Wahre Geschichten

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Anonymous

Guest
In diesen Thread hier sollen mal so die derbsten Dinger rein die ihr so an der "Front" erlebt habt. Nichts vom Hörensagen, sondern nur der harte echt erlebte Stoff. Für Vorschläge zum Thread Titel bin ich offen, da ich den nicht für so gelungen halte.

Ich fange mal an.

Heute durfte ich einem "Administrator" an einem Schulungsrechner mal kurz zeigen wie man Software auf einem Rechner installiert auf dem HDGuard läuft, natürlich mit dem Hinweis das man nicht alles auf einmal installieren soll da sich HDGuard manchmal verhaspelt wenn man ihm dann nachher sagt das er die Veränderungen übernehmen soll und man die Kiste neu startet (ist meine Erfahrung, aber woran das liegt..ey..). Also mal eben mit ihm MS Office installiert, kurz Word und Excel geladen um zu sehen ob das auch geht und danach mit HDGuard alles übernommen und die Kiste neu gestartet zum weitermachen. Da nur noch Firefox installiert der Virenscanner eine Update brauchte und Windows selber per Updates auf den neusten Stand gebracht werden sollte (ohne SP3), sagte ich ihm das er das jetzt ja selber hinkriegt und ich mir erst einmal einen Kaffee besorgen werden und ober er auch einen.. bla bla.. Da die Leitungen in dem Gemäuer uralt zu sein scheinen haben die auch nur eine schneckehafte Anbindung an das Net, kurz gesagt, Downloadraten bei den ich mich in die Einsatzzeit meines 2400 Baud Modems zurückversetzt fühle.

Natürlich ging ich davon aus das er zuerst den Virenscanner auf den neusten Stand bringt und dann wieder mit HDGuard, aber.. Anzumerken wäre noch noch das besagte Person eher zu den permanent rumklickenden Hektikern gehört (Kettenraucher).

Als ich dann nach einer Weile mit den beiden Tassen zurückkam und einen flüchtigen Blick auf den Monitor warf, traute ich meinen Augen nicht. Firefox war schon installiert und das Windows Update lief parallel zum Update vom Virenscanner. Nach weiteren zehn Minuten und hektischem rumgeklicke seinerseits, weil er nicht verstand das bei dieser grottigen Anbindung der Download halt nur langsam voran schreitet, glich das was man auf dem Bildschirm sehen konnte schon mehr einem fraktalem Kunstwerk. Der Task-Manager, sein Lieblingsspielzeug war dann irgendwann auch nur noch das Einzige was sich regte. Mit jenem legte er dann Hand an an das laufende Update vom Virenscanner..

Zwischendurch entfleuchte öfter mal noch seinem anscheinend immer trockener werdendem Mund ein, "Ja, die CPU-Last ist jetzt bei 100%". Die restliche Beschreibung des Tagesverlaufs schenke ich mir mal an dieser Stelle.

Ok, ist jetzt nicht so spannend gewesen, aber mir reichte das heute mal wieder.


:sarg: http://www.youtube.com/watch?v=uZ6zVW3V1hc
 
Ich wurde kürzlich von einem eigentlich-nicht-Kunden, der sich mit einem Kunden ein Büro teilt, anlässlich seiner DSL-Installation gefragt, ob er denn auch das mitgekaufte Norton Sicherheitspaket selber installieren könne.
"Können ja, aber ob Sie den Schrott überhaupt installieren wollen, wage ich stark zu bezweifeln.", war meine Antwort, gefolgt von einer Schilderung der möglichen Probleme. Er wollte dennoch, also riet ich zum vorherigen Backup via Image. Hat er nicht, zu kompliziert, er probiert das so.

Am nächsten Tag rief er an, weil der Rechner nach der Norton-Installation nicht mehr bootete. Reparaturinstallation & Co. vermochten nicht zu helfen, also Neuinstallation.
 
