Roland MC-707 Groovebox (aktuelle Firmware: V1.72)

BTH 3000
BTH 3000
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Ich hab mal ne Frage zum polyphonen Sequenzer. Und zwar habe ich das Problem, wenn ich String/Pad-Sounds oder polyphone Keys, die länger andauern, mit dem Sequenzer spielen will (4 Noten auf einmal), verschluckt die 707 völlig random mäßig und beliebig Noten. Ich hab mal ein Beispiel aufgenommen, weil man das nur schwer erklären kann. In dem Beispiel habe ich ein Preset geladen (D-400 Bit Poly 2). Es ist aber eigentlich egal, weil das bei allen Presets so ist. In der Aufnahme halte ich zum Vergleich zunächst mit den Pads der 707 4 Noten. Da ist noch alles wie es soll. Dann starte ich den Sequenzer, der 4-Noten Flächen-Akkorde spielt.

Hat jemand irgend eine Idee, was da los ist? Das Problem tritt auch nur mit dem internen Synthesizer auf, und nicht, wenn ich die Sequenz an einen Externen Synthesizer sende.
Anhang anzeigen 106038

Edit: Wie kann man eigentlich einem Track, wo schon ein Preset geladen ist, wieder den Init-Sound zuweisen? Will nicht den Track löschen, denn dann sind ja auch die Clips weg.

Jedenfalls tritt das oben beschriebene Problem nicht mit dem Init-Sound auf. Dafür aber mit so ziemlich allen polyphonen Flächen-Presets.
Kann das was mit den Stimmenzuweisung zu tun haben? Oder tritt das auch auf, wenn nur eine Spur aktiv ist?
 
microbug
microbug
MIDI Inquisator
Hat jemand irgend eine Idee, was da los ist?
707 Basics: Bei Flächen immer das Note Limit erhöhen (Project->Settings). Ich stell da immer 10 ein und dann gibts das Problem nicht.

Init Sound hat iirc nur 1 Partial aktiv, daher gibts das Problem dort nicht. Einen solchen Init Sound sollte man sich immer abspeichern, als eigenes Projekt zB, dann kann man den jederzeit zuweisen.

Ich hab mir ein sogenanntes Default Projekt gebaut, das enthält:
  • 1 "Mute Tone" mit allen 4 Partials ausgeschaltet
  • 1 "Mute Drum" mit allen Pads auf Volume 0
  • 1 INIT Sound

BTW: Auch wenn man Voice Reserve auf 0 stellt, zB für externe Tracks, ertönt ein Sound, wenn man einen neuen Track anlegt, daher muß auf diesen Track ein Mute Sound drauf. Hier sollte Roland wirklich Abhilfe schaffen.
 
G
Gisel1990
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@microbug

Du hast mir mit deiner Antwort sehr geholfen. Insbesondere der Hinweis auf die Voice Prioritäten, oder wie auch immer man diese Einstellung in den Projekt-Settings sinnvoll bezeichen will, erklärt einiges. Ich bin fast verrückt geworden, weil ich nie gewusst hatte, woher immer diese Aussetzer kamen, insbesondere bei den Flächen, aber auch anderswo. Offenbar pfeift die 707 bei meinen Projekten aus dem letzten Loch, denn selbst das Heraufsetzen der Voice-Prio der betreffenden Spur hilft nur bedingt. Das erklärt auch, warum ein frisches Projekt mit nur einer Synth-Spur die Sequenz aus meinem Beispiel problemlos spielen kann, egal, welches Preset und egal, wie die Voice-Prioritäten sind. Mir war bisher überhaupt nicht bewusst, dass die 707, was die Rechenleistung für die Stimmen angeht, so limitiert ist.
 
khoszic
khoszic
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Weiß zufällig jemand, ob man mit dem Drum Track der MC-707 die TR-8S per MIDI ansteuern kann. Wäre super, weil ich dann alle von der MC-707 aus sequencen könnte.

