(UMFRAGE) Hat die Modularszene ein Genderproblem ?

Ich kenne in meinem persönlichen umfeld frauen die ausschliesslich ELEKTRONISCHE musik machen:

  • 0

    Wahl: 75 64,7%
  • 1

    Wahl: 14 12,1%
  • 2

    Wahl: 5 4,3%
  • 3

    Wahl: 6 5,2%
  • 4

    Wahl: 1 0,9%
  • 5

    Wahl: 1 0,9%
  • 6

    Wahl: 1 0,9%
  • 7

    Wahl: 0 0,0%
  • 8

    Wahl: 0 0,0%
  • 9

    Wahl: 0 0,0%
  • 10

    Wahl: 0 0,0%
  • >10

    Wahl: 4 3,4%
  • ich bin weiblich

    Wahl: 9 7,8%

  • Anzahl Votes
    116

haesslich

*****
Trigger schrieb:
gibt es nunmal so männersachen ( zb werkzeug, autos, usw) die für frauen nicht so interessant sind und umgekehrt... ich geh zb auch nicht auf einem tupperware-abend oder tanze zumba. ( bin ich jetzt frauenfeindlich ?)
Und niemand ist Frauenfeindlich, weil er keinen Zumba Tanzt. Und niemand hat das jemals behauptet.
Und wieso sollte es "nunmal so männersachen" geben? Das ist doch die Frage. Wieso "muss" das so sein? Sollte das so sein "müssen"? Wieso gehen Frauen nicht zum Happy Knobbing? Wieso "outen" sich Frauen bei Muffwiggler nicht?

Du hast das Problem einfach nicht erfasst. Und solche Kommentare, wie "bin ich jetzt Frauenfeindlich?" sind nämlich ein Teil des Problems. Sicherlich nicht der schlimmste und größte Teil.
Aber wenn auch jeder von uns nur ein wenig tun kann, um für Gleichberechtigung einzustehen, dann ist es, solche Kommentare nicht zu machen.
 

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Individueller Benutzer
haesslich schrieb:
Die Umfrage an sich ist schon Absurd. Als wäre es fraglich, ob es ein Gender Problem gibt?!
Naja, es gibt ein paar Zahlen. Kann man machen, muss man nicht unbedingt, hat er getan, auch gut. :nihao:

Tatsache ist, dass sich halt wenig Frauen dafür interessieren, warum auch immer. Wird in den Kommentaren zum Amazona-Artikel über Martha Plachetka diskutiert und kann man da nachlesen. Auch bei Konzerten dieser Art liegt der Frauenanteil bei ca. 5%, und soweit ich das beurteilen kann, kommen einige davon mit ihren Freunden/Männern mit. Ist zumindest bei meiner Freundin so, erweitert den Horizont, würde sie aber allein nicht unbedingt machen. So wie ich die ein oder andere Ausstellung nicht besuchen würde, die erweitert dann wiederum meinen Horizont. Hoffentlich.

Da sich die Gesellschaft eher träge ändert, erwarte ich auch für's HK auch in den nächsten Jahren nicht so viele Frauen, weil es sie einfach - siehe oben - in diesem Bereich kaum gibt. Es gibt ja kaum Männer für diese nerdige Modularzeugs....
Der prozentuale Anteil ließe sich durch eine Frauenquote steigern, aber dann ist's wohl Bernie allein in einem Transit.... :nihao:
 

haesslich

*****
Trigger schrieb:
Im übrigen hast du die -genderproblematik gestartet, und wenn man jetzt spezifische fragen stellt ist das also auch nicht in ordnung ?
Klar ist das in Ordnung. Die Formulierung deiner Frage ist halt nicht gut.


Feedback schrieb:
Tatsache ist, dass sich halt wenig Frauen dafür interessieren, warum auch immer.
Die Frage ist genau das "Warum auch immer?". Das müssen wir uns Fragen, Antworten finden und Lösungen darauf. Nur, wenn man diesen Fragen nachgeht, schafft man ein Klima in der Szene, das Frauen offen zulässt. Ansonsten werden Frauen immer mit vorbehalten ("Die Quotenfrau") zu Kämpfen haben.
Nur darum geht es.

