wenn man die Ecke des Pads berührt.

Das mit dem Mikro erinnert mich grad an McGuyver ;-)
 
O

otto auch

.....
Genügen 12Bit?

Auf jeden Fall kann man damit die meisten Töne einer Gitarre vollständig spielen.. und hat vergleichbare Ausdrucksmöglichkeiten..

http://madronalabs.com/hardware

Mittlerweile müsste es sowas auch (von einem anderen Hersteller) in Kunstoff geben - mit veränderbarem Gitter (oder nur Schablonen - kann mich nicht genau erinnern).

Gruss,
Otto
 
B

Bragi Vän

......
Spannende Ideee. Toll wäre auch ein Controller, bei dem neben der Anschlagstärke auch die Art wie der Finger aufsetzt den Klang variiert. Bei Klavier ist es ja so, da variiert der Klang ja in Nuancen je nach Art der Tastatur Auslösung inclusive der Repitation.
 
O

otto auch

.....
Finde die Idee(n) auch spannend - bzw. kann man sich auch wundern warum das noch keiner weitergedacht.. die Ideen dazu sind ja so neu nicht.

Achja ich denke u.U. sollte das von Dir gewünschte Feature auch mit oben genannten Controller möglich sein.

Siehe



Und respektive erweiterte Keyboards gibt es ja mittlerweile min. 3 Anbieter und unterschiedliche Ansätze.

1.) Fast klassische Keys (etwas länger und schmaller) nur halt berührungsempfindlich
2.) dann ohne keys auf/s elastischem Stoff (flach) - nicht günstig
3.) und mit angedeuten tasten (3D) - Preis noch nicht!? bekannt

Leider noch nicht sehr verbreitet..

Edith sagt:

Ansatz 2



& Ansatz 3


Gruss,
Otto
 
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A

Anonymous

Guest
Ich denke, die Schertler Methode sollte unschlagbar sein. Die fehlende Sensivität wird einfach über das Mikro, parallel, geliefert.
 
MvKeinen

MvKeinen

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SLABS is the creation of David Wessel, director and founder of UC Berkeley's Center for New Music and Audio Technologies (CNMAT). It consists of 32 pressure-sensitive trackpads arranged in an 8 by 4 matrix. Each of the X, Y and Z signals is sampled at 8 kHz! Unlike most controllers or keyboard that use much slower rates merely to trigger envelope generators, the very fast signals captured here can be used directly as excitation sources for resonant filters, not unlike striking a drum head causes the head and drum body to resonate. For example, when playing SLABS with a software physical drum model, you can get a different sound by striking the pads with your finger, palm, or fingernail. I think this idea is a forerunner of instruments to come.


http://cnmat.berkeley.edu/user/david_we ... touch_pads
 
 


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