Da fällt mir doch gleich mein Opa ein (aka "der h4xx0r :P ")

Einzelne Geschichten gibt's da nicht zu erzählen, eher ein kurzer Abriss, wie er so mit seinem PC umgeht.
Er hat natürlich sinnvollerweise mehrere Partitionen, System, Programme, Daten... wie sich das gehört. Nur heißt das lange nicht, dass auch alle Programme unter "Programme" installiert werden. Solche Sachen wie virtuelle Adressbücher etc. verwalten ja seine Daten, gehört ergo auf die "Daten"-Partition.
Noch abenteuerlicher ist das Deinstallieren. Soll beispielsweise Firefox entfernt werden (nur mal ein Beispiel), öffnet er den "Suchen"-Dialog, tippt "Firefox" ein und wartet das Ergebnis ab. Sämtliche Suchergebnisse werden dann markiert und gelöscht :!: :!: :!:
Zusätzlich benutzt er immer noch Software aus der guten alten DOS-Zeit.

Zitat:
"Warum hast du das Programm denn unter 'Daten'?" - "Hmm, hab ich mich vertan. Moment, löschen..." - "NEIN!!"

Natürlich ist der Rechner langsam wie Sau, wenn er denn überhaupt läuft. Zum Glück hat er ja "den Carsten" - ein freundlicher Verkäufer vom naheliegenden Computergeschäft. Macht auch Hausbesuche. Die Diagnose vom "Carsten" fällt meist einndeutig aus: Rechner total veraltet!
Momentan soll er einen 4x2,4 Ghz Boliden mit dementsprechend RAM und 1024mb Grafikkarte haben. Langsam wie Teufel. Und das alles nur, um seine Mails zu schreiben, zu surfen, Telefonnummern zu verwalten und den Überblick zu behalten, wie viele Dosen er noch im Keller hat.

Wir haben ihn schon mehrfach darauf hingewiesen, dass
a) seine Softwarephilosophe äußerst fragwürdig ist und
b) er sich von diesem "Carsten" nachz Strich und Faden verarschen lässt

leider ist er sehr stur.

Gut, dass man da einen Informatikstudenten zum Enkel hat, der kann doch bestimmt helfen. Leider hat er den PC so vermurkst, dass auch ich da in einer halben Stunde nicht viel machen kann. Da wirder dann immer gleich ungehalten.

Das wird wohl ewig so weiter gehen, "der Carsten" verdient sich ne goldene Nase an ihm und niemals wird er einen vernünftig laufenden PC besitzen.

Aber lieb hab ich ihn ;-)
 
Irgendjemand fragte vor Jahren in einem großen Forum danach, dass PCs doch langsamer würden, wenn man mehr RAM reinbauen würde. Vermutlich weil er da ne größere Menge an RAM zu verwalten habe.

Niedlich.

Aber eigentlich bin ich nicht der der Typ, der andere gern "doof" schreibt, ich weiss auch vieles nicht. Bin zwar auch ITler und finde immer wieder ne Menge Leute, die sich besser auskennen. Ich finds netter, wenn man dann nicht sich zeigt, wo der Hammer hängt, sondern sich gute Tipps gibt oder dem anderen das dann sagt. Niemand hat wirklich was von diesen so schlimmen bösen "Nichtwissern". Auch wenn sie einen Adminjob haben. Mein ich wirklich so.
 
Keine Ahnung. Der Markt ist doch voll mit solchen Hobby-Administratoren, welche ihr Wissen durch ein halbes Abonnement der Computer-Bild erzielt haben, von Dingen wie "white papers" oder "best practises" noch nie gehört haben (englisch in der IT ? achwoher!), ihr zu WinNT (wahlweise Win98) Zeiten mühevoll angelerntes Wissen immer noch als State-of-the-Art anpreisen und nicht in der Lage bzw. nicht willens sind Probleme oder Lösungen strukturiert anzugehen.