Um eine Quote geht es mir nicht, weil die in den Köpfen nichts ändert.
 

rktic

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Die Frage ist doch: werden Frauen innerhalb einer Subkultur durch ihr Geschlecht irgendwie an der Teilnahme behindert oder aufgrund ihres Geschlechtes diffamiert? Wenn die Antwort "nein" ist, gibt es kein Genderproblem. Oder?

Mir kommt die Diskussion aus der Demoszene sehr bekannt vor...
 

Jörg

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haesslich schrieb:
Wieso gehen Frauen nicht zum Happy Knobbing?
Weil es kaum Frauen gibt die sich für Modular-Geraffel interessieren. Muss ja auch nicht.

haesslich schrieb:
Wieso "outen" sich Frauen bei Muffwiggler nicht?
Das ist die imho viel interessantere Frage. Wenn es denn tatsächlich so ist, dass die paar Frauen, die sich für derart Gedöns interessieren, im Netz lieber geschlechtsneutral auftreten. (Was ich mir allerdings gut vorstellen und auch gut verstehen könnte.)
 

haesslich

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rktic schrieb:
Die Frage ist doch: werden Frauen innerhalb einer Subkultur durch ihr Geschlecht irgendwie an der Teilnahme behindert oder aufgrund ihres Geschlechtes diffamiert? Wenn die Antwort "nein" ist, gibt es kein Genderproblem. Oder?
Die Antwort ist aber nicht "nein", sondern "ja".

Das Martha Plachetka Interview bei Amazona.de zeigt das doch beispielhaft. Nur deshalb, weil sie eine Frau ist, wurde überhaupt Thematisiert, dass sie eine Frau ist; und das bereits im einleitenden Teil _vor_ dem Interview. (Der Text wurde mittlerweile geändert).

Jörg schrieb:
Weil es kaum Frauen gibt die sich für Modular-Geraffel interessieren. Muss ja auch nicht.
Nein, muss nicht. Aber könnte. Wieso ist es also nicht so? Können wir etwas dafür tun?
Die "weil Mädchen lieber mit Puppen spielen und Jungs mit Bauklötzen" - These ist einfach soooo~ neunzehnhundertfünfziger.
 

Jörg

*****
haesslich schrieb:
Die "weil Mädchen lieber mit Puppen spielen und Jungs mit Bauklötzen" - These ist einfach soooo~ neunzehnhundertfünfziger.
Meine Beobachtung ist, dass der Bezug auf eine den Geschlechtern zugeordnete "Natur" aber (wieder?) absolut salonfähig ist.
 

haesslich

*****
Jörg schrieb:
Meine Beobachtung ist, dass der Bezug auf eine den Geschlechtern zugeordnete "Natur" aber (wieder?) absolut salonfähig ist.
Klar, weil Männer wie MickMack, oder Prof. Kutschera das propagieren.

In Österreich wird gerade übrigens Rechtsaussen salonfähig gemacht. In Maryland Homophobie. Es geht eben nicht darum, was gerade salonfähig ist.
 

haesslich

*****
Nochmal:

Mein Punkt ist, dass sich jeder von uns fragen sollte: Warum ist das so? Wollen wir das so? Was tun wir dagegen.
Ich sehe das als meine Pflicht, auf diesem Weg unsere Gesellschaft zu verbessern und - letzlich - auch selber zu einem besseren Menschen zu werden.

Für mich sind "na und?", "Die Anderen machen das auch", "beim Zumba Kurs sind auch nur Frauen", etc. keine validen Antworten. Für jene unter euch, für die das valide Antworten sind: Herzlichen Glückwunsch. Ihr habt ein sorgenfreies Leben.

