Neue Roland Synths - Jupiter X & Xm, MC101 / 707 und Analogfilter-Fantom, außerdem JU06A

musicdiver

musicdiver

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Ist doch ähnlich mit - Analog = Gut - und - Digital = Schlecht/Schlechter -
Viele reden sich auch ein, dass etwas besser klingt, weil sie es so erwarten und andere plappern einfach nach was andere sagen. Ähnliche Formel gibt es auch mit früher war alles besser und heute ist alles kacke. Es gibt sogar bei DAWs die Möglichkeit das für mich dämliche Knacksen von Schallplatten hinzu zumischen.
Digital ist für mich kaum noch Unterscheidbar von Analog aber Digital hat mehr Möglichkeiten, willkommen im 21 Jahrhundert. Sorry, dass ich am heiligen Gral kratze.
Na ja, gibt ja auch Musiker, die vor gefühlt 20 Jahren mal in die Tasten eines VA reingehauen haben. Dann schnell Urteil gefällt - Analog ist besser, ... egal was kommt. Dann wird bei der Argumentation immer die gleiche Schallplatte aufgelegt.
VA hat sich enorm weiter entwickelt. Roland hat nochmal eine ordentliche Schippe nachgelegt.
Schade finde ich, dass der Jupiter X relativ spät auf den Markt geworfen wird. Vermutlich wird dann noch das eine oder andere Feature nachgeschoben.
 
Horn

Horn

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Ist doch ähnlich mit - Analog = Gut - und - Digital = Schlecht/Schlechter -
Viele reden sich auch ein, dass etwas besser klingt, weil sie es so erwarten und andere plappern einfach nach was andere sagen. Ähnliche Formel gibt es auch mit früher war alles besser und heute ist alles kacke. Es gibt sogar bei DAWs die Möglichkeit das für mich dämliche Knacksen von Schallplatten hinzu zumischen.
Digital ist für mich kaum noch Unterscheidbar von Analog aber Digital hat mehr Möglichkeiten, willkommen im 21 Jahrhundert. Sorry, dass ich am heiligen Gral kratze.
Hundertprozentige Zustimmung!

Ich sage das als jemand, der nach wie vor seine Vinyl-Schallplatten liebt, immer noch auch analoge Synths mag, immer noch für bestimmte Anwendungen eine Röhren-Verstärkerstufe einem Transistoramp oder digitalem Amp-Modelling vorzieht usw. ... Diese "alte" Technik hat für Liebhaber und für spezielle Anwendungen immer noch ihre Berechtigung, aber digitale Technik klingt heute in nahezu allen Bereichen fast identisch und ist dabei sehr viel flexibler.
 
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renewerk

renewerk

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Hundertprozentige Zustimmung!

Ich sage das als jemand, der nach wie vor seine Vinyl-Schallplatten liebt, immer noch auch analoge Synths mag, immer noch für bestimmte Anwendungen eine Röhren-Verstärkerstufe einem Transistoramp oder digitalem Amp-Modelling vorzieht usw. ... Diese "alte" Technik hat für Liebhaber und für spezielle Anwendungen immer noch ihre Berechtigung, aber digitale Technik klingt heute in nahezu allen Bereichen fast identisch und ist dabei sehr viel flexibler.

Hallo,
meiner Meinung nach könne zwar viele der neuen digital Geräte irgendwie alles, kommen aber trotzdem nicht auf den Punkt. Es fehlt oft irgendwie der Fußabdruck.

Zudem können die grenzenlosen möglichen von digitalen Instrumenten aber auch überfordern und schnell uninspirierten sein.

Dadurch, dass viele VST Emulationen und die neuen Roland Geräte zwar perfekt simulieren, fehlt es ihnen halt an einem eigenen Charakter, der wie beim „D-50“ halt auch von Fehlern und Limitierung bestimmt ist.
Und nach einem Jahr kommt dann die nächste noch echtere Version und das alte Model verliert nun völlig seine Berechtigung als bester Simulant.

