Neu

refx Rippler (subtractive/PM synth)

  • Ersteller Ersteller rauschwerk
  • Erstellt am Erstellt am
rauschwerk

rauschwerk

pure energy noise
51111841ef.png


refx hat einen neuen Synthesizer angekündigt, der auf Physical Modeling (PM) + Subtractive Synthesis basieren soll.
Überblick:
  • two exciters (exciter with sample import + tweakable noise)
  • two resonators with various models, a fully customizable resonator editor, and flexible routing
  • two wavefolding oscillators
  • dual multimode filters with flexible routing
  • multi-FX processor
  • four envelopes
  • four drawable LFOs
  • four randomizers
  • velocity and aftertouch
  • 8 macros
  • and more

 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: monophonK und godan
Schreib besser PhysMod, ich hatte jetzt schon auf was mit Phase Modulation oder Phase Distortion gehofft🥺
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Bruce und Scenturio
refx bastelt interessante Konzepte?

Das ja was ganz neues 😂 Bin überrascht (etwas)
 
refx bastelt interessante Konzepte?

Das ja was ganz neues 😂 Bin überrascht (etwas)

ist ja auch nicht von ihm sondern basiert auf etwas, was vorher kostenlos war.

und auch wenn resonatoren simpel und 40 jahre alt sind - alleine nur schon die audio demos zeigen uns, dass das teil recht gut gelungen ist.
 
ne irgendwas mit soundcloud war das glaube ich.

für weniger statisch musst du die exciter modulieren.
 
ne irgendwas mit soundcloud war das glaube ich.
Link?

für weniger statisch musst du die exciter modulieren.
Meine Zielsetzung wär bei einem solchen Synth Sounds zu erzeugen die sich von der Spielbarkeit an realen "natürlichen" Instrumenten orientieren.
Ich bin ja eher jemand der Versucht die richtige Impulse (das dürfte dem Exciter entsprechen?) in die Kammfilter zu schicken um solche Sounds zu generieren, da bin ich mit Anteilen/Formanten die statisch sind um Resonanzen zu erzeugen und welche die sich dynamisch über den Keyboard Bereich verschieben recht weit gekommen. Das Verändern der Impulse abhängig von Velocity & Co spielen dabei natürlich auch eine Rolle.
Die meisten Synths dieser Art werden von Programmierern gemacht die scheinbar alle die selben Bücher gelesen haben und Impulse per Samples erzeugen, da bin ich dann doch schon wieder raus.
 
Link?


Meine Zielsetzung wär bei einem solchen Synth Sounds zu erzeugen die sich von der Spielbarkeit an realen "natürlichen" Instrumenten orientieren.

natürliche klangkörper klingen auch immer gleich wenn man sie gleich anregt. :)

oder du kannst auchDas Verändern der Impulse abhängig von Velocity & Co spielen dabei natürlich auch eine Rolle.

mindestes das kann er. oder du kannst auch einfach sehr lange variierende exciter benutzen (aka streicherbogen statt drumstick.)

Die meisten Synths dieser Art werden von Programmierern gemacht die scheinbar alle die selben Bücher gelesen haben und Impulse per Samples erzeugen, da bin ich dann doch schon wieder raus.

anders als mit samples geht das auch nicht. was willst du sonst nehmen? bilddaten? :)

naturgeräusche oder FIR filter mäßige kurven sind der standard für sowas und man kann unheimlich viel damit machen.
 
  • #10
anders als mit samples geht das auch nicht. was willst du sonst nehmen? bilddaten? :)
Ich erzeuge die Impulse einfach synthetisch, Oszillatoren mit Pitch Envelope und mische feste und Tonhöhen mit unterschiedlichem Keyfollow, muss aber bei Gelegenheit mal probieren wie weit ich mit Formanten komme ;-)
 
  • #11
Es sind auch Samples wenn du sie selbst erzeugst. Aber natürlich verstehe den Ansatz und teile ihn durchaus.

Nur sei dir dabei bewusst, dass du das Zeug theoretisch falten musst, und es dann immer noch auch ein bischen auf die Schwingungsfrequenz und den Aufbau der Feedback/Feedforward-schleifen ankommt, was daraus wird.