Die gleichen Fragen sollten sich auch alle Österreicher stellen, und dann am Sonntag zur Wahl gehen.
 

rktic

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haesslich schrieb:
rktic schrieb:
Die Frage ist doch: werden Frauen innerhalb einer Subkultur durch ihr Geschlecht irgendwie an der Teilnahme behindert oder aufgrund ihres Geschlechtes diffamiert? Wenn die Antwort "nein" ist, gibt es kein Genderproblem. Oder?
Die Antwort ist aber nicht "nein", sondern "ja".

Das Martha Plachetka Interview bei Amazona.de zeigt das doch beispielhaft. Nur deshalb, weil sie eine Frau ist, wurde überhaupt Thematisiert, dass sie eine Frau ist; und das bereits im einleitenden Teil _vor_ dem Interview. (Der Text wurde mittlerweile geändert).

Jörg schrieb:
Weil es kaum Frauen gibt die sich für Modular-Geraffel interessieren. Muss ja auch nicht.
Nein, muss nicht. Aber könnte. Wieso ist es also nicht so? Können wir etwas dafür tun?
Die "weil Mädchen lieber mit Puppen spielen und Jungs mit Bauklötzen" - These ist einfach soooo~ neunzehnhundertfünfziger.
Kommt drauf an, wie sie thematisiert wurde, oder? Ich kann es ja jetzt nicht mehr nachlesen. Wie sah es denn aus?
 

haesslich

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rktic schrieb:
Kommt drauf an, wie sie thematisiert wurde, oder? Ich kann es ja jetzt nicht mehr nachlesen. Wie sah es denn aus?
Peter Grandl hat den Originaltext mittlerweile gelöscht. Vielleicht rückt er ihn noch mal raus, ich könnt's ihm aber nicht verübeln, wenn nicht.
 

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Individueller Benutzer
haesslich schrieb:
Mein Punkt ist, dass sich jeder von uns fragen sollte: Warum ist das so? Wollen wir das so? Was tun wir dagegen.
Ich sehe das als meine Pflicht, auf diesem Weg unsere Gesellschaft zu verbessern und - letzlich - auch selber zu einem besseren Menschen zu werden.
Siehe die Diskussion im Amazona Artikel:
(1) Entweder es ist anerzogen
(2) Es gibt tatsächlich dieses "Technik-Gen", das 80% der Männer aber nur 20% der Frauen haben.

Zu (1) ja da könnte man jetzt etwas geschlechtsneutraler erziehen und dem Kind alle Möglichkeiten offenlassen...
ZU (2) daran werden wir nichts ändern können und wollen, dann ist das halt so. Und dann stricken halt 20% der Männer. Ich muss nicht alles ändern, ich kann es auch einfach tolerieren.
 

haesslich

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Feedback schrieb:
(1) Entweder es ist anerzogen
(2) Es gibt tatsächlich dieses "Technik-Gen", das 80% der Männer aber nur 20% der Frauen haben.

Zu (1) ja da könnte man jetzt etwas geschlechtsneutraler erziehen und dem Kind alle Möglichkeiten offenlassen...
ZU (2) daran werden wir nichts ändern können und wollen, dann ist das halt so. Und dann stricken halt 20% der Männer. Ich muss nicht alles ändern, ich kann es auch einfach tolerieren.
Das ist aber doch das typische "Die Probleme haben die Anderen!".
Glaubst du nicht, es könnte auch an uns, und an unserer Diskussionskultur liegen in der gesamten Szene liegen?
Dass Frauen das ganze Thema meiden, weil sie anders behandelt werden, sobald sie ihr Geschlecht offenbaren?

Zurück zu einer meiner Fragen: Was können wir tun?
 

haesslich

*****
Trigger schrieb:
Ich bestreite nicht das es da bestimmte defizite gibt, aber ein genderproblem herbei konstruieren weil es auf dem HK keine frauenquote gibt... Lol
Ich habe niemals eine Frauenquote gefordert oder befürwortet. Ich bin sogar dagegen, denn eine Quote bringt es nicht in die Köpfe.

