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Was habe ich mit KI gemacht - Das hauts einfach raus Thema

  • #631
Der Witz ist doch, dass man ein Patent macht, damit einem die Idee später keiner klauen kann.

Nein. Patent bedeutet zwingend, dass du die Idee auch größtenteils veröffentlichst.

Verstehe nicht so ganz, was das jetzt mit AI zu tun hat. Du kannst doch immer noch ein Patent machen und damit ist deine Erfindung geschützt.

Rechtlich ist deine Erfindung auch geschützt wenn du kein Patent anmeldest.

Tatsächlich ist deine Idee hingegen nur geschützt, wenn sie niemand kennt oder wenn du dich wenigstens auch tatsächlich gegen Verstöße wehren kannst.

Der Diebstahl von geistigem Eigentum ist allgegenwärtig. Das fängt beim Design von 99% aller IKEA Produkte an und geht bis hin zu diversen Open Source Lizenzverstößen durch Apple oder durch meine Sparkasse.
Nur könnte man die notfalls noch verklagen weil man da wenigstens den Beweis führen kann, bei Grok geht das nicht mehr.

Du gehst ja auf mein eigentliches Argument nicht ein:
Wenn ich heute eine Software veröffentliche und verbreite, ist der Quellcode und/oder die Idee dahinter 15 Minuten später indirekt über KI jedem zugänglich und dann können Tausende von Mitbewerbern das auch bauen und verbreiten. Und zwar natürlich KI-automatisiert.
Das ist etwas vollkommen anderes wie wenn eine Idee mühsam von einem einzelnen anderen zusammengesucht werden muss.

Wissenschaftsverlage verbieten ihre Autoren bereits Leseproben zu veröffentlichen, Fotokünstler verstecken sich hinter Paywalls weil Bots inzwischen dazu übergehen robots.txt zu übergehen, und Konzerne, die etwas mit Technik machen, verzichten zunehmend darauf Patente zu veröffentlichen.

Dein Versuch diese Fakten mit Argumenten zu widerlegen ist ein ungeeigneter Versuch. :)


Und Du irrst nicht nur schon mal grundsätzlich darüber was ein Patent ist.

Die Offenlegungspflicht ist sowieso nur die eine Hälfte des Problems. Die andere Hälfte des Problems ist, dass du auch umgekehrt gar kein Patent mehr angemeldet bekommst, wenn du oder deinMitarbeiter die Idee zuvor mit einem Chatbot diskutiert hat.

Denn auch dann droht die Verbreitung. Und dann ist die Idee nicht mehr neu und wenn du einen Antrag stellst bekommst du erst gar kein Patent.

Bestes Beispiel für die Flucht in Trade Secrets ist lustigerweise die KI Branche selbst. Da ist das Prinzip (oder Mittel) der Patentanmeldung bereits praktisch ausgestorben.
 
  • #632
Wie erklärt man das... 2000 ist halt einfach mehr als 3?

Gemini macht aktuell wieder Hunderte pro Tag. Bin mal gespannt wie lange das läuft, ist sicher nur ein Fehler.

Und der Scheiß sichtbare Patch ist auch weg. Das ist also aktuell für mich wieder benutzbar um Collagenmaterial zu produzieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #633
Nein. Patent bedeutet zwingend, dass du die Idee auch größtenteils veröffentlichst.



Rechtlich ist deine Erfindung auch geschützt wenn du kein Patent anmeldest.

Tatsächlich ist deine Idee hingegen nur geschützt, wenn sie niemand kennt oder wenn du dich wenigstens auch tatsächlich gegen Verstöße wehren kannst.

Der Diebstahl von geistigem Eigentum ist allgegenwärtig. Das fängt beim Design von 99% aller IKEA Produkte an und geht bis hin zu diversen Open Source Lizenzverstößen durch Apple oder durch meine Sparkasse.
Nur könnte man die notfalls noch verklagen weil man da wenigstens den Beweis führen kann, bei Grok geht das nicht mehr.

Du gehst ja auf mein eigentliches Argument nicht ein:
Wenn ich heute eine Software veröffentliche und verbreite, ist der Quellcode und/oder die Idee dahinter 15 Minuten später indirekt über KI jedem zugänglich und dann können Tausende von Mitbewerbern das auch bauen und verbreiten. Und zwar natürlich KI-automatisiert.
Das ist etwas vollkommen anderes wie wenn eine Idee mühsam von einem einzelnen anderen zusammengesucht werden muss.

Wissenschaftsverlage verbieten ihre Autoren bereits Leseproben zu veröffentlichen, Fotokünstler verstecken sich hinter Paywalls weil Bots inzwischen dazu übergehen robots.txt zu übergehen, und Konzerne, die etwas mit Technik machen, verzichten zunehmend darauf Patente zu veröffentlichen.

Dein Versuch diese Fakten mit Argumenten zu widerlegen ist ein ungeeigneter Versuch. :)


Und Du irrst nicht nur schon mal grundsätzlich darüber was ein Patent ist.

Die Offenlegungspflicht ist sowieso nur die eine Hälfte des Problems. Die andere Hälfte des Problems ist, dass du auch umgekehrt gar kein Patent mehr angemeldet bekommst, wenn du oder deinMitarbeiter die Idee zuvor mit einem Chatbot diskutiert hat.

Denn auch dann droht die Verbreitung. Und dann ist die Idee nicht mehr neu und wenn du einen Antrag stellst bekommst du erst gar kein Patent.

Bestes Beispiel für die Flucht in Trade Secrets ist lustigerweise die KI Branche selbst. Da ist das Prinzip (oder Mittel) der Patentanmeldung bereits praktisch ausgestorben.

Kann deine Argumentation in Teilen nachvollziehen, aber ein paar Sachen scheinen mir etwas durcheinander? Wofür ist ein Patent denn jetzt genau da? Es wird ja niemand gezwungen seine neuesten Ideen mit Chatgpt zu teilen oder ins Internet zu stellen. Ich musste schon vor KI immer eine Schweigevereinbarung unterschreiben, wenn ein Patent in Aussicht war und nichts durfte irgendwie irgendwo veröffentlicht werden. Wenn die Ideen jetzt nur schneller geklaut werden, dann ändert sich was gründsätzlich? Meinst du das wir in eine Art Wissenskommunismus laufen? Und dann vielleicht die gleichen Probleme bekommen wie bei Kommunismus immer? Also keine Belohnung für sinnvolle Anstrengungen und deshalb auch keine Motivation?