Das ist dann auch die Spezies welche sich gerne im Microsoft bashing ergeht oder aber sich als fanatische Microsoft-Evangelisten erweisen und dabei nicht merken das dieses "Wissen" überhaupt nicht gefragt bzw. angebracht ist.
 
Kaneda schrieb:
Keine Ahnung. Der Markt ist doch voll mit solchen Hobby-Administratoren..
Ich bin auch nur ein kleiner "Hilfsarbeiter" dem man mal eben den Admin an den Kragen geheftet hat, aber ich bin nicht blöde und dazu noch Beratungs-bzw. Lernresitent (wie jener in meinem obigen post). Manche schaffen es noch nicht einmal zwischen rumgefummel am eigenen Rechner zu hause und den Kisten in der Firma zu unterscheiden. Die Teile in der Firma werden sozusagen zu Testobjekten.

Desweiteren werden von solchen Leuten gern irgendwelche "Tools" benutzt bei deren Herkunft einem ganz angst und bange wird. Die Bordeigenen Möglichkeiten die der OS Hersteller einem schon mitgegeben hat sind ja viel zu kompliziert, da nimmt man lieber von irgendwelchen unbekannten Leuten aus dem Netz zusammengesticktes. Sowas wird mal eben auf Rechner losgelassen die tagtägliches Arbeitsgerät darstellen und danach, bzw. während dessen, dann natürlich in der Domain hängen (Voller Zugriff auf die Daten der Buchhaltung etc.).
 
Illya F. schrieb:
Desweiteren werden von solchen Leuten gern irgendwelche "Tools" benutzt bei deren Herkunft einem ganz angst und bange wird. Die Bordeigenen Möglichkeiten die der OS Hersteller einem schon mitgegeben hat sind ja viel zu kompliziert, da nimmt man lieber von irgendwelchen unbekannten Leuten aus dem Netz zusammengesticktes. Sowas wird mal eben auf Rechner losgelassen die tagtägliches Arbeitsgerät darstellen und danach, bzw. während dessen, dann natürlich in der Domain hängen (Voller Zugriff auf die Daten der Buchhaltung etc.).

Die Fehler solcher Leute darf ich meist bei "Übernahme" eines neuen Kunden ausbügeln. Da wurde dann auch meist nicht dokumentiert, d.h. ich darf nicht nur Fehler ausbügeln, sondern je nach Grad der Verbastelung auch noch mindestens die halbe EDV neu organisieren. Nicht selten hat der Kunde sich mit dem Vorgänger auch noch derart überworfen, dass man den nicht mal mehr wegen fehlender Passwörter kontaktieren kann. Ich glaube, ich habe noch kein einziges vorbildlich organisiertes EDV-System übernehmen dürfen. Mag teilweise aber auch an unterschiedlichen Definitionen von "vorbildlich" liegen - möglicherweise müsste ein Nachfolger von mir auch Teile des Systems neu "erfinden".
 
marv42dp schrieb:
Nicht selten hat der Kunde sich mit dem Vorgänger auch noch derart überworfen, dass man den nicht mal mehr wegen fehlender Passwörter kontaktieren kann.
Die SAM bereitet dir aber nicht wirklich Kopfschmerzen, oder ? Aber wir müssen das Thema hier nicht vertiefen, wäre zumindest mir ganz recht.
 
Illya F. schrieb:
marv42dp schrieb:
Nicht selten hat der Kunde sich mit dem Vorgänger auch noch derart überworfen, dass man den nicht mal mehr wegen fehlender Passwörter kontaktieren kann.
Die SAM bereitet dir aber nicht wirklich Kopfschmerzen, oder ? Aber wir müssen das Thema hier nicht vertiefen, wäre zumindest mir ganz recht.