Trigger schrieb:
Und selbst wenn es frauenbewegungen gibt die gegen die in weiten teilen überzogene genderisierung vorgehen und von faschistoiden feminismus sprechen und so ne art latenter männerfeindlichkeit...
Ich kenne das nicht und habe diese Art des Feminismus nie erlebt. Ich kenne einige, z. T. renomierte Gender Aktivistinnen, keine von ihnen ist Männerfeindlich. Ich weiß nicht, wie du das jetzt mit mir in Zusammenhang bringst.

Aber Peace Mann, ich glaube der Drops ist gelutscht.
 
Ich kenne einige Frauen, die ausschließlich elektronische Musik machen, die meisten davon allerdings nicht mehr mit Hardware, sondern mit der DAW und Plugins. Prozentual würde ich sagen, dass bei 100% elektronischen Musikern ca. 25% Frauen sind, bei denen ich das weiß. Davon würde ich dann sagen, dass vielleicht noch 1% sich Hardware Kisten kauft.

Hieraus folgere ich zunächst dies:

Mit Kabeln und blinkenden Hardwaregeräten wird wohl eher die männliche Fraktion angesprochen, eine Frau scheint eher andere Wert zu bevorzugen. :mrgreen:

Falls es in einer anderen Umfrage vielleicht mal um akustische Musik gehen sollte. Die meisten weiblichen Musikerinnen, die ich in dem Bereich kennen lernte, verwenden klassisch eher ein richtiges Klavier oder eine Gitarre usw., anstatt jahrelang Workstations mit neuen Samples zu sammeln. Dies scheint somit ebenfalls eine Domäne der Männer zu sein, in diesem Fall hauptsächlich ab 40 aufwärts.

Beziehe ich das nun auch noch mit ein, folgere ich weiter:

Frauen scheinen ihre Musiziergeräte intelligenter auszuwählen, als Männer, was wohl auch einer der Gründe ist, warum in den entsprechenden Hardware oder Piano Samples Foren, weit weniger Frauen zu finden sind! :mrgreen:
 

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Individueller Benutzer
haesslich schrieb:
Das ist aber doch das typische "Die Probleme haben die Anderen!".
Glaubst du nicht, es könnte auch an uns, und an unserer Diskussionskultur liegen in der gesamten Szene liegen?
Dass Frauen das ganze Thema meiden, weil sie anders behandelt werden, sobald sie ihr Geschlecht offenbaren?

Zurück zu einer meiner Fragen: Was können wir tun?
Ich kenne zumindest eine hier, die aus ihrem Geschlecht keine Geheimnis macht, und die wird behandelt wie jeder andere auch. Ist halt ein User. Nö, ich finde unsere Diskussionskultur nicht so falsch, man darf halt nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen. Nicht jeder Witz über Frauen ist frauenfeindlich (gemeint). Nur diese 80er-Unterstellungen, dass jeder Witz über Frauen gleich frauenfeindlich ist, für Männer gilt da das gleiche, haben wir eigentlich schon hinter uns. Frauen leben heute emanzipiert, zumindest sollten sie das tun. Das funktioniert natürlich nicht in allen Bereichen (=>Bezahlung), aber dafür haben wir sogar 'ne Kanzlerin und die Armee-Uschi. (Und was hat's uns gebracht? Naja. :selfhammer: )

Vielleicht werden sie hier etwas höflicher behandelt (ist mir aber bei der Erwähnten jetzt nicht aufgefallen), früher nannte man das "alte Schule" und einige können halt nicht aus ihrer Haut, und meinen das sicher nicht böse. Aber auch das war mal - in den Emazipations-80ern - unkorrekt. Habe ich alles miterlebt, aus nächster Nähe, fand das ein wenig too much, aber wenn man 100% will muß man 180% fordern. Daher ok... :nihao:

Drum muß ich nichts tun, ich behandle Frauen einfach wie alle anderen. Und doch, ein wenig höflicher vielleicht.
 

