Roland JV1010 in Kombination mit einer MPC

Dieses Thema im Forum "DAW / Komposition" wurde erstellt von lofi77, 27. Juli 2008.

  1. lofi77

    lofi77 -

    Bräuchte Hilfe bei folgendem Setup:

    MPC + Roland JV1010 Soundmodul.

    Steuere das 1010er mit der MPC an (Pro Sound ein Midi-Kanal)... soweit sogut...

    Doch leider nervt es ziemlich daß nach dem ausschalten alle Sounds pro Kanal wieder auf Soundnummer 1 gestellt sind und ich mir immer mittels Blockzettel bzw. in der MPC notieren muß welcher Sound auf Welchem Kanal war.... dann natürlich wieder umherschrauben am JV um das alles wieder herzustellen....


    Gibts da andere Möglichkeiten?

    Außerdem:
    Lassen sich Parameter wie Cutoff, Reso usw.... mit den MPC Reglern in Echtzeit steuern?
    Wenn ja, welche CC Nummern für was?

    UND.... gibts irgendwo Patches (frei oder komerziell) zum download?


    Danke!
     
  2. Anonymous

    Anonymous Guest

    Hallo,

    ich kenne die MPC nicht (welche MPC ist es denn eigentlich?), aber vielleicht gibt es die Möglichkeit, innerhalb der MPC Program Change und Bank Select Befehle zum 1010 zu senden und dies im MPC Song Setup, bzw. den Spuren zu speichern? Dann sollten alle Sounds des 1010 wieder richtig hergestellt bzw. abgerufen werden beim Abspielen.
     
  3. lofi77

    lofi77 -

    Habe die 4000er.

    Ja stimmt, daß geht tatsächlich, danke für den Tip!

    Die Mpc kann auch Sysex Daten verarbeiten (mit den Q.Link Reglern).

    Sollte dann vielleicht auch möglich sein div. Parameter des Rolands zu steuern?

    Hat jemand Erfahrungen mit Sysex/MPC Geschichten?
     
  4. Michael Burman

    Michael Burman ★★★★★★★★★

    Mal generell eine Frage zur Kombination MPC und externe Synthis (insb. Multimode ohne Einzelausgänge): Wie mischt man das ganze? Nach der Fertigstellung des Arrangements alles in den Rechner überspielen und dort mischen? Wenn ich z.B. in Cubase VST Arrangements erstelle, arbeite ich ich gleich mit dem Mixer, Gruppen und Effekt-Plugins wie Compressoren, EQs etc. Wenn man das alles mit der Hardware macht, benötigt man ja auf jeden Fall noch einen Mischer. Am besten einen digitalen, wo man Setups auch speichern kann, und eben Synthis mit Einzelausgängen...
     
  5. Moogulator

    Moogulator Admin

    Wie oben schon gesagt: Es ist sinnvoll zu beginn eines Tracks Bank und Programmwechselbefehle zu senden. Dann stimmt das immer, solang du dich mit dir selbst immer einig bist welche Spuren dem JV geopfert werden.

    Der JV hat eine Modmatrix, über die kannst du dann Controller zuweisen. Der Rest geht nur via SysEx Befehle.

    SysEx macht nur "Spaß", wenn man es aufzeichnet oder es senden kann und jemand sich schon die Arbeit gemacht hat die Dinger zu definieren (sofern die MPC das kann, hab ich grade nicht im Hirn).

    Mischen: Einfach mit Ctrl#/ Volume Controllern vormischen, dann als Audiospur aufnehmen und diese dann intern fertigmischen (ganz zum Schluss).

    Es geht auch ohne Aufwand, ist eine Frage der Gewöhnung und Arbeitsweise. Man braucht ja auch nicht stets EQ, Kompression und FX, sonst hat man bereits beim Klang selbst nicht gut "programmiert". Das würde ich auf dieser Ebene unbedingt tun, wenn man so arbeitet - Sonst auch!!
     
  6. Etwas, das mich auch interessieren würde: :arrow:

    Ich denke, daß zumindest die MPC 2,5k SysEx leider nicht aufzeichnen (und wiedergeben) kann - hatte das mit meiner versucht, um Synthi-Sounds unabhängig von USB, Computer & Co. speichern zu können, hatte aber bisher (noch?) keine Möglichkeit gefunden, wie man das bewerkstelligen kann :dunno:

    (wäre dankbar, wenn's jemand wüßte und posten könnte)

    EDIT: Evtl. bietet JJOS ja so etwas?
     
  7. Ich habe mir folgende Arbeitsweise angewöhnt:
    1. Song inkl. groben Arrangement erstellen auf rein "analoger" Ebene (MPC, Synths & andere Klangerzeuger); Sequencing: MIDI & Arrangement übernimmt hier komplett die MPC
    2. Aufnahme mit MOTU 828mk3 und Logic, wobei ich hier schon die EQs und Kompressoren der MOTU benutze; Total Recall hier möglich, falls man z.B. beim EQen Mist gemacht hat
    3. Nach der Aufnahme: Innerhalb von Logic evtl. noch Overdubs, FXs und Mutes/Crossfades hinzufügen
    4. Mixdown mit Logic (inkl. Fein-EQing), evtl. Mastering (was ich aber lieber echten Profis überlasse - Wissenschaft für sich ...)

    Andere werden aber sicher einen anderen Workflow haben - ich mage es jedenfalls, wie früher möglichst lang "analog" Musik machen zu können - ohne bei der anschließenden "Produktion" auf sinnvolle Rechnerunterstützung des 21. Jhds. verzichten zu müssen ;-)
     
  8. denbug

    denbug -

    Ein kleiner Trick den ich aus einem MPC Form gelernt habe:
    Die Programm Changes setze ich auf die entsprechenden Spuren verteilt in die 1.Bar

    Eine Sequenz hat meist 8 bars + 1 und looped dann zwischen bar 2 und bar 9. So werden zu Beginn der Sequenz einmal die richtigen Programme geladen aber halt nicht jedesmal wieder neu.

    Das Abmischen mache ich übrigens rein über die Volume-Einstellungen der entsprechenden Synthies, die ja im Programm mitgespeichert werden. Ideal für Livesets bei denen man eh genug zu tun hat (sofern man nicht nur am laptop auf start drueckt und dann den scooter-move (tm) macht. HYPER HYPER!!!!1 )
     
  9. lofi77

    lofi77 -

    Soweit ich weiß ist die 4k die einzige die Sysex kann.

    @denbug: guter tip



    Was meinst du damit? Im JV Handbuch stehen schon viele Sachen wegen Sysex drinnen, habe nur leider überhaupt keinen Plan davon?????

    Vielleicht kanns ja einer verständlich erklären?
     
  10. Kaneda

    Kaneda -

    Du nutzt die MPC 1k mit dem "normalen" OS ?
    Dann kannst du doch für jeden Track das Programm einstellen. Du stellst hierzu den Track-Type auf "MIDI" und dann hinter "Pgm:" einfach weiterdrehen, da kommen dann die ganzen Programmnummern. Der JV1010 müsste dann auch die einzelnen Sounds sofort ändern wenn man das hier ändert bzw. kann man das einstellen wie es sich verhalten sollte.

    Hier auf dem Bild von Musik-Schmidt sieht man diesen Dialog zufällig.

    Wegen Bank-Select müsste ich schauen, ich meine aber das das auch ginge.
     

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