(Allpässe finde ich relativ blöd, wei man sie niht verändern kann. ich nehm meist hochgesampelte Tapping Buffer. Fiterbausteine nur halt billiger, wenn man mal 15 parallel benutzen will.)
 
  • #12
Es sind auch Samples wenn du sie selbst erzeugst.
Nicht wenn man die Impulse im Verlauf verändert, indem man die Zeiten und Mod Amount der jeweiligen Pitch Envelopes moduliert und die jeweiligen Längen der Anteile verändert.
(Allpässe finde ich relativ blöd, wei man sie niht verändern kann. ich nehm meist hochgesampelte Tapping Buffer. Fiterbausteine nur halt billiger, wenn man mal 15 parallel benutzen will.)
Du meinst für bzw. statt dem Kammfilter? Keine Ahnung was Waldorf verwendet, ich muss da pragmatisch sein, man nehme was man hat. Afair (ist schon wieder so lange her) hatte ich beim NM G2 mal mit Delay und Voice Filter (Formante) experimentiert, der Patch fliegt hier noch irgendwo rum :dunno:
 
  • #13
Nicht wenn man die Impulse im Verlauf verändert, indem man die Zeiten und Mod Amount der jeweiligen Pitch Envelopes moduliert und die jeweiligen Längen der Anteile verändert.

es sind keine samples mehr nur weil man sie schneller abspielt oder die amplitude moduliert?

hm. naja. es ist dann nicht mehr statisch, das ist klar. so wie auch beim bogen.

sehr spannend wird der ganze quatsch ja auch wenn man harmonisches material reinschickt, was in einem verhältnis zu frequenz des resonators steht...

Du meinst für bzw. statt dem Kammfilter?

einen kammfilter, egal welcher natur, kann man nicht schnell genug in der frequenz modulieren. deswegen nimmt man normalerweise feedbackschleifen.
außerdem wirst du mit kammfiltern auch keine mehrdimensionalen modelle (wie felle) machen wollen, sondern hast "nur" (das ist aber auch schon recht viel) "luftschwingungen" und "saiten" am start.

wobei ich persönlich nichts dagegen sagen würde, wenn jemand eine filterbank als physical modelling baustein einordnet. im endeffekt kommt es ja nur darauf an, wie man es verwendet und schon gehört es zu einer anderen klasse.

die rippler modelle sind jedenfalls "modal" - in abgrenzung zu "waveguide". (jedenfalls die meisten? ich hab mich noch nicht näher damit beschäftigt - aber es wäre merkwürdig das zu mischen.)

kannst ja mal hier rein schauen... https://github.com/tiagolr/ripplerx
 
  • #15
es sind keine samples mehr nur weil man sie schneller abspielt oder die amplitude moduliert?
Wird meiner Erfahrung nach was schwerer mit Samples zu nachzubauen sein, wenn das 3 freilaufenden Oszillatoren sind, die alle bei der Tonhöhe unterschiedliches Keyfollow und unterschiedlich Lautstärken und Pitch Envelope Einstellungen haben, die zudem noch per Mod-Matrix auf Velocity etc. regieren, Envelope Zeiten, Mischungsverhältnis etc. verändern. Zumindest hab' ich das afair so damals beim microQ gemacht, der mir noch Unisono Variationen pro Voice anbietet. Könnte mir vorstellen dass mir bei Synths mit mehr Möglichkeiten dann noch mehr einfallen würde.

Hatte damals für die Keys kleine Demos zu den Sounds für die CD gemacht, waren Teil eines Tutorials.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #16
irgendwelche geräusche in irgendwelche filter zu schicken ist halt auch nur ein halber resonator und daher schon ziemllich eine andere baustelle.
die resonatoren, die man unter der überschrift physical modelling verwendet erlauben das signal in der feedbackschleife zu modulieren und/oder mehrere feedbackschleifen gleichzeitig zu haben.
selbst der allereinfachst K/S resonator hat bereits einen lowpass in der schleife.

die grenzen sind aber tatsächlich fließend und es ist egal wo genau man sie verortet.

der Q kann schon wieder mehr wie der microQ, eine"reine" oder "höherwertige" physM synthese hat dann oben genanntes, und je nachdem was man damit macht klingt es aber wieder durchaus ähnlich...

dann gibt es dinge wie ein fell oder eine gebogene blechröhre, die mit moden besser gehen, dafür gibt es dann das, was der rippler macht.

