"Rainbow-Morph-Colour-LED-Encoder"

Beitrag Nr. 72 wurde als (mich) weiterbringende hilfreiche Antwort markiert.

E
Echt niemand
..
Guten Tag! Ich habe eine Idee im Kopf und würde sie hier gerne mitteilen und mich mal umhören, was ihr davon haltet. Die Drehgeber, sprich Potentiometer oder Encoder, welche in Synthesizern allgemein verbaut werden haben meiner Meinung nach einige Schwächen. Zum einen sind da die bekannten Schwächen von simplen Potentiometern, welche sich mechanisch schnell abnutzen und bis auf den Start- bzw. Endpunkt kein besonderes Feedback geben. Zum anderen haben Encoder viel zu selten einen LED-Ring, und letzterer ist teuer und schwer zu ersetzen, zudem ungenau ablesbar.
Ich vermisse eine flexible und nachhaltige Architektur für Drehgeber allgemein. Wenn man die Haptik eines Encoders (Dicke, Farbe, Transparenz, Material (Kunststoff vs. Metall), Riffelung) ändern möchte oder allgmein die Oberflächen reinigen oder wechseln möchte, sollte das durch simples Abschrauben einer "zweiten" Frontplatte möglich sein, ohne dass man in den sensiblen und z.T. gefährlichen Bereich der Elektronik vordringen muss. Besonders innovativ wäre meiner Überzeugung nach eine in der Mitte des Drehgebers verbaute LED, welche durch das Farbsprektrum morphen kann. So würde die Farbe weiss bedeuten, dass der Wert des Drehgebers aktuell bei null liegt. Dann geht es über blau, türkis, grün, gelb, orange und rot bis auf violett. Violett würde bedeuten der Wert ist in Maximalstellung.
Wer kann meine Idee nachvollziehen und weiss, ob es so etwas schon gegeben hat?
Was haltet ihr von der Vorstellung, einen "kalten" (blauen/grünen) Drehregler anzufassen und ihn "aufzudrehen" ins wärmere Farbspektrum (rötlich)?
Bin gespannt auf Reaktionen, liebe Grüße an Nerds und -weiss ich- Visionäre ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
E
Echt niemand
..
Für Modular-Zwecke fände ich es ausserdem noch interessant, wenn ein Drehgeber der o.a. Art (Beleuchtung müsste dann über Spiegel unterhalb der zweiten Frontplatte in den (teil-)transparenten Regler erfolgen) mittig einen Patchinput hätte. Man könnte dann auf einem Modul Platz sparen und mehr Drehregler und Patchbuchsen pro Fläche verbauen. Und diese nachhaltig ersetzen können. Das ginge dann Richtung Patchbuchsen wie sie Expert Sleepers verbaut, nur eben als Kombi Patchbuchse / Encoder...
Ganz besonders was feines wäre dann noch die Möglichkeit, den Encoder mit einer Zug-/Druckfunktion zu versehen. Gedrückt kann man schnell im Spektrum des Regelbereichs wechseln (man muss nicht durch das Patchkabel versuchen zu drehen). Gezogen "rastert" man durch die Feinsteinstellungen... oder regelt den Patch-Input nach...
Der absolute High Tech Modular Drehgeber eben... Nachhaltig zu warten... Frontplatte abschrauben und eventuell ausgeleierte Federn einfach ersetzen...
 
Zuletzt bearbeitet:
E
Echt niemand
..
Das ganze wäre in Kombination mit TBD / Music Instruments of Things - Basis kombiniert.... der vielleicht schönste DSP-Chip-Zugriff denn man sich vorstellen kann ?
VORAUSGESETZT es gibt einen KIPPSCHALTER mit dem man die Wifi Funktion des Moduls UNHACKBAR deaktivieren kann... Programme laufen!!!!
:D
 
Zuletzt bearbeitet:
stuartm
stuartm
organisateur de bataille
:hallo:

Das CVlisation von u-he hat solche Encoder. Wenn ich es rcht erinnere waren die der Haupttreiber für die lange Verzögerung bis zum Serienmodell (lange Lieferzeiten).

uhe-cvilization-encoders-closeup.jpg


Diese Art von Farbcodierung fürnden Parameterwert benutzt z.B. der Novation Circuit, für das Panning.
 
