Neu

Roland Jupiter-X(m) 3.0 + Editor + Neue Models

  • #1.832
Zumal es die Abschalt Automatik schon gab nur die kurze Zeit ist neu.... Das ein oder andere neue Extra hätte dem doch immer recht hochpreisigen Gerät gut getan.
 
  • #1.834
Wenn man den USB-Audiostream anstatt der internen Amps verwendet, sollte es jedoch gleich klingen, oder?
Ja - wobei du dann aber wie der Synth arbeiten musst - der VSynth zB hatte bereits 96kHz und da ist schonmal denkbar, dass der Klang sich ändert, wenn es deutlich weniger ist - Wandlung in Echtzeit etc.
Manche Synths sind genau so gebaut, dass die bewusst nur in einer Rate arbeitet. Da gibt es also den Problemfall, nicht so sehr bei Wandlern, die sind heute kein Problem mehr, eher Amps und Beschaltung kann noch was bringen, was sie verschieden macht, ich denke der Xm hat wegen seines Batteriebetriebs hier andere Amps als der X und Fantom.
Ich würde klanglich den Fantom bevorzugen. Die Bedienung find ich auch nicht so schlecht für das dicke Konzept.
 
  • hilfreich
M.i.a.u.: Tanja
  • #1.835
Ja - wobei du dann aber wie der Synth arbeiten musst - der VSynth zB hatte bereits 96kHz und da ist schonmal denkbar, dass der Klang sich ändert, wenn es deutlich weniger ist - Wandlung in Echtzeit etc.
Manche Synths sind genau so gebaut, dass die bewusst nur in einer Rate arbeitet. Da gibt es also den Problemfall, nicht so sehr bei Wandlern, die sind heute kein Problem mehr, eher Amps und Beschaltung kann noch was bringen, was sie verschieden macht, ich denke der Xm hat wegen seines Batteriebetriebs hier andere Amps als der X und Fantom.
Ich würde klanglich den Fantom bevorzugen. Die Bedienung find ich auch nicht so schlecht für das dicke Konzept.
Ich suche aktuell einen kleinen Synth, den ich mir vor den Monitor stelle. Da kommt der Fantom leider nicht infrage. Leider gibt Roland nicht an, mit wieviel kHz der Jupiter intern arbeitet. Eine KI-Recherche ergab, dass es wahrscheinlich 48 kHz sein werden. Das würde dann eigentlich gut passen, da ich in meinem zusammengefassten Audiointerface im Mac (derzeit zwei Apollos und ein Virus TI2) immer mit 48 kHz arbeite.
 
  • #1.836
die Boutiques haben 48kHz, beim Rest könnte ich es nicht sicher sagen, ist aber schnell erkennbar bei Anschluss, müsste ich nachsehen, nutze wenig USB-Audio - eigentlich nie.
Virus ist eher eine Engine, die durch ihre Artefakte nicht mehr in die Zeit passt wie die Rolands - da würde ich auch bei Modulationshub von den LFOs irgendwie nicht so recht zufrieden sein. Der Xm ist nett, klingt gut - aber er ist nicht wirklich ein Bedienwunder - mit dem Jupiter X Modus besser, aber deutlich entkernt - das ist nicht das Optimum - muss ich sagen - aber Schichtklänge und Komplexes kann Roland sehr gut - HiSpeed LFOs, FM und Co können andere besser. Kommt also auf's Ziel an.

Kleiner Synths - Hmm, Hydrasynth Explorer? oder Iridium Core? Mayer Vibes? Diese Teile können viel und passen sehr gut auf den kleinen Tisch.
Aber sind natürlich was anderes. als die Roländer - aber idR etwas zugänglicher. Keine Rompler - aber die beiden letzteren haben Samples. Kommt drauf an, was dir fehlt - ein kleiner Analoger wäre auch super. TEO5 oder sowas. SEM-Style Synth oder sowas. SE02, etc. Aber die sind einfach ganz andere Elemente, nicht vergessen, was dein Ziel ist- dann wäre das leichter. Also: Trance, Progressive, Deep House, Jarre und So - wären aber auch Basics, das müssen keine Rompler sein..
(bin selbst woanders - aber könnte passen).
 