Windows-Passwörter sind kein Thema (zumal sie meist auch mindestens der Geschäftsführung bekannt sind), aber bei Routern und Co. ist der Aufwand für eine Neukonfiguration je nach Komplexität schon merklich höher, als wenn das Passwort bekannt wäre. ;-)
Ärgerlich ist das im Prinzip nur für den Kunden, mir bringt das zusätzlichen Umsatz.
Ein weiteres Problem bei KMU: die Erstellung von Notfallplänen wird i.d.R. so lange für überflüssig (aka "zu teuer") gehalten, bist der erste teure Notfall eingetreten ist. Das ist allerdings nur sekundär ein Admin-Problem.
 
Also das mit dem sich die ganzen Passwörter merken wird bei mir langsam ein Problem. Ernsthaft, ich war kürzlich auf dem weg zur Bank und ich brauchte fast den ganzen Weg dahin um mich an meinen Pin zu erinnern. Die Passwörter aufschreiben ist eigentlich nicht drin, aber wenn ich schon die für mich selbst wichtigen vergesse geht das wohl bald nicht mehr anders. Nur wenn ich den Zettel dann irgendwo liegen lasse.. :?
 
Chefs sind die Besten...vor allem die mit gesundem Halbwissen, die einen die Arbeit nicht machen lassen.

Ich betreue bei einem größeren Konzern das neu eingeführte Trouble Ticketsystem.

Vor längerer Zeit, das System war noch neu, kam mein damaliger Chef ganz aufgeregt zu mir, und meinte..."Das System ist zu langsam, da müßen mehr CPUs in den Applikationsserver!"

Ich: "Da haben wir schon 2 Intel Xeons drin und die CPU Last geht nie höher als 20%...mehr CPUs bringens nicht. Wir können an der Taktfrequenz drehen, schauen uns mal an ob die Netzwerkverbindung zwischen Applikationsserver und Datenbankserver stimmt (Stichwort Full Duplex) und wie die Datenbank arbeitet. Aber mehr CPUs bringen es wirklich nicht."

Er: "Nein, ich hab recht, da müßen mehr CPUs rein!"

Ich: "Meinetwegen, ist ja nicht mein Geld! Aber nicht wundern, wenn´s nicht schneller wird."

Die CPU´s wurden beschafft, eingebaut und siehe da...ich hatte recht.

Die CPU Grundlast aller 4 CPUs zusammen lag jetzt bei 10%, aber das Ticketsystem war immer noch langsam...aus Anwendersicht...ich durfte dann endlich ne Performanceanalyse gemacht....und woran hats gelegen? Die Version des Userclients, den die Anwender verteilt bekamen, war veraltet und hatte einen Bug, der den User Cache jede Minute munter neu aufbaute...
 
Monokit schrieb:
Chefs ... mit gesundem Halbwissen, die einen die Arbeit nicht machen lassen.
Ich frag mich immer wieder, wer solche Typen eigentlich an solche Positionen befördert? Oder liegt es daran, dass die Leute, die sich auskennen, keinen Bock aufs Chefsein haben?
 
doctor-retro schrieb:
Ich frag mich immer wieder, wer solche Typen eigentlich an solche Positionen befördert?
Würde ich auch mal gerne wissen. Na ja, ich denke es wird wohl einfach ein gutes Stück an dem Bildungsgrad der betreffenden Person liegen, wobei aber leider manchmal dem Kenntnisstand in Sachen EDV eine zu niedrige Priorität eingeräumt wird und dann hat man halt als Untergebener den Salat. Wenn aber derjenige der entscheidet wer an welcher Position in der Firma unterkommt selber einen Schuss weg hat, tja dann..
 
doctor-retro schrieb:
Monokit schrieb:
Chefs ... mit gesundem Halbwissen, die einen die Arbeit nicht machen lassen.
Ich frag mich immer wieder, wer solche Typen eigentlich an solche Positionen befördert? Oder liegt es daran, dass die Leute, die sich auskennen, keinen Bock aufs Chefsein haben?

