Roland Fantom 6 / 7 / 8 (2019), V2.5

Killerbratwurst
Killerbratwurst
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An welcher Stelle bitte zeigt er an, daß er keine Verbindung hätte? Ich fürchte, hier wird der Audio/MIDI Treiber mit dem DAW Plugin, welches es derzeit nur für GarageBand und Logic gibt, verwechselt. Das sind zwei paar Schuhe. Beim normalen Audio/MIDI Treiber zeigt der Fantom selbst nichts an, sondern man sieht am Rechner im Kontrollfeld des Treibers, ob er Verbindung hat oder nicht. Ist der Treiber installiert und das Kontrollfeld sagt, er wäre nicht angeschlossen, steht der Fantom im System bei USB Driver auf "Generic" (muß auf Vendor umgeschaltet und neu gestartet werden).

Wenn Du mit Windows arbeitest, kannst Du also keine DAW Integration nutzen, da es derzeit kein entsprechendes Plugin von den Herstellern gibt. Das steht aber auch in einem der Handbücher. Der Audio/MIDI Treiber ist davon unabhängig, den gibts für beide Plattformen.

USB3 ist abwärtskompatibel zu USB2, ich habe meinen Fantom hier an einem USB3 Port hängen und das geht ohne Probleme.
Ja, ich arbeite mit Windows. Wenn das so ist, erklärt das ja so einiges.
 
wellenbad
wellenbad
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An die Besitzer des Fantom 6 oder 7: Ist für Eurer Spielgefühl die Tastatur ein guter Kompromiss für Piano- und/oder E-Piano-artige Sounds? In den verschiedenen Tests wird sie ja sehr gelobt und auch behauptet, dass man damit halbwegs vernünftig Piano-Sounds spielen kann.
 
ucis
ucis
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Ich bin mit der Tastatur des Fantom 6 voll zufrieden, auch beim Spielen von Pianos.
Für jemanden, der vom Piano kommt und Piano darauf spielen will, wird es sicherlich ein größerer Kompromiss sein.
Der sollte oder wird sich dann wohl eher den Fantom 8 kaufen.
 
rz70
rz70
öfters hier
Ich finde die Tastatur auch sehr gut, gehört definitiv zur Oberklasse. Piano ist damit kein Problem. Schöne Allround Tastatur.
 
JanTenner
JanTenner
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Ich hatte vorher nichts mit einer ordentlichen Tastatur, nur ein günstiges Alesis-USB-Keyboard und die Mini-Dinger vom Minilogue XD und dem Microbrute. Als ich das Ding das erste Mal gespielt habe war ich dermaßen hin und weg. Das war wirklich großartig (und ist es immer noch), darauf zu spielen. Die fühlt sich super an und reagiert phantastisch.
 
wellenbad
wellenbad
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Danke für die Einschätzungen! Ich habe ein Piano zu Hause und habe jahrelang ein Nord Stage Compact als Kompromiss-Keyboard für kleine Auftritte und Proben verwendet. Das war eigentlich ok. Wenn die F6/F7 Tastatur in diese Richtung geht, wäre das für mich sehr interessant. Das muss ich halt mal selber ausprobieren, wenn es wieder geht, aber Eure praktischen Erfahrungen sind auf jeden Fall interessant.
 
Killerbratwurst
Killerbratwurst
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Wie speicher ich eigentlich die Effekte für die Sounds? Jedes Mal wenn ich das Gerät ausschalte oder mal die Scene wechsle sind die Effekte und Einstellungen weg. Habe schon unter Write-Tone probiert aber das isses nicht.
Gibs das Referenz Manual evtl irgendwo auf deutsch? Dann müsste ich nicht wegen jeder Kleinigkeit nachfragen.
 
JanTenner
JanTenner
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Wie speicher ich eigentlich die Effekte für die Sounds? Jedes Mal wenn ich das Gerät ausschalte oder mal die Scene wechsle sind die Effekte und Einstellungen weg. Habe schon unter Write-Tone probiert aber das isses nicht.
Gibs das Referenz Manual evtl irgendwo auf deutsch? Dann müsste ich nicht wegen jeder Kleinigkeit nachfragen.
Eigentlich passt das. Die Effekte der Tones speicherst du im Tone. Aber sobald du die Szene wechselst oder speicherst musst du den speichern. Also immer als ersten den Tone speichern.
 
pulpicon
pulpicon
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Der Fantom ist die erste Workstation mit Stepsequencer, und mit Clip Launcher für Patterns AFAIK. Weiß jemand, ob der Stepsequencer auch polyphone Steps kann, ähnlich wie der Arturia Keystep?
 