  • hilfreich
M.i.a.u.: Tanja
  • #1.837
Virus ist eher eine Engine, die durch ihre Artefakte nicht mehr in die Zeit passt wie die Rolands - da würde ich auch bei Modulationshub von den LFOs irgendwie nicht so recht zufrieden sein.
Siehe es einfach als Emulation des 90er VA Sounds und spannenden Wavetable Synths mit spannenden Möglichkeiten die Wavetables zu verbiegen, das ergänzt sich doch toll mit dem zum Teil noch aus den 80ern und 90er stammenden Sounds der Rolands ;-) Die LFOs haben zumindest 'ne nette One Shot Option und PCM Wellenformen als spannende Ergänzung zu den Standards.
 
  • #1.838
aber Schichtklänge und Komplexes kann Roland sehr gut
Deswegen reizt der Jupiter Xm mich auch. Ich mag die Roland-Sounds sehr gern. Aktuell habe ich die Emulationen von Arturia. Ich frage mich, ob Roland mit der ZEN-Core-Engine da besser bzw. originaler klingt? Gibt es da eigentlich nochmal einen klanglichen Unterschied zu den VST-Plugins von Roland? Basieren die auf den ACB-Modellen?

nicht vergessen, was dein Ziel ist
Bislang war ich mehr in Richtung EDM unterwegs. Da war ich mit den ganzen Plugins von Arturia und Rob Papen, meinem Virus und dem Omnisphere schon gut aufgestellt. Aktuell zieht es mich jedoch sehr zu den Anfängen meines Interesses für elektronische Musik: Jan Hammer und J.M. Jarre. Auch Madis ist eine interessante Richtung in moderner Form als Jarre. Da passt auch mein neuer Quantum sehr gut rein.
 
  • #1.839
Deswegen reizt der Jupiter Xm mich auch. Ich mag die Roland-Sounds sehr gern.
Statt dem XM würde ich dir eher den Gaia 2 empfehlen. Der „Zugriff“ ist super, die Sounds auch, Models kannst du nachinstallieren. Ab Werk ist Roland SH drin, ich weiß aber nicht ob der dann überschrieben würde, hab den zwar hier aber weiß es grad nicht.

Wenn’s kleiner sein soll, vor dem Monitor, unbedingt den JDxi, mit der Supernatural Engine, die wie ich finde seltsamerweise oftmals besser klingt als die entsprechenden Plugins.

Oder ganz anders: hol dir einen JV-2080, stell den Monitor drauf und teste auch ein paar Expansion Boards aus. 8 Stück gehen rein. klanglich immer toll und hebt dich auch super ab von VST und analog, bzw. ko-existiert einfach super im Spektrum.
 
  • hilfreich
M.i.a.u.: Tanja
  • #1.840
Siehe es einfach als Emulation des 90er VA Sounds und spannenden Wavetable Synths mit spannenden Möglichkeiten die Wavetables zu verbiegen, das ergänzt sich doch toll mit dem zum Teil noch aus den 80ern und 90er stammenden Sounds der Rolands ;-) Die LFOs haben zumindest 'ne nette One Shot Option und PCM Wellenformen als spannende Ergänzung zu den Standards.
Ja, aber Tanja hat doch schon einen Virus. Da passt so dieser Roland Sound gut, zumal die Jupiter/MC707/Zencore und so weiter bis Fantom natürlich gut passt, der Jupiter X ist aber nicht sooo klein, glaube der Xm ist da schon kompakter - Er ist faktisch Rompler und VA in einem mit viel viel viel Zeug, ergänzt sich sehr gut. Dicht und HiFi.
@Tanja - ja, denke wenn du das magst, sei dir einfach nur im Klaren, dass es schon eine Menümaschine ist, ich hab den ja auch hier - so den Fun der anderen hat er nicht ganz, aber WAS da raus kommt - das ist echt toll, ich wollte wenigstens EINEN Rompler neuen Stils haben - daher wurde es der. Wenn du es etwas simpler auch ok findest - JD08. Ein JD800 - aber der hat vieles nicht - in Details und ist aber leichter zu bedienen - mit Fingerspitzen, aber ist auch irgendwie nett.