Das ist das klassische Techniker-Akademiker-Problem. Es gibt Menschen, die können den Spagat, aber die scheinen noch recht selten zu sein.

Ein Mann fliegt einen Heißluftballon und bemerkt, daß er die Orientierung verloren hat. Er reduziert seine Höhe und macht schließlich einen Mann am Boden aus. Er läßt den Ballon noch weiter sinken und ruft:

"Entschuldigung, können Sie mir helfen? Ich versprach meinem Freund, ihn vor einer halben Stunden zu treffen, aber ich weiß nicht, wo ich mich befinde."

Der Mann am Boden sagt: "Ja, Sie befinden sich in einem Heißluftballon. Ihre Position ist zwischen 40 und 42 Grad nördliche Breite, und zwischen 58 und 60 Grad westliche Länge."

"Sie müssen Ingenieur sein", sagt der Ballonfahrer.

"Bin ich", antwortet der Mann. "Wie kommen Sie darauf?"

"Sehen Sie", sagt der Ballonfahrer, "alles, was Sie mir gesagt haben, ist technisch korrekt, aber ich habe keine Ahnung, was ich mit Ihren Informationen anfangen soll - ich weiß immer noch nicht, wo ich bin."

Der Ingenieur sagt hierauf: "Sie müssen ein Manager sein."

"Bin ich", antwortet der Ballonfahrer, "Wie kommen Sie darauf?"

"Sehen Sie", sagt der Ingenieur, "Sie wissen nicht, wo Sie sind, oder wohin Sie gehen. Sie haben ein Versprechen gegeben, von dem Sie keine Ahnung haben, wie Sie es einhalten können, und Sie erwarten, daß ich Ihnen dieses Problem löse. Tatsache ist: Sie befinden sich in exakt derselben Position, in der Sie waren, bevor wir uns getroffen haben, aber irgendwie ist jetzt alles meine Schuld."
 
Monokit schrieb:
Chefs sind die Besten...vor allem die mit gesundem Halbwissen, die einen die Arbeit nicht machen lassen.
Noch besser als Chefs mit Halbwissen können Kollegen mit Viertelwissen sein, vor allem dann, wenn sie die Arbeit selbst machen wollen.

Schwank aus Lothars EDV-Leben

Also.

Ich hatte mal eine Kollegin (die kannte sich mit Software aus - und nur damit), die hatte einen Vor-Ort-Termin bei einem Kunden. Weil sie nicht blöd dastehen wollte und den Kundenrechner partout nicht angeschaltet bekommen hat, rief sie nicht in der Firma an, sondern sie verfiel auf eine merkwürdige Idee:

Sie dachte sich: Dieses Loch da (das war der PS/2-Anschluss des Rechners für die Tastatur), das muss ich nur noch mit Strom verbinden.

Gesagt, getan. Sie fragte den Kunden, ob er "Adapter" hat, und sieh an, er hatte gleich eine ganze Kiste voll. Irgendwie ist es ihr dann gelungen, mit Hilfe von einem halben Dutzend Adapter, den PS/2-Anschluss des Kundenrechners direkt mit dem Stromnetz zu verbinden.

Das war eine sehr kunstvolle Verbindung...

Britzel. Qualm. Ein Kunde, so sauer, dass er den Rechner (inkl. Kollegin) beinahe aus dem Fenster geworfen hätte. Und die Frage von ihr: "Warum geht der Computter nicht an?". Ähem, janun... Der Kunde bekam einen neuen Rechner, die Kollegin durfte fortan keine Rechner mehr anschalten und ich bekam damals in meiner Firma allerstrengstes Redeverbot in Bezug auf diesen Vorfall.

Euch darf ich aber ja erzählen.
 
Jetzt will ich doch aber mal wissen wie du das hinkriegst mit dem Adapter?????
 
@all: junx mal alle halblang!

