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Sounddesign jenseits der Musik

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Ich vermute, viele Kennen das hier: Man hört einen Signalton in der Bahn, vor der Durchsage im Kaufhaus kommt ein Gong und der alte Digitalwecker klingelt mit einem Ton, der wie ein Sinus klingt - aber irgendwie auch nicht ganz. Im Alltag gibt es oft Geräusche, die irgendwie interessant sind, sich aber nicht so wirklich durch Wavetable, FM, subtraktive Synthese etc. erklären lassen.

Habt ihr spannende Ressourcen (Blogs, Bücher, Videos etc.) zu "Alltagsgeräuschen" und wie sie entstanden sind?
 
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M.i.a.u.: 5511823sUbbSC und Audiohead
nein, aber ich habe vorhin diesen Thread gesehen:


das ist teilweise schon mal recht interessant.
 
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M.i.a.u.: Area88
Im DLF gibt es bei einer Sendung ein kurzes Jingle/Sound/Whatever was irgendwie nach 303 klingt.
Keine Ahnung ob du sowas meintest 😆
 
Im Alltag gibt es oft Geräusche, die irgendwie interessant sind, sich aber nicht so wirklich durch Wavetable, FM, subtraktive Synthese etc. erklären lassen.

Habt ihr spannende Ressourcen (Blogs, Bücher, Videos etc.) zu "Alltagsgeräuschen" und wie sie entstanden sind?

Bei dem was Du aufzählst hab ich spontan an die Produktkategorie "Signalgeber" gedacht. Das sind ganz verschiedene Hupen, Sirenen, Summer für alle Arten von akustischen Signalen.
Akustische Signalgeber

Diese Dinger gibt es von winzig bis sehr groß, von Nachttischwecker bis Luftschutzsirene. Gemeinsam haben sie i.d.R, dass sie keine Klangsynthese im Sinn von Synthesizern machen.

Trotzdem ist der Klang natürlich "designt". Es gibt genaue Zielvorgaben und teils auch Vorschriften zu Lautstärke, Tonhöhe, Spektrum etc.

Und dann gibt es - hoffentlich noch nicht ganz durch Sample-Libraries ersetzt - den Beruf des Geräuschemachers, der synchron zu einer Filmszene alle möglichen Geräusche mit einer Vielzahl von Gegenständen erzeugt - akustisch!
Sendung mit der Maus - Geräuschemacher

Und bestimmt gibt es noch mehr Beispiele und Literatur :-)
 
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M.i.a.u.: nano und Audiohead
Interessant kann es werden wenn man bestimmte u.a. auch Signalgeber Sounds die eben sehr
Obertonreich sind für eine weitere "Sounddesignreise missbraucht".

Tolle Quelle auch hier zu finden z.B.:


Die Klaxon Hauptseite ist auch beeindruckend wenn es um physische Systeme_ geht. :sowhat:
 
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M.i.a.u.: nano und Tonerzeuger
Es gab / gibt auch eine Reihe von spezialisierten Integrierten Schaltungen (aka Chips), die z.B. den allgegenwärtigen Dreiklang-Gong der 80er Jahre erzeugt haben. Die konnten dann i.d.R. auch genau diesen einen Sound machen, brauchten aber Lautsprecher zur Wiedergabe - anders als Sirenen oder Summer.

Bauanleitung Dreiklang-Gong
 
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M.i.a.u.: Audiohead
Das sollte doch auch gut mit "Alltagsgeräuschen" funktionieren.

Anhang anzeigen Signaltone_.mp3

-->>

AI Description

This audio file presents a clean, unwavering dual-tone signal, instantly recognizable as a classic North American telephone dial tone. The sound is composed of two distinct sine wave frequencies (specifically 350 Hz and 440 Hz) that combine to create a familiar, harmonious hum. Presented in a completely sterile and isolated acoustic space, the tone is free of any background noise, hiss, or reverberation, resulting in a direct and highly functional audio cue. It maintains a steady, consistent volume and pitch throughout its duration, creating a sense of readiness and an open channel for communication. This sound effect is perfectly suited for film or media to establish a phone call scene, or as a clear and unambiguous user interface sound, carrying a subtle nostalgic quality for the era of landline technology.
 
Die KI-Beschreibungen sind inhaltlich ganz okay, aber auf unangenehme Weise mit marktschreierischen Superlativen angereichert. Jede Menge "perfect". Dieser Dauerton erzeugt also eine "subtile nostalgische Qualität?

Wäre mal interessant, wie das Dingens einen fallenden Kuhfladen oder einen Furz beschreibt.
 
  • Gute Idee
M.i.a.u.: Audiohead
  • #10
naja, je nach Sichtweise bzw. Blickwinkel

In jedem Falle aber doch sinnvoll wenn man mehr über den ein oder anderen Sound wissen will,
dann würde ich mir das mit AI ohne Bedenken antun, und ich könnte u.U. in der Lage sein
mir nur das an Info raus zu picken was mir passt.