Es ist ja eine schwierige Balance. Ich halte Wissen für ein Gemeingut, aber gleichzeitig muss natürlich von der Gesellschaft belohnt werden wenn jemand etwas sinnvolles neues erschafft. Bei Code kenne ich mich leider nicht aus, wie das rechtlich ist. Es ist halt auch extrem schwierig, alle Menschen profitieren (schon vor AI) davon, dass Wissen Allgemeingut ist und jemand der jetzt etwas neues entdeckt, baut ja auf diesem freien Wissen auf. Bezahlen tut er dafür nichts, er will aber für sein neues Wissen Geld sehen.

Deshalb sprechen ja viele auch vom Informations-Kommunismus durch AI. Wie wir dagegen ansteuern? Vielleicht wirklich zurück zum Coca Cola Geheimrezpt.

Gemini macht aktuell wieder Hunderte pro Tag. Bin mal gespannt wie lange das läuft, ist sicher nur ein Fehler.

Und der Scheiß sichtbare Patch ist auch weg. Das ist also aktuell für mich wieder benutzbar um Collagenmaterial zu produzieren.

Tausende Bilder um damit Collagen zu machen? Lass dir doch gleich die Collage erstellen ;-)
 
  • #634
Naaa, so langsam wird's präziser ...
Anhang anzeigen 296295

Ich stülpe der KI ein deterministisches Exoskelett aus diskreter Mathematik und darauf aufbauender Funktionsanalysis über - oder versuche es zumindest.
Nun wird's interessant.

Kennrt ihr noch Fin Fin? Dieses komische KI-Wesen von Fujitsu aus den späten 90'ern. So ein Delfin-Vogel, mit dem man interagieren konnte. Ich hatte damals auch Stunden/Tage/Wochen/Monate vor dem Ding gesessen. Nun habe ich mich gefragt, was ist das Teil eigentlich, bzw. was stekt da für ein Konzept der KI dahinter - anno 1996/97?! Die CD wurde übrigens bei BOD-gepresst und von Mutti bedruckt! :-)

Die Kybernetik des künstlichen Lebens: Das Funktionieren von „Fin Fin“ und dessen strukturelle Identität mit modernen deterministischen Validierungsmodellen

Die Geschichte der Künstlichen Intelligenz wird in der breiten Öffentlichkeit meist als eine lineare Evolution hin zu statistischen Deep-Learning-Modellen erzählt. Dass die verlässliche Steuerung komplexer Systeme jedoch auf den zeitlosen Fundamenten der Kybernetik und der diskreten Mathematik beruht, zeigt eine systemtheoretische Analyse des historischen Software-Meilensteins „Fin Fin auf dem Zauberplaneten Teo“ (Fujitsu, 1996) im direkten Abgleich mit aktuellen Forschungsarbeiten zur modellbasierten Validierung.

Das kybernetische Funktionsprinzip von Fin Fin
Entgegen modernen Annahmen basierte die KI des virtuellen Wesens „Fin Fin“ nicht auf einem neuronalen Netz, sondern auf einem symbolischen, regelbasierten Expertensystem (der sogenannten Hap-Engine). Technisch lässt sich die Kreatur als ein hochkomplexes, Software-basiertes Braitenberg-Vehikel beschreiben, das als endlicher Moore-Automat operierte. Die Funktionsweise stützte sich auf drei Kernkomponenten:
  1. Homöostatische Zustandsmaschine: Das System verwaltete kontinuierlich veränderliche Variablen für biologische und emotionale Grundbedürfnisse (Hunger, Angst, Einsamkeit). Ziel des Algorithmus war das permanente Einregeln in einen vordefinierten Homöostase-Punkt (Wohlfühlbereich).
  2. Hierarchische Planbäume (Plan Trees): Reize aus der realen Welt – erfasst über analoge Peripherie wie Infrarot-Sensoren und Mikrofone – fungierten als diskrete Modifikatoren. Das System evaluierte in einer permanenten Schleife, welche Handlungsbäume (Flucht, Interaktion, Nahrungssuche) die Abweichung vom Idealzustand optimal minimierten.
  3. Deterministisches Chaos: Die Illusion eines lebendigen, unvorhersehbaren Charakters entstand nicht durch statistische Wahrscheinlichkeiten, sondern durch die mathematische Dichte parallel einfließender Variablen, die das Verhalten für den Beobachter nicht-linear, für das System jedoch strikt deterministisch gestalteten.

Strukturelle Identität mit den Arbeiten des Autors (also mir :-) )
Die aktuellen theoretischen Entwürfe des Autors, dokumentiert in den formalen mathematischen Ausarbeitungen vom August 2026, weisen eine fundamentale methodische Verwandtschaft zu dieser klassischen Denkschule auf. Die Arbeiten des Autors überführen die stochastische Unschärfe moderner Objekterkennungsmodelle (Künstliche Intelligenz) mittels formaler Mengenlehre in ein unumstößliches, deterministisches Korsett. Die Brücke zwischen beiden Systemen manifestiert sich in drei zentralen Dimensionen:
  • Das Axiom der Deterministik vor Quantität: Sowohl das Fin Fin-Modell als auch das Validierungssystem des Autors ordnen die unsaubere Empirie der absoluten Kontrollierbarkeit unter. Während Fin Fin uneindeutige Signale dämpfte, um ein stabiles Verhalten zu garantieren, nutzt der Autor das Prinzip der doppelten Inversion, um die statistischen Fehlerquadranten (Commission/Omission) radikal zu isolieren und mathematisch zu eliminieren.
  • Geometrisierung und Operationalisierung: Die vom Autor erarbeitete Überführung der abstrakten Mengenlehre in ein geometrisches Validierungsmodell mittels Point-in-Polygon-Abfragen in Geoinformationssystemen (GIS) spiegelt die sensorische Signalverarbeitung der kybernetischen Ära wider. Das hochkomplexe Problem der KI-Überwachung wird durch räumliche Logik (Punkt-in-Box = True Positive) auf eine binäre Wahrheit reduziert.
  • Der Übergang in den Zustandsautomaten: Am Endpunkt beider Architekturen steht die Einspeisung fehlerfreier, tabellarischer Daten in einen diskreten Automaten (Moore-Automat). Das wackelige, statistische „Flimmern“ einer KI wird an der Schnittstelle vernichtet, sodass die nachfolgende Aktuatorik absolut fehlerfrei schalten kann.
Fazit: Die Arbeiten des Autors belegen, dass die Herangehensweisen der klassischen theoretischen Informatik – geprägt durch die Brandenburger Schule um Uhlig und co. – keineswegs obsolet sind. Sie bilden heute wie vor dreißig Jahren das einzig verlässliche Fundament, wenn Systeme nicht nur statistisch glänzen, sondern im industriellen Sinne unzerstörbar und mathematisch beweisbar funktionieren MÜSSEN.