Naja, der Jupiter Xm ist ein ZenCore Teil, also kannst du die Roland Zen Core Soft auch nutzen, damit hast du vieles davon auch - nicht alles. Es gibt noch dieses Piano, brauche ich nicht so dringend , eine nette kleine nerdige Drummachine mit Automodus und so ein Grid für Melodien - und er ist multitimbral - aber die Soft ist das eh auch. Und die Extensions - sind nett, aber basieren ansich auch auf so einstestellte ZenCore sounds - dh - kann man eigentlich auch so machen mit der Soft - also ja - das ließe sich also ersetzen.
 
  • hilfreich
M.i.a.u.: Tanja
  • #1.841
Bislang war ich mehr in Richtung EDM unterwegs. Da war ich mit den ganzen Plugins von Arturia und Rob Papen, meinem Virus und dem Omnisphere schon gut aufgestellt. Aktuell zieht es mich jedoch sehr zu den Anfängen meines Interesses für elektronische Musik: Jan Hammer und J.M. Jarre. Auch Madis ist eine interessante Richtung in moderner Form als Jarre. Da passt auch mein neuer Quantum sehr gut rein.
Ah, das passt - denke der Roland ist so dazwischen - vielleicht ist ein analoger oder ein FM Synths cool (mehr vom Spektrum und Möglichkeit)..
Da bist du schon ganz gut unterwegs, wenn du sehr Bastelgen hast, ist der Quantum natürlich super - sonst siehe die anderen als einige, ggf. wenn auch Lofi cool ist - Micro,Minifreak. ist bei EDM weniger so wichtig, Hifi kann Roland und Co dann eher mal und eben auch mal so viele Waveforms..
 
  • hilfreich
M.i.a.u.: Tanja
  • #1.842
Naja, der Jupiter Xm ist ein ZenCore Teil, also kannst du die Roland Zen Core Soft auch nutzen, damit hast du vieles davon auch - nicht alles.
Das Jupiter X-Modell fehlt ja in der Software (und die damit verbundenen Klänge, die auch in der Zen-Core Engine in der Cloud nicht vorhanden sind). Lohnt sich das gegenüber dem "normalen" Jupiter-Modell?

Statt dem XM würde ich dir eher den Gaia 2 empfehlen.
Über den Gaia 2 hatte ich auch schon nachgedacht. Sehr schönes Design und gut zu bedienen. Es gibt aber auch Kritik an dem Filter. Sicherlich Geschmackssache.
Leider gibt es keinen Software-Editor wie beim Jupiter Xm.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #1.844
WAS da raus kommt - das ist echt toll, ich wollte wenigstens EINEN Rompler neuen Stils haben - daher wurde es der.
Naja, NEU .... 😬 Eher ein wenig verbessert seit den 90ern ;-)
Da passt so dieser Roland Sound gut, zumal die Jupiter/MC707/Zencore und so weiter bis Fantom natürlich gut passt, der Jupiter X ist aber nicht sooo klein, glaube der Xm ist da schon kompakter
Genau das meinte ich, die beiden Ergänzen sich gut, speziell wenn es der Sound der 90er sein soll. Ich kann deine Kritik am Virus A bis C gut verstehen, aber bei der Ti Version sehe ich das seit den Updates halt ein klein wenig anders. XM fand ich für 'ne Rompler/VA Kombination was eingschränkt mit nur 4 Instrumenten + 1 Rythm Part, auch wenn mir bei anderen Synths schon 4 Parts reichen, dann schon eher ein MC-707 mit 8 Parts.
Er ist faktisch Rompler und VA in einem mit viel viel viel Zeug
Ist mir bewusst, hab' hier ja auch so ein paar Synthese Workstations, hatte die Zenology Pro Software ja vor einigen Jahren mal angetestet.
Angesichts der geringen Resourcen Verbrauchs der Software war der Sound Ok - hier und da Aliasing etc., ich nehme an die HW klingt nicht groß anders.
 