Den realen Marktschreier hingegen kann der AI Eumel doch eh nicht wirklich ersetzen..

oder?

;)
 
  • #11
Ich arbeite gerade an einer Library mit Anleitungen für alle erdenklichen Soundeffekte, inklusive ganz normaler Alltagsgeräusche.

Das Ganze erstelle ich speziell für Zebra 3. Bleibt also dran, ich werde dazu demnächst mehr posten!
 
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M.i.a.u.: Audiohead
  • #13
Drums sind zwar sehr reale Anforderungen - aber sowas gibt es auch, es geht in einer Richtung, die ich kreativ und sinnvoll finde, deshalb hier als Tipp - da gibt es noch mehr zu anderen Drums, die ich dann nicht verlinke.. aber vielleicht ist es spannend.



Ich fand durchaus ganz cool, wenn auf recht normalen Synths wie dem Nord Lead 2x Stimmen und andere Dinge nachgebaut wurden, die absolut gut klingen - das ist bis zu einem gewissen Grad ja durchaus möglich. Abgesehen von Heinz Funks wahnsinnigen Demos von dem ZDF Publikum…
 
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M.i.a.u.: Rasenmähermann und nano
  • #15
Ich vermute, viele Kennen das hier: Man hört einen Signalton in der Bahn, vor der Durchsage im Kaufhaus kommt ein Gong und der alte Digitalwecker klingelt mit einem Ton, der wie ein Sinus klingt - aber irgendwie auch nicht ganz. Im Alltag gibt es oft Geräusche, die irgendwie interessant sind, sich aber nicht so wirklich durch Wavetable, FM, subtraktive Synthese etc. erklären lassen.

Habt ihr spannende Ressourcen (Blogs, Bücher, Videos etc.) zu "Alltagsgeräuschen" und wie sie entstanden sind?
Ich habe mal jemanden kennengelernt, der sich seine (durchaus dick belegten, aber mit null Freizeit erkauften) Brötchen damit verdient, das Sounddesign für Eisenbahn-Simulationen zu machen.
Der arbeitet mit einer Physical-Modeling/Granular-Software, deren Namen ich aber nicht mehr weiß.
Er sagte, er müsse sehr exakt arbeiten, bis zum Geräusch der Passagiere beim Ein- und Aussteigen und dem Fahrtwindgeräusch beim Passieren von Gittermasten oder der Einfahrt in Tunnel.

Die Töne und Jingles, die man in der Yamanote-Line in Tokio beim Eintreffen in jeder Station hört, sind meines Wissens auf einem DX7 erstellt worden.
Und falls @Jörg, der in der U-Bahn neben mir saß, nicht widerspricht, dann ist das auch so.

Und die Haltestellen-Durchsagen der Osnabrücker Stadt- und Landkreisbusse sind ganz offensichtlich sehr sorgfältig mithilfe Künstlicher Doofheit erstellt worden: Noch nicht mal Wörter wie "Handwerkskammer" werden korrekt wiedergegeben, geschweige denn meine Heimat-Haltestelle "Hollage, Pingelstrang"...

Schöne Grüße
Bert
 
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M.i.a.u.: RealRider, Tonerzeuger, Jörg und eine weitere Person
  • #16
Habt ihr spannende Ressourcen (Blogs, Bücher, Videos etc.) zu "Alltagsgeräuschen" und wie sie entstanden sind?

Such mal nach Videos von bzw. über Ben Burtt. Der Mann ist ne Absolute Koryphäe auf diesem Gebiet.

Der hat maßgeblich die Soundkulisse der ganz alten Star Wars-Filme geprägt. Neben vielen Tiergeräuschen, die er mit nem Tonband aufgenommen und anschließend bearbeitet hat, ist ein weiteres Highlight natürlich R2-D2, dessen Gequietsche aus nem ARP 2600 kam:

 
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M.i.a.u.: nano
  • #17
Würde mich interessieren, wer die Sounds eines MRT kreiert hat.
Ja überhaupt, warum das so rhythmisch lärmt.
 
  • #18
Und die Haltestellen-Durchsagen der Osnabrücker Stadt- und Landkreisbusse sind ganz offensichtlich sehr sorgfältig mithilfe Künstlicher Doofheit erstellt worden: Noch nicht mal Wörter wie "Handwerkskammer" werden korrekt wiedergegeben, geschweige denn meine Heimat-Haltestelle "Hollage, Pingelstrang"...
Mir fällt auch immer wieder auf, wie oft diese Systeme bei der Betonung versagen.
Beispiel: "Mainz-Kastell". Da muss genau wie bei "München-Riem" oder "Berlin-Spandau" das zweite Wort etwas höher intoniert werden. Eigentlich eine Standardaufgabe. Wenn man sein System "intelligent" nennt, sollte das ja wohl drin sein.
 