Moogulator
Moogulator
Admin
Der Fantom ist die erste Workstation mit Stepsequencer, und mit Clip Launcher für Patterns AFAIK. Weiß jemand, ob der Stepsequencer auch polyphone Steps kann, ähnlich wie der Arturia Keystep?
Kann er. (Anm: Ist aber schon im System 8 und JD Xa/i aber auch MC707 enthalten - sie haben es da nur zu einer erwachsenen Version gebracht) - wie oben schon steht. Festhalten und Akkord spielen beim festhalten. Bei Novation geht es auch "anders herum"
 
microbug
microbug
MIDI Inquisator
An die Besitzer des Fantom 6 oder 7: Ist für Eurer Spielgefühl die Tastatur ein guter Kompromiss für Piano- und/oder E-Piano-artige Sounds? In den verschiedenen Tests wird sie ja sehr gelobt und auch behauptet, dass man damit halbwegs vernünftig Piano-Sounds spielen kann.

Die Tastatur ist top und liegt auf dem Niveau der besten Fatar-Modelle (TP/8S, gewichtete TP/9S). Ich spiele sehr viele Rhodes Sounds damit und das geht sehr gut. Wer hier schon eine Weile mitliest weiß, daß ich was Tastaturen angeht sehr wählerisch bin, aber eben auch nicht vom Piano komme. Roland hat allerdings an einer Stelle gepatzt: Die Bodenwanne ist hohl und Kunstoff, dadurch ist die Tastatur recht laut. Man hätte da einfach eine "woing-Bremse" wie sie jedes selbst billige Edelstahl-Spülbecken hat, innen aufkleben sollen, das vermindert solche Gehäuseresonanzen. Bei 88er Tastaturen bauen genau deswegen viele Hersteller einen Holzboden ein, um das zu vermeiden.
 
pulpicon
pulpicon
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... und ich bin wieder neugierig: wie kann man ein Pattern verlängern? Gibt es da auch eine komfortable "double length" Funktion, mit der man z.B. ein zweitaktiges Pattern auf vier Takte bringen kann, und die Noten auch gleich kopiert (dupliziert) sind?

Ich muss sagen der Fantom wird immer interessanter für mich (insbesondere seit die Models für Juno etc. integriert sind).
Ich habe schon versucht mit meinem Clavinova und der MPC One ein Workstation-artiges Setup fürs Wohnzimmer zu machen - dabei leider festgestellt dass der MIDI Output von meinem Clavinova nicht mehr funktioniert --- und es sehr lästig ist, wenn man die Bedienelemente für Soundsuche und Sequencersteuerung etc. nicht direkt an der Klaviatur hat.

Die MPC lässt sich nicht sonderlich praktikabel am Clavinova positionieren - die Notenhalterung zum schrägstellen der MPC direkt mittig am Clavinova liegt etwas hoch, das geht in die Arme.. Und zu viel Kabelwust kommt im Wohnzimmer auch nicht so gut.

Der Ergonomie-Aspekt wird wohl ausschlaggebend für mich sein die Kohle für den Fantom rauszuhauen. Jetzt noch die Entscheidung zwischen 76 semi-weight oder 88 full-weight - muss ich mal beim Händler probieren. Oder ich finde ein Digitalpiano, wo ich die MPC One (und/oder Digitakt) direkt "hinter" den Tasten platzieren kann, eben wie es beim Fantom und seinem Screen/Knobs der Fall wäre.
 
wellenbad
wellenbad
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Die Tastatur ist top und liegt auf dem Niveau der besten Fatar-Modelle (TP/8S, gewichtete TP/9S). Ich spiele sehr viele Rhodes Sounds damit und das geht sehr gut. Wer hier schon eine Weile mitliest weiß, daß ich was Tastaturen angeht sehr wählerisch bin, aber eben auch nicht vom Piano komme. Roland hat allerdings an einer Stelle gepatzt: Die Bodenwanne ist hohl und Kunstoff, dadurch ist die Tastatur recht laut. Man hätte da einfach eine "woing-Bremse" wie sie jedes selbst billige Edelstahl-Spülbecken hat, innen aufkleben sollen, das vermindert solche Gehäuseresonanzen. Bei 88er Tastaturen bauen genau deswegen viele Hersteller einen Holzboden ein, um das zu vermeiden.
Danke für Deine Einschätzung. Das hört sich ja wirklich sehr vielversprechend an. Ich muss jetzt unbedingt mal zu Justmusic und selber testen.
 
