Stereofrage wegen Snares......

Dieses Thema im Forum "Studio" wurde erstellt von Caine, 24. Juni 2011.

  1. Caine

    Caine -

    bitte hört euch das an, ich will die snares etwas weiter haben und nicht central. habe 2 instanzen benutzt und 1 ca. 30% links das andere 30%rechts aber hörte sich gleich wie central an, habe dann einen stereo shaper benutzt und ganz wenig nur und klingt ok aber wenn ich auf mono schalte klingen die marschsnares seltsam.... was kann ich tun? :sad:
     

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  2. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

    Zwei unterschiedliche Snare Sounds verwenden, ein Delay zwischen den Sounds setzen, die Snares verstimmen.
     
  3. BBC

    BBC -

    ...leicht unterschiedliche Filter/EQs einstellen für links und rechts.
     
  4. tom f

    tom f Moderator

    oder nen hall nehmen und den nicht mittig pannen ... oder alles genannte auf einmal - oder was ganz anderes ;-)
     
  5. Caine

    Caine -

    hmmmm also ich habe es mit einem delay versucht aber es klingt anders :sad:

    hier das original sample (stereoperc)

    hier mein versuch ein monosample (monosample) in stereo zu bringen wie oben (stereotry)
     

    Anhänge:

  6. tom f

    tom f Moderator



    wenn delay dann natürlich nur wenige millisekunden

    du musst sozusagen tontechnisch das "nachstellen" was das ohr in natura erfahren würde - also eben nichts anderes als:

    1: einen geringe laufzeitunterscheidung zwischen linken und rechtem ohr
    2: eine leichte frequenzabänderung zwischen links und rechts weil du ja auf beiden ohren verschiednen raumreflexionen mit anderer gewichtung wahrnimmst

    mfg

    edit: die laufzeitunterschiede zwischen linken und rechtem ohr lassen welche geeignet sind einen stereo-effekt zu erzeugen sind übrigens (logischerweise) technisch durch den menschlichen körper gegeben und errechnen sich aus der zeit die der schall im maximalfall braucht um von einem und dann dem anderen ohr wahrgenommen zu werden ....

    also reden wir von der zeit die der schall braucht wenn er von "ganz links" kommt um das rechte ohr zu erreichen (bei einem ohrnabstand von ca 16 cm und einer schallgeschwindigkeit von ca 340 m/s ist dieser wert bei ca maximal 0,5 ms)
    also kann man NUR mit einer verzögerung zwischen 0 und 0,5ms eine "natürliche" stereo illusion schaffen ....
    ein interessnates experiment: verzögere ein kurzes percussives signal in bereichen leicht über 0,5ms (IM KOPFHÖRER) und es gibt einen bereich bei dem plötzlich auf einem oher der sound AUSGELÖSCHT wird !!!
    das heisst das hirn kann in einem schwellen bereich zwischen stereo-ortung und der wahrnehmung der klänge als "zeitversetzt" nicht richtig "berechnen"
    allerdings rate ich zur vorischt bei solchen experimenten da sich auch übelkeit einstellen könnte

    mfg
     
  7. Caine

    Caine -

    habe folgende einstellungen:

    ping pong
    feedback ca. 1/4 also 20%-25%
    time 0:05
    offset 100 ms left
    dry level ganz laut
    klingt aber zu versetzt im rechten kanal :sad:



    habe auch EQ probiert, klingt immer noch central :sad:
     
  8. tom f

    tom f Moderator



    ähhh - hast du denn gelesen was ich oben schrieb ? ;-)

    cheers

    ps: nimm doch ein track delay (wird aber zu grob gerastert sein... dann probiere es mal mit rasterfreiem nudgen der einen stereo seite - einfach nen millimeter nach vor oder nach hinten bei hoher zoomauflösung)

    mfg
     
  9. Caine

    Caine -

    jepp habe ich :), danke dir, aber werde nicht bei dem delay ganz schlau muss ich sagen und wenn ich verschiedene settings probiere klingt alles nicht gut und auch wenn ich wenige ms einstelle :sad:

    das ist mein delay:

    [​IMG]
     
  10. Genau so. Mit Delays wäre ich (bei ansonsten gleichen Samples) allerdings vorsichtig, weil sich dann die Phantommitte oftmals verschiebt und das Ergebnis in Mono seltsam klingen kann. Zumindest wenn man identische Sounds nutzt. Kann aber auch mal gut klingen, je nach Sound halt.

    Anfangen würde ich mit leicht unterschiedlichen EQ Settings für L/R und wenn kein zweites, anderes Sample verfügbar ist, würde ich das Sample auf beiden Seiten unterschiedlich stimmen. Im Finetuning-Bereich natürlich.

    Bei dem "Stereoperc"-Beispiel kann man das akustisch und auch optisch im Editor nachvollziehen, dass 2 unterschiedliche Sounds auf L und R liegen. Könnte sogar sein, dass das gleiche Sample vorwärts auf der einen und rückwärts auf der anderen Seite abspielt.
     
  11. Sehr simple Erklärung, sag ich mal so. ;-)

    In Natura passiert dann doch noch ein bisschen mehr als das, Reflexionen unterschiedlicher Laufzeit mit diversen Klangunterschieden kämen auch noch hinzu. Das Ohr hört ja nicht nur "von vorne". Ganz zu schweigen von der unterschiedlichen Beschaffenheit beider Ohren.
     
  12. tom f

    tom f Moderator

    LOL - ja - klar ...es ging um das was man am einfachsten am rechner emulieren kann - oder hast du schonmal nen kanalzug mit "ohrmuschel-winkel-insert" gesehen ? ;-)
     
  13. Was man am einfachsten am Rechner nutzen kann, sind Early Reflections, da würde ich gar nicht erst mit einzelnen Delays rummachen. ;-)

    Das nicht, aber Kunstkopfmikrofonie.
     
  14. tom f

    tom f Moderator


    HAH!!! da hast du mich sogar bei nem steckenpferd erwischt - habe ich doch extra 2 avenson sto-2 pressure-transducer mics aus amerika gekauft um mir ne schöne jecklin scheibe zu bauen - und auf den neumann ku1000 wäre ich ich auch geil - aber ich habe realistischer weise zu wenig gebrauch dafür - aber wenn mir mal der vorgänger "günstig" über den weg rennt dann schlag ich zu
     
  15. citric acid

    citric acid eingearbeitet

    würde ein sample delay benutzen die verschieben alles so wunderbar ...
     
  16. tom f

    tom f Moderator


    stimmt - da gibst doch so ein gratis teil von voxengo wenn ich nicht irre

    cheers
     

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