Roland Jupiter-X(m) 1.21

Irgendwie kommt die Verwirrung ja besonders durch Rolands verschiedene VA-Modeling-Technologien zustande, besonders seit mit dem Jupiter-X/m eine weitere dazukam. Die ältere und die neuere Technik wird parallel gepflegt bzw. in verschiedenen Produkten eingesetzt:
  1. Analog Circuit Behavior (ACB), "Component Modeling" , ressourcenhungrig, wenig Stimmen --> verwendet in der AIRA-Serie, Plug-out Synths, Boutique-Serie, "Legendary Series" in RolandCloud
  2. Analog Behavior Modeling (ABM) (unter anderem erklärt von Jun-ichi Miki hier), vmtl. Mischung aus "klassischer" VA-Technologie mit Modeling ausgewählter Funktionsblöcke (i.e. Filter), weniger ressourcenhungrig, viele Stimmen --> verwendet in Jupiter X/m, Fantom & MC-707 (über ZEN-Core), ZENOLOGY (Virtual Instrument)
Randnotiz: Das oben erwähnte Analog Behavior Modeling (ABM) wurde anfangs noch prominent in Marketing-Videos zum Jupiter-X/m sowie auf Rolands Websites erwähnt, inzwischen ist der Begriff nahezu vollständig verschwunden...
 
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Tom Noise

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Ich brauche mal eure Hilfe: Hat hier irgendjemand den Jupiter X/XM unter Mac Os 10.14 Mojave per USB laufen?

Ich habe den Treiber heruntergeladen und wie beschrieben installiert.
Audio über USB geht problemlos, aber der Jupiter X taucht nirgendwo als Midiquelle oder -ziel auf. Die troubleshooting steps aus dem readme haben nicht funktioniert.
Irgendeine Idee?
Hilf Dir selbst, sonst hilft Dir keiner ... :cool:
Fall jemand evtl. mal dasselbe Problem haben sollte:
Bei mir hat es geholfen, den Korg USB Uninstaller laufen zu lassen (Hatte wohl noch eine alte Treiberleiche vom MS20 Legacy Controller im System).
Nun erkennt der Mac auch die USB Midi Verbindung des Jupiter-X.
 
Hallo,

mein Kumpel würde gerne wissen, wie bzw. in welchem Fall er die Ringmodulation unter "OSC" nutzen kann.
Wählt er bspw. den Jupiter-8 und drückt "RING", steht auf dem Display "not available".
Der Jupiter-8 sollte doch diese Funktion "beherbergen".

Kann jemand weiterhelfen (er nutzt die Version 1.21) ?
 

Tom Noise

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Generell finde ich die Documentation der Engines beim Jupiter X/Xm leider nicht sehr gelungen. Die Programmierung über das Mini Display hilft auch nicht wirklich weiter :cool:

Die Ringmodulation funktioniert meines Wissens nur mit dem XV-5080 Model. Die passende Structure für 1/2 (3/4) ist unter "Tone Common Edit/Synth PMT" einzustellen.
Genauso wie das Originalvorbild, bietet das Jupiter 8 Model keine Ringmodulation.
 
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Der JD-XA war gar nicht so uninteressant. Hübscher ist allerdings der Jupiter-X. Mal gucken, wieviele Jupiter-Anläufe die Roländer noch brauchen , bis es passt.
 

Plasmatron

Administrator
Wer mit stehenden Wellenformen Musik macht sollte sich eventuell einfach mal bei Conrad einen Test Generator bestellen..

Oder warum haben VAs mehr als 16 Bit Verarbeitung wenn doch 4 Bit reichen einen perfekten Sinus zu rekonstruieren..

Man könnte jetzt 10 verschiedene Synths hinstellen und niemand könnte sagen welcher Sägezahn von welchem Gerät stammt, .. Total sinnfreie Videos..
 