(leider bieten auch die soundbeispiele vom rippler oben keinen guten vergleich, weil die zuviel von postfiltern und effekten gebrauch machen, als dass man die modalsynthese wirklich raushören würde - aber vergleiche doch einfach mal deine microQ patches gegen equivalente in rippler oder chromaphone...)

spätestens wenn du bei einer snare aber den teppich hochfährst, willst du das dann auch nicht mehr moden berechnen, sondern dann brauchst du waveguide... schon weil ab einer gewissen größenordnung von nodes (30? 50?) mit delays wieder wirtschaftlicher fährst als mit filtern.

wie du will ich ja auch immer mit möglichst viele user parametern herumspielen, aber gerade deswegen ist modal aber ziemlich interessant und selbst simple resonatoren schon besser als geschlossene filterbausteine.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #17
fehlt übrigens bei rippler komplett, dass man den einfach als effekt einschleifen kann um deine "freilaufenden" 🐔🐤🐤🐤 musiksignale als exciter reinzuschicken. dann würdest du ihn auch mögen. :)
 
  • #18
dann gibt es dinge wie ein fell oder eine gebogene blechröhre, die mit moden besser gehen, dafür gibt es dann das, was der rippler macht.
Für 'ne Blechröhre würde ich eher zu FM greifen, für Saiten- und Blasinstrumente mit Karplus-Strong Basis kann ich mich eher begeistern.
Das Problem sehe ich für mich eher dass diese Modelle für meine Ohren (selbst bei Fantasie Instrumenten) meist nur wenig überzeugend klingen, da greift man vielleicht lieber zu 'ner guten Sample Library, es fehlen mir meist weitere Optionen um den Sound zu verfeinern wenn man solche Sachen "by the book" macht. Das ist natürlich auch immer ein Problem mit den Usern, die sich von zu vielen Parametern (aus mir unerfindlichen Gründen) häufig überfordert fühlen, aber auch die Entwickler können wahrscheinlich nur raten welche zusätzliche Optionen ein Modell bereichern oder ein Plus an klanglichem Realismus bringen könnten.

(leider bieten auch die soundbeispiele vom rippler oben keinen guten vergleich, weil die zuviel von postfiltern und effekten gebrauch machen, als dass man die modalsynthese wirklich raushören würde - aber vergleiche doch einfach mal deine microQ patches gegen equivalente in rippler oder chromaphone...)
Was ich bisher so an Phsymod Synth Demos gehört hab' klingen die ohne ausreichend FX meist nich mehr ganz so toll, während meine Demo aus den 00ern maximal die eingebauten Effekte des microQ nutzt.

fehlt übrigens bei rippler komplett, dass man den einfach als effekt einschleifen kann um deine "freilaufenden" 🐔🐤🐤🐤 musiksignale als exciter reinzuschicken. dann würdest du ihn auch mögen. :)
Vielleicht wenns ein polyfoner Insert Effekt wär' :denk:
Naja, nicht jedes Zupfen/Anschlag einer Seite klingt identisch, da lohnt man sich ein gewisses Random Element zu integrieren, freilaufend ist da sicher nur eine Möglichkeit, genau wie ein "ordentlicher" Rauschgenerator.

der Q kann schon wieder mehr wie der microQ, eine"reine" oder "höherwertige" physM synthese hat dann oben genanntes, und je nachdem was man damit macht klingt es aber wieder durchaus ähnlich...
Hatte den kleinen recht günstig (zu meinem damaligen Budget passend) in den 00ern bekommen, mein Interesse mir noch 'nen weitere 00er VA Hardware zu holen hält sich im Moment eher in Grenzen.😬
 
  • #19
(selbst bei Fantasie Instrumenten)

Die ja das Wichtigste sind. :)

Aber, andere Leute, anderen Ohren.