Das ist für Software super, aber für ein Musikinstrument ist mir das zu wenig Seele.
 
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Michael Burman

Michael Burman

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Roland ist in Raushau-Laune:


aerophone_mini_main.jpg



:huhu:
 
micromoog

micromoog

Rhabarber Barbara
Muss hier jetzt jedes neue Roland Produkt erwähnt werden?

Warum nicht gleich jedes Klavier, Accordion oder doch gleich die Plotter? :roll:
 
Michael Burman

Michael Burman

⌘⌘⌘⌘⌘
micromoog

micromoog

Rhabarber Barbara
Dann mache doch bitte einen passenden Thread auf.
Sehe anhand der Überschrift nicht dass das hier reinpasst.


Müsste dann wohl in den Funktionsraum, da Kategorie elektronische Blasinstrumente fehlt.
 
Michael Burman

Michael Burman

⌘⌘⌘⌘⌘
Weil es den Ausgang "Phones/Output" gibt, wird es kein reiner Wandler sein.
"6 integrierte Sounds", es gibt aber auch "Bluetooth 4.2 für Audio- und MIDI-Übertragung". :agent:
USB gibt's auch: "USB COMPUTER port (micro B Type, support Power supply)". Ein USB-Kabel wird sogar mitgeliefert.
Es gab schon zwei Aerophone-Modelle, Farbvarianten rausgenommen. Das ist aktuell das dritte und das günstigste Modell von allen bisher. :agent:
 
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micromoog

micromoog

Rhabarber Barbara
na also, gut erkannt
Nicht überall wo das Wort Synthesizer bemüht wird ist auch ein Synthesizer im Sinne des Forenverständnisses
 
Cosmo Profit

Cosmo Profit

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Naja das Ding scheint nichtmal DIN MIDI zu habem, dann könnte man es ja noch als Controller akzeptieren.
Das alte Casio DH kann das und ist gebraucht oft superbillig zu haben, vor allem wenn die interne Klangerzeugung futsch ist, die man auch getrost knicken kann.

edit: sorry fürs zu off topic verleiten lassen
 
Michael Burman

Michael Burman

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Naja das Ding scheint nichtmal DIN MIDI zu habem, dann könnte man es ja noch als Controller akzeptieren.
Herkömmliches MIDI scheint nicht mal die große Version zu haben. Man geht offenbar davon aus, dass man damit Computer-Klangerzeugung spielen wird. Warum aber nicht z.B. den Integra7 aus eigenem Haus per MIDI ansteuern? Naja, Roland ...
Der Lucina AX-09 hat z.B. eine herkömmliche MIDI-Out-Buchse, MIDI-In aber nur per USB. Naja, bei dem Gerät will man aber auch nicht unbedingt MIDI rein lassen. Erstens monotimbral, zweitens kaum editierbar usw.
 
S

spk

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Roland will anscheinend ihre Produkte tiefer in einer DAW einbinden und holt sich dazu eine eigene DAW.
Im Moment gibt's ja nur eine tieferen DAW-Austausch zwischen Fantom und Logic von Apple. Das heisst, man kann mit dem Touchscreen vom Fantom die DAW Logic bedienen.


 
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micromoog

micromoog

Rhabarber Barbara
Das ist leider immer ein kurzlebiges Geschäft, siehe iPad Anbindung Jp80, R-Bus PCI-Card mit cakewalk & Sonar. Durch das ganze Kreuz und Quer Verkaufen ganzer Software Schmieden schläft sowas immer schnell wieder ein.
Als erfahrener Synth Hersteller sollten sie lieber allgemein immer die gängigen und zukunftsträchtigen Schnittstellen integrieren und den Rest andere machen lassen.
 
S

spk

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Was mich bei Roland stört, ist die Information-Politik. Keine richtigen Infos über den Jupiter X(m), inwieweit grenzen sich der Fantom von Jupiter X und von Jupiter Xm ab. Bisher gibts nur einigermaßen vollständige Infos über den Fantom, dabei kommt ja auch der Jupiter Xm demnächst raus.
 