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M.i.a.u.: Area88
  • #19
Würde mich interessieren, wer die Sounds eines MRT kreiert hat.
Ja überhaupt, warum das so rhythmisch lärmt.

Guggst du Wikipedia:
Durch die extrem schnelle Umschaltung der Ströme in den Gradientenspulen kommt es während der Aufnahme mitunter zu lauten Geräuschen. Die Gradientenspulen befinden sich im statischen Magnetfeld und deren Stromleiter werden aufgrund der Lorentzkraft zu Vibrationen angeregt. Je nach gewählter Sequenz ist ein intermittierendes Zirpen, Klopfen, Summen, Rattern oder Sägen zu hören; die Wiederholungsfrequenzen der Bildgewinnung können bis in den kHz-Bereich reichen. Es muss daher bei jeder Messung auf ausreichenden Gehörschutz des Patienten geachtet werden. Zwar wächst die Lorentzkraft mit der Feldstärke, jedoch haben die Sequenzparameter (v. a. räumliche Auflösung) einen deutlich größeren Einfluss auf die Lautstärke während der Messung.
https://de.wikipedia.org/wiki/Magnetresonanztomographie

Hier gilt also: "Sound follows function"
 
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M.i.a.u.: j3122
  • #20
Ich habe mal jemanden kennengelernt, der sich seine (durchaus dick belegten, aber mit null Freizeit erkauften) Brötchen damit verdient, das Sounddesign für Eisenbahn-Simulationen zu machen.
Der arbeitet mit einer Physical-Modeling/Granular-Software, deren Namen ich aber nicht mehr weiß.
Er sagte, er müsse sehr exakt arbeiten, bis zum Geräusch der Passagiere beim Ein- und Aussteigen und dem Fahrtwindgeräusch beim Passieren von Gittermasten oder der Einfahrt in Tunnel.

Die Töne und Jingles, die man in der Yamanote-Line in Tokio beim Eintreffen in jeder Station hört, sind meines Wissens auf einem DX7 erstellt worden.
Und falls @Jörg, der in der U-Bahn neben mir saß, nicht widerspricht, dann ist das auch so.

Und die Haltestellen-Durchsagen der Osnabrücker Stadt- und Landkreisbusse sind ganz offensichtlich sehr sorgfältig mithilfe Künstlicher Doofheit erstellt worden: Noch nicht mal Wörter wie "Handwerkskammer" werden korrekt wiedergegeben, geschweige denn meine Heimat-Haltestelle "Hollage, Pingelstrang"...

Schöne Grüße
Bert
Interessant, aber warum arbeitet man da nicht mit echten Aufnahmen ? Mein Field-Recorder ist auf den Bahnfahrten immer mit dabei, das schönste war ein Mitschnitt aus einem ICE-Familien-Abteil.

Ja die Modellbahn-Fuzzis sind schon eine eigene Spezies und müssen Geld ohne Ende haben. Ein bißchen mache ich das auch, aber keine digitalen Sachen, die dann auch mit Sounds einhergehen. Analoger Trafo und meine Züge sollen möglichst leise durch´s Wohnzimmer rollen.
 
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M.i.a.u.: j3122
  • #21
Guggst du Wikipedia:

https://de.wikipedia.org/wiki/Magnetresonanztomographie

Hier gilt also: "Sound follows function"
Hab ich schon gemacht. Das wird aber dem intensiven Ereignis in der Röhre, das man sehr wohl auch genießen kann, nicht gerecht.
Vor allem: sind die Sounds des MRT immer gleich oder hängen sie vom Patienten, vom Arzt, von der MTA, vom Wetter ab?
Kann man das MRT klanglich steuern? Wieviel Randomness ist dabei? Gebt Hainbach ein MRT!

Will mir nicht vorstellen, dass, wer sowas erfindet und auf die Welt loslässt, einfach nur ein tauber Medicus, ein akustisch ignoranter Sadist ist. Eher doch ein echter Aficionado der Neuen Musik, der hier seinen Beitrag leistet.

Eine Würdigung des MRT in der Kulturgeschichte des Hörens (Murray Schafer, Klang und Krach, Jaques Attali, Noise oder Joanna Demers, Drone and Apocalypse ) steht noch aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #22
Interessant, aber warum arbeitet man da nicht mit echten Aufnahmen ? Mein Field-Recorder ist auf den Bahnfahrten immer mit dabei, das schönste war ein Mitschnitt aus einem ICE-Familien-Abteil.

