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Suche und Frage zu Steinberg Pro-24 für Amiga

Ich habe aktuell interesse daran mir einen alten Amiga zuzulegen.
Ich habe zwar seit vielen Jahren bereits einen Atari Mega STE mit Cubase 3, einen Amiga hatte ich jedoch noch nie. Insbesondere den 4000er Escom Tower finde ich aber schon lange interessant.

Ich habe jetzt gesehen das es damals von Steinberg* (noch vor Cubase) einen MIDI Sequencer Pro-24 und MIDI Interface für den Amiga gab (gabs auch für den Atari):

Ich hab die alten Videos auf youtube gefunden, checke aber nicht wirklich wie genau die Arbeitsweise ist.
Ich habe ein Video bzgl. dem Pro-16 für den Commodore C64 gefunden und dort scheint es so zu sein das man Patterns mit jeweils 16 Tracks hat und diese dann mittels Daisy Chaining zu einem Song Arrangieren kann.
Ich vermute mal beim Pro-24 ist es das gleiche?
Ansonsten weiß jemand ob der Pro-24 bereits eine Piano Roll hatte? Oder gabs das erst bei Cubase?

Ansonsten falls jemand zufällig eine Originalversion von Steinberg* Pro-24 inkl. Steinberg* MIDI Interface, Pappschachtel etc. für AMIGA verkaufen möchte (siehe Link weiter oben). Ich hätte Interesse.
 
Ja, Pianoroll heißt da "Pattern". Hatte mit 24 auf ST gearbeitet, das dürfte sehr ähnlich sein.
IM_86_10_steinberg_pr_2_large.jpg
 
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M.i.a.u.: Thx2
Ja, Pianoroll heißt da "Pattern". Hatte mit 24 auf ST gearbeitet, das dürfte sehr ähnlich sein.
IM_86_10_steinberg_pr_2_large.jpg

Danke. Ansonsten ist die Arbeitsweise so wie von mir beschrieben oder? (Man hat 24 Tracks und kann mehrere Patterns/Songteile erstellen und diese mittels Daisy Chaining zu einem Song Arrangieren)

Ich hab gerade mal geschaut und es gibt wohl auch gecrackte Versionen zum download:

Falls ich kein original nicht finden kann wäre das vllt. eine alternative.
Die Frage ist jedoch ob Pro-24 nur mit dem original Steinberg* MIDI Interface oder auch mit anderen Amiga MIDI Interfaces funktioniert.
 
Du hast 24 Spuren (daher der Name), die man muten oder spielen kann. Das ist eher wie eine Art "Bandmaschine". Es gab auch eine Lite Version "12", die hatte natürlich 12 Spuren.
Da gibt es keine Cubase-Arrangements. du kannst diese Spuren schon auch gezielt "arrangieren", aber das ist alles im Kopf.
Ich habe das damals alles nur mit Mute/Unmute gemacht, aber der Songbau ist etwas, was nur so halbcool ist. Es sind wirklich "Patterns" die du dann zusammenstellst, weiss nicht mehr - denke aber es gibt nur "Tracks" organisierte Strukturen, die du dann zu entsprechenden Zeiten spielen wirst, das ist aber unübersichtlich as hell.
Die werden nacheinander gespielt.

Trotzdem heißen die Sicherungen dort "Songs"
 
Du hast 24 Spuren (daher der Name), die man muten oder spielen kann. Das ist eher wie eine Art "Bandmaschine". Es gab auch eine Lite Version "12", die hatte natürlich 12 Spuren.
Da gibt es keine Cubase-Arrangements. du kannst diese Spuren schon auch gezielt "arrangieren", aber das ist alles im Kopf.
Ich habe das damals alles nur mit Mute/Unmute gemacht, aber der Songbau ist etwas, was nur so halbcool ist. Es sind wirklich "Patterns" die du dann zusammenstellst, weiss nicht mehr - denke aber es gibt nur "Tracks" organisierte Strukturen, die du dann zu entsprechenden Zeiten spielen wirst, das ist aber unübersichtlich as hell.
Die werden nacheinander gespielt.