EDIT: Hab die Antwort gefunden. Mit den Pads des Drumtracks auf der MC-707 lassen sich die einzelnen Kanäle der TR-8S ohne weitere Einstellungen anspielen. Macht das ganze dann zur perfekten Kombination.
 
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SORAR
SORAR
...
Servus zusammen, hier "der Neue" :banane:

Bin 30J, aus dem Raum HD/MA, mache seit 12J ordentlich Lärm als DJ und habe nun, durch einige Zufälle/Fügungen, ernsthaft Lust auch in's Hobby-Producing einzusteigen. Dabei kommt mir sehr entgegen, dass ich bereits KRK Monitore sowie eine Akai MPK Mini besitze, mit der ich mich bereits in Ableton Live einarbeite.

Parallel plane ich meinen Pioneer DDJ-SX1 Controller durch einen Roland DJ-808 zu ersetzen. Dieser hat quasi einen 'Mini-TRS' und VT integriert und beides funktioniert sogar komplett standalone. Via Midi-Out und Aira-Link kann man das Gerät auch erweitern und seit einigen Tagen habe ich mich total in den MC-707 vernarrt. Dieser wirkt vielleicht nicht so ultra-modern wie z.B. ne Akai One/Force, hat aber Pads+Sequencer+Fader, eine tolle Synth-Engine und gilt als sehr Live/DJ-freundlich. Die gute Anbindung an Ableton sowie das ähnliche Clip-Arrangement ist ein netter Bonus on top.

Ich möchte mit der MC-707 also drei Fliegen mit einer Klappe schlagen:
  1. Einbindung in ein hybrides DJ-Setup als synchronisiertes Zuspielgerät
  2. All-in-one zum Produzieren eigener Tracks (Techno, Progressive, DnB)*
  3. Bei Bedarf als Midi-Controller und Audio Interface für Ableton Live

Gibt es einen Exoten unter Euch, der bereits eine MC-707/101 in ein DJ-Setup eingebunden hat? Funktioniert Aira-Link mit einem DJ-808/505 für BPM/Clock Sync? Und seid ihr generell zufrieden mit Eurer MC, unter Berücksichtigung der jüngsten Updates?

*) wobei hier bei Bedarf die TRS der DJ-808 als Drummachine eingebunden werden könnte, sofern das Sinn ergibt, ansonsten würde ich mir irgendwann eine richtige TRS zulegen, bevorzugt die kompakte TR6S, die jedoch leider im Gegensatz zur TR8/S kein TR-Sync mit Serato DJ bietet... damn.
 
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Gasthörer
Gasthörer
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Ich kann nur die Frage mit der Zufriedenheit beantworten. Ich selbst nutze es im folgedem Setup:

MotherBrain = MC-707
Dazu: TR-8s + Argon8 + Microfreak und das ganze an Presonus Studio One 5 + S61 MK1

Ich liebe die 707! Sie macht einfach Spaß. Nur eine Sache macht mich fertig...im Gegensatz zur TR-8s hat die 707 keine CC Anbindung an die Fader. Das nervt ohne Ende und behindert den Workflow ein wenig. Habe aber ein Midimix daneben stehen, ist aber eben nur eine Notlösung.
Gerade ich der noch ein Anfänger in der Hardware Welt ist komme mit der 707 erschreckend schnell zurecht. Ich würde sie mir immmer wieder kaufen

Gruß

P.s. Willkommen, bin aber selbst auch noch frisch ausgepackt hier im Forum 🙈
 
Michael Burman
Michael Burman
⌘⌘⌘⌘⌘
Ich habe "Tracks", die ich mit der MC-707 gemacht habe, auf eigene Seite gepackt:

:arrow: http://michael-burman.de/mc-707

Aktuell neu hochgeladen:


https://youtu.be/6vPRv1U-h4o


hat.gif
 
BTH 3000
BTH 3000
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Servus zusammen, hier "der Neue" :banane:

Bin 30J, aus dem Raum HD/MA, mache seit 12J ordentlich Lärm als DJ und habe nun, durch einige Zufälle/Fügungen, ernsthaft Lust auch in's Hobby-Producing einzusteigen. Dabei kommt mir sehr entgegen, dass ich bereits KRK Monitore sowie eine Akai MPK Mini besitze, mit der ich mich bereits in Ableton Live einarbeite.