  • hilfreich
M.i.a.u.: Tanja
  • #1.845
Das Jupiter X-Modell fehlt ja in der Software (und die damit verbundenen Klänge, die auch in der Zen-Core Engine in der Cloud nicht vorhanden sind). Lohnt sich das gegenüber dem "normalen" Jupiter-Modell?


Über den Gaia 2 hatte ich auch schon nachgedacht. Sehr schönes Design und gut zu bedienen. Es gibt aber auch Kritik an dem Filter. Sicherlich Geschmackssache.
Leider gibt es keinen Software-Editor wie beim Jupiter Xm.
Das ist nice aber mit dem Zen-Part kannst du so etwas in der Art natürlich auch nachbauen, es ist nur der Bedienidee der X-Jupiter näher, man hätte zuerst das anbieten können, was beim SH4D ein bisschen drin ist - als Minimalkonzept.

Der Gaia kann das nicht - der hat keine Samples, weniger Features und Layer - er hat dafür immerhin Sync und Ringmod zusammen, während die richtigen ACB Synths (System 8, ACB in Fantom) alles kann, was eben für Sparbrötchen-Effekt spricht. Der ist schon ok, ist aber klanglich deutlich abfallend zugunsten mehr Stimmen, er ist dem SH4D ähnlicher,…
Er ist aber wesentlich logischer, bedienbarer und klarer. Aber er ist am Ende eigentlich anders.
Den Editor Zencore und alles, was darauf basiert kannst du in den Jupiter X, XM, Fantom und MC707/101 laden, auch Apps gibts. Die sind austauschbar.

Gaia 2 ist kein Zencore, der ist ein Versuch daraus so ein Hands-On VA Teil zu machen mit Wavetables - bisschen Lofi im Vergleich.
 
  • hilfreich
M.i.a.u.: Tanja
  • #1.846
Naja, NEU .... 😬 Eher ein wenig verbessert seit den 90ern ;-)

Genau das meinte ich, die beiden Ergänzen sich gut, speziell wenn es der Sound der 90er sein soll. Ich kann deine Kritik am Virus A bis C gut verstehen, aber bei der Ti Version sehe ich das seit den Updates halt ein klein wenig anders. XM fand ich für 'ne Rompler/VA Kombination was eingschränkt mit nur 4 Instrumenten + 1 Rythm Part, auch wenn mir bei anderen Synths schon 4 Parts reichen, dann schon eher ein MC-707 mit 8 Parts.

Ist mir bewusst, hab' hier ja auch so ein paar Synthese Workstations, hatte die Zenology Pro Software ja vor einigen Jahren mal angetestet.

Angesichts der geringen Resourcen Verbrauchs der Software war der Sound Ok - hier und da Aliasing etc., ich nehme an die HW klingt nicht groß anders.
Mir ging es bei dem eher so, dass Tanja das ein wenig eingrenzen kann für sich.
Ja, die MC707 kann quasi mehr als der Jupiter abgesehen von den Extensions und so weiter. Manches mit den Knöpfen besser, aber am Ende bedient man hier nur die einfachen Sachen, die Details muss man an-navigieren -
Wie dem auch sei - diese Serie ist eigentlich ein Versuch, eine reduzierte ACB Idee umzusetzen, um den Klang zu verbessern, besser ist die im Fantom gezeigte Vorboten Idee der ACB Jupiter 8 Umsetzung, es ist eben eine Mischengine, eine Art Best of - ansich alles Kinder von System 8 und JV,JD und so weiter - mit Abstrichen.