Trotzdem heißen die Sicherungen dort "Songs"

Ich bin nicht sicher ob ich das richtig verstehe. Also meine Vorstellung wäre ja folgende:

Pattern 1 besteht z.b. aus Bassline und Melodie
Pattern 2 besteht z.b. aus Kickdrum, Bassline und Melodie

Jetzt arrangiere ich daraus einen Song indem ich

Pattern 1 (4 Repeats)
Pattern 2 (4 Repeats)

vorgebe.

Richtig oder Falsch?
 
Ich habe es damals legal erworben und kam mir sehr wie ein Beta-Tester vor (hatte dann von Steinberg* dann auch den direkten Kontakt zu dem Entwickler bekommen), das war sehr buggy. Kann daher eigentlich nur abraten. Wenn eine alte Version von Cubase, dann besorge Dir lieber einen Atari (das war damals auch relativ schnell mein nächster Schritt). Auf dem Amiga ist Bars&Pipes und Music-X meiner Meinung nach die bessere Wahl. Habe trotzdem mal nachgeschaut, ob ich Pro24 hier noch irgendwo herumstehen habe, sieht aber leider schlecht aus.
 
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M.i.a.u.: Summa und j3122
eher Pattern 1 Bass, Pattern 2 Drums, etc.
du kannst natürlich die Sequenz auch an andere Ziele schicken, aber natürlich ist das sehr einfach. Ein MIDI Kanal, ein Ziel pro Spur.

wie gesagt - es gibt eigentlich gar keinen Songmode. Du kannst nur das Pattern drunter pappen, die Patterns Start/Endpunkte haben. Das ist alles, so ich mich erinnere.
 
Hast du zu oft "Ein Zombie hing am Glockenseil" geglotzt oder warum willst du dir das antun?
 
eher Pattern 1 Bass, Pattern 2 Drums, etc.
du kannst natürlich die Sequenz auch an andere Ziele schicken, aber natürlich ist das sehr einfach. Ein MIDI Kanal, ein Ziel pro Spur.

wie gesagt - es gibt eigentlich gar keinen Songmode. Du kannst nur das Pattern drunter pappen, die Patterns Start/Endpunkte haben. Das ist alles, so ich mich erinnere.

Also ich muss sagen das ich es immernoch nicht ganz verstehe.

Vllt. hast du 10 minuten zeit dir kurz dieses "Tutorial Video" zum Steinberg Pro-16 anzuschauen und mir zu sagen ob es beim Pro-24 die selbe Funktionsweise ist?


Ich fürchte aber anhand deiner Beschreibung fast das es NICHT die gleiche Funktionsweise ist.
 
  • #10
So etwas tut man sich heutzutage nur noch aus historisch-dokumentarischen Gründen oder aus Masochismus an. Cubase war damals wirklich eine Offenbarung, ich bin seinerzeit sehr schnell dahin gewechselt (von C-Lab Creator).
 
  • #12
Hast du zu oft "Ein Zombie hing am Glockenseil" geglotzt oder warum willst du dir das antun?

So etwas tut man sich heutzutage nur noch aus historisch-dokumentarischen Gründen oder aus Masochismus an. Cubase war damals wirklich eine Offenbarung, ich bin seinerzeit sehr schnell dahin gewechselt (von C-Lab Creator).

Ihr tut ja gerade so als reden wir hier vom Yamaha QX1. :rofl:

Ich mein ich würde eine moderne DAW ja auch nicht missen wollen aber so schlimm sollte Pro-16 oder Pro-24 ja auch nicht sein.
Man hat ja immerhin eine graphische Oberfläche und kein mickriges Display.

Sicher war Cubase besser als Pro-24 aber wenn Pro-24 in etwa so funktioniert wie Pro-16 dann sehe ich jetzt da kein Problem damit einen Italo Disco oder Techno Track zu machen.
Entsprechende Hardware vorausgesetzt.
 
  • #13
Ihr tut ja gerade so als reden wir hier vom Yamaha QX1. :rofl:

Ich mein ich würde eine moderne DAW ja auch nicht missen wollen aber so schlimm sollte Pro-16 oder Pro-24 ja auch nicht sein.
Man hat ja immerhin eine graphische Oberfläche und kein mickriges Display.