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Individueller Benutzer
clipnotic schrieb:
Hieraus folgere ich zunächst dies:
Mit Kabeln und blinkenden Hardwaregeräten wird wohl eher die männliche Fraktion angesprochen, eine Frau scheint eher andere Wert zu bevorzugen. :mrgreen:

Beziehe ich das nun auch noch mit ein, folgere ich weiter:

Frauen scheinen ihre Musiziergeräte intelligenter auszuwählen, als Männer, was wohl auch einer der Gründe ist, warum in den entsprechenden Hardware oder Piano Samples Foren, weit weniger Frauen zu finden sind! :mrgreen:
Scheinbar haben Modularisten ein ähnliches Problem wie Modelleisenbahner, Carrera-Fahre und der Horex-Fanclub.
 

tom f

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man könnte anhand der diskussion meinen dass "frau" und "mann" eine person zur gänze beschreibt :?

natürlich macht es KEINEN sinn das so zu kategorisieren.

ich assoziiere mich z.b. kategorisch NICHT mit einem (werbeinduziertem) männerbild eines fussballbegeisterten flaschenbiertrinkers dessen wichtigstes hobby das grillen dicker steaks am lifestile grill und hemmungsloser flatulenz ist...


meine freundin - weiblich und grazil - steht auf sportwägen und packt auch fleissig an wenn ich handwerklich was arbeite anstatt wie das (wewrbeinduzierte) frauenbild in der freizeit mit anderen "mädels" über nagellack und den perfekten fick zu diskutieren, oder sojafrappuccinomacchiato aus einen esspapierpappbecher zu trinken.

nur mal um ein paar ganz kleine facetten von zwei personen zu nennen - wie das dann ist wenn man alle relevanten faktoren von 7 milliarden menschen einbezieht soll wer ausrechnen der sich damit auskennt.

und nun ?

ich verstehe das nicht: einerseits wird seit jahrzehnten der (werbeinduzierte) pseudokonsumindividualismus aller zur religion erhoben - aber an allen ecken wird man mit plumpsten pauschalierungen konfrontiert: die frauen, die bayern, die moslems, die audifahrer, die die sich von links das gemächt kratzen etc...


ich bin der festen überzeugung dass man menschen nur dann einer "gruppe" zuordnen sollte wenn sich diese aktiv zu selbiger bekennen und wenn diese kategorisierung inhaltlich effektiv relevant ist... fakt ist doch dass "frauen" frei sind modularsynths zu kaufen und zu nutzen - darüber hinaus ist es ja so gut wie allermeist egal ob das genital nach innen oder nach aussen geht und wenn jemand "ein arschloch" ist dann ist der das halt und dann wird er im rahmen seiner "fähigkeiten" das halt umsetzen - daraus ein seximsus problem zu stricken ist falsch.
wenn manche männer/frauen/transgender/asexuelle sexisten sind so sind sie als einzelwesen selber daran schuld und eben nicht representativ für die eigene kategorie.

ich finde es immer erstaunlicher wie sehr sich unsere (medien)welt im westen seit den 90ern in eine öde reaktionäre biedermeierwelt zu verwandeln scheint.

als kind der 70er war es für mich noch nie eine frage ob man mann und frau - wegen diesem merkmal - anders behandlen oder bewerten sollte...

ja selbst vor den diversresten religiösen wahnsinnigkeiten aller fraktionen dachte man die wewstliche welt schon geheilt und nun kriechen an allen ecken wieder radikale dumpfbacken auf die bühnen der öffentlichkeit.

schade dass unser kultureller höhepunkt seit 2000 im sinkflug ist - die utopien der prä 2k zeit hätte man gerne mitnehmen können.

aber ich schweife ab :mrgreen:


ps: in analogie zur rassimsusdebatte möchte ich bitte keine akademische zerpflückung dass es nur dann sexisumus ist wenn eine brünette frau aus dänemark von einem studienabbrecher aus china der mittleren einkommenschicht mit der rechten hand - ausser samstags - begrapscht wird - ab einer kneifkraft von 3 newton in eine gesässbacke. auf sowas kann ich verzichten - weil manchmal der menschenverstand scheinbar viel besser als "die sogenannte geisteswisenschaft" funktioniert.


gesendet von meinem automatischen postinggenerator im setting "altagsphilosoph" mit europaupgrade
 

rktic

||
Am Ende ist das Problem meistens nicht das Verhältnis von Frauen zu Männern in einer Subkultur. Sondern das schlechte Verhalten einzelner Männer gegenüber Frauen. Und nicht repräsentativ für den Großteil. Dummerweise wissen Idioten einfach, wie man maximal viel Aufmerksamkeit erzeugt.

