VCO coarse/fine - simple Frage

B

bumblebee

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Ich habe eine Frage zum Verständniss dieser Schaltung: http://ijfritz.byethost4.com/vco1.jpg

Links sind zwei Potis (Coarse und Fine) welche, so wie ich es verstehe, zur Stimmung des VCOs sind.

1. Alleine dadurch liegt doch schon an dem VCO eine Control Voltage an, sprich, der VCO liefert schon einen Ton ohne das ich eine CV angelegt habe, ist dem so richtig?

2. Betätige ich jetzt auf meiner Tastatur eine Taste müsste sich der Ton doch komplett verändern, lass ich die Taste wieder los, kommt der Ursprüngliche Dauerton von der Eingangsspannung der Coarse/Fine Potis.

Ist dem so? Wenn nicht, wie dann?
Leider versteh ich es absolut nicht!
 
swissdoc

swissdoc

back on duty
1. Der VCO schwingt eh immer. Coarse und Fine dienen der Stimmung, wobei positive und negative Offsets möglich sind.
2. Die CV vom Keyboard geht normalerweise über einen S&H, sonst würde ja beim Loslassen in der Release-Phase der Ton absacken.

Zum allgemeinen Verständnis eigen sich Bücher, wie z.B. das Buch zum Elektor Formant. Dort werden die Schaltungen erklärt und einige Grundlagen dazu.
 
B

bumblebee

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1. Der VCO schwingt eh immer. Coarse und Fine dienen der Stimmung, wobei positive und negative Offsets möglich sind.
Mhh, dass das zur Stimmung ist weis ich. Allerdings verstehe ich das ganze nicht wirklich.
Die Stimmung wird doch dadurch verändert, wie hoch die CV Spannung ist. Durch die Coarse/Fine liegt ja dauerhaft eine Spannung an den CV Knotenpunkten an, dadurch generiert der
VCO dauerhaft einen Ton, auch wenn ich keine Taste gedrückt habe.

Sorry.
 
haebbmaster

haebbmaster

Faktenschaf
Der VCO produziert immer einen Ton. Den stimmst du mit den Potis.
Wenn du dann die tiefste Taste drückst, wird 1/12 Volt dazuaddiert (falls alles korrekt kalibriert ist) und es ist einen halben Ton höher.
Sämtliche CVs werden addiert, egal wo sie herkommen. Potis, Tastatur, lineare Modulation ...
 
Groovedigger

Groovedigger

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Ein Oszilator schwing immer in seiner eingestellten Frequenz..Schaltungbedingt ist das so ,,auch ohne das was am CV in anliegt..Über den CV in wird über den eingehenden Spannungswert, die Ausgangsfrequenz bestimmt...weniger Spannung am CV in = gleich niedrigere Frequenz und höhere Spannung am CV in =eine höhere Frequenz.

Lässt du eine Taste wieder los bleibt der Oszilator in der Frequenz die er sozusagen zuletzt bekommen hat...Das loslassen einer Taste juckt den Oszilator wenig..Was ihn juckt ist nur das was er an Spannung reinbekommt da diese seine Arbeitsfrequenz definiert... und die bekommt er z.b durch die Midi to CV Wandlung..Midinoten werden sozusagen in Spannungen umgewandelt..eine tiefere Note erzeugt eine niedrigere Spannung eine höhere Note erzeugt eine höhere Spannung . Ein Oszilator direkt auf ein Audio in geroutet macht einen Dauerton...dewegen geht man mit dem Oszilator in einen VCA = Spannung gesteuerter verstärker. Was der aber macht ist das eingehende Signal in seiner Lautstärke runter zu Pegeln.,er macht erstmal zu.....So ein VCA hat dann wiederum ein Gate in das dazu dient den verstärker über eine Spannung wieder zu öffnen...mit dem VCA soll sozusagen das Lautstärke verhalten in einer bestrimmten Zeit geregelt werden...eine ADSR,, ein Hüllkurvengenerator ist dann so etwas...über attack decay sustain und release wird auf die Zeitgesehen ein Regelverhalten definiert...

vielleicht kann das jemand noch besser erklären...ist nicht so meine stärke..Zumindest ist alles einfacher wie es sich anhört...
 
 


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