Welche Emulation wünscht ihr euch?

War es die Bedienung oder der Klang, der alte Sampler, ich beziehe da durchaus Akai und Emus mit ein,
interessant machte?

Für mich persönlich sind diese alten Boliden nur aus klanglicher Sicht interessant und weniger wegen
der Art der Möglichkeiten.

Gibt ja einige Versuche bestimmte Charakteriska insb. von Akai Samplern zu emulieren ... mMn kläglich.

Ob nun Akaizer, RX950, Emulationen in Battery 4 oder in der MPC One/Live ... das ist doch alles Mist?

Oder was genau machte den Ensoniq so interessant, was sich nicht adäquat per VSTi abbilden lässt? @Moogulator
 
Ob nun Akaizer, RX950, Emulationen in Battery 4 oder in der MPC One/Live ... das ist doch alles Mist?
Ich glaub das Problem ist eher dass die alle versuchen nach irgend einem Sampler zu klingen, ist vielleicht besser (zumindest für jemand der viel mit eigenen Samples macht) den generellen grittigen Sampler Sounds zu emulieren, ohne sich irgendwie klanglich festlegen zu wollen. Das Octotpus FM-Synth VSTi hat 'ne wirklich heftig crunchy klingenden Funktion zum abspielen von Samples eingebaut. Ich mag den Sound meiner alten Terratec EWS64XL (Soundkarte mit eigenem Sample Speicher) wenn sie Samples abgespielt, hab' hier auch noch 'nen ESI4000 und die Hohner Version des FZ-10m stehen. Meine AWE32 ist auch nicht schlecht gewesen, wenn man sie über den Postenstecker auf der Karte mit 'nem besseren Wandler ausgestattet hat.
Der Kurzweil PC4 macht in den tiefen Lagen/runterpitchen auch 'ne ganz ordentliche Figur, nur nach oben kommt er leider nur 'ne Oktave. :denk:
 
War es die Bedienung oder der Klang, der alte Sampler, ich beziehe da durchaus Akai und Emus mit ein,
interessant machte?

Für mich persönlich sind diese alten Boliden nur aus klanglicher Sicht interessant und weniger wegen
der Art der Möglichkeiten.

Gibt ja einige Versuche bestimmte Charakteriska insb. von Akai Samplern zu emulieren ... mMn kläglich.

Ob nun Akaizer, RX950, Emulationen in Battery 4 oder in der MPC One/Live ... das ist doch alles Mist?

Oder was genau machte den Ensoniq so interessant, was sich nicht adäquat per VSTi abbilden lässt? @Moogulator
Die Akais hatten eine total nervige und umständliche Bedienung, die Ensoniqs hatten aber technisch einiges zu bieten, du konntest Loops sehr klein machen bis auf Einzeldurchläufe und damit eine Art Pseudo-Granular-Wavetable Struktur bauen, die viele andere nicht liefern, zudem kannst du dort künstlich Material erzeugen, um bessere Loops zu machen - es gab viele Loop Modi, nicht nur vorwärts sondern auch in 4 Richtung (Bowtie nannte sich das dort) unter mehreren Optionen. Dazu konnte man das modulieren und genau einstellen und mit Effekten versehen.

Kenne ich so aus keiner Soft oder aktuellem Gerät. Einige haben nur noch einen Startpunkt und auch Loops, aber können davon fast nichts. Mir geht es nicht um die Bedienung sondern um das Feature oder diese - ich gehöre ganz sicher nicht zu denen, die ein Teil wie die S-Sampler 1:1 übertragen wollten, schon gar nicht diese miese Bedienung. Außerdem konnte man die Samplerate der Ensoniqs bis 6kHz beliebig "runterlegen" und als Drone nutzen. Das hatte was und klang auch wegen der Abspielmodi anders - damit meine ich nicht die Samplerate sondern die Transpositions-Berechnung, die jeder Sampler machen muss.

Man könnte wilde und interessante Fahrten machen "Transwaves" hieß das - Emu konnte zB nur Vorwärtsloops - das war ein großer Rückschritt - hatte aber viel Synthesekram und Z-Plane Filter - andere Sache - Stretch und Doppler sowie ein nettes Convolving Offline Morphing etc.

Ich sprach nicht von einem Drumsound reinwerf-Grab sondern von einem kreativen Sampler für Sounddesgin mit Muilt-Layer, Patch Switches, und so weiter und eben diesen Bewegungen und jedes Sample konnte man mehrmals verwenden und anders einstellen - so einer war der ASR10, den ich da emulieren würde (und die Vorgänger auch).
Ich habe ein ganzes Album mit 1MB RAM gemacht - Dank diesen Funktionen.

Blättern https://www.manualslib.de/manual/82...Sampling-Recorder-Asr-10.html?page=210#manual
 
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Ihr könnt mich schlagen, aber ich hätte gerne eine Emulation vom Fizmo...punkt
Oder vieleicht ein K5000...
Es gab soviele tolle Synths, die eben nicht dieses "analog is everything" Dogma hatten...
Tja heute gilt hauptsächlich synth for the masses...
 
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Das hat mich schon immer interessiert, von welchen Fehlern genau redest Du? Wäre sicher einen neuen Thread wert, da das Gerät sonst immer relativ unkritisch gelobt wird.
Lahme Hüllkurven und LFOs, und zumindest bei einer Baureihe des Xpanders (auf dem der Matrix 12 ja basiert) Seiteneffekte (stolpernde LFOs) wenn man an Parametern schraubt.
 
Ich hätte gerne in der Korg Collection noch nen EX8000 und einen DSS1.

Andererseits habe ich mir gerade wieder einen DW8000 besorgt und ein DSS1 wird irgendwann auch noch kommen. Und ein EX8000 (hatte ich früher, ich Depp) würde optisch so gut zu meinem DVP1 passen ;-)

Der Emulationsreiz hat bei mir etwas nachgelassen, seitdem ich wieder Hardware nutze. Andererseits vergleiche ich das gerne auch - Original VS Emu. Momentan z.B. die freeware EX8