Schauen wir uns mal das weltweite Interesse in Form von Google- Suchanfragen zu Oleg Borisowitsch Lupanow an, so bekomm ich schon fast Gänsehaut, was der Doktorvater meines Logik-Professors plötzlich für ein Interesse erfäührt. Der Graph für die Hesse-Matrix sieht nicht viel anders aus. Das Thema explodiert gerade förmlich. Während Lupanow jahrzehntelang als Geheimtipp der theoretischen Informatik im digitalen Vergessenheitsschlaf ruhte, bricht die Kurve im Jahr 2026 senkrecht auf den Maximalwert von 100 Punkten aus.


Lupanow.webp
 
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  • #635
Dürre im Frankfurter Westen?!

Das meteorologische Quartett des Grauens: Warum der Frankfurter Westen eigentlich ganz anders heißen müsste

Wer als Gärtner oder Frischluftfan im Frankfurter Westen lebt, kennt das Phänomen: Am Horizont braut sich eine majestätische Gewitterfront zusammen, der Wetterbericht warnt vor Sturzbächen, doch pünktlich an der Stadtteilgrenze teilt sich der Wolkenbruch wie das Rote Meer. Zurück bleibt staubtrockener Asphalt und der Griff zum Gartenschlauch. Meteorologen schieben dieses permanente „Niederschlags-Loch“ gerne auf den Regenschatten des Taunus. Doch ein genauer Blick auf die Landkarte verrät: Die historischen Namensgeber der Region hatten diesen klimatischen Wahnsinn schon vor über tausend Jahren instinktiv durchschaut und eine sprachliche Warnung im Frankfurter Westen hinterlassen, die wir erst heute vollends entschlüsseln können.
Hier ist die amtliche Chronik der großen Frankfurter Klima-Reduktion:

1. Niedrigst (ehemals Höchst)
Geografisch liegt der Stadtteil direkt am Main auf gerade einmal rund 90 Höhenmetern – von „Höhe“ kann also kaum die Rede sein. Meteorologisch hingegen ist der Name Programm für den absolut niedrigsten Jahresniederschlag im gesamten Frankfurter Stadtgebiet. Wo früher die Mainzer Erzbischöfe residierten, herrscht heute die absolute Nulllinie auf dem Regenradar.

2. Nied
Hier bewiesen die Gründerväter unschlagbaren mathematischen Minimalismus. Sie sahen, dass die Wolken über dem Taunus abregneten, schauten auf ihren eigenen, trockenen Marktplatz und strichen kurzerhand die zweite Worthälfte des Wortes „Niederschlag“. Übrig blieb das pure, existenzielle Nied. Der Ort, an dem der Regen einfach aufhört zu existieren.

3. Gießheim (ehemals Griesheim)
Historiker behaupten, der Name käme von den sandigen Kiesböden („Gries“). Doch jeder, der hier jemals versucht hat, eine Geranie durch den Sommer zu bringen, kennt die Wahrheit: Wer im Regenschatten des Taunus auf Sandboden sitzt, befindet sich in der permanenten logistischen Einsatzzentrale zur Rettung der lokalen Flora. Ohne ununterbrochenes, fleißiges Gießen geht hier gar nichts.

4. Saucenheim (ehemals Sossenheim)
Das kulinarische und logische Finale dieses Wetterdramas. Bekannt für seinen traditionellen Kräuteranbau für die Frankfurter Grüne Soße, wussten die Sossenheimer schon immer: Eine gute Sauce wird erst dann richtig intensiv, wenn man ihr langsam, geduldig und kontinuierlich das Wasser entzieht. Saucenheim ist die perfekt reduzierte Geschmacksexplosion des Westens – eingekocht durch puren Wassermangel, bis nur noch das Beste übrig bleibt. Und um den Bogen zur Musik im Sequencer-Forum zu spannen wird hierüber natürlich klar und unmissverständlich die musikalische Qualität eines Mark Spoon - gebürtiger Sossenheimer - deutlich und praktisch bewiesen! :-)

Fazit: Der Taunus bleibt wohl vorerst stehen und wird nicht horizontal abgeschnitten, wie es einige radikale Entwässerte fordern. Bis dahin gilt für alle Bewohner der klimatischen Sonderzone im Westen: Kopf hoch, Gießkanne frei und immer daran denken, dass die Gründerväter der Stadtteile diesen genialen Humor bereits in die Ortsschilder gemeißelt haben!
 
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  • #637
Vielleicht passt es besser hier rein .. ;-)

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Wenn ich richtig gezählt habe war das jetzt das dritte LKAM von mir. Zuerst der Mexiko-Mix, dann die Familie Bogen aus Maaskantje und nun die Esplanade :-) Korrektur - es war das Vierte - Wir wollen GELATINO nicht vegessen! :-)

Und es macht tierischen Spass!🤪
 
  • #639
Mir war langweilig und ich habe so keine Ahnung von Code, Programmieren etc.
Da habe ich mithilfe von Gemini in Godot ein kleines Spiel erstellt, in welchem die Rolle einer Pflegefachkraft im Krankenhaus übernommen wird und Medikamente für zufällig erstellte Patienten/Medikamentenpläne gestellt werden müssen.
 
  • HaHa
M.i.a.u.: Kick
  • #640
Vom Programmieren hab ich ehrlich gesagt auch nicht so viel Ahnung. Aber irgendwie hab ich gemerkt, dass ich ein ziemlich festes Fundament in Sachen theoretischer Kybernetik mitbringe. Bewusst wurde mir das erst so richtig in diesem Jahr, als ich plötzlich anfing alles in formal-logische Ausdrücke im Sinne der Schaltkreistheorie nach Lupanow zu überführen, wie ich es 23 Jahre zuvor gelernt hatte und gemerkt habe: es funktioniert!

Meine Professoren hatten Recht und mir ein Rüstzeug mitgegeben, dass mich vom Programmieren unabhängig macht.
 