E
Echt niemand
..
Ist vom Prinzip her also größtenteils machbar. Die könnten da richtig was flexibles draus machen. LED's und transparente Encoderkappen gibt es also. Nun ja, Sinn und Zweck des Moduls bleibt mir weitestgehend verschlossen. Aber Machart ist wie üblich, oder? Ich habe keine Kenntnisse zu SMD-Fertigung und wie die Komponenten hinter so einer Platte verbunden werden. Aber flexibel kann man damit nicht umgehen durch einfachste handwerkliche Fähigkeiten. Wäre cool wenn zwischen den Encodern mehr Platz wäre und passend zu den Farbcodierungen eine Art Menüführung und Speicherverwaltung auf der Platte drauf wäre zwecks Orientierung. Vom Prinzip her könnte man damit richtig geile dicke Synthies bauen. Schrauben, bisschen lesen und Farbe sehen, nett, nett :cool:
 
E
Echt niemand
..
so ne Art goldene Electribe mit den Dingern. Bewusster Verzicht auf Displays... dann noch anständige klare Signale und *freu*... Stereo Main out oder USB-DAW-Mix, also mir würden 8 richtig saubere Tracks parallel reichen. Jedem Track seine Farbe ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
JayBee
JayBee
|||||
Das Tukra Modul von Tesseract hat solche beleuchteten Potis. Das ist eine mehrfarbige LED per SMD auf dem Board gelötet. Da drauf sitzt das Poti.
1645389140428.png
 
Scenturio
Scenturio
au͘͏͡d̛̀i̛͝a͞ţ͏u͏r ̷͜et ̶͟͝a͡l͜t͢͡͠e͜͠ŗa ͝p͢a̛rs
Dann geht es über blau, türkis, grün, gelb, orange und rot bis auf violett. Violett würde bedeuten der Wert ist in Maximalstellung.
Das gibt natürlich einen groben Überblich über die aktuelle Stellung, dürfte aber nicht so präzise ablesbar sein wie ein LED-Kranz (sofern genügend LEDs vorhanden sind).
Ich habe immer sowas vor Augen wie ein rundes (oder zumindest rund maskiertes) OLED-Display, in dessen Mitte der Encoder sitzt, und das hoch genug auflöst, um die Reglerstellung wirklich exakt anzuzeigen. Dürfte (momentan) aber hardwaremäßig zu keinem vernünftigen Kostenfaktor machbar sein.

Ein annehmbarer Kompromiss sind die LED-Ringe in Kombination mit der Werteanzeige in kleinen Displays z.B. beim Hydrasynth - aber das kostet halt recht viel Platz.

Was haltet ihr von der Vorstellung, einen "kalten" (blauen/grünen) Drehregler anzufassen und ihn "aufzudrehen" ins wärmere Farbspektrum (rötlich)?
Wenn ich mir einen umfangreich beknopften Synth wie den Summit mit solchen Encodern vorstelle, ist das schon auf eine gewisse Weise attraktiv. ;-) Ob es in der Praxis irgendwann nervt, weil so viel (bunt) leuchtet, ist die andere Frage (beim Behringer 2600 gab es immer den Wunsch nach Dimmung). Generell würde ich mir dann aber auch eine gute Haptik wünschen - also außen gummiert (Peak/Summit) oder geriffelt (DSI Rev2) und das transparente Plastik für die LED nur oben in der Mitte. Die hier geposteten Encoder sehen so aus, als würden sie sich nicht besonders gut anfassen.

Andere Frage: würde grundsätzlich nicht auch eine einfarbige LED reichen, die einfach heller wird? Kommt dann nicht so Weihnachtsdekomäßig ...
 
einseinsnull
einseinsnull
[nur noch musik]
auf violett. Violett würde bedeuten der Wert ist in Maximalstellung.

farben sind mist. hab ich in software probiert. kann sich kein mensch merken was "grün" bedeutet und ob "hell violett" nun mehr oder weniger oscillator sync als "flieder" ist.

man kann vielleicht 4-5 farben für schalter/shift/alt geschichten machen, aber keine regenbogenverläufe für parameterwerte.

die notwendigkeit jeglicher sekundärer denkprozesse muss in einer gutem UX vermieden werden - jede botschaft an den betrachter muss direkt und in klarsprache erfolgen.