Wenn du noch gute Alternativen kennst, gern nennen. Für mich war's eben Rompler/VA Kombi - ich finde da geht was, also mit dem was hier sonst Thema war.
Ja, die Soft ist faktisch gleich, klingt aber anders zwischen den Geräten, wie ich weiter oben mal schrieb. Da war ich auch erstaunt. Die Soft ist so gesehen also kein Fehler.
Man muss aber Bock auf diese 4-Layer Engine haben, sie erinnert natürlich an die 80/90er, wenn du so willst - ist das D50 -> JD800 - > JV1080 -> etc. ff und so weiter mit "allen" Samples und FXM und den Structures - und recht nette Filter und so weiter.

Das nur noch für alle, die das eingeordnet haben - wenn du magst, nenne ein paar schöne Rompler-Alternativen von heute.
Der Sound ist quasi aktuell "aus der Mode" und daher wieder "besonders".
 
  • hilfreich
M.i.a.u.: Tanja
  • #1.847
Ja, die MC707 kann quasi mehr als der Jupiter abgesehen von den Extensions und so weiter. Manches mit den Knöpfen besser, aber am Ende bedient man hier nur die einfachen Sachen, die Details muss man an-navigieren -
Bei den 4 Partial Sachen ist das größere Display vom MC-707 wahrscheinlich von Vorteil, sofern man keinen Editor nutzen will, die einfach gestrickteren Sachen nutze ich eher im Garten, da kanns dann auch ein SH-4d sein.
Wenn du noch gute Alternativen kennst, gern nennen. Für mich war's eben Rompler/VA Kombi - ich finde da geht was, also mit dem was hier sonst Thema war.
Ansonsten nutze mittlerweile wenn möglich Software, mit Halion 7 könnte ich auch schon Samples mit diversen anderen Syntheseformen (Granular, VA, FM-X, Wavetables, Spektral) kombinieren, mit Omnisphere - jetzt eher nix für mich - scheinen hier auch so einige zufrieden zu sein. Ich nehme an ein MODX M wär @Tanja dann doch was zu groß, aber meine Antwort was doch eher Gegengewicht auf dein übliches Virus TI "bashing" gedacht. ;-)
 
  • hilfreich
M.i.a.u.: Tanja
  • #1.848
Genau - ist es. Manches ist auf der MC707 einfacher, obwohl die MC faktisch keine Knöpfe für Synthese hat - trotz Knöpfe bei den Jupitern - besonders seltsam ist die Anwahl der OSC-Pots die wesentlich verbessert werden könnten, zB ROM Wave Wahl etc. und so weiter. Naja, der SH4D ist ja deutlichst minimaler, kann man da nicht ganz vergleichen.
Soft empfehle ich da auch - weil es übersichtlich/er ist - aber wenn man kann, MC707 ist da schon einen Tick leichter beim Menüwust.
_
2. Ja, wobei Tanja ja ein kleines HW Synth-Teil sucht. Den TI gibt es ja nicht mehr und ist schon im Besitz, daher hatte ich da andere Charaktere empfohlen. Stimme zu - die Yamahas sind sehr ausladend, aber da wäre noch der Opsix - gibts ja auch als Desktop. Bashing finde ich ein eher albernes Wort bei dem, was ich dazu sagte. IdR empfehle ich schlicht keiner nicht mehr käuflich normal verfügbaren Synths.
Ich kann gern auch lobendes sagen - Da wäre der Zugang, die Multitimbralität, viele Stimmen, die neuen interessanten Wave-Verbieger, Filterkonzept - ein Allrounder der den Namen auch verdient, hätte er ROM Samples wäre es natürlich noch besser, weshalb er sich eben als puristischer ggü. den Rolands darstellt. Er bekam immer mehr Hüllkurven und LFOs und damit kann man schon viel anstellen - auch ggü. der Konkurenz. Heute geht der Trend ja leider eher zu !einem LFO" und ähnlichem.
Software ist das eine, Editoren das andere - ich finde nicht schlecht, wenn ein Synth am Gerät bedienbar ist, ideal schnell und sinnvoll, da muss ich leider sagen, dass die Jupiter X-Teile da noch einiges an Optimierung brauchen könnte - und bei dem was dran ist hat man das nicht ganz geschafft.