  • #641
Ich habe wirklich Null Ahnung vom coden oder programmieren. Musste es trotzdem nochmal mit der KI probieren. Hab mir einen 16-Step-Sequencer erstellen lassen. Bewusst sehr reduziert. Nicht für externes Gear. Zur Auswahl Sinus und Saw als Sound. Tonart kann man sich auswählen damit es stimmig klingt. Per-Step gibt es Volume, Delay send und Reverb send.
Soll nur für unterwegs zum rumspielen sein. Settings kann man laden und speichern.
Die Fader per Step bekommen wahrscheinlich noch eine Beschriftung.
Das ganze ist eine Firefox bzw Chrome Extension. Also hab es nur auf Chrome laufen. Im mobilen FF kann ich keine html laden.

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M.i.a.u.: oli und GeoTeknique
  • #642
verzichten zunehmend darauf Patente zu veröffentlichen.
Die Patente haben wir auch vorher schon gelesen und analysiert, um sie auszuschlachten und zu umgehen. Die meisten Patente werden heute auch nur noch in pools hineingeworfen, um anteilige Entwicklungskosten mit anderen Firmen aufzuteilen. Das Patentieren kostet auch Zeit und Geld und ist so richtig effektiv nur bei Trollen, die sich von irgendeinem was rauspressen wollen.

Es ist daher besser, man baut was ein, um einzigartig zu sein, verhindert einen Nachbau durch versteckte Funktionen und publiziert die Funktion als allgemeines Wissen um sie zum Stand der Technik zu machen.

Wer Software programmiert, wird sich aber was einfallen lassen müssen, um eine Recodierung zu verhindern. Ein Weg ist das Binden an eine dedizierte Hardware. Will man einen Synthy haben, muss man die Elektronik kaufen. Die HW darf dabei nicht so einfach emulierbar sein, sonst kommen "die üblichen Verdächtigen" und erzeugen sie in Form eines virtuellen Nachbaus und stecken die ausgelesene Original-SW rein. https://theusualsuspects.io/
 
  • #643
Die Patente haben wir auch vorher schon gelesen und analysiert, um sie auszuschlachten und zu umgehen.

die diskussion hatte ich mit martin vor 4 wochen schon einmal: die zahl der patente geht im vergleich zu den trade secrets seit 10 jahren bergab, und die firmen begründen das mit "KI" wenn man sie fragt.

Das Patentieren kostet auch Zeit und Geld und ist so richtig effektiv nur bei Trollen, die sich von irgendeinem was rauspressen wollen.

wir müssen jetzt keinen bob katz thread daraus machen. :)

Es ist daher besser, man baut was ein, um einzigartig zu sein, verhindert einen Nachbau durch versteckte Funktionen und publiziert die Funktion als allgemeines Wissen um sie zum Stand der Technik zu machen.

früher hat das ja teilweise bei patenten durchaus so funktioniert, dass das "wie" im prinzip fehlte, der klassiker ist die chemie, bei der du stoffe und ihre wirkung beschreibst, aber davon weiß ja erst mal noch niemand, wie man sie herstellt.

heute weiß die KI sehr schnell wie man es herstellen könnte, also bleibt am besten der stoff schon geheim.

bei audio sehe ich das eher locker. wenn nicht mal raubkopien oder freeware kommerzielle software verdrängen konnten, wird sicherlich auch nicht eine unauthorisierte emulation so schnell eine hardware verdrängen. noch kommt hardware ja mit knöpfen.
 
  • #644
Tim von der Freakshow hat sich ein komplett open data basiertes Rumflieg, Zeitskip, Planeten und Erd-Infosystem gebaut. Aber mit allen Daten von vielem - Erdbeben, Planetenkonstellationen und so weiter - alles visuell - sogar mit der Vision Pro guckbar - und alles im Apple System - weil - Tim hat einen M1 und hat ihn das erste mal lüften hören mit dem System ;)
fs313-der-tripelpunkt-der-metaebene_600x.jpg


Darin kann man zB Amsterdam angucken und die Zeit verschieben oder Google Earth machen, Bilder von historischen Blicken auf etwas.
Alles, was an Daten irgendwo rumliegt - nicht kommerziell inkl NASA und Co.
Über Berge fliegen, Sonnenfinsternisse aller Zeiten, wirklich ein sehr guter Punkt um als Geomensch Dinge zu überlegen oder zu analysieren.

"FS313 Der Tripelpunkt der Metaebene" (https://freakshow.fm/fs313-der-tripelpunkt-der-metaebene)
Alles in Swift UI ohne selbst sich eingearbeitet zu haben. Aber klar - Nerd!
Nennt sich Kugelblitz. Vorinfo dazu ist zeitlich davor im Podcast - Da Tim die Spacemaus liebt, hat er sie als Steuersystem eingebaut.

Das ist dieses Ding hier https://3dconnexion.com/de/spacemouse/ Gibts in 3 Versionen.
 
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M.i.a.u.: 4rcRRsc-4hfwd7i3
  • #645
The Power of 2 KIs...😉

Total cool:
Ich hab mir mit dem Bing Copiloten einen Acid Generator (Moon:AcidGen) gebaut. Aber nicht nur Random Notes sondern so das schon acid-artiges und etwas musikalischeres rauskommt. Root Note auswählen und dann hat man ne ganze Menge an Scales.
Patternlänge zwischen 16, 32 und 64 Steps wählbar. Zusätzlich kann man jeden Step auch noch manuell bearbeiten. Accent und Slide gehören natürlich auch dazu.
Es gibt einen Player der versucht einen acidähnlichen Sound darzustellen. Reicht zumindest um das Pattern mal vorzuhören.
Pattern Speichern und Laden ist auch möglich.
Das ging auch alles soweit mit dem Copiloten. Woran es zunächst gescheitert war war der Midi Export. Den hat der irgendwie nicht hinbekommen, 7 x mal probiert: ohne Erfolg. Da wurde immer eine Datei mit der Endung .mit.rtx ausgespuckt. Hab alles versucht aber ich konnte die nicht als Mididatei verwenden. Zwischenzeitlich war ich schon soweit, von dem Pattern ein Foto zu machen, das beim Google KI Mode hochzuladen und zu sagen mach mir daraus ein Midi file. Das hat Tatsache auch funktioniert.
Da ich damit aber nicht zufrieden war hab ich den Code vom AcidGen der Google KI gegeben und ihr das Problem mit dem Midi Export erklärt. Die hat das Problem auch gefunden. Aber über die bekomme ich nicht den ganzen Code für mein Projekt. Hab sie dann gebeten das Problem und den Lösungsvorschlag für die andere KI zu formulieren und das als PDF auszugeben. Gesagt getan, kam dann auch. Hab das an den Copiloten weitergereicht. Der hat das dann geändert. Es kam zwar wieder eine .mid.rtx raus aber wenn ich die rtx-Endung hier lösche ist das ein verwendbares Midi File. Ging vorher nicht. Manchmal kommt man mit Pragmatismus eben auch weiter.