Ja die Modellbahn-Fuzzis sind schon eine eigene Spezies und müssen Geld ohne Ende haben. Ein bißchen mache ich das auch, aber keine digitalen Sachen, die dann auch mit Sounds einhergehen. Analoger Trafo und meine Züge sollen möglichst leise durch´s Wohnzimmer rollen.
Da geht es nicht um Modellbahnen, sondern um Computersimulationen.
Aufgenommene Geräusche werden da unter Umständen als Grundlage genommen, die müssen sich danach ja aber jeweils auf die Umstände der Fahrt anpassen (ich weiß nicht, ob man da das Wetter ändern kann oder Fahrerhausfenster auf/zu und solche Sachen)...

Schöne Grüße
Bert
 
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M.i.a.u.: Sulitjelma
  • #23
Vor allem: sind die Sounds des MRT immer gleich oder hängen sie vom Patienten, vom Arzt, von der MTA, vom Wetter ab? Kann man das MRT klanglich steuern? Wieviel Randomness ist dabei? Gebt Hainbach ein MRT!

Das erklärt die Wikipedia durchaus: Es gibt eine große Zahl eingesetzter Magnetfeld-Sequenzen, und die Länge, Frequenz, Dauer und Abfolge der Impulse bestimmt im Wesentlichen das Geräusch.

Es ist also eine direkte Steuerbarkeit des Klangs vorhanden, auch wenn ein MIDI-to-MRT Konverter noch entwickelt werden müsste. Analoge Modularsysteme müssen allerdings draußen bleiben oder den Weg über einen A/D Wandler gehen.

Ordentlich hohe (analoge) Pegel lassen sich aber wohl mit einem magnetischen Gitarren-Pickup im MRT erreichen. Dieser Output kann dann wie bei halbakustischen Gitarren mit dem akustischen (Mikrofon-) Signal gemischt werden.

Die Frage ist nur: Zu welchem Preis kann man als Musiker so ein MRT mieten?
 
  • HaHa
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M.i.a.u.: Donauwelle, Audiohead und j3122
  • #24
Es gibt mittlerweile kleine "transportable" K.I unterstützte MRTs, bleibt die Frage ob die neuen Kleinen noch genauso gut klingen ;-)
 
  • #25
Ich wollte das MRT mitschneiden - aber man darf das Handy nicht sonderlich nah ran bringen - klingt erstmal wie Techno - später wie ClockDVA. Aber eher eines der nicht so inspirierten verkopfteren Sachen ;)
Bin aber froh, wenn ich das erst einmal nicht mehr machen "muss" - aber der Sound ist cool. Diesen Ohrschützer habe ich abgelehnt.
 
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M.i.a.u.: sllk und Donauwelle
  • #26
Sounddesign außerhalb von Musik findet überwiegend auch außerhalb von Synthese und Recording statt, beispielsweise im Fahrzeugbau.

Da wird dann vor allem gemessen und gedämmt.
 
  • #27
Sounddesign außerhalb von Musik findet überwiegend auch außerhalb von Synthese und Recording statt, beispielsweise im Fahrzeugbau.
Der Gipfel sind da ja wohl die künstlichen Fehlzündungen (!) bei Autos, die als "sportlich" vermarktet werden.
:selfhammer:
Hab ich selbst schon bei hochmotorisierten Audis und AMG Mercedes gehört.

Das ist technisch kompletter Unfug, aber durch und durch "designed". Weil es offenbar bei einer bestimmten Zielgruppe ankommt....
 
  • #28
Sounddesign außerhalb von Musik findet überwiegend auch außerhalb von Synthese und Recording statt, beispielsweise im Fahrzeugbau.

Da wird dann vor allem gemessen und gedämmt.
Der Klang spielt speziell bei Autos eine Rolle, zum einen soll z.B. das zuschlagen der Türen vermeintlich wertig/teuer klingen, zum anderen geht es um das Geräusch das die E-Autos bei niedrigen Geschwindigkeiten (losfahren etc.) machen müssen, z.B. um für Fußgänger nicht unerwartet zu kommen.
 
  • #29
Der Gipfel sind da ja wohl die künstlichen Fehlzündungen (!) bei Autos, die als "sportlich" vermarktet werden.
:selfhammer:
Hab ich selbst schon bei hochmotorisierten Audis und AMG Mercedes gehört.

Das ist technisch kompletter Unfug, aber durch und durch "designed". Weil es offenbar bei einer bestimmten Zielgruppe ankommt....

ja das wird über Motorsteuergerät programmiert , damit etwas unverbrannter Sprit bei Gaswegnahme in den Ausfpufftrakt gelangt und sich dort entzündet...und die bei sportlichen Fahrern so beliebten "Kinderfürze" generiert ..
weil sowas eben bei Renn und Sportwagen , mit rein auf Leistung getrimmten Motoren durch das längere Ventilspiel entsteht... nennt man auch Backfire
bei Rennmotoren eine rein mechanische und bei modernen quasi eine digital-mechanische Klangerzeugung

 
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M.i.a.u.: Tonerzeuger
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