Lustig, wie das Wort Bashing (klar, hab die Anführungszeichen bemerkt) genutzt wird - es gibt da ja viele viel Nuancen, auch zB bei unserem Behringer-Video - wo alle Meinungen vor kamen - da hat sich die Bereitschaft sowas sich anzuhören schon schwer abgesenkt, man ist heute eher auf einer Seite.
 
  • hilfreich
M.i.a.u.: Tanja
  • #1.849
Könnte daran liegen dass man keinen braucht, da eigentlich alles zu Füßen liegt, im Gegensatz zum XM 😉

Oder wozu würdest DU einen benötigen?
Für den Gaia 2 selbst sicherlich nicht. Aber wenn man z.B. einen Jupiter 8 als Model integriert, passt die Oberfläche natürlich nicht mehr optimal. Dann wäre ein Editor ganz nett, sofern man eigene Patches erstellen möchte und nicht nur die Presets verwendet.
Gibt es da eigentlich nochmal einen klanglichen Unterschied zu den VST-Plugins von Roland? Basieren die auf den ACB-Modellen?
Hier muss ich mich mal selbst zitieren 🙂. Ich habe mal bei Roland recherchiert. Die normalen VST-Plugins laufen mit den ACB-Modellen. Dadurch sind sie wohl klanglich gegenüber den Zen-Core-Modellen etwas überlegen. Meine Überlegung ist nun, den Jupiter-8 und den Juno-106 (meine Favoriten) im Rahmen des Play 4 Life inkl. 1 Jahr Rolandcloud für zusammen rund 200 € zu kaufen und über Midi-CC von der Oberfläche eines kleinen Synth zu steuern. Da wäre natürlich gerade der Gaia 2 mit seiner sehr umfangreichen und aufgeräumten Oberfläche interessant. Zudem ist der Anschluß nur über ein USB-C-Kabel inkl. Stromversorgung von Vorteil gegenüber den Alternativen. Was haltet Ihr davon?
Ich kann deine Kritik am Virus A bis C gut verstehen, aber bei der Ti Version sehe ich das seit den Updates halt ein klein wenig anders.
Ich hatte früher beim Virus TI das Problem, dass die Klänge über USB-Audio manchmal nicht sauber in der DAW ankamen. Das passiert heute jedoch nicht mehr. Ob das an den Updates liegt oder daran, dass ich den Virus mittlerweile mit einem hochwertigen USB-C-Kabel mit dem Rechner verbinde, kann ich leider nicht sagen.
 
  • #1.850
Ich hatte früher beim Virus TI das Problem, dass die Klänge über USB-Audio manchmal nicht sauber in der DAW ankamen. Das passiert heute jedoch nicht mehr. Ob das an den Updates liegt oder daran, dass ich den Virus mittlerweile mit einem hochwertigen USB-C-Kabel mit dem Rechner verbinde, kann ich leider nicht sagen.
Der Ti ist meine Erfahrung nach am USB Root Hub (das ist ein interne Gruppierung von Anschlüssen was Bandbreite und Stromversorgung betrifft) gerne Einzelkind, musste den TI auch per USB-C mit meinem aktuellen Internet PC (ist was USB Anschlüsse und interne Belegung mit Audio, Wifi & Co betrifft eher wie ein Laptop ausgestattet) verbinden. Am PC hilft es manchmal per USBDeview ein wenig aufzuräumen bzw. alte Treiber zu deinstallieren um den Weg für den TI frei zu machen.
 