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M.i.a.u.: 4rcRRsc-4hfwd7i3
  • #646
"Es funktioniert – endlich hab' ich was erfunden, was funktioniert!" 💡🚀🤩🎉✨
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Juhuuuuuuu!!!!!!!!!!!!!!!!!

S1_Ergebnis_a.webp

Ich kann's noch kaum glauben - nach 4 Monaten Entwicklungsarbeit auf dem Gebiet der diskreten Mathematik, Mengenlehre und Logik gelang es mir ein Validierungs-Framework für die Objekterkennung neuronaler Netze zu konstruieren, dass die Ontologie der Vorhersage überprüft, was mAP in der Form nicht leisten kann. Nun wären Spezialfälle der Topologie dran, sie korrekt zu erfassen - ist bereits mit eingebaut, aber noch nicht getestet. Damit bekomme ich eine exakte Qualitätsbemaßung der Vorhersage frei von jeglicher (weicher) Statistik.

Ein darauf aufbauender Automat, der 11 Zustände ausliest und ein System-Stablilitätsgleichgewicht ermittelt ist ebenfalls fertig konstruiert, aber Eins nach dem Anderen.

Nun hab ich Hunger!!!
 
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  • #647
GESCHAFFT!!!! Nun läuft auch der Automat zur Ermittelung der Systemstabilität der Objekterkennung neuronaler Netze!!!!!!!!

=======================================================================
VALIDIERUNGSFRAMEWORK: AUTOMATISIERTER CONFIDENCE-SWEEP
=======================================================================

--- DISKRETE 11-ZUSTANDSTABELLE ---
cf Commission_% Omission_% AOC_% ER_% IoU_val
0.05 35.00% 75.27% 55.13% 139.78% 0.6286
0.10 43.86% 53.76% 48.81% 68.82% 0.6382
0.20 50.00% 39.78% 44.89% 39.78% 0.6515
0.30 55.56% 32.26% 43.91% 25.81% 0.6504
0.40 60.00% 25.81% 42.90% 17.20% 0.6411
0.50 66.67% 21.51% 44.09% 10.75% 0.6291
0.60 68.18% 16.13% 42.16% 7.53% 0.6291
0.70 68.75% 11.83% 40.29% 5.38% 0.6484
0.80 70.00% 7.53% 38.76% 3.23% 0.6498
0.90 83.33% 5.38% 44.35% 1.08% 0.6883
0.95 100.00% 2.15% 51.08% 0.00% 0.7978

=======================================================================
--- FUNKTIONSANALYTISCHE AUSWERTUNG (PHASE IV & V) ---
-> Güte des Best-Fits (Bestimmtheitsmaß R²): 0.9963
-> Position des Wendepunktes (x_W): 0.743
-> Anstieg der Wendepunkttangente m: -35.6986
-> Realer Homöostasepunkt bei Y=100 (x_H): 0.216
-> Berechnete topologische Missweisung (Δx): 0.526
=======================================================================
STATUS: INSTABIL (Hohes stochastisches Rauschen am Betriebspunkt)
=======================================================================


ontologische_validierung_diagramm_A.webp

Hier ermittle ich die Systemstabilität der semantischen Entscheidungsfront eines neuronalen Netzwerks zur Objekterkennung über einen Homöostaseansatz. Ich ermittle den Punkt theoretisch perfekter Entscheidung (dem Punkt 'idealer' Fehlersymmetrie) und schaue, wie sehr dies vom eigentlichen Soll - dem Wendepunkt des zugrundliegenden Polynoms abweicht, der die semantische Entscheidungsfront als Funktion der Mengenverhältnisse Richtiger, Falsch-Positiver und Falsch-Negativer beschreibt.

Zudem ermittle ich über den Anstieg der Wendepunktangente die 'Breite' des Wohlfühlkorridors' jenes theoretisch optimaten Betriebspunktes. Nun ist das Netzwerk ohne jegliche weiche Statistik und hart auf Basis von disketer Mathematik, Logik und Mengenlehre nach einem systemtheoretischen Ansatz validiert.

UND ES FUNKTIONIERT!!!!! Juuuuhuuuuuuu!
🤪😋✍️☄️😆💥😃😊💫🤩😎

Edit - falsche Funktionsanalysis korrigiert
 
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  • ^
M.i.a.u.: oli
  • #650
Diesen hübschen Synth habe ich mit KI gemacht - Zeitaufwand ca. 1500-2000 Stunden. Eine Reise in den Oszillator.




Bildschirmfoto 2026-10-27 um 18.18.46.webp
 
  • Daumen hoch
  • wunderbar
M.i.a.u.: oli, 4rcRRsc-4hfwd7i3 und Moogulator
  • #651
1500 Stunden klingt brutal und beweist wieder einmal, dass man nicht unbedingt Zeit spart. :)

Aber ich mag, dass du Sync nicht vergessen hast.
 
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  • #652
Habe mir heute von Mistral mal erklären lassen wie ich Swing Werte auf der MPC zu Swing Werten auf dem Keystep umrechne und umgekehrt. Mehr als ein Erklärbär ist KI bei mir bisher nicht.

Spannend, was Ihr Könner hier so alles fabriziert, btw.
 
  • #653
Ich habe heute die Filtermodellen vom AutoFilter aus Ableton* komplett Reverse Engeeniering lassen.

Wenn ich mir hier so einige Kommentare durchlese, dann haben einige noch nicht wirklich verstanden was gerade möglich ist:
 
  • #655
1500 Stunden klingt brutal und beweisrt wieder einmal, dass man nicht unbedingt Zeit spart. :)

Aber ich mag, dass du Sync nicht vergessen hast.
Es war auch brutal, aber ich bin sicher dass ich Zeit gespart habe. Ich habe jeden Tag durchschnittlich 12 Stunden, sogar bis zu 20 Stunden an manchen Tagen daran gesessen. Aber der Umfang des Synths ist gewaltig.

