Tonexperimente

Dieses Thema im Forum "Lötkunst" wurde erstellt von MisterX, 6. August 2010.

  1. Hi,

    würde gern Ton experimente machen , hat jemand tipps für mich wie ich mit wenigen mitteln elektronische Töne erzeugen kann ???
     
  2. Gebraucht ein Busch Elektronic 6000 bzw. "Profi Lab" inkl. Anleitung kaufen? Und dann Schaltungen aufbauen - und nach Gusto modifizieren. Wäre vielleicht ein interessanter erster Schritt, zumal die Grundlagen der Elektronik einem etwas näher gebracht werden. Dann gibt es doch einen Haufen guter bzw. interessanter kleiner DIY-Projekte z.B. von Music from outer space usw.

    Was genau willst du erreichen, wie soll es klingen, was ist dein Anspruch, wieviel Vor-Erfahrungen hast du?

    (wenn du das beantwortest bekommst du sicherlich auch wunderbare Antworten von DIY-Profis - ich selbst stehe da total am Anfang) :)
     
  3. hi , danke für die info!

    ach ich bin nicht anspruchsvoll ;-)

    will nur schauen was so geht bzw einfach bischen forschen

    hab in der richtung noch nichts gemacht auser mal mit nem masse brummen klopfzeichen gemacht :mrgreen:
     
  4. fogman

    fogman -

    Google mal nach "atari punk console".
    Ein kleiner Chip (NE555), ein paar Widerstände und Kondensatoren, quietscht.
    Gut zum anfixen, dann möchte man meist mehr. :)
     
  5. Wiggum

    Wiggum -

    Das Buch von Nicolas Collins, Handmade Electronic Music, the art of hardware hacking. Da gibt's viele kleine Schaltungen die alle auf billigen Bauteilen basieren. Kaufe er Buch + Bauteile für rund 15-25Euro und spiele er rum mit Piezos, Schmitt-Trigger-Oszillatoren, Verzerrern, usw. :mrgreen:

    Ok... Nicht gerade professionell geschrieben, diese Aussage... Aber das Buch ist wirklich gut und die Schaltungen kann man prima erstmal auf 'nem Testboard stecken und wenn's gefällt dann bauen. Das Schöne ist halt das verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt werden, Dinge wie Kondensatorwiderstände etc. aber so gut wie nirgends festgeschrieben werden. Außerdem kann man dann Schaltungen kombinieren, abwandeln,... Da MUSS man selbst ran und experimentieren. ;-)
     
  6. ja das ist ja voll interesant und gut aber leider auf englisch :sad:

    hab keine lust alles auf englisch zu übersetzen erstma.

    sonst hätt ich schon längst mit midibox angefangen ;-)

    ist nicht so das ich kein englisch kann nur das is ziemlich nervig
     
  7. Es gibt von Elector ein Sonderheft zu Musikelektronik. Schwirrt manchmal für kleines Geld in der Bucht rum bzw. umsonst in öffentlichen Bücherhallen. Vielleicht ist das eine Idee? Ein Steckbrett zum Rumexperimentieren ist natürlich grundsätzlich nicht falsch - und einige einfache Aufbauten zur Tonerzeugung lassen sich auch problemlos aus dem Netz fischen, als Grundlage für die ersten eigenen Experimente.

    Grundlagen analoger Synthesizer-Technik lassen sich auch mit dem Formantbuch (gratis!) erarbeiten.
     
  8. Wenn es nur ums Ausprobieren und Basteln geht und auch nur ein Quieckton rauskommen soll, würde ich vorschlagen mit der simpelten Schaltung anzufangen. Das wäre ein sog. astabiler Multivibrator. Dafür braucht man nur wenige Bauteile und das Teil ist schnell auf einem Steckbrett zusammengesteckt.

    Hier ein Beispiel mit Erklärungen dazu
    http://www.dieelektronikerseite.de/Lect ... annung.htm

    Wenn der erstmal quieckt, kann man damit weiterbasteln, z.b. mal mit Filtern experimentieren etc.
     
  9. Anonymous

    Anonymous Guest

    Kleines Feedback: hatte mir das Buch aufgrund Deines Tipps zugelegt.
    War gut! Das Englisch ist recht unproblematisch und ich konnte einige
    der Schaltungen nachvollziehen, obwohl ich vorher nicht viel mit Löt-
    kolben & Co. am Hut hatte. Zwischen meinen kommerziellen Synth liegt
    nun die eine oder andere Brotdose, angereichert mit "40106" und "4093"-
    Schaltungen :)
     
  10. Anonymous

    Anonymous Guest

    lernpaket-roehrentechnik
    als blutiger anfänger habe ich mir das besorgt und hab spass damit, als b-ware für 29,90 ist das echt :cool:

    edit:
    LITERATUR
    hat mir ein freund letzt in die hand gedrückt, herausgeber: Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik
    Elektronik-fuer-wohnen-und-Spiel
     

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