Ist das nun ein Gender- oder Idiotenproblem?
 

Panko PanneKowski

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Ich glaube nicht an Genderprobleme
Sowas hatten wir früher im Osten auch nicht. Und wir hatten so einiges nicht. :mrgreen:
Ich glaube das „Gender" als moderne Pseudo-Begrifflichkeit selbst das Problem ist :doof:
Könnte da jetzt einiges vom Stapel lassen und die Genderthese fachlich kompetent und wissenschaftlich korrekt kurz und klein hauen. :mad:
Das wäre sicher unterhaltsamer als diese Diskussion darüber ob ein Teilbereich der Elektronischen Musik unter „Gender“ Vitamin Mangel leidet.
Aber leider sind ja hier Polit Philosophische Debatten unerwünscht.
Bussi
:kaffee:
 

Panko PanneKowski

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rktic schrieb:
Sondern das schlechte Verhalten einzelner Männer gegenüber Frauen.
Was ist mit dem schlechten Verhalten zahlreicher Frauen gegenüber Männern.

Ist das jetzt ein Gender - Problem ? Oder einfach schlechtes Benehmen ?

Ich kann auch gerne mal herleiten , dass es in modernen westlichen Gesellschaften inzwischen aufällige Tendenzen (staatlicher) struktureller Gewalt gegen Männer und Jungen gibt.. mehr als gegen Frauen und junge Mädchen.

Alles schön von oben ab-ge-gendert.
 
Der Vollständigkeit halber sollte man noch mit einbeziehen, dass es auch Menschen gibt, die sich in einem falschen Körper fühlen und sich umoperieren lassen! Zudem sieht man bei Youtube regelmäßig auch Katzen auf Musiziergeräten herum springen, somit wäre die Umfrage auch noch um Tiere zu ergänzen, wenn man ein wirklich statistisch gut zu ermittelndes Ergebnis möchte! :school:
 

tom f

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Panko PanneKowski schrieb:
rktic schrieb:
Sondern das schlechte Verhalten einzelner Männer gegenüber Frauen.
Was ist mit dem schlechten Verhalten zahlreicher Frauen gegenüber Männern.

Ist das jetzt ein Gender - Problem ? Oder einfach schlechtes Benehmen ?

Ich kann auch gerne mal herleiten , dass es in modernen westlichen Gesellschaften inzwischen aufällige Tendenzen (staatlicher) struktureller Gewalt gegen Männer und Jungen gibt.. mehr als gegen Frauen und junge Mädchen.

Alles schön von oben ab-ge-gendert.
naja - da wäre ich vorsichtig - weil halt "pauschaliert" die männliche form von agression oder gewalt schon unangenehmer ist als jene die "pauschaliert" frauen verwenden.
dass es da eine unterschied gibt ergibt sich halt durch die biologie und ich denke mal dass auf 1000 sexualdelikte vielleicht bei einem eine frau die täterin ist.

dass es durchaus gefinkelte formen von psychischer gewalt gegen männer gibt will ich gar nicht abstreiten - aber prinzipiell bin ich in dem ganzen kontext eher "pauschaslierend" ein pro frauen argumentierer - denn ich vielen fällen haben die es auch heute echt noch schwer und fressen schon sehr viel negativität in sich hinein.

einzelfälle von frauen die ihre männer prügeln bestätigen ja lediglich dass man grundsätzlich pauschalierungen meiden sollte aber diese halt statistische tendenzen wiedergeben.
 


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