Polyevolver

Dieses Thema im Forum "Analog" wurde erstellt von clawF, 26. August 2006.

  1. clawF

    clawF Tach

    Hat jemand schon mal den Polyevolver angetestet ? Bei uns im "Dorf" gibts leider kein Laden wo der steht.
    Auf der Musikmesse 2005 in Frankfurt hat uns der Dave Smith mal ein paar Sounds gezeigt die mir ziemlich gut gefallen haben. Diese kurze Demonstration war aber leider etwas zu wenig um wirklich mal gehört zu haben was der Synthesizer so alles kann.

    Arbeitet der Synth auch mit digitalen Waves bzw Wavetables ? ( War das beim Mono-synth nicht so ? ).

    Wie ist der Sound was die Sattheit und die Üppigkeit betrifft im Vergleich zu Synthesizern wie zB dem Jupiter 8 oder Prophet 5 ( die ich schon öfters mal live hören durfte ) ?
     
  2. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

    Hab' mittlerweile die Poly Rack-Version, die vom Aufbau der Klangerzeugung (4 Oszillatoren davon 2 analog und 2 digital, 2 analoge LP und ein einfacher digitaler HP-Filter), Klang etc. identisch mit der Mono-Version , hat nur 4 mal so viele Stimmen. Die Mono-Version hatte ich vorher...

    Generell find ich dass der Evolver bei Resonanz den Sound einen tacken zu sehr ausduennt. Fuer Pads und Leads macht das keinerlei Probleme, bei Baessen muss man sich ein wenig mehr ins Zeug legen, um dem Sound den noetigen Schub von unten zu verpassen.
     
  3. mira

    mira bin angekommen

    auf der Messe habe ich die Keyboardversionen MEK und PEK angetestet. Selbst habe ich das PER. Der evolver hat einen eigenen Klangcharakter. Neben den analogen hat er auch digitale Waves des Prophet-VS. Aber das steht ja alles in den Beschreibungen.

    Soundbeispiele satt findest du bei bluescreen:

    http://www.trippler.net/music/DSI-Evolv ... board.html
    http://www.trippler.net/music/DSI-Evolv ... s_mek.html
     
  4. Moogulator

    Moogulator Admin

    test:
    www.Sequencer.de/syns/davesmith/PolyEvo ... d_PEK.html

    ja, er hat digitale waves, können per <a href="https://www.sequencer.de/specials/sequencer.html">Sequencer</a> umgeschaltet werden..
    ist identisch mit MEK und kleinem normalen evolver.

    sound: siehe und höre demos.. vergleichbar mit p5, nicht ju8...
     
  5. clawF

    clawF Tach

    Vielen Dank für die schnellen Antworten und den super Test...sehr informativ :)
     
  6. Guest

    Guest Guest

    mir is grad aufgefallen, dass in der database beim desktop evolver - 4 stimmen - stehen....

    -----------------------------

    wie intuitiv is eigentlich die editiermatrix vom desktop?

    ich hab ja wegen dem microkorg eine abneigung gegen solche bedienkonzepte entwickelt!!

    kann da wirklich freude aufkommen beim schrauben?

    weil vom konzept und klang(beispielen) würd er mich schon reizen! :)

    leider wär eben budgetmässig nur die desktop variante drinnen.... :sad:
     
  7. MvKeinen

    MvKeinen Tach

    Nach einer gewissen einarbeitungszeit kann die Bedienung der Matrix schon einen gewissen Grad an Intuition bieten. Allerdings natürlich nie so wie wenn alle Parameter einen eigenen Knopf hättten. Das ist ja klar. Das größte Problem an der Matrix ist eben, dass man nicht zwei Parameter gleichzeitig bedienen kann, die in verschiedenen Zeilen der Matrix sind.

    Aber: Für mich hat das Geld für die großen nicht gereicht. Den Nachteil der etwas umständlicheren editierung hab ich dann gerne hingenommen. Der Sound ist trozdem geil.
     
  8. Moogulator

    Moogulator Admin

    oh ,danke.. korrigiert..

    intuitiv ist sone sache, man findet das schon, ist wie beim microkorg, aber diese matrixedits - sparoberfläche ist NIE schnell und intuitiv, für live ist das sicher nichts.. da würde ich den MEK oder PEK nehmen oder die editsoftware..

    ich habe die bedienung nie toll gefunden, dsas gerät schon..

    beim microkorg gehts schneller, der hat aber auch weniger zeugs.. ;-)
     
  9. Bluescreen

    Bluescreen bin angekommen

    Bei modernen Synthesizern mit 250000 Parametern ist intuitiv life kaum noch möglich.
    Selbst wenn jeder Parameter einen eigenen Knopf mit Wertedisplay hätte bräuchte man ein paar Minuten, um erst mal herauszufinden wie der Sound strukturiert ist und wo verdammt nochmal diese blöde Cutoffmodulation sitzt die einen stört.

    Deshalb: viele Knöpfe sind gut zum Programmieren eines Sounds im Studio.
    Für life braucht's wenige Knöpfe sonst verliert man den Überblick.

    Sounds für live müseen so programmiert sein, dass man die wesentlichen Parameter über die sogenannten Spielhilfen im Griff hat.

    Deshalb ist life ein Desktop-Evolver genauso gut wie ein MEK, es sei denn man hat noch keine Tasten.
    Wenn die Sounds richtig vorbereitet sind macht man das, was hier immer als spontaner, intuitiver Zugriff bezeichnet wird, nämlich mit dem Modulationsrad, Aftertouch und vielleicht noch mit 1-2 frei belegbaren Knöpfen des Controller-Keyboards.

    Spontaner Eingriff über die Knöpfe, die direkt den Syntheseparametern zugeordnet sind geht m.E. nur bei extrem einfach konfigurierten Synths wie z.B. dem Little Phatty.
     

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