"kränze um encoder" sind kein neues problem, und gute sind halt oft zu teuer. auch kann man in hochauflösende diplays wohl keine löcher bohren.*)

meines erachtens liegt die kompromisslösung in displays - oder in ked ketten - die neben dem encoder sitzen und einfach einen vertikalen balken zeigen.


sehr sexy wäre wohl auch den LED kranz IN den encoder zu machen. das ist dann aber nicht einfacher, sondern noch komplizierter als herkömmliche.


*) wobei man das bei 290 grad eventuell lösen könnte indem man den encoder oben drauf setzt. bei 360 grad bräuchte man aber definitiv ein loch im display. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
einseinsnull
einseinsnull
[nur noch musik]
von der idee her brauchen außerdem nur geräte mit presets und/oder total recall oder irgendeiner von-außen-steuerung encoder. aber das weißt du.
 
E
Echt niemand
..
Andere Frage: würde grundsätzlich nicht auch eine einfarbige LED reichen, die einfach heller wird? Kommt dann nicht so Weihnachtsdekomäßig ...
Ich denke es gibt viele Möglichkeiten, multicolour-LED Regler und -Anordnungen als Controller-Basis für einen multitimbralen Synth inklusive Sequenzer so zu gestalten, dass man nicht von einem Klimbim-Overload geblendet ist. Eine intuitive Führung durch mehrfarbige und kreisförmig angeordnete Beschriftung könnte vielleicht taugen. A la "wir sehen nun ADSR-Hüllkurven, die Regler sind allesamt blau und in einem bestimmten Winkel zum Regler sehen wir in blauer Schrift dazu, um welchen Parameter es sich handelt". Grobe Regler-Stellung ist über Helligkeit ersichtlich... Das müsste verdammt gut durchdacht sein damit es übersichtlich und nicht zu bunt wird. Es wäre bestimmt weniger limitiert als die Electribes und von der Menüführung wesentlich komfortabler. Man könnte auch mit Schablonen arbeiten wie beim monologue für bestimmte Menü-Pages....
Zum spaßigen Laden und Anordnen von Presets, Effekten, "Pattern", "Parts", "Sounds" etc bringt das unter Umständen wesentlich mehr als Menü-Diving am LCD-Display oder Drag&Drop am PC...
Zumindest wäre man in der Lage, die Funktion eines Rotarys über die Farbgebung mindestens zu vervierfachen. Ob das Spaß macht, hängt von der Intuitivität des UI's ab, gewöhnungsbedürftig wäre es allemal, aber mehr Funktionalität als abstrakte Designs auf bsp. einem Modular-Interface könnte das Design auf jeden Fall drauf haben. Wenn das mit der Farbenblindheit nicht wäre und die Beschriftung durch das Farbspektrum noch aufleuchten könnte, könnte man sogar Verachtfachung erreichen, richtig hardcore..-.
 
Zuletzt bearbeitet:
E
Echt niemand
..
man kann vielleicht 4-5 farben für schalter/shift/alt geschichten machen, aber keine regenbogenverläufe für parameterwerte.

die notwendigkeit jeglicher sekundärer denkprozesse muss in einer gutem UX vermieden werden - jede botschaft an den betrachter muss direkt und in klarsprache erfolgen.

meines erachtens liegt die kompromisslösung in displays - oder in ked ketten - die neben dem encoder sitzen und einfach einen vertikalen balken zeigen.

:)
Für Makroreglerbelegungen wäre das mit den Farben vielleicht noch interessant. Das mit den sekündären Denkprozessen nehme ich mal an dass das richtig ist, wie du das sagst. Der Mist ist, wenn ich einen Synthesizer mit Presets habe, total limitiert bin durch allesamt gleich aussehende Regler bei denen ich nichtmals ahnen kann, welche Stellung sie haben, denkt bei mir im Hirn gar nix mehr ausser "och nee!"

Die LED-Ketten neben dem encoder finde ich auch spannend. Die wären nett wenn sie ungespiegelt wären, so wie bei e-readern die Displays... Da könnte die Sonne draufknallen, wie sie will, man erkennt alles...
 
serge
serge
*****
farben sind mist. hab ich in software probiert. kann sich kein mensch merken was "grün" bedeutet und ob "hell violett" nun mehr oder weniger oscillator sync als "flieder" ist.

man kann vielleicht 4-5 farben für schalter/shift/alt geschichten machen, aber keine regenbogenverläufe für parameterwerte.
Für Rot-Grün-Schwache (immerhin 10% der männlichen Bevölkerung) ist solch eine Wert-Farben-Anzeige eine Katastrophe.