Michael Burman

Michael Burman

⌘⌘⌘⌘⌘
inwieweit grenzen sich der Fantom von Jupiter X und von Jupiter Xm ab.
Das sieht man ja schon an Hand von technischen Daten. Und auch vom optischen Eindruck her.
  1. Display ist anders. :lol:
  2. Fantom hat 16 Parts/Spuren, die Jupiters haben 5 Parts/Spuren.
  3. Der Fantom hat auch entsprechend viel mehr Polyphonie.
  4. Fantom hat einen MIDI-Sequencer eingebaut (Edit-Möglichkeiten noch offen), aber auch Step-Sequencer; die Jupiters haben nur Step-Sequencer.
  5. Fantom hat die V-Piano-Engine, die Jupiters nicht.
  6. Den/die Jupiter(s) gibt es nicht mit 88er Tastatur. Nicht verwunderlich, da keine V-Piano-Engine eingebaut. :lol:
  7. Der Fantom kann etwas Sampling. Die Jupiters haben das nicht.
  8. Der Fantom hat ein analoges Stereo-Filter.
  9. Die Jupiters haben eingebaute Lautsprecher. Die Fantoms nicht.
  10. Die Jupiters haben einen direkteren Zugriff auf die wesentlichen Klangparameter.
 
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Moogulator

Moogulator

Admin
Roland will anscheinend ihre Produkte tiefer in einer DAW einbinden und holt sich dazu eine eigene DAW.
Im Moment gibt's ja nur eine tieferen DAW-Austausch zwischen Fantom und Logic von Apple. Das heisst, man kann mit dem Touchscreen vom Fantom die DAW Logic bedienen.


Das geht nur wenn man langfristig Treiber schreibt - machen sie aber nicht - nachweislich - Vsynth GT läuft heute schon nicht mehr mit aktuellem OS .. Next: die älteren Boutiques und die ersten Plugouts, die eben nicht in der Cloud sind -- das wird nicht schön.
 
micromoog

micromoog

Rhabarber Barbara
Hat was von Druckern die nach Garantie und Seitenzahl X Softwareseitig ihren Dienst quittieren.
Roland hat ja das Dilemma das alle nur nach 35-40 Jahre alten Geräte schreien.
Verkürzt man bei aktuellen Geräten die Lebens- bzw. „Begehr“-Dauer kann man früher was neues verkaufen.
 
S

spk

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Das sieht man ja schon an Hand von technischen Daten. Und auch vom optischen Eindruck her.
  1. Display ist anders. :lol:
  2. Fantom hat 16 Parts/Spuren, die Jupiters haben 5 Parts/Spuren.
  3. Der Fantom hat auch entsprechend viel mehr Polyphonie.
  4. Fantom hat einen MIDI-Sequencer eingebaut (Edit-Möglichkeiten noch offen), aber auch Step-Sequencer; die Jupiters haben nur Step-Sequencer.
  5. Fantom hat die V-Piano-Engine, die Jupiters nicht.
  6. Den/die Jupiter(s) gibt es nicht mit 88er Tastatur. Nicht verwunderlich, da keine V-Piano-Engine eingebaut. :lol:
  7. Der Fantom kann etwas Sampling. Die Jupiters haben das nicht.
  8. Der Fantom hat ein analoges Stereo-Filter.
  9. Die Jupiters haben eingebaute Lautsprecher. Die Fantoms nicht.
  10. Die Jupiters haben einen direkteren Zugriff auf die wesentlichen Klangparameter.
Danke für die ausführliche Liste. Ich meinte mehr die inneren technischen Werte. Wieviel ComputerChips arbeiten in den Jupiters? Die Anzahl der Hüllkurven sind ja gleich, die LFOs auch?. Jupiters können ja auch 4 Sounds layern. Den direkteren Zugriff auf wesentliche Klangparameter, das ist mir bisher zu schwammig ausgedrückt. Die Frage ist ja, ob die Jupiters ne Fantom light sind mit kleinen Unterschieden oder was ganz anderes.
 