JanTenner
JanTenner
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... und ich bin wieder neugierig: wie kann man ein Pattern verlängern? Gibt es da auch eine komfortable "double length" Funktion, mit der man z.B. ein zweitaktiges Pattern auf vier Takte bringen kann, und die Noten auch gleich kopiert (dupliziert) sind?
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Habe ich auch noch nicht gefunden. Mittlerweile kann man so verlängern, dass er immer den letzten Takt dupliziert. Bei Drum Patterns kann das schon mal ganz hilfreich sein. Ansonsten ist es Microscope sehr leicht möglich, alle Ereignisse der zwei Takte zu kopieren und hinten an zu stellen. Filterfunktion hast du da auch, dass du zum Beispiel nur die Noten kopierst und die CC auslässt. Ist nicht ganz optimal, aber ehrlich gesagt mache so ich in einer Minute aus einem Viertakter einen 32-Takter. Ist insofern kein Showstopper für mich.
 
Moogulator
Moogulator
Admin
kann man ein Pattern verlängern?
Einfach einstellen - hatte das im Video auch - 32 Takte max - es reicht den "Length" Knopf zu drehen bzw da zu tippen und es dann zu tun.
Mein oder genauer unser Video ist übrigens nur ein Zeigen des Grund-Konzepts - ganz sicher keine Sound-Demo - das ist etwas ,was wir in der Labersendung noch nie gemacht haben - nur Anrisse - Es ist ja noch einiges zu zeigen denn ich habe weder die Z-Engine noch Grundsätzlich viele Sounds gezeigt - War nicht Aufgabe dieses ersten Blickes - daher "Naiv" im Titel. Bis auf die kritische Meldung oben haben das auch sicher alle bemerkt, vielleicht auch weil ich es angesagt habe im Video *G*
Mehr dazu gern in weiteren Videos - wir machen bewusst auch eher erstmal grobe Scans - Wir sollten aber die Fragestunden auf "danach" verschieben damit das aufmerksam genug ist - ich übersehe die Fragen wenn ich dem Gerät zugewandt bin.

Die Display-Anzeige: das ist grob gesagt der Webcam geschuldet -
ist dafür nicht gemacht. Da ist schon was in Planung. Dann kann ich das umschalten - Schärfe ist bei Gesichtern automatisch recht gut - bei Gegenständen "unerwartet" schlecht - liegt aber einfach an der Technik und das die mit Leuchtendem und Gehäuse nicht so gut klar kommt. Ich werde da wohl auch aufrüsten müssen für die SynthCam - idealerweise 2 oder eine mit optischem und ggf. fernsteuerbarem Zoom.
Displays und Licht sind Feinde - das ist leider so. Werde aber mal sehen, ob mit ggf. 2 Cams diese Problematik besser zu adressieren - Gegen Dean arbeite ich noch mit Punk-Technik - das muss wohl dann auch noch anders werden
 
microbug
microbug
MIDI Inquisator
... und ich bin wieder neugierig: wie kann man ein Pattern verlängern? Gibt es da auch eine komfortable "double length" Funktion, mit der man z.B. ein zweitaktiges Pattern auf vier Takte bringen kann, und die Noten auch gleich kopiert (dupliziert) sind?

Kann man, indem man im Record Screen einfach SHIFT gedrückt hält und dann mit dem entsprechenden Encoder die Taktanzahl erhöht. Das kopiert die Noten. Einfach nur verlängern geht über simples hochdrehen der Taktanzahl im gleichen Fenster.

Es gibt im Übrigen jede Menge Videos auf YouTube zum Fantom, allerdings in englisch, die stammen entweder von Ed Díaz auf Product Support oder von Allen Scheer (ZT Audio) und ein paar Anderen. Einige davon sind auch hier im Thread verlinkt.
 
JanTenner
JanTenner
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Kann man, indem man im Record Screen einfach SHIFT gedrückt hält und dann mit dem entsprechenden Encoder die Taktanzahl erhöht. Das kopiert die Noten. Einfach nur verlängern geht über simples hochdrehen der Taktanzahl im gleichen Fenster.
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Aber in dem Fall, dass man bei Shift hochdreht nimmt er nur die Noten des letzten Taktes. Oder kann man da noch was einstellen, was mir entgangen ist?
 
Laurin
Laurin
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... Ich habe ein Piano zu Hause und habe jahrelang ein Nord Stage Compact als Kompromiss-Keyboard für kleine Auftritte und Proben verwendet. Das war eigentlich ok. Wenn die F6/F7 Tastatur in diese Richtung geht, wäre das für mich sehr interessant. Das muss ich halt mal selber ausprobieren, wenn es wieder geht, aber Eure praktischen Erfahrungen sind auf jeden Fall interessant.
Ich habe ja den 7er hier. Die Tastatur finde ich auch sehr gut - außer dem Aftertouch, der leider kaum brauchbar ist - was wirklich schade ist. Ich wünschte, das könnte behoben werden.