  • Zustimmung
M.i.a.u.: Tanja
  • #1.851
Gaia 2 ist kein Zencore, der ist ein Versuch daraus so ein Hands-On VA Teil zu machen mit Wavetables - bisschen Lofi im Vergleich.
Na das hört sich jetzt aber irgendwie abwertend an😉 … „VA Teil“… da denk ich an Redsound Darkstar oder wie der hieß…

Also ich mag den.
Ich hab aber auch irgendwie überlesen dass Tanja Zencore wollte. Hab nur mitgenommen „ Mag Roland Klang“ und soll vor den Monitor passen.
Deswegen meine 3 Empfehlungen.
Obwohl ohne Foto vom Arbeitsplatz zu haben, der Gaia ist schon relativ groß dafür. Ich würde allerdings jederzeit statt 200€ für Roland Cloud lieber ACB Hardware kaufen @Tanja
 
  • #1.852
Naja, es ist ja wirklich kein ZenCore oder ACB, es ist eine Art Auskopplung, aber - mit 2 "Synthese-Paar" Verknüpfungen, was in den Extensions nicht möglich war. Das ist also mehr Features = besser. Aber es ist nicht Zencore kompatibel. Es ist dann eher ABM, also die "kleine" Variante/Dareichungsform.

Das Gute an SH4D und Gaia 2 ist die klare Struktur und Bedienbarkeit - und beim Gaia 2, dass er Wavetables und die beiden Features verbinden kann.
Das Schlechte ist die nicht mehr so Detailverliebte Klangengine wie im System 8 - Zencore ist übrigens auch so, das ist nicht so detailreich zugunsten von mehr Stimmen, so auch beim Gaia 2. Das ist einfach nur eine Einordnung, so wie es ist. Ich bin Fan der ACB auf Kosten von Stimmen. Würde die also bevorzugen. Die Rompler-Ebene ist nicht mit drin, was ideal wäre - System 8 mit Rompler-Andock ohne Verluste aber mit Reaktionsverhalten wie System 8 Plugout-System.

Das wäre komplett.
Der Gaia und SH4D haben auch nicht die ZEN Filter mit den 3 Typen (die finde ich durchaus gut, P5, Moog und Roland) - sondern ein Kaskadenfilter und im SH101 Mode beim Gaia 2 gibts dann Roland Sound.
Das muss man leider so genau trennen, sonst ist es diffus.

**Rolandologe wird man aus Liebe.
 
  • #1.853
Könnte mir evtl. jemand einen Screenshot vom Editor des Jupiter X(m) mit dem Preset "jp109 filterENVbass" zusenden? Ich würde diesen Klang gerne mal testweise im VST-Plugin des Jupiter-8 nachbauen.
 
  • #1.854
Könnte mir evtl. jemand einen Screenshot vom Editor des Jupiter X(m) mit dem Preset "jp109 filterENVbass" zusenden? Ich würde diesen Klang gerne mal testweise im VST-Plugin des Jupiter-8 nachbauen.
Nur so aus Neugier, kann man den irgendwo hören?
 
  • #1.855
Könnte mir evtl. jemand einen Screenshot vom Editor des Jupiter X(m) mit dem Preset "jp109 filterENVbass" zusenden? Ich würde diesen Klang gerne mal testweise im VST-Plugin des Jupiter-8 nachbauen.
Der Xm hat keinen Editor (von Roland) - nur den aus Italien - der wurde hier im Forum auch vorgestellt.
In dem Falle musst du mit ZenCore arbeiten, ich sag' das nur - weil das nicht alle haben werden. Ich habe da aktuell auch keinen Zugriff, weil mit das Abo leider zu teuer war.
 