Parallel plane ich meinen Pioneer DDJ-SX1 Controller durch einen Roland DJ-808 zu ersetzen. Dieser hat quasi einen 'Mini-TRS' und VT integriert und beides funktioniert sogar komplett standalone. Via Midi-Out und Aira-Link kann man das Gerät auch erweitern und seit einigen Tagen habe ich mich total in den MC-707 vernarrt. Dieser wirkt vielleicht nicht so ultra-modern wie z.B. ne Akai One/Force, hat aber Pads+Sequencer+Fader, eine tolle Synth-Engine und gilt als sehr Live/DJ-freundlich. Die gute Anbindung an Ableton sowie das ähnliche Clip-Arrangement ist ein netter Bonus on top.

Ich möchte mit der MC-707 also drei Fliegen mit einer Klappe schlagen:
  1. Einbindung in ein hybrides DJ-Setup als synchronisiertes Zuspielgerät
  2. All-in-one zum Produzieren eigener Tracks (Techno, Progressive, DnB)*
  3. Bei Bedarf als Midi-Controller und Audio Interface für Ableton Live

Gibt es einen Exoten unter Euch, der bereits eine MC-707/101 in ein DJ-Setup eingebunden hat? Funktioniert Aira-Link mit einem DJ-808/505 für BPM/Clock Sync? Und seid ihr generell zufrieden mit Eurer MC, unter Berücksichtigung der jüngsten Updates?

*) wobei hier bei Bedarf die TRS der DJ-808 als Drummachine eingebunden werden könnte, sofern das Sinn ergibt, ansonsten würde ich mir irgendwann eine richtige TRS zulegen, bevorzugt die kompakte TR6S, die jedoch leider im Gegensatz zur TR8/S kein TR-Sync mit Serato DJ bietet... damn.
Hi Sorar,
herzlich willkommen im Forum! Die 707 ist ein tolles Gerät und in der Bedienung sehr DJ-freundlich (legte selbst von 94 bis 2015 auf). Außerdem kannst du damit ordentlich Musik machen. Hatte sie letzte Woche als einziges Gerät im Urlaub mit und das geht schon echt gut. (Obwohl sie im Verbund mit ner TR noch besser kommt.) Kostproben meiner ersten Gehversuche hier: https://soundcloud.com/bth

Wenn dir der Sound von Roland gefällt, könntest du sie bedenkenlos kaufen. Mit den ganzen Effekten und EQs plus dem Sequencer ist sie für mich schon ein kleines Tonstudio - nen Sampler hat sie auch. Von Roland gibt es drei einstündige Videotutorials, die das Handbuch größtenteils ersetzen.

Die Einbindung ins DJ-Setup sollte funktionieren. Ansonsten machst du es, so wie "wir" früher, einfach händisch :opa:

Bist du denn irgendwo (Karlstor, Villa, Feuerwache, Halle, Hafen, ...) aktiv (vor der Coronapause)? Bei Session in Walldorf kanst du sie ausprobieren, da habe ich meine auch her. Verlasse dich nur nicht darauf, dass auch ein Synthverkäufer da ist (Kurzarbeit) und schaue vorher ins Tutorial.

Schöne Grüße aus HD/MA ;-)
 
G
Gisel1990
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Vieles ist bei der 707 nicht durchdacht oder von Leuten im Konzern durchgewunken, die noch nie Musik gemacht haben. Bestes Beispiel finde ich ist der Looper mit 50 Sekunden Gesamtspieldauer. Ich würde heute wahrscheinlich den Deluge kaufen, weil ich glaube, dass das ein in sich stimmiges Produkt ist, wo Entscheidungen von Leuten getroffen werden, die Ahnung haben. Das heißt nicht, dass ich vom Deluge die perfekte Groovebox erwarte, aber ich kann zumindest davon ausgehen, nicht mit Dingen konfrontiert zu werden, wo man sich einfach nur die Haare rauft. Beim Deluge hatte mich damals abgeschreckt, dass er importiert werden muss. So bin ich bei Roland gelandet.
 