(@Karsten: Das 'gaga' ist halt meine Meinung, sorry)
 
Karsten
Karsten
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zurück zum fantom.
weiß jemand, ob der fantom aira-link-kompatibel ist?
ich überlege mir, einen mx-1 zu kaufen.
der hat ja, glaub ich, vier aira-link usb-buchsen.
ich würde dann auch gern meinen jd-xi dranschließen.
der mx-1 wäre dann master-taktgeber.
in kombi mit den amtlichen jd-xi-drum-patterns, könnten fantom-songs aufblühen.
über die internal drum preset patters des fantoms weiß ich nichts.
keine ahnung, ob die qualitativ gegenüber denen des jd-xis abkacken oder nicht.
 
microbug
microbug
MIDI Inquisator
Threadsuche hilft, hatten wir schon. Aira Link geht auch nur mit dem MX-1, JD-Xi lief nicht damit, hatte ich mal probiert. Stellt man den Xi auf generic, kann man ihn am USB Hostport des Fantom betreiben, um MIDI Daten rüberzuschieben, zB die Drum Pattern.

JD-Xi ist schon alleine durch den analogen Teil eine andere Nummer, und die Engine auch kein ZenCore. Der Xi ist nicht schlecht, aber gegen den Fantom stinkt er doch ziemlich ab - ich hatte beide. Tones beim Xi bleiben ja leider nur innerhalb einer Performance und sind ein PITA zu programmieren. Ich hab den Xi als Presetschleuder mit Sequenzer und Vocoder (der war wirklich gut) benutzt, die Minitasten und das mit den Tones nervte dann doch.
 
Karsten
Karsten
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du irrst, microbug.
womöglich haste vergessen, im jd-xi "midi clock" auf "usb" zu stellen.
alles sollte prima funzen.

"The MX-1 will control the tempo of the JD-Xi."
-------Ed Diaz

gemeint ist: via usb-verbindung. siehe:

https://www.youtube.com/watch?v=62QHjNe_brI


> Stellt man den Xi auf generic, kann man ihn am
> USB Hostport des Fantom betreiben, um MIDI
> Daten rüberzuschieben, zB die Drum Pattern.

whoa, cool. danke für die info. werde es aber nicht tun, weil ich im fantom die zuordnung der sounds 100-pro nicht hinbekommen werde. ich kenne mich. diese frickelarbeit krieg ich nicht hin.
 
Zuletzt bearbeitet:
microbug
microbug
MIDI Inquisator
womöglich haste vergessen, im jd-xi "midi clock" auf "usb" zu stellen.
alles sollte prima funzen.

MIDI Clock ist nicht Aira Link, die geht, aber ich hab auch keinen MX-1, wobei die USB Hostports des Fantom Input Only sind, der Xi muß also Master sein, was der Fantom an manchen Stellen bisher nicht so gerne hatte, weil es noch Bugs mit den Effekten im Sync-Modus gab. Könnte inzwischen behoben sein, habs seitdem nimmer probiert. Man darf den JD-Xi aber nicht im Vendor-Mode an den Fantom USB hängen, da friert der Xi ein. Hatte ich glaube auch weiter vorne mal geschrieben.

Die Zurodnung der Sounds könnte beim Xi bissl schwieriger sein, aber nicht unmöglich. Ich mache das zwischen MC-707 und Fantom auch ständig, wobei die ja identische Presets haben, die sogar auf den gleichen Speicherplätzen liegen.

Wer das abgleichen will, der kann sich die Texte der Presetiisten aus dem pdf rauskopieren, am Besten mit einem online pdf to text konverter, dann in Excel oder eine Datenbank importieren und einen Text Match machen. Da gibts auch andere Tools dafür, ich hab das in Filemaker gemacht, weil eh vorhanden, hat mir viel Arbeit erspart.
Da Roland seit Jahrzehnten bei seinen ROMplesizern die gleiche Struktur und viele ähnliche oder gleiche Samples verwendet, sollten sich Sounds vom JD-Xi, jedenfalls aus dem Digitalteil, übertragen lassen. Muß ich hier auch mit dem Juno G machen, da sind ein paar Sachen dirn die der Fantom nicht hat, die lassen sich garantiert nachbauen, weil der G vom alten Fantom X abstammt.
 
Karsten
Karsten
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> der Xi muß also Master sein

stimmt nicht. diaz sagt, der mx-1 könne das tempo des jd-xi *VIA USB* steuern. er hatte zuvor im jd-xi auf "vendor" gestellt und "midi clock" auf "usb". ist das nicht aira-link?
 
 


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