Sicher war Cubase besser als Pro-24 aber wenn Pro-24 in etwa so funktioniert wie Pro-16 dann sehe ich jetzt da kein Problem damit einen Italo Disco oder Techno Track zu machen.
Entsprechende Hardware vorausgesetzt.
Nur, wie gesagt, ist die Amiga-Version eine einzigste Bughölle (um es noch deutlicher zu sagen). Ich glaube, ich weiss jetzt auch wieder, warum ich die Software nicht mehr habe (denn normalerweise schmeisse ich sowas nicht weg), wenn ich mich richtig erinnere hat mir Steinberg nach genug Beschwerden meinerseits ein Upgrade auf Cubase angeboten.
 
  • #14
Afair war das Pro 24 der Vorgänger von Cubase und damit bin ich auf dem ATARI ST damals so gar nicht gut klar gekommen und bis Ende der 80er/Cubase lieber beim Activision Music Studio geblieben.
 
  • #15
Nur, wie gesagt, ist die Amiga-Version eine einzigste Bughölle (um es noch deutlicher zu sagen). Ich glaube, ich weiss jetzt auch wieder, warum ich die Software nicht mehr habe (denn normalerweise schmeisse ich sowas nicht weg), wenn ich mich richtig erinnere hat mir Steinberg nach genug Beschwerden meinerseits ein Upgrade auf Cubase angeboten.

Das ist natürlich unschön. Ich hab mir jetzt mal das Music-X Tutorial angeschaut, scheint eine brauchbare alternative zu sein:


Ist in original wohl aber mindestens genauso selten. Gibt dafür scheinbar eine gecrackte Version:

Um rauszufinden wie Steinberg Pro-24 jetzt wirklich genau funktioniert muss ich wohl demnächst mal meinen Atari reaktivieren und die gecrackte Version testen:

Ich finde die Beschreibungen online alle ein bisschen verwirrend
Pro-24 has two basic modes: tape mode and sequencing mode. Sequencing mode is similar to drum machine-type operation. Tracks set to sequencer mode can be "arranged" when all the patterns in each affected track are set to the same length. Tracks left in tape mode will play unaffected by the structure set up in the arrange window.

Ich vermute ja es ist wie bei Pro-16 welches hier wirklich schön erklärt ist:


Sicher bin ich mir allerdings nicht. Ne halbe Stunde mit dem Program arbeiten würde es vermutlich klären.
 
  • #16
Ich hab mir jetzt die Anleitung zu Steinberg Pro24 durchgelesen:

Dann habe ich mittels dem Atari Emulator Hatari und der gecrackten Pro24 Version von hier rumprobiert:

Also ich checks jetzt aber das ist echt kompliziert bis man es mal drauf hat.
Es gibt einen linearen Modus der funktioniert wie eine Bandmaschine, es gibt aber auch einen Sequencer Modus. Der Sequencer Modus ist mehr oder weniger was ich wollte.

Man hat 24 Tracks (Spuren) und kann pro Track/Spur Patterns erstellen.
Ein Pattern enthält in der Regel z.b. eine Bassline oder Melodie.
im Sequencer Modus gibt es gibt ein Arrangement Feature in dem wählt man einen Master Track. Dieser gibt die Sequenz Länge für das aktuelle Pattern vor.
Man arrangiert dann auf der Rechten Seite mittels Daisy Chaining die Patterns vom Master Track.
Wenn man Pattern 2 vom Master Track auswählt spielen aber auch alle Pattern 2 von den anderen Tracks.
Das scheint mir das Funktionsprinzip zu sein. Hatte allerdings unter Hatari jetzt nicht geschaut ob ich das MIDI irgendwie tatsächlich auf einen MIDI Out port an meinen PC weiterleiten kann, daher leider kein Sound.
Ja gut das funktioniert ist aber nicht ganz so leicht hier den Überblick zu behalten glaube ich. Das macht Cubase natürlich deutlich besser. Und Music X wohl auch.
Bei Pro-16 scheint es mir ebenfalls deutlich einfacher zu sein den Überblick zu behalten.
 
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