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Michael Burman

Michael Burman

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Danke für die ausführliche Liste. Ich meinte mehr die inneren technischen Werte. Wieviel ComputerChips arbeiten in den Jupiters?
Dazu müsste entweder jemand das Gerät aufmachen oder im Service Manual nachschauen. :agent:

Die Anzahl der Hüllkurven sind ja gleich, die LFOs auch?
Sobald das Reference Manual für Jupiter-X(m) verfügbar wird, könnte man nachschauen und vergleichen. :agent:

Den direkteren Zugriff auf wesentliche Klangparameter, das ist mir bisher zu schwammig ausgedrückt.
Nun, das sind einfach die Regler und Taster auf der Beidenoberfläche. Das sieht man schon auf den Bildern, welche Taster und Regler das sind.

Die Frage ist ja, ob die Jupiters ne Fantom light sind mit kleinen Unterschieden oder was ganz anderes.
Du meinst jetzt von der Klang-Engine her?

Fantom: ZEN-Core + V-Piano
Jupiter-X(m): ZEN-Core / Various MODEL sound generators

Manche oder viele PCM-Sounds werden wahrscheinlich sehr ähnlich oder (fast) gleich klingen. Die Sound-/Waveform-Listen könnte man vergleichen, sobald auch für Jupiter-X(m) verfügbar.
Synth-Sounds aus der Kategorie "Various MODEL sound generators" werden bei den Jupiters wahrscheinlich anders klingen als ZEN-Core-Sounds im Fantom.

Deine Fragen zielen wahrscheinlich darauf, wenn man nicht mehr als 4 Sounds + 1 Drum-Kit gleichzeitig, kein V-Piano, keinen eingebauten MIDI-Sequencer, keinen eingebauten Sampler braucht, welches Gerät dann geeigneter wäre, Fantom oder Jupiter-X? Bedienkonzept egal? Bedienkonzepte sind ja verschieden.
 
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S

spk

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Nun, das sind einfach die Regler und Taster auf der Beidenoberfläche. Das sieht man schon auf den Bildern, welche Taster und Regler das sind.
Soviele Taster und Regler braucht der Famtom ja nicht, wegen dem großem Touchscreen Display.

Auf die Dokumentation vom Jupiter Xm warte ich ja, das Release Datum ist ja nicht mehr do weit weg.
 
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Michael Burman

Michael Burman

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BTW: Wenn ich zwischen Fantom und Jupiter-X entscheiden müsste, würde ich mich eindeutig für den Fantom entscheiden, weil ich multitimbrale Klangerzeuger mag, um damit komplette Songs zu erstellen. Da wären mir 4 Sounds + 1 Drum Kit des Jupiter-X eindeutig zu wenig. Es mag sein, dass der Jupiter-X andere Synth-Sounds erzeugen kann als der Fantom. Mir würde das Angebot an Synth-Sounds im Fantom aber genügen, zumal sie ja auch editierbar sind. Und auf die Regler des Jupiter-X, die keine Encoder sind, würde ich dabei sehr gern verzichten und würde stattdessen zwecks Sound-Editing in die Menüs des Fantoms gehen. :P
 
hugo.46.im_toaster

hugo.46.im_toaster

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Analogfans, die 3,5 k bis 4,0 k ausgeben können mit einem Stereo-Filter ins Boot zu holen? :agent: Ich denke, Analogfans, die 3,5 k bis 4,0 k ausgeben können, werden eher ein Gerät mit 8 bis 32 analogen Filtern kaufen. :agent:
Wobei ich das Konzept austauschbarer Filtermodule für polyphone Synthesizer, wie beim Studio Electronics Omega 8, für sehr reizvoll halte. Ist es doch bei Modularsystem gang und gäbe.
 
 


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