SORAR
SORAR
...
Danke für die freundliche Aufnahme, insbesondere an BTH 😍 Ich schreibe Dir später eine PM, und da ich gerade praktischerweise meine Eltern bei Karlsruhe besuche, werde ich morgen auf dem Rückweg dem Session definitiv mal einen Besuch abstatten, um die Gerätschaften etwas zu befummeln. Bisher war ich eher Rockshop- (und Ebay) Kunde ;-)

Als Beginner interessieren mich Dinge wie CC-Anbindung oder Loop-Länge eher weniger. Ich bin generell kein großer Sample-Freund (daher auch das mäßige Faible für Akai) und eine gut klingende Drum/Synth-Engine, an der noch fleißig rumgeschraubt werden darf, ist mir viel reizvoller. Und das beherrschen die Rolands. Ein riesiges Touch-Display brauche ich auch nicht, wenn's drauf ankommt wird es eben an Ableton (oder, falls es kommt, Zenbeats) angeschlossen. Jetzt muss ich nur noch ein gut gepflegtes Gerät aus zweiter Hand finden...

Nächste leicht verrückte Frage (die zu der Anbindung an die DJ-505/808 hat weiterhin Relevanz), gibt es Leute unter Euch welche eine MC-707, TR8S, o.ä. via Adapter auch an einer Powerbank, also mobil betreiben? Ständig an das Netzteil zu denken, wenn ich mal den Schreibtisch/Sofa/Wohnung wechsle, törnt mich leicht ab und eine Lösung wie bei den kleinen Geschwistern oder dem Verselab MV-1 wäre mir sehr recht. Die 707 benötigt 5,7V (sagen wir mal gerundet 6V) aber wie viel Watt oder Ampre, hat das jemand mal gemessen? Die 2000mA laut Handbuch sind vermutlich Blödsinn, realistisch dürften eher die Hälfte sein, ich meine jemand hier hat bei einer Elektron 850mA gemessen. Dann würde ich mir eine gute Powerbank mit min. 2A Ausgangsleistung + Konverterkabel dazukaufen - für Empfehlungen bin ich offen - und könnte damit auf dem Beast auch mal spontan jammen. 🎧
 
BTH 3000
BTH 3000
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Freut mich, dass ich dir helfen konnte! Rachel K. Collier hat die 707 in die Natur mitgeschleppt und man sieht zumindest keinen Dieselgenerator :P Habe mir den kleinen Juno gegönnt, um auch mal am Neckar oder im ICE schrauben zu können und es bis jetzt nicht getan. (Ich bekenne mich schuldig als Marketingopfer ;-) ) Von daher überlege am besten, wie oft du das auch wirklich machst. Für die Couch hilft ja auch ein Verlängerungskabel und für Sonstiges (außer Auto) ist die 707 einfach zu groß. Hatte sie letzte Woche im Urlaub mit (Auto), in den Flieger nach Spanien kommt sie mir nicht.
 
SORAR
SORAR
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Das gebe ich Dir recht, im Flieger ist auch definitiv nicht geplant, aber Balkon, Garten, Zugfahrt, Neckarwiese, oder Spontanbesuch bei Musikfreunden, why not? Ich habe inzwischen das richtige Kabel ausfindig gemacht - wer sein MC707 mobil betreiben möchte und praktischerweise in DACH wohnt, greift zum 6V-Birdcord, welches aus Österreich geliefert wird und im Gegensatz zum Ripcord keinen Polarisationskonverter benötigt. Die MC707 ist mit aufgelistet und funktioniert wohl problemlos laut Meldungen in Blogs, Facebook oder hier auf Twitter. Eine neue Powerbank benötige ich sowieso für mein iPhone/iPad und wenn ich für paar € extra die MC707 damit versorgen kann, umso besser. Letzter Nachteil damit beseitigt, die Vorfreude steigt :)
 