Ich brauche in der Band oft sehr nackte Saws und da funktionieren manche Synths nicht. Der Virus zb. Für mich sind diese Vergleiche nicht uninteressant.
 

snowwind

lll3
Für all jene die mit dem X nicht so glücklich sind, vielleicht passt der Jupiter-R besser...
Er spricht unter anderem auch genau das an, was mir schon in ein paar Videos negativ aufgefallen ist. Dass nämlich das links oben deplatzierte Display zu sehr an Kontrast bei einem Seitenblickwinkel verliert und der User geneigt ist sich dahingehend 'vorzubeugen', um es besser lesen zu können. Bei einem Summit z.B. ist das weniger ein Problem, weil das Oled auch von der Seite gesehen den Kontrast behält, aber auch nicht optimal. Displays gehören meiner Meinung nach bei größeren Keys immer zentral, vor allem wenn dort viele Infos wiedergegeben werden.

https://youtu.be/9oCMLT1wznU
 

Tom Noise

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Nette Designidee! :)

Naja, ein informatives Display in der Mitte anstelle der 7 Segment Anzeigen wäre sicher wünschenswert. Und ja, Displays an der Seite anzubringen ist nicht ideal. Beim Summit kommt ja noch die ungünstige Platzierung des Value Encoders dazu, bei dessen Bedienung man mit der linken Hand auch noch das Display verdeckt...
Ich kann nicht nachvollziehen, warum der Gute dieses Display schlecht lesen kann. Dazu muss man seinen Kopf schon fast auf die Oberfläche legen, damit es unlesbar wird.
Sieht man ja auch im Video , dass er die Kamera dicht über die Oberfläche hält. Aus dem normalen Blickwinkel, sitzend vor dem Instrument, ist es kein Problem.
Ein valider Punkt ist allerdings das etwas konfuse Bedienkonzept, das stark auf Menübedienung setzt. Oftmals auch an Stellen, an denen es gar nicht nötig wäre.
 
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Tom Noise

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Hallo,

Können beim Jupiter X die ersten 15 Bänke auch überschrieben werden?
Oder kann man nur auf Bank 16 eigene User-Tones speichern?

Danke für Antworten.

Beste Grüße
Es gibt 256 Speicherplätze für Usertones.
Das sind beim JP-X auch nicht wirklich Bänke, sondern für mein Verständnis eher sowas wie Definitionen (Model, Category oder eben User), die sich mit dem Assign Button frei auf die 16 Taster verteilen lassen.
 

m_g

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Die Speicherei hab ich auch noch nicht so ganz verinnerlicht....

So wie ich das verstehe gibt es 256 Speicherplätze für User TONES.
Die sind unbelegt.

Dann gibt es die SCENCES mit 16 Bänken x 16 Plätzen, also auch 256.
Wobei die ersten 7 Bänke vorbelegt sind und ab Bank 8 ist nicht belegt bzw. Init-Scene.....

Hab ich noch was übersehen???
 
Leicht überfordert, kann man aber auch sein bei der Komplexität
Man braucht mal eine Weile um zu verstehen, dass es keinen Sinlge Mode gibt, sondern der X immer im Multi Mode ist. Eine andere Geschichte ist aber das Konzept und dass der X von selbst zwischen Scene Parametern und Tone Parametern springt, je nachdem wo man gerade navigiert. Dazu gibt es praktisch kein visuelles Feedback und das kann einen fertig machen. Jedes mal wenn ich am Xm einen Parameter schraube vergewissere ich mich, wo ich denn gerade bin.
 
Man braucht mal eine Weile um zu verstehen, dass es keinen Sinlge Mode gibt, sondern der X immer im Multi Mode ist.
wie löst man denn das in einem (komplexeren) Midi-Setup? Einen eigenen Midi-Strang pro Gerät, dass das so macht/kann? Also volle 16 Kanäle für Jupiter, 16 für Digitakt (okay, der nimmt nur 8). Auch mein Ensoniq Mr Rack empfängt auf allen 16 und ich mute davon 14 oder 15... MODX kann auch mehr als nur 1 Kanal zur Zeit (und da würd sichs auch lohnen)
 

starcorp

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wie löst man denn das in einem (komplexeren) Midi-Setup? Einen eigenen Midi-Strang pro Gerät, dass das so macht/kann? Also volle 16 Kanäle für Jupiter, 16 für Digitakt (okay, der nimmt nur 8). Auch mein Ensoniq Mr Rack empfängt auf allen 16 und ich mute davon 14 oder 15... MODX kann auch mehr als nur 1 Kanal zur Zeit (und da würd sichs auch lohnen)
kommt drauf an. Am Rechner (midi über usb) 5 Kanäle für den Jxm. An meiner Force (midi über usb) auch fünf Kanäle.
Hat man den Jxm über DIN Midi verbunden, tja dann muss man 5 Midikanäle opfern, wenn mann alle 5 Parts ansprechen will.
 
 


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