Einer der Gründe, warum der Teenage Engineering OP-Z wieder gehen musste, denn dessen Encoder boten jeweils eine Mehrfarb-LED mit solch einer Wert-Farben-Anzeige: fürchterlich.
 
einseinsnull
einseinsnull
[nur noch musik]
Für Rot-Grün-Schwache (immerhin 10% der männlichen Bevölkerung) ist solch eine Wert-Farben-Anzeige eine Katastrophe.

genau das, nämlich die zweistellige anzahl von männern die eine farbenblindheit haben, hatte ich auch noch im hinterkopf.

aber fast noch schlimmer ist ja die farbenidee, weil der eine hersteller nachher regenbogen macht, der nächste grün->rot und der dritte rot->weiss.

deswegen finde ich auch das urs ding so gefährlich, wo die farben wohl den mode anzeigen. da hast du nachher noch ein anderes gerät wo die farben wieder anders sind und dann ist die kacke am dampfen.


Der Mist ist, wenn ich einen Synthesizer mit Presets habe, total limitiert bin durch allesamt gleich aussehende Regler bei denen ich nichtmals ahnen kann, welche Stellung sie haben

da bräuchten wir jetzt mal ein beispiel, mir ist nämlich kein gerät bekannt, was encoder hat aber keine parameteranzeigen?

ach so... oder du meinst wenn es erst gar keine encoder hat? :) ja, ist klar. aber seien wir ehrlich: die meisten geräte haben eh mehr parameter als knöpfe, und eine ADSR z.b. - oder FM ratios - will man auch gar nicht wirklich als LED kränze sehen, da ist eine zahl schon schöner.

die perfekte preset-übesicht wäre sicherlich, wenn man das einfach so macht wie in software auch: ein großes display, groß genug um darüber auch die regler einzustellen, und mit einer scrollbar, um schnell an alles ranzukommen. workstations gehen ja in die richtung, euro module können davon nur träumen.
 
Zuletzt bearbeitet:
einseinsnull
einseinsnull
[nur noch musik]
oder es erfindet mal endlich jemand unkaputtbare, geräuschlose motor potis digitaldrehregler.
 
Zuletzt bearbeitet:
einseinsnull
einseinsnull
[nur noch musik]
deine idee mit der abnehmbaren frontplatte führt uns zu der frage ob man so eine aufwändige oberfläche nicht für einen generischen controller aufsparen sollte. hat dann halt keinen link zur internen preset-umschaltung am gerät X selbst.

ein "döpfer dial 128" oder "nord mega controller" steht auf meiner to do liste. ist nur ein platz- und geld problem, aber wäre die perfekte remote für jegliche software und deine 2-3 lieblingssynths, für die du dir dann einen eigenen editor bauen müsstest.
 
E
Echt niemand
..
deine idee mit der abnehmbaren frontplatte führt uns zu der frage ob man so eine aufwändige oberfläche nicht für einen generischen controller aufsparen sollte. hat dann halt keinen link zur internen preset-umschaltung am gerät X selbst.

ein "döpfer dial 128" oder "nord mega controller" steht auf meiner to do liste. ist nur ein platz- und geld problem, aber wäre die perfekte remote für jegliche software und deine 2-3 lieblingssynths, für die du dir dann einen eigenen editor bauen müsstest.
Mein Denken. Dann noch eine Art Gerät X, ein Steckriegel für DSP-Chips, so wie RAM-Schächte in PC's. Alles seriell oder parallel beliebig schaltbar, Vollzugriff opensource... Keine Modular-Racks mit mal mehr, mal weniger Luft dahinter mehr.. XD
 
E
Echt niemand
..
:hallo:

Das CVlisation von u-he hat solche Encoder. Wenn ich es rcht erinnere waren die der Haupttreiber für die lange Verzögerung bis zum Serienmodell (lange Lieferzeiten).

uhe-cvilization-encoders-closeup.jpg


Diese Art von Farbcodierung fürnden Parameterwert benutzt z.B. der Novation Circuit, für das Panning.
Da ich mir für ein (leider erst in ferner Zukunft finanzierbares) DIY Controller UI eine vernünftige Planung ermöglichen möchte, interessiert mich folgendes:
Mit welcher Farb-Palette im Open Office Programm kann ich die Farbdefintionen der o.a. Encoder am besten repräsentieren? Das klingt jetzt sehr nerdig, würde aber doch Sinn machen. Zumal das Display meines Laptops anders ist als bei den meisten (entspiegelt matt)...
 