DefSteph
DefSteph
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Weiß jemand von Euch, z.B. @microbug , ob die MC-707 im USB-Classcompliant-Mode gut mit der iConnectivity MioXL funktioniert?
Also am Windowsrechner das Audiointerface und die MIDIports nutzbar sind?
 
microbug
microbug
MIDI Inquisator
Vieles ist bei der 707 nicht durchdacht oder von Leuten im Konzern durchgewunken, die noch nie Musik gemacht haben. Bestes Beispiel finde ich ist der Looper mit 50 Sekunden Gesamtspieldauer. Ich würde heute wahrscheinlich den Deluge kaufen, weil ich glaube, dass das ein in sich stimmiges Produkt ist, wo Entscheidungen von Leuten getroffen werden, die Ahnung haben. Das heißt nicht, dass ich vom Deluge die perfekte Groovebox erwarte, aber ich kann zumindest davon ausgehen, nicht mit Dingen konfrontiert zu werden, wo man sich einfach nur die Haare rauft. Beim Deluge hatte mich damals abgeschreckt, dass er importiert werden muss. So bin ich bei Roland gelandet.
Es sind noch viele andere Dinge nicht zuende gedacht wurden:

  • MIDI Kanäle für die Tracks sind nur global, nicht aber auch optional im Projekt einstellbar
  • Clips werden nicht zuende gespielt, außer man stellt es extra ein
  • Scene Chain ist eine Krücke, kein Ersatz für einen Arranger- oder Songmodus
  • Es gibt keine reinen MIDI Tracks
  • selbst wenn man Voice Reserve auf 0 stellt ertönt der Track
  • kein Export von MIDI Files
  • kein Austausch von Daten mit dem Fantom möglich, außer Sounddateien
  • es gibt immer noch keine Undo Funktion
  • SD-Karteninterface ist nicht korrekt oder sehr seltsam eingebunden, nutzt die Kartengeschwindigkeit nicht aus
  • es gibt keine Templates bzw man kann keine erstellen
  • Keine Auswahlmöglichkeit beim Start, was geladen wird, sondern nur Init oder letztes Projekt
  • Probability (Mute) geht nur im Drummodus
  • Kein Live Transpose wie bei Circuit, Beatstep Pro, Keystep Pro etc
  • ...
das ist nur das, was mir so spontan einfällt. Gerade wenn man das mit dem Fantom vergleicht, wo vieles geht, was bei der 707 nicht geht, und dann bedenkt, daß da eigentlich die gleiche Codebasis benutzt wurde, würde man sich mehr Kommunikation zwischen den beiden Entwicklergruppen wünschen - aber das ist halt der berühmte japanische Elfenbeinturm. Es ist trotz alledem erstaunlich, daß man inzwischen auf Benutzerwünsche hört, diese dann aber sehr seltsam umsetzt.

Die MC-707 als Sequenzer für externe Geräte zu nutzen geht zumindest hier nur sehr eingeschränkt, außer man hat ein komplett eigenes Setup nur dafür oder man hängt noch ein Extrakasterl wie ein MIO oder den MIDIhub dahinter, der dann die Kanäle auf das Zielgerät umbiegt, oder man hat Geräte wie einen Novation KS, bei dem man die MIDI Kanäle im Multisetup einstellen kann.