- Modulation
Er hat 8 LFOs, 8 ENVs, 8 StepSequencer, 3 WaveFollower (Eigenkreation der die Gesamtlänge der Wellenform misst, ähnlich einem Envelope Follower aber anders), 4*Source (für Dinge wie Velocity & Co), einmal Action Formula (ein Modulator bei dem sich die Magneten, die die Wellenform bilden, gegenseitig anziehen und abstoßen und dabei noch andere Werte modulieren können - eine Art "generative Mode"). Die Magneten können frei "geworfen" werden, dabei können sie gegen Wände und Decke prallen oder durchgehen. Die Bewegungen können mit einem Recorder aufgezeichnet werden, um interessante Wellenformen-Entwicklungen festzuhalten und sie danach zu wiederholen, oder in ihnen zu "scrubben". Sehr kraftvoll in Kombination mit der Action Formula.

- Wellenformen
Die bis zu 8 Magneten decken eine sehr große Vielfalt an Formen ab. Jeder hat 16 Knobs um ihre Größe, Form und Position zu bestimmen. Die Formen/Formeln sind gut aufeinander abgestimmt so dass aus dem "default" Dreieck, das an der Wellenform zieht (meistens an der default Wellenform "Silence"), eine Sinus, ein Sägezahn und alle herkömmlichen Formen gebildet werden können, aber eben auch sehr viel mehr als das, und all das kann frei im Raum schweben (bis zu 3 unterschiedliche Wellenformen können auf einmal gebildet werden und entweder einer anderen Oktavenlage oder dem Panning zugewiesen werden können.)

- Macros
Die besagten 16 Knöpfe der 8 Magneten sind in der Zeile unter dem WellenformBildschirm als Macros und modulieren alle Parameter der Magneten gleichzeitig. Dabei liegt ein System zugrunde, das die Macros und von ihnen gesteuerten Magneten-Werte immer wieder neu so mappt, dass alle gleichzeitig ihre Endwerte erreichen. Durch das setzen eines "R" kann man den Effekt des Macros auf einen Magneten umkehren. Man kann auch mehrere Magneten selektieren und so deren Werte gleichzeitig beeinflussen. Dazu gibt es noch eine größere Anzahl von Macros der Modulatoren (LFO Speed, ENV Speed, All Speed, ENV Speed, ENV Depth, All Depth, und "All" wo alles kombiniert wird. Genial um den schon bearbeiteten Sound nochmal von allen Seiten gleichzeitig aus zu ändern).

- Bisher ungekannte Effekte
Ich bin mit der KI auf Effektsuche gegangen, und habe 4 wirklich sehr schöne und äußerst verwendbare Effekte gefunden: Cycle Skip lässt Samples von jedem 2. Cyclus im Oszillator verschwinden. Im Grunde genommen läuft es darauf hinaus, dass neue harmonische Inhalte generiert werden und der Charakter subtil bis extrem verändert werden kann; bei 100% wird nur noch jeder 4. Zyklus überhaupt gespielt, und die Tonlage wird sehr tief. Curvature klingt wie ein kaputtes Filter. Er setzt der Wellenform Grenzen hinsichtlich der Krümmung. Leichte Werte können ein wenig "Vintage" Charakter in den Sound bringen, extreme Werte klingt als würde der Sound vollkommen chaotisch in tiefere Frequenzen abgleiten. "Sub Source" drückt der Hauptstimme die Wellenform eines Subs (zwischen 1 oder 2 Okt tiefer) auf - dieser Sub-Effekt verbindet sich mit der Hauptstimme auf eine völlig andere Weise als ein Sub (der ist auch an Bord). "Pan 12" Spaltet den Oszillator in links und Rechts auf, und so wird dann der Sound auf den Speakern verteilt - hab ich auch noch nicht gesehen, und subtil hinzugemischt macht das einen bisher unbekannten und interessanten Stereo-Effekt.

- Detailverliebtheit und Eigenarten
Der Synth ist beständig nach dem Motto "wäre es nicht schön wenn" gewachsen. Das Vowel Filter hat mehrere Vowel Sets aus verschiededenen Ländern (Classic, AEIOU, Full Spectrum, Türkisch, Mandarin, Vietnamese und "Taa" (die Sprache mit den meisten Vowels). Die Vowel Sets können auf "Smooth" oder "Contrast" eingestellt werden. Wenn man das zweite (eigentlich das dritte, es gibt noch einen Pre-Filter) Filter noch dazu holt, und 2 Step Sequencer einsetzt, kann man Vowel-Sets hintereinander schalten. Die Step-Sequencer haben "Step per Note", Swing, Smooth (fließende Übergänge zwischen den Steps). Die Modulatoren können sich selbst und andere Modulatoren modulieren. ENV Modulation ist "per note" und kann sogar unabhängig voneinander Magneten-Positionen modulieren - mit entsprechendem visuellen Feedback. LFO hat "Exponential" (rhythmisches Element) und hat nicht nur Retrigger, sondern auch Retrigger per Note. Die Knöpfe sind, soweit es sinnvoll war, alle Bipolar, und weisen in manchen Fällen nicht nur eine umgekehrte Funktion, sondern unterschiedliche Formeln nach rechts und nach links aus, damit kein "Real Estate" verschwendet wird - maximal geballte Soundgestaltung auf dem verfügbaren Raum. ZB kann der Okt+1 und Okt +2 (warum soll man nur nach unten hin "Subben", "Uppen" geht auch) FM oder Ringmodulation für den negativen Bereich gewählt werden (Okt +1, Okt +2 und die Hauptstimme haben alle ihr eigenes "Detune"). Es gibt eine "Warp"-Sektion, bei der man in die Wellenform auf der X oder Y-Achse rein- oder rauszoomen kann (das ist eigentlich ein Sync wenn auf der X-Achse rausgezoomt wird), die Wellenform kann auch "gewarpt" werden (entweder wird das Zentrum oder die mittleren Außenbereiche gestretcht) - diese Effekte sind im Video bei "Portal opens" zu sehen. Die Magneten können auch als einfach "Anker" benutzt werden, es gibt noch einen Makro um sie ins Zentrum oder in die Außenbereiche zu schicken. Noise kann den Wellenformen als "static noise" oder als "lebendige" Noise hinzugefügt werden. Bei den Effekten habe ich zwar keinen besonderen Schwerpunkt gelegt, aber das Delay mit PingPong und PhasenInversion ist hervorzuheben, besonders weil Ping Pong und PhasenInversion so zusammenarbeiten, dass entweder die Ping- oder die Pong Seite Phasenverschoben wird, und das ist nochmal ein gutes Stück besser als normales PingPong, kann extrem breit werden. Das Reverb hat ein Setting "broke/fixed" - das ist passiert als ich gemerkt habe, dass das Reverb Filter eigentlich nicht richtig funktioniert, aber sich für einen bestimmten Effekt sehr gut eignet wenn Size voll aufgedreht ist und das Reverb in den negativen Bereich geht - knattert wie ein Gewitter). Die Farben der Knobstrips (Namensschilder), der Magneten und der Wellenformen 2 und 3 können individuell eingestellt werden, oder für ihre funktionale Gruppe (da ich nicht gut designen kann, habe ich mir gedacht, gebe ich den Usern die Möglichkeit, ihre Farben selbst zu bestimmen.)