  • #1.856
Genau - ist es. Manches ist auf der MC707 einfacher, obwohl die MC faktisch keine Knöpfe für Synthese hat - trotz Knöpfe bei den Jupitern - besonders seltsam ist die Anwahl der OSC-Pots die wesentlich verbessert werden könnten, zB ROM Wave Wahl etc. und so weiter. Naja, der SH4D ist ja deutlichst minimaler, kann man da nicht ganz vergleichen.
Ich meinte den SH-4d auch eher als Ersatz für Model Extensions, ist ähnlich minimalistisch und falls man den Charakter des Filters mag vielleicht eine günstige Alternative.
aber da wäre noch der Opsix - gibts ja auch als Opsix.
Der ist nunmal nur monotimbral und selbst mit den für FM Verhältnisse eher schlanken Envelopes nicht wirklich einfach direkt am Gerät zu bedienen, das könnte jemand überfordern bei dem selbst der Gaia 2 für die Jupiter oder Juno Extension nicht mehr direkt genug ist. Wobei der GAIA2 für mich vielleicht sogar spannend wäre, wenn man Ringmod im Zusammenspiel mit dem Wavetable Oszillator einsetzen könnte.

Der Xm hat keinen Editor (von Roland) - nur den aus Italien - der wurde hier im Forum auch vorgestellt.
Ich hatte mir damals die Specs des Xm nur wegen des Editors von Roland angeschaut, zumindest aus der Roland Seite vom X Editor lässt sich schließen dass er auch mit dem Xm läuft. Beim MC-707 hat man keine andere Wahl als sich die Software aus Italien zu anzuschaffen.
 
  • #1.857
Ah, stimt - den X Edit hab ich auch - der kostet auch nix.
Danke für die Korrektur - ja, bei der MC stimmt das.
Sh: ja, schon richtig, und ist eben schon eine kleine Groovebox.

Opsix: ja, monotimbral stimmt, aber - da es ihn ja auch als Soft gibt… und als Desktop ist das schon ein Arbeitstier-artiges Teil. Die Synthese ist gut, hat sehr viel zu bieten, nicht alles muss man runterbrechen auf die ENVs, da geht schon viel an kreativem und es geht auch relativ schnell. Siehe unsere anderen FM Talks - würde den Opsix schon als extrem reichhaltig bezeichnen.

Gaia 2 erlaubt immer 2 "OSC interne" Optionen. Ich finde ihn tatsächlich nicht schlecht, weil er sehr Hands-on ist und das Chaos der Jupiter und Co da gar kein Vergleich ist. Aber es ist eben auch einfach ein ganz anderer Synth und daher - muss man einfach sehen, was man sucht.
 
  • #1.859
Die Synthese ist gut, hat sehr viel zu bieten, nicht alles muss man runterbrechen auf die ENVs, da geht schon viel an kreativem und es geht auch relativ schnell.
Das wär' nur mein Hauptkritikpunkt, die zusätzlichen Operator Modi sind zum Teil aus meiner Sicht eher Semi-Optimal, orientieren sich mehr an den Ansprüchen typischer VA User, sonst hätte ich 'ne Option gefunden die Ratio Frequenzen zu durchfahren.
Gaia 2 erlaubt immer 2 "OSC interne" Optionen. Ich finde ihn tatsächlich nicht schlecht, weil er sehr Hands-on ist und das Chaos der Jupiter und Co da gar kein Vergleich ist. Aber es ist eben auch einfach ein ganz anderer Synth und daher - muss man einfach sehen, was man sucht.
Gaia 2 hat ja auch noch 'ne Filter Saturation, man müsste testen in wie weit sich das für Waveshaping nutzen lässt, dann könnte man mit dem Wavetable Oszillator vielleicht doch was mehr anstellen als nur Layern. Das sind halt so Sachen die ich ständig nutze, Ringmod/FM/Waveshaping im Zusammenspiel mit Wavetables z.B. bei Ultranova Surge & Co.
Ein Vergrößerungsglas vor dem Display wäre evtl. doch noch eine Option, wenn schon ärgerlicherweise kein HDMI-Anschluss verbaut ist. :-P
Ja mittlerweile brauch ich auch schon für so vieles 'ne Lesebrille :opa:
 
Zuletzt bearbeitet:

Neue Beiträge

Zurück
Oben