Nachdem ich schon länger nach der Akai Force schiele, besonders nach den letzten Updates, wo sie einen Drumsynth und den Arrangermodus bekommen hat, der sogar eigene Daten aufzeichnen kann, also ein echter Songmode mit linearem Sequencing ist, wird diese immer interessanter für das, was ich damit vorhabe. Diese habe ich seit gestern leihweise hier stehen und vom ersten Eindruck her kann sie all das, was bei der 707 nicht geht, wobei die Soundengine der 707 schon deutliche Vorteile hat, aber beim Sequenzer der Force kann sich Roland mal abschauen, wie man sowas macht, auch für den Fantom, das ist zumindest mein erster Eindruck. Kann gut sein, daß ich umsteige, dann fliegen sowohl 707 als auch der KS Rack, den ich nur als Drumsynth einsetze, raus.
Ja, die Force ist ein ziemlicher Brocken gegen die 707, aber die Bedienbarkeit und Übersicht macht da einiges wett.

Evtl schreibe ich auch mal einen Vergleichsartikel, wenn Interesse besteht.
 
Zuletzt bearbeitet:
G
Gisel1990
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Ja. Mach das bitte. Ich liebäugel auch mit der Force oder One.

Der Vollständigkeit halber möchte ich deiner Liste noch hinzufügen, dass man bei der 707 nie genau weiß, in welchem Takt man sich gerade bewegt, weil irgend ein BWLer bei Roland es für schlau hielt, 8 Takten 4 LEDs zu spendieren. Daran merkt man, dass die Leute im Management nie ein ähnliches Produkt jemals selber in der Hand hatten, sondern die Branche nur von der Google-Bildersuche kennen. Das ist einfach zu offensichtlich bei Roland.
 
Stue
Stue
Maschinist
@microbug Ja, bitte schreibe gerne - wenn Du Zeit & Lust hast - was zum Vergleich. Merci
 
Gasthörer
Gasthörer
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Eure Bewertungen zerbrechen mein Herz 😁 Naja, ich als Anfänger bin damit echt zufrieden. Aber immer mehr verstehe ich und verstehe dadurch auch die Kritik Punkte. Mir würde es schon reichen wenn die Fader eine CC Anbindung bekommen würde.

Was meint ihr? Kommt da noch ein Update? Egal welche Verbesserungen, ich schau jeden Tag nach und hoffe darauf. Mir will das nicht mit den Fadern in den Kopf 😓:achso: Die TR-8s kann es ja auch
 
microbug
microbug
MIDI Inquisator
Die Fader sind auf jeden Fall digital abgefragt, da sie die MC-707 aus dem Standby bzw Vegas-Mode aufwecken, wenn man einen davon betätigt, daher kann man da auch Daten drauflegen. Wahrscheinlich wollen sie nicht, aus Gründen eines wie auch immer gearteten "Konzepts".
 
TGN
TGN
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Mag jemand vielleicht einmal den Scatter genauer beschreiben? Macht der so Loop-Effekte von 1, 1/2, 1/4, 1/8 Noten, immer dann, wenn man drückt? Also wie beim Drum Brute Impact oder auch bei dem Effekt-Gerät EFX-1000 von Pioneer? Kann der Scatter genau sowas, ab 0:50 (und noch mehr?):

Also eigentlich das, was Fatboy Slim auch immer gemacht hat, diese Breaks in seinen Beats und v.A. diese DJ-mäßigen Aufbauten, in Acid 8000 und Rockafella Skank zum Beispiel... kann man also den Loop von 1 Bar zu 1/2 Bar zu 1/4 zu 1/8 usw, kleinhäckseln.... und dann so einen tollen Fatboy Slim-Drop machen?
 