E
Echt niemand
..
Ich finde Farben total super. Da es niemanden interessieren wird, gebe ich euch mal was zum lachen. Hier drei grobe Skizzen, wie so ne Träumer-Buntkiste aussehen könnte von oben. Das mit den sekundären Denkprozessen und das mit dem "Farben sind Mist" hat mich richtig motiviert 🤟 Sich bunt einen zusammenwürfeln in ne "Golden Electribe" - Rainbow Warrior Groovebox :connect: die 8 Kreise für die Encoder im rechten Bereich bitte selbst ausmalen...
 

Anhänge

  • 1.png
    1.png
    177,3 KB · Aufrufe: 13
  • 2.png
    2.png
    114 KB · Aufrufe: 14
  • 3.png
    3.png
    111,4 KB · Aufrufe: 9
einseinsnull
einseinsnull
[nur noch musik]
die frage die man sich stellen sollte ist, wie man mit einem möglichst "direkten weg" "viel wegstrecke" rausholen kann.

rotes licht z.b. sieht man auch ganz dunkel noch ziemlich gut, und daher bietet sich an, rot von dunkel über hell und dann bis zu hellweiß zu machen.
 
E
Echt niemand
..
vermutlich sollte die Farbgebung der Encoder Gruppe tatsächlich ausschliesslich einer groben Zuordnung dienen und die Helligkeit Aufschluss über die grobe Wertstellung liefern. Wo ist was? Wie ist es ungefähr? Ich habe mal nen Octatrack gehabt und ne Electribe MX. Beim Octatrack hat mich die Menütiefe abgeschreckt. Die Darstellung der Potis fand ich nicht hilfreich beim Editieren. Die kleinen runden Knöpfe und die Anordnung und Beschriftung fand ich ähnlich unintuitiv wie es bei der Electribe 2 ist. Ewige zweite Denkprozesse eben. Bei dem oben von mir skizzierten Konzept wäre dieses Thema mal anders angegangen, oder? Letztendlich macht man doch am liebsten die Aufgen zu, wenn man sich auf den Sound konzentriert und die grobe Orientierung in den Untiefen von Parametern fehlt zu oft.
 
E
Echt niemand
..
Man sollte solche Geräte halbblind oder sogar blind bedienen können finde ich. Darum eine "Furnierung" der Oberflächen und richtig gute Push Encoder die in ihrer Dicke und Riffelung ertastbar sind sodass man sich auf das Lesen des Displays in der Mitte konzentrieren kann. Wie Auto-Fahren. Mit der linken Hand das Lenkrad (die Richtung) einschlagen, mit der rechten Hand den Gang einstellen. Augen auf die Straße, Blinker im Augenwinkel (oder Rückspiegel). Nach dem Motto mal nen Synth gestalten, nicht nach Euro Normen oder Tastatur Vorschriften.
 
E
Echt niemand
..
Ich denke ich werde zu dem ganzen Kozept ein neues Thema aufmachen und mit Kontext-Pfeil->Symbolen und Anleitung im Generellen ein neues Toppic eröffnen. Mir geht die Einheitlichkeit und Farblosigkeit alller Controller und Synth-Engines jedenfalls mäxhtig auf den gelangweilten, ferngesteuerten Sack! lovayall *kisses*
 
einseinsnull
einseinsnull
[nur noch musik]
127 wäre schon "viel"; realistisch betrachtet bieten potikappen ungefähr die hälfte davon.

aber ich denke schon, dass der encoder der zukunft eher besser sein sollte als herkömmliche potis mit pfeil und gedrucketer skala außen rum.

bei denen man vielleicht - da hast du recht - den unterschied zwischen 91 und 92 auch nicht wirklich sehen kann, sich aber doch relativ leicht merken kann, dass ein regler gestern beim siebten strich links von der mitte stand.

wie wäre das wenn du alles mit farben machst? nimm an du hast ein gerät mit nur einem regler. er ist zur zeit hellrosa.
auf welchem wert - ungefähr - steht er nun? da gewinnt der herkömmliche drehregler immer noch haushoch, während der hell/dunkel encoder bei der (ab)lesbarkeit eher so im bereich des 17-led kranzes vom nord lead liegt, wenn nicht noch darunter.
 
Zuletzt bearbeitet:
 


Neueste Beiträge

News

Oben