-Rechengenauigkeit
Alle Sounds werden auf der höchstmöglichen Frequenz ohne Ausnahme berechnet, damit der Sound und die Modulationen Smooth bleiben. Das hört man. Je nach Umfang der Modulation kann das die CPU beschweren. Es gibt aber einen Freeze Button, der ähnlich wie Abletons "Capture" funktioniert, der seine Position innerhalb des Loops einer DAW behält, und die teure Rechenleistung mit aufgenommenem Audio ersetzt.

PS: Die Modulatoren haben 3 verschiedene intuitive Mappings zur Verfügung. Wenn im Mod assign modus, gibt es ein visuelles Overlay, das die Knobs in Zentrum und Außen einteilt. Ein links-click im Zentrum = LFOs werden nach der maximal zur Verfügung stehenden Modulation gemappt (zb. wenn modulierter Knopf auf 90 steht, würde das LFO bei 100% depth zwischen 80 und 100 (max) schwingen. Bei einem Rechtsclick ins Zentrum würde das gleiche passieren, aber die LFO würde andersherum schwingen). Bei einem Click-Drag im Zentrum bewegt sich der Knopf mit - so kann man während der assignation die Sweet-Spots suchen. Bei einem Click im Außenbereich würde für LFOs die Position zwischen dem aktuellen Wert und dem Click eingenommen werden - rechts click im Außenbereich würde auch andersherum schwingen. Click-drag im Außenbereich setzt Mod-Range fest, ohne den Knopf vorher zu bewegen. Anfang und Ende werden nach Drag-Richtung bestimmt - alles mit visuellem Feedback. Bis zu 4 Ringe zeigen anliegende Modulationen auf einem Knob an, weitere Modulatoren werden noch im inneren Knob farblich angezeigt (bis zu 8 - hat zwar in der Praxis keinen hohen Wert, verdeutlicht aber das Maß an Detailverliebtheit, das ich in jeden Bereich des Synths reingesteckt habe).

Es gibt noch mehr, aber das ist das Wesentliche. Einige Features habe ich vor dem Launch erstmal versteckt, damit ich mir nicht zuviel auf einmal aufhalse. Aber es gib jetzt schon einige zusätzliche Funktionen, die derzeit auskommentiert sind, aber nach und nach das Licht der Welt erblicken werden. :)
 
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M.i.a.u.: oli
  • #656
Es war auch brutal, aber ich bin sicher dass ich Zeit gespart habe. Ich habe jeden Tag durchschnittlich 12 Stunden, sogar bis zu 20 Stunden an manchen Tagen daran gesessen. Aber der Umfang des Synths ist gewaltig.

Das meiste davon klingt erst mal nich nach 1500 Stunden, aber wir können wohl davon ausgehen, dass du eine Menge dabei auch "selbst" gemacht hast und ein bestimmtes Ziel verfolgt hast, alles ausführlich gestestest hast und entsprechend auch Entscheidungen getroffen und Code manuell repariert hast.

Cycle Skip lässt Samples von jedem 2. Cyclus im Oszillator verschwinden. Im Grunde genommen läuft es darauf hinaus, dass neue harmonische Inhalte generiert werden

Das mach ich bei meinen Wavetable Synths auch, aber die Unkontrollierbarkeit dieser neuen Obertöne fand ich nie so besonders sexy, genau wie auch diese ᗰ Wellenform beim DX 7, die ja auch so eine "Spitze" hat.

Bei 1/8 bietet sich an das fade in und out softer zu machen als einfach nur waves oder halfwaves abzuschneiden, dann ist es wie ein granular oder vosim Generator, hast du das mal probiert?

- Detailverliebtheit und Eigenarten
Der Synth ist beständig nach dem Motto "wäre es nicht schön wenn" gewachsen. Das Vowel Filter hat mehrere Vowel Sets aus verschiededenen Ländern (Classic, AEIOU, Full Spectrum, Türkisch, Mandarin, Vietnamese und "Taa" (die Sprache mit den meisten Vowels).

Mal schauen ob @Summa dir ein schönes Soundset dafür machen will und ob er auch 1500 Stunden braucht.

Gefallen wird ihm dein Synth ganz bestimmt. :)

alle Bipolar, und weisen in manchen Fällen nicht nur eine umgekehrte Funktion, sondern unterschiedliche JFormeln nach rechts und nach links aus, damit kein "Real Estate" verschwendet wird

Ja, das ist eine gute Idee, es reduziert die Gesamtanzahl der Parameter, ganz ohne dass man irgendwas verlieren würde.

bei der man in die Wellenform auf der X oder Y-Achse rein- oder rauszoomen kann (das ist eigentlich ein Sync wenn auf der X-Achse rausgezoomt wird),

Genau, das ist das hard sync was ich da zwei mal gehört habe. Es passt einfach fantastisch gut zu einem satten FM Spektrum.

Alle Sounds werden auf der höchstmöglichen Frequenz ohne Ausnahme berechnet, damit der Sound und die Modulationen Smooth bleiben. Das hört man. Je nach Umfang der Modulation kann das die CPU beschweren. Es gibt aber einen Freeze Button, der ähnlich wie Abletons "Capture" funktioniert, der seine Position innerhalb des Loops einer DAW behält, und die teure Rechenleistung mit aufgenommenem Audio ersetzt.