Gasthörer
Gasthörer
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Da keiner auf Deine Frage geantwortet hat, versuche ich es mal als Anfänger. Ich hab mir das Video angesehen. Was er gemacht hat geht auch mit der 707. Denn genau diesen speziellen Scatter Effekt benutze ich auch gerne. Es gibt aber noch vieeeel mehr andere. Das mit dem kleinhäckseln geht auch. Du kannst es Global auf alle Tracks anwenden, oder einzelne auswählen. Das Retriggern kannst Du auch einstellen. Ob es grob gehäckselt wird, oder feinhäckselt. Also von 1-32 ( 32 ist dann schon fast wie ein Vibrieren ) ist der Wert den Du einstellen kannst. Dann kannst Du die auch programmieren mit dem Sequenzer. Wann welcher Scatter kommt wenn du den Scatter Button drückst. Lässt Du ihn los, ist der Scatter aus. Aber auch das lässt sich einstellen. Einmal drücken und er ist dauerhaft an, oder dann eben aus wenn Du nochmals drauf drückst. So kannst Du als Beispiel einen Drumbeat bauen, wo der Scatter dauerhaft läuft was Genial ist. Der Scatter ist mit dem VST Plugin Effectrix zu vergleichen. Du hast 16 verschiedene vorgefertigte, oder kannst selbst 16 eigene erstellen. Wenn die im Projekt abgepeichert sind, kannst Du sie in einem anderen Projekt importieren. Ich hab da aber nur an der Oberfläche gekratzt, da gibt es Menupunkte wie "Grain / Hold / Retrig / Dry-MFX1"

Viele mögen den Scatter nicht wirklich. Aber ich finde den Mega. Schöne Glitches und so sind machbar. Brauch aber Übung. Mir gelingt nicht immer, da meine Fingerfertigkeit noch zu wunschen übrig lässt. Wird aber bei mir immer besser. Aber ich denke Du kennst Dich da ja aus

Ob alles wie im Video geht, weiss ich nicht. Aber vom Optischen her müsste die 707 mehr davon haben. Wie gesagt, 16 verschiedene. Die Du aber auch selbst basteln kannst. Deshalb würde ich sagen: Ja, das geht, auf jeden Fall der Effekt im Video. Ist mein Lieblings Scatter. Hoffe es hilft Dir ein wenig weiter

Gruß
 
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Gasthörer
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Muss mich korrigieren. Der Retrigger Wert geht von 1-32! Nicht nur bis 16. Das ist dann wie ein Vibrieren ;-)
 
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TGN
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@Gasthörer vielen Dank für deine Antwort(-en)! :) Das klingt schonmal sehr gut! Ich überlege mir nämlich ernsthaft die MC 707 zu kaufen oder weiterhin meine MC 505 zu benutzen und das Pioneer EFX-1000 zu besorgen und das für die Häcksel-Loop-Effekte dahinterzuklemmen :D


Kann ich dann auch die einzelnen Scatter-Pads der 707 direkt nacheinander fahren? Dass ich mir kleinere auflösungen auf verschiedene scatter-pads lege, also z.B. 1/4 auf pad1, 1/8 auf pad2 1/16 auf pad3, 1/32 auf pad4 und die dann direkt hintereinander spiele?

Sagen wir ich hab einen 1-Takt-Loop und ich hab auf der 2 und 4 eine clap... wenn ich pad1 drücke, wenn die abspielposition kurz vor bzw. auf der snare ist, dann wird die snare geloopt (1/4). Kann ich dann reibungslos pad2 drücken und die snare wird mit 1/8 Geschwindigkeit geloopt?
 
Gasthörer
Gasthörer
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Ich hab mal ein Foto gemacht. Unten sind die Scattereffekte. Jedes Pad ist ein Effekt. Du kannst aber diese ersetzen mit eigenen. Also baust 4 gleiche und änders nur den Retrigger wie du geschrieben hast. Oben siehst du den Sequenzer. Da kannst Du den Scatter programieren. Entsprechend der Farbe. Du hast da alle Freiheiten wie Du das machst. Ob alles Gelb sein soll, oder eben durcheinander. Aber es sind nur 16Steps wie ich das sehe. Du kannst also nicht auf 128 hochstapeln. Bedeutet, wenn Dein Beat 128 Steps hat, wiederholt der Scatter im Loop nur die ersten 16. Da ist man dann eingeschränkt. Zumindestens schaut es so aus. Bin mir nicht ganz sicher. Ich werd mal eben schaun.
 

