QY für iPad: Yamaha mobile Music Sequencer

Dieses Thema im Forum "APPartig" wurde erstellt von microbug, 9. März 2013.

  1. Moin,

    Der wurde wohl auf der NAMM vorgestellt, war aber offenbar hier noch nicht Thema bisher:


    https://itunes.apple.com/de/app/mobile- ... 75837?mt=8

    http://de.yamaha.com/de/products/apps/mobile_sequencer/

    Es gab auch eine Einführungspreisphase, die ich leider verpaßt habe, sieht aber trotzdem mehr als brauchbar aus.

    Kann wohl etliches, incl Virtual MIDI und Audiocopy, aber kein Audiobus bislang. Hat einen Pianoroll-Editor.

    Erinnert mich sehr an QY300/700 und RM1x/RS7000 vom Aufbau her. Kleinstes Element ist die Phrase, von denen dann mehrer zu einem Pattern zusammengefaßt werden und aus diesen wiederum Songs bauen kann. Sections gibt's natürlich ebenfalls.

    Direkter Export nach Soundcloud, ebenso wie MIDIfile und MIDI für Yamaha-Synths der Motif-Serie und Abkömmlinge. Einen Import von MIDIfiles oder gar QY-Daten gibt's leider nicht.

    MIDI Sync gibt's aber.

    Hat schon Sounds drin, weitere gibt's per inApp Kauf.

    Videos:


    src: https://youtu.be/l0WRyJuaoag



    src: https://youtu.be/bgTIcpySzHA


    Kennt jemand das Ding zufällig? Discchord macht das Teil ja ziemlich runter. Scheint mir aber mehr Sequenzer zu sein als manch Andere dieser Apps, orientiert sich mit dem Chord Transpose doch sehr an den QYs und ist damit mehr MIDI als GarageBand.

    Mal ein Sequenzer, der nicht MPC-Style ist und auch kein Sampling bietet, sondern eher eine Möglichkeit, unterwegs mal schnell eine Idee festzuhalten.
     
  2. Hallo Microbug,

    mir ist die App auch aufgefallen und ich wollte sie in der billigen Einführungsphase kaufen! Hab's leider verpennt.
    Jetzt ist es mir leider zu viel "Asche", da ich schon weit über hundert Euros für Musik-Apps ausgegeben habe, die ich nachher nicht benutzt habe!
    Ich habe jahrelang, bevor es die Ipad-Musik-Apps gab mit dem QY70/QY100 Musik gemacht!
    Die sind genial zum mobilen Komponieren (auch wegen der kleinen Tastatur auf der man sogar Akkorde einspielen kann),
    unabhängig von einem Rechner, der einen mit Tausenden von DAW-Funktionalitäten vom eigentlichen, nämlich dem Musik machen, abhält!
    Im Anschluss konnte man zuhause den ganzen Song per exportierter Midi-Datei in die DAW laden und mit modernen VSTIs/VSTs veredeln.

    Dei meisten IPAD-Apps suggerieren zwar das man toll einfach Musik komponieren kann, aber es scheitert dann schon bei einfachen Sachen wie erzeugen/editieren von Midi-Controler-Daten (Filter-Reso-Sweeps, Panorama, ...)
    Die Garage-Band-App hatte anfangs noch nicht einmal einen simplen Midi-Noten-Editor! Lächerlich!

    Das einzige halbwegs brauchbare Programm ist Music Studio. Damit habe ich im Urlaub schon tolle Songs gemacht, die ich dann zu Hause in Ableton Live (als Midi-Dateien und/oder Audio-Loops importiert) ruckzuck perfektioniert habe.
     
  3. klangsulfat

    klangsulfat Gut druff

    Music Studio finde ich auch klasse. Auch wenn ich es gestern durch Cubasis ersetzt habe :mrgreen: Der Entwickler von Music Studio tanzt auf anscheinend auf mehreren Hochzeiten (FL Studio mobil, Android-Portierung), deswegen geht die Weiterentwicklung eher schleppend voran. Und einige essenzielle Dinge fehlen halt noch.
     
  4. MusicStudio gefiel mir garnicht, ich finde Meteor da wesentlich besser. Cubasis kommt mir nicht auf das Pad. Ich hätte gerne ein Cubeat (entspricht Cubase 2.0 ohne Noteneditor) fürs iPad. Kollege Klangsulfat weiß sicher, warum :)
     
  5. klangsulfat

    klangsulfat Gut druff

    Wenn ich mir die derzeitige DAW-Auswahl so anschaue, fühle ich mich tatsächlich an den Anfang der 90er zurückversetzt. Alles steckt in den Kinderschuhen und man schüttelt regelmäßig den Kopf, warum das nicht geht und jenes nicht eingebaut ist -- und damit meine ich keineswegs Monsterfeatures, sondern Kleinkram, den man 2013 einfach erwarten darf. Wie gesagt: Ich warte auf eine DAW-App von Apple. Vom Spaßfaktor und vom Sound find ich Garageband (iOS) schon ziemlich gut. Das ganze etwas anspruchsvoller und editierbarer (<- was ein Kackwort) würde mir fürs iPad ja schon reichen.
     
  6. Ok. Wer organisiert ne Demo in Rellingen? :mrgreen:
     
  7. Meteor ist aber, wenn ich es richtig verstanden habe, kein Midi-Sequencer, sondern nur ein Mehrspur-Audio-Studio?!
    Ich bin mit Midi + Hardware aufgewachsen und liebe es, dass man bei Midi die Trennung zwischen Noten und Sounds hat.
    Einen Midi-Song kann man nach Jahren immer wieder in eine aktuelle DAW laden und den Spuren beliebige VSTIs
    oder Sounds externer Klangerzeuger zuordnen und hat seinen alten Song in einem neuen Gewand!
    Bei Audio-Aufnahmen sind die Sounds nach Jahren altmodisch, man weiß nicht mehr welche Noten man damals gespielt hat usw...
    Und Midi-Daten sind winzig gegen Audio! Man kann sie zippen und schnell auf nen Stick ziehen...
    MusicStudio legt den Fokus auf Midi, kann aber auch seit ca. 1 Jahr Audio, um noch Gesang oder Gitarre hinzuzufügen.

    Aber jeder soll selber entscheiden was für ihn am besten passt! :)
     
  8. Meteor ist beides, allerdings muß man den MIDI-Editor zukaufen, was ich aber nicht schlimm finde. Wenn Du meinen Beitrag oben gelesen hast, wirst Du feststellen, daß ich ebenfalls mit reiner MIDI-Software aufgewachsen bin, denn Cubase 2.0 bzw Cubeat ist nichts anderes. Music Studio legt da schon den Fokus drauf, patzt aber meiner Ansicht nach bei der Bedienbarkeit.

    Anyway: ich hab mir jetzt mal den Mobile Music Sequencer gekauft, komme aber gerade noch nicht zum Ausprobieren.
     

Diese Seite empfehlen