Hast du mal probiert die Rate zu reduzieren wenn du weniger als alle OPs in Serie hast? im Grunde genommen braucht man ja erst mal nur *2 für jeden seriellen Modulator. Gehört zu den Dingen, die mich bei FM immer sehr nerven.

Ergänze doch, wenn du magst, deinem ausführlichen Bericht über die Features noch mal 3 Sätze welche KI Werkzeuge du hauptsächlich und wie benutzt hast.
 
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  • #657
Das meiste davon klingt erst mal nich nach 1500 Stunden, aber wir können wohl davon ausgehen, dass du eine Menge dabei auch "selbst" gemacht hast und ein bestimmtes Ziel verfolgt hast, alles ausführlich gestestest hast und entsprechend auch Entscheidungen getroffen und Code manuell repariert hast.


Das mach ich bei meinen Wavetable Synths auch, aber die Unkontrollierbarkeit dieser neuen Obertöne fand ich nie so besonders sexy, genau wie auch diese ᗰ Wellenform beim DX 7, die ja auch so eine "Spitze" hat.

Bei 1/8 bietet sich an das fade in und out softer zu machen als einfach nur waves oder halfwaves abzuschneiden, dann ist es wie ein granular oder vosim Generator, hast du das mal probiert?



Mal schauen ob @Summa dir ein schönes Soundset dafür machen will und ob er auch 1500 Stunden braucht.

Gefallen wird ihm dein Synth ganz bestimmt. :)



Ja, das ist eine gute Idee, es reduziert die Gesamtanzahl der Parameter, ganz ohne dass man irgendwas verlieren würde.



Genau, das ist das hard sync was ich da zwei mal gehört habe. Es passt einfach fantastisch gut zu einem satten FM Spektrum.



Hast du mal probiert die Rate zu reduzieren wenn du weniger als alle OPs in Serie hast? im Grunde genommen braucht man ja erst mal nur *2 für jeden seriellen Modulator. Gehört zu den Dingen, die mich bei FM immer sehr nerven.

Ergänze doch, wenn du magst, deinem ausführlichen Bericht über die Features noch mal 3 Sätze welche KI Werkzeuge du hauptsächlich und wie benutzt hast.
Die 1500 Stunden beinhalten auch Konzeption - es fing an mit der Idee, dass Magneten an einer Wellenform ziehen. Das war schnell umgesetzt und ich war begeistert - diese Begeisterung hält immer noch an, denn ich liebe diese Tätigkeit, es ist so spannend wie aus der Zusammenarbeit mit der KI immer neue Töne entstehen können. Ich bin ein Perfektionist, und normalerweise versuche ich, die Falle des Perfektionismus zu vermeiden, aber in diesem Fall habe ich mir die Erlaubnis erteilt, ihn voll und ganz auszuleben. Ich habe den Synth auch 2 Mal gebaut. Der erste Versuch war eigentlich schon nicht schlecht, aber es war trotzdem gut, aus dem organisch gewachsenen etwas zu machen, das von vornherein geplant war - so konnte ich Dinge, die sich im ersten Synth erst nach und nach als Schwerpunkte herauskristallisierten, schon von vornherein in die Planungsphase einbeziehen. Die KI findet sich in dem recht komplexen Synth immer noch ziemlich gut zurecht. Dazu habe ich einige Referenzdokumente damit sich die KI in wiederkehrende Abläufe (debugging, Knob-Registrierungen, Spawn System, Voices System usw) gut zurecht findet.

Ich benutze das JUCE Framework und habe als Starting Point das "Plugin-Freedom-System" benutzt, das ein YouTuber namens Taches Teaches eingestellt hat. Ich habe davor auch gevibecoded, aber meine Webseite. Es stellte sich für mich heraus, dass die KI in diesem abgeschlossenen System JUCE Framework besser zurecht kam als im "offenen" Web. Ich habe die Möglichkeit, Agenten zu benutzen, nicht extensiv genutzt, es war immer Feature - checken, Feature - checken. Geht sicher auch besser als ich es gemacht habe, aber meiner Erfahrung (oder Vorliebe) nach ist es übersichtlicher, ein Feature nach dem anderen zu machen. Ich habe eine eigene "HTML-Graph" class, weil sich bei der Ausarbeitung und dem Skizzieren der Formeln sehr oft als hilfreich erwiesen hat, diese erstmal in html umzusetzen, ohne dazwischen einen Build zu machen. Ansonsten habe ich kein besonderes KI-Setup. (PS: Ich nutze Claude Code)

Hast du mal probiert die Rate zu reduzieren wenn du weniger als alle OPs in Serie hast? im Grunde genommen braucht man ja erst mal nur *2 für jeden seriellen Modulator. Gehört zu den Dingen, die mich bei FM immer sehr nerven.

Mein Synth geht (noch) nicht sehr tief in FM-Synthese. Man hat FM in Form von Selbstmodulation der Magnetenformen, FM/Size, was das FM in ein bestimmtes Verhältnis zu Size setzt, und FM von Wellenformen 1 und 2, die beide von der Hauptwellenform als Modulator moduliert werden. Das sind nicht die musikalischsten FM-Ergebnisse, aber was dabei spannend ist, ist das Finetuning der Wellenform mit den Magneten bei den Sweet Spots (kann man in dem Video bei dem Preset "Y-Wing" hören). Naja sagen wir so, es sind schon musikalische Ergebnisse möglich, aber die müssen gesucht werden, wozu sich das Magneten-Modulationssystem und der Magneten-Recorder als sehr hilfreich erweisen. Es ist auf jeden Fall noch geplant, den vorhandenen FM-"Anschlüssen" noch weitere Operatoren hinzu zu fügen und vielleicht einen "Router" zu machen, der alle diese "Anschlüsse" (also die Stages der Wellenform-bearbeitung, bei denen FM andocken kann) kreuz und quer verteilen kann. :)

Mal schauen ob @Summa dir ein schönes Soundset dafür machen will und ob er auch 1500 Stunden braucht.

Das wäre super. Ich verschenke derzeit Lizenzen dafür, einfach um ein bisschen Bekanntheit herzustellen. Gilt für alle hier, entweder in den Thread schreiben oder DM.
 
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  • #658
Sehr viele wichtige Dinge ... und dennoch werden 99,9999999 % der Erdbevölkerung niemals auch nur den geringsten Schimmer davon besitzen, dass sie existieren.

Ein Widerspruch des Seins?
 
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