Vielleicht wenns ein polyfoner Insert Effekt wär' :denk:

Der einzige Unterschied zwischen einem Instrument Plug-in und einem Effekt Plug-in ist, dass das eine auch Audioeingänge hat und das andere nicht.

Du sprichst trotzdem den wunden Punkt eines solchen Systems an, weil man ja hier das Bedürfnis haben könnte in jeden Audio Eingang ein anderes Exciter Signal zu senden.

Wie wäre es mit einem Effekt Plug-in, was einfach 4 oder 8 Kanäle hat statt 2?
Das ist technisch immer noch weniger aufwändig als Sidechaining.
Und andere I)nstruments, die einen 4 oder 8 fach Multimode und entsprechende Ausgänge haben, gibt es auch genug.

Naja, nicht jedes Zupfen/Anschlag einer Seite klingt identisch, da lohnt man sich ein gewisses Random Element zu integrieren, freilaufend ist da sicher nur eine Möglichkeit, genau wie ein "ordentlicher" Rauschgenerator.

Genau das machen ja Synths wie Rippler.

Selbst bei der Verwendung von statischen Sampels als Exciter kannst du immer noch zwischen verschiedenen Samples wählen, oder den Startpunkt ändern, oder die Tonhöhe, oder die Phase, oder den DC Offset, oder du filterst es...

Warum (random*pink*pink) für den Streicherbogen umständlich live berechnen, wenn man genauso gut ein Sampleloop draus machen könnte?
Für den Druck ist live besser - für die Geschwindkeitsmodulation hingegen ein Sampleloop...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #20
Die ja das Wichtigste sind. :)

Aber, andere Leute, anderen Ohren.
Ich beschäftige mich schon aus Neugier zum Teil intensiv mit div. Instrumenten, schau mir Videos zu deren Aufbau und Spielweise an. Schon um einen Namen für die Klangfarben zu haben, die mir so beim durchfahren der produktiven Synthesizer Einstellungen so über den Weg laufen. ;-)
Ich kann natürlich immer nur von meinen Erfahrungen und meinen Ohren ausgehen und letztendlich kann man mit so vielem spannende Musik machen und bestimmte (bzw. fehlende) Details lassen sich sicher gut mit entsprechendem FX Einsatz kaschieren.

Selbst bei der Verwendung von statischen Sampels als Exciter kannst du immer noch zwischen verschiedenen Samples wählen, oder den Startpunkt ändern, oder die Tonhöhe, oder die Phase, oder den DC Offset, oder du filterst es...
Wie viel Samples bräuchte ich, bei 3 Oszillatoren deren Tonhöhen Verhältnis sich pro Note verändern - weil sich so ein Instrument von der Klangfarbe her auch mit den Tonhöhe verändert, abgesehen von den gleichbleibenden Resonanzen - mit separater Pitch EG und Amp EG mit modulierbaren Segmenten, unter anderem auch für Klangveränderungen abhängig von der Velocity... Samples die dann noch selbst erstellen bevor ich weiß bzw. hören kann was die Engine dann daraus macht, also weniger Intuitiv geht's wohl kaum.:denk:

Wie wäre es mit einem Effekt Plug-in, was einfach 4 oder 8 Kanäle hat statt 2?
Das ist technisch immer noch weniger aufwändig als Sidechaining.
Und andere I)nstruments, die einen 4 oder 8 fach Multimode und entsprechende Ausgänge haben, gibt es auch genug.
Ich meinte das eher wie in Massive, wo ich mir zumindest 'ne polyfone Feedback Schleife mit zwei Insert Effekten innerhalb der Engine basteln kann. Ich bin aber auch einer der immer froh ist für sowas nicht lange in der DAW rumbasteln zu müssen sobald der Sound fertig und gespeichert ist. Wohl wissend dass es DAWs gibt die solche Kombinationen auch als Preset abspeichern können. Ich halte halt gerne Soundbau und Musikmachen auseinander, sonst verzettel ich mich.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #21
Preset Showcase



Die Webseite von Rippler wurde mit Infos und Demos bestückt. ;-)
 
×
Dir gefällt Sequencer.de? ❤️ Lasse dir unsere neuesten Inhalte in der Google-Suche ganz oben anzeigen!

Zurück
Oben