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Gasthörer
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Also es scheint auf 16 Steps begrenzt zu sein. Aber ich hab wie gesagt nur an der Oberfläche gekratzt :). Hab die 707 erst seid 2 Monaten. Evl weiss hier jemand mehr dazu. Loopen, Loops Rückwärtz laufen lassen geht auch, eben gesehen. Bin aber noch immer damit beschäftig Melodien und Beats zu bauen. Den Scatter nutze ich noch nicht oft . Kommt immer auf den Song an :idee:
 
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BTH 3000
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Da keiner auf Deine Frage geantwortet hat, versuche ich es mal als Anfänger. Ich hab mir das Video angesehen. Was er gemacht hat geht auch mit der 707. Denn genau diesen speziellen Scatter Effekt benutze ich auch gerne. Es gibt aber noch vieeeel mehr andere. Das mit dem kleinhäckseln geht auch. Du kannst es Global auf alle Tracks anwenden, oder einzelne auswählen. Das Retriggern kannst Du auch einstellen. Ob es grob gehäckselt wird, oder feinhäckselt. Also von 1-32 ( 32 ist dann schon fast wie ein Vibrieren ) ist der Wert den Du einstellen kannst. Dann kannst Du die auch programmieren mit dem Sequenzer. Wann welcher Scatter kommt wenn du den Scatter Button drückst. Lässt Du ihn los, ist der Scatter aus. Aber auch das lässt sich einstellen. Einmal drücken und er ist dauerhaft an, oder dann eben aus wenn Du nochmals drauf drückst. So kannst Du als Beispiel einen Drumbeat bauen, wo der Scatter dauerhaft läuft was Genial ist. Der Scatter ist mit dem VST Plugin Effectrix zu vergleichen. Du hast 16 verschiedene vorgefertigte, oder kannst selbst 16 eigene erstellen. Wenn die im Projekt abgepeichert sind, kannst Du sie in einem anderen Projekt importieren. Ich hab da aber nur an der Oberfläche gekratzt, da gibt es Menupunkte wie "Grain / Hold / Retrig / Dry-MFX1"

Viele mögen den Scatter nicht wirklich. Aber ich finde den Mega. Schöne Glitches und so sind machbar. Brauch aber Übung. Mir gelingt nicht immer, da meine Fingerfertigkeit noch zu wunschen übrig lässt. Wird aber bei mir immer besser. Aber ich denke Du kennst Dich da ja aus

Ob alles wie im Video geht, weiss ich nicht. Aber vom Optischen her müsste die 707 mehr davon haben. Wie gesagt, 16 verschiedene. Die Du aber auch selbst basteln kannst. Deshalb würde ich sagen: Ja, das geht, auf jeden Fall der Effekt im Video. Ist mein Lieblings Scatter. Hoffe es hilft Dir ein wenig weiter

Gruß
Finde ich super, dass du das recherchiert hast! Nutze den Scatter bisher nicht, aber falls ich mal IDM-Breaks machen möchte, hilft dein Post.
 
TGN
TGN
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Aber es sind nur 16Steps wie ich das sehe. Du kannst also nicht auf 128 hochstapeln. Bedeutet, wenn Dein Beat 128 Steps hat, wiederholt der Scatter im Loop nur die ersten 16.
@Gasthörer Vielen Dank fûr deine Műhe!
Bedeutet das aber ich kann einstellen, wie lang geloopt wird, z.b 1 Takt und wenn ich das Pad drűcke, wird genau dieser Takt geloopt, bis ich das Pad wieder loslasse? Also - wenn ich ein Glas Äppler draufstelle - nie? :)

Und wenn ich das Glas runternehme und gleichzeitig pad2 drűcke, bei dem 8 steps geloopt werden, verkürzt sich dann mein laufender loop quasi um die hälfte, ist aber an sich derselbe?

Oder läuft der Loop insgesamt nur hőchstens 1 Takt? D.h. wenn ich 4 Steps eingestellt hab, wiederholen sich diese 4 mal, wenn ich die Gesamtlänge auf 16 Steps stehen habe und dann ist Schluss?
 

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