Ohrenherz
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Es liegt dem einen oder anderen vielleicht nahe anzunehmen, dabei könnte "K.I." helfen: die jeweilige Sprache zu "verstehen" und Interfaces zu bauen, die technisch weniger versierte Musiker verstehen, intuitiv bedienen können.Die meisten Musiker werden wohl kaum Skripte in SCCode schreiben wollen - das machen höchstens Geeks. Die machen aber wiederum selten wirklich gute Musik. Damit wird wesentliches Potenzial verschwendet, denn man hätte beide Welten mit entsprechendem Design besser miteinander verheiraten können.
Muss aber gestehen, dass ich das nicht mit SuperCollider getestet habe, sondern mit einer Sprache, in der es kaum ne Handvoll fertige textförmige Artefakte im Netz als Trainingsmaterial gibt. Eine Spec allein scheint jedenfalls nicht zu reichen, oder die Spec der Sprache war in meinem Fall nicht gut. Ich war nicht zufrieden, was Claude daraus machte, aber vielleicht wollte ich auch, unterbewusst, dass es versagt. Auch wenn es nicht meine Tokens waren, die ich verschwendete, hatte ich bald die Lust auf "Vibe coding" verloren. Wozu mich verrenken? Ich kenn diese Sprache in und auswendig, da sie meine Erfindung ist – sie durch KI händelbar zu machen sei der Lustgarten anderer Nerds und ich freute mich zugleich diebisch, wenn sie es nicht in Gänze schaffen, und war eifersüchtig erschüttert, dass sie aus MIDI-Dateien Sompyler-Codes machen konnten. Zwar auf dem Niveau Stimme, Offset, Tonhöhe, -Dauer, als eine Art Tupel, aber ich hab mich schon gewundert, wie gut es Claude gelang, im Prompt beschriebene Klang-"Vorstellungen", Instrumente in Textform zu definieren, in ADSR-Kurven etc.
Bei Interesse: Spezifikation Neusik
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