Es muss nicht jeder Computer-Admin sein wollen!!! Und wenn Opa mal was in der falschen Partition speichert - Na und! Er kommt doch weitgehend damit zurecht.

Ich halte z.B. meine Gehirnzellen von solch "Wegwerfwissen" frei und bezahle für solche "temporär allwissende Computer-Könige" wie euch! Was interessiert mich RAID, SATA und ob der RAM aus der DDR oder UDSSR kommt ;-), ist doch alles Pillepalle, morgen heisst es eh wieder anders.


Soll doch tatsächlich Leute geben die sich monatelang Wissen über MS-DOS, Windows 3.11 und folgende angeeigenet haben - was machen die jetzt alle damit :?:

Hat das einen Wert?
Verstehe ja sehr gut wenn sich ein paar Junx und Mädelz Treffen um z.B. über modulare oder alte analoge Synthesizer zu philosophieren oder alte Autos zu begutachten, aber gibts eigentlich den MS-DOS-Nostalgie-Stammtisch? ...oder sehnt sich jemand danach?

Also ihr aktuellen XP und Vista-Helden: Denkt mal drüber nach!
 
micromoog schrieb:
Ich halte z.B. meine Gehirnzellen von solch "Wegwerfwissen" frei und bezahle für solche "temporär allwissende Computer-Könige" wie euch!
Prima, denn genau darum geht es doch. Man lässt sich von Unwissenden für sein Wissen bezahlen und ist nebenbei, aufgrund des Wissens, resistent gegenüber Verlautungen in Hochglanzprospekten. Daran kann ich nichts schlechtes finden.
 
Atari, Amiga, C64 ist aber was anderes!

Ein 386er-40Mhz-DOS-5.0-Fanklub ist mir im Gegensatz zu den o.g. nicht bekannt :roll:
 
Illya F. schrieb:
micromoog schrieb:
Ich halte z.B. meine Gehirnzellen von solch "Wegwerfwissen" frei und bezahle für solche "temporär allwissende Computer-Könige" wie euch!
Prima, denn genau darum geht es doch. Man lässt sich von Unwissenden für sein Wissen bezahlen.

Genau darum geht man ja auch im Krankheitsfalle zu einem sehr guten Arzt!
Jedoch kenne ich kein Ärzteforum in dem diese über Patinten herziehen weil sie den Tumor nicht selbst erkannten oder den Blinddarm nicht selbst diagnostizieren konnten etc.
 
micromoog schrieb:
Illya F. schrieb:
micromoog schrieb:
Ich halte z.B. meine Gehirnzellen von solch "Wegwerfwissen" frei und bezahle für solche "temporär allwissende Computer-Könige" wie euch!
Prima, denn genau darum geht es doch. Man lässt sich von Unwissenden für sein Wissen bezahlen.

Genau darum geht man ja auch im Krankheitsfalle zu einem sehr guten Arzt!
Jedoch kenne ich kein Ärzteforum in dem diese über Patinten herziehen weil sie den Tumor nicht selbst erkannten oder den Blinddarm nicht selbst diagnostizieren konnten etc.

Es geht aber hier nicht um Ärzte mit gesundem Halbwissen...die gibt´s auch...sondern u.a. um Manager, die beratungsresistent sind. Das heißt sie kommen mit einem Problem zu dir, um sich beraten zu lassen, du sagst was zu tun ist, sie hören nicht auf dich und das Ende vom Lied...du hattest recht und darfst es dann heil machen, was Cheffe kaputt gespielt hat.
 
micromoog schrieb:
Illya F. schrieb:
micromoog schrieb:
Ich halte z.B. meine Gehirnzellen von solch "Wegwerfwissen" frei und bezahle für solche "temporär allwissende Computer-Könige" wie euch!
Prima, denn genau darum geht es doch. Man lässt sich von Unwissenden für sein Wissen bezahlen.

Genau darum geht man ja auch im Krankheitsfalle zu einem sehr guten Arzt!

Hää? Ich habe doch sinngemäß genau das gesagt. Verstehe ich jetzt nicht. :dunno:

Jedoch kenne ich kein Ärzteforum in dem diese über Patinten herziehen weil sie den Tumor nicht selbst erkannten oder den Blinddarm nicht selbst diagnostizieren konnten etc.
Also bitte, das kommt doch in jeder Branche vor das man sich über den SCHEIß den man am Tag erlebt hat lustig macht, sonst wäre das doch gar nicht anders zu ertragen, es sei denn man haut sich abends ordentlich Drogen in den Schädel. Wir machen uns ja hier nicht über Unfallopfer lustig.
 
Jedoch kenne ich kein Ärzteforum in dem diese über Patinten herziehen weil sie den Tumor nicht selbst erkannten oder den Blinddarm nicht selbst diagnostizieren konnten etc.

Dann hast du wohl noch nie in einem Krankenhaus gearbeitet. Ärzte und Pflegepersonal sind viel härter im lästern nur nicht öffentlich, das ist der einzigste Unterschied.

Lästern macht Kopf und Seele frei und ist gesünder als Drogen und Alk. (soll sogar vor Herzinfarkt und Nervenzusamenbruch schützen)
Außerdem, sinds ja nur Fakten die erzählt werden..
 
micromoog schrieb:
Jedoch kenne ich kein Ärzteforum in dem diese über Patinten herziehen weil sie den Tumor nicht selbst erkannten oder den Blinddarm nicht selbst diagnostizieren konnten etc.

Allerdings ist die Menge von Menschen, die sich die Hand abhacken, weil da eine Warze dran ist, oder bei Zahnschmerzen mit dem Dremel zur Selbsthilfe greifen auch vergleichsweise klein.
 
@ Monokit

In meinem ersten Post geht es doch ganz klar darum, das ein "Admin" eine Beratungsresistenz an den Tag legt die so einfach nicht sein darf, noch dazu im Umgang mit Software die er vorher NIE benutzt hat. Da erwartet man einfach das derjenige auch das mach was man ihm sagt. Das ist kein User der einfach nur Applikationen bedient, hin und wieder mal einen Fehler macht und dann bei Problemen mal eben den Support anruft. Sowas geht einfach nicht.
 
micromoog schrieb:
Jedoch kenne ich kein Ärzteforum, in dem diese über Patinten herziehen, weil sie den Tumor nicht selbst erkannten oder den Blinddarm nicht selbst diagnostizieren konnten etc.
*hihi*
Nichts für ungut, aber du ahnst vermutlich nicht, was es da so alles in dieser Ecke gibt...

Eine Ärztin, die ich mal besser kannte (übrigens eine supernette), die hatte Stories auf Lager, das war einfach nicht zu fassen. Besonders beliebt waren die "Gegenstände-im-After"-Stories, angefangen von einer Glühbirne (wurde mit Gips ausgefüllt), einem abgebrochenen Besenstiel ("bin auf einen Besenstiel gefallen"), Batterien in unterschiedlichsten Größen usw. usf.

Die besten Stories von den Patienten werden halt weiter erzählt. S´ isso.

@ Matt van K
zu: "Jetzt will ich doch aber mal wissen wie du das hinkriegst mit dem Adapter?????"

Wie das die Kollegin hinbekommen hat, tja, darüber haben wir lange gerätselt. Unser EDV-Haustechniker hat sich sogar ein paar Stunden hingesetzt und versucht, das nachzubasteln. Das hat seinen Ehrgeiz entfacht, denn er hat es nicht nachgebastelt bekommen... :lol:
 
micromoog schrieb:
@all: junx mal alle halblang!
Ich halte z.B. meine Gehirnzellen von solch "Wegwerfwissen" frei und bezahle für solche "temporär allwissende Computer-Könige" wie euch! Was interessiert mich RAID, SATA und ob der RAM aus der DDR oder UDSSR kommt ;-), ist doch alles Pillepalle, morgen heisst es eh wieder anders.


Soll doch tatsächlich Leute geben die sich monatelang Wissen über MS-DOS, Windows 3.11 und folgende angeeigenet haben - was machen die jetzt alle damit :?:

Hat das einen Wert?
Verstehe ja sehr gut wenn sich ein paar Junx und Mädelz Treffen um z.B. über modulare oder alte analoge Synthesizer zu philosophieren oder alte Autos zu begutachten, aber gibts eigentlich den MS-DOS-Nostalgie-Stammtisch? ...oder sehnt sich jemand danach?

Also ihr aktuellen XP und Vista-Helden: Denkt mal drüber nach!

Fördert in der Regel das bessere Verständnis. Ähnlich wie Geld zu Geld kommt, baut Wissen auf Wissen auf. Und falls es so etwas wie Wegwerfwissen überhaupt gibt, dann fällt doch eher eine Sendung wie Galileo darunter. Eine Stunde auf Erleuchtung warten und dann so schlau wie vorher sein. Nee O.K., also doch nicht, da gibt’s erst gar kein Wissen welches man wegwerfen könnte! Gut, weiter machen!

Gruß
HSP
 
micromoog schrieb:
Genau darum geht man ja auch im Krankheitsfalle zu einem sehr guten Arzt!
Jedoch kenne ich kein Ärzteforum in dem diese über Patinten herziehen weil sie den Tumor nicht selbst erkannten oder den Blinddarm nicht selbst diagnostizieren konnten etc.
Über solche Menschen reden wir hier auch nicht. Wir reden über diese, die mit ner Warze an der Hand zum Arzt kommen, der Doc sagt "Vereisen wir, dauert zehn Minuten". Er: "Wie, nix schnibbeln? Da muss man doch schnibbeln.". Doc:"Ne, vereisen reicht". Darauf er:"Ne, dann lassen sie mal. Ich mach das schon". Und am nächsten Tag kommt derjenige völlig vereitert wieder und ist am heulen.

Natürlich hat nicht jeder ein Computerwissen eines Fachinformatikers (ich übrigens auch nicht, nur mal so), diese Leute sollten dann aber so kooperativ sein, sich helfen zu lassen und dem Helfenden einfach mal zu vertrauen.

Und zu der Sache mit meinem Opa: er kommt ja eben nicht damit klar. Der ist kreuzunglücklich, weil er nie einen funktionierenden PC hat. Und dass dann dieser Computerfutzi meint, ihn über den Tisch ziehen zu müssen, find ich einfach unter aller Sau. Wenn es ihn nicht stören würde, wär ja auch alles ok. Nur er kommt andauernd an "Junge kannste vielleicht mal, der läuft wieder nicht" und ist dann völlig fassungslos, wenn ich ihm erkläre, dass ich seinen völlig verhunzten PC nicht in einer halben Stunde wieder hinbekomme.

So, und jetzt will ich wieder Stories hören. Die mit dem Adapter hat mir grad die Schuhe ausgezogen :P
 
doctor-retro schrieb:
Monokit schrieb:
Chefs ... mit gesundem Halbwissen, die einen die Arbeit nicht machen lassen.
Ich frag mich immer wieder, wer solche Typen eigentlich an solche Positionen befördert? Oder liegt es daran, dass die Leute, die sich auskennen, keinen Bock aufs Chefsein haben?

Die Leitung übernehmen ist nicht immer beliebt, viele haben echte Tech-Qualitäten und sind lieber "Befehlsempfänger" und schieben damit weniger Verantwortung. Das ist zumindest mein Eindruck. Führung ist ja auch eine Qualität. Die Cehfs müssen sowas nicht immer wissen, so wie ein Präsident haben sie ihre Berater, nur sollte man dann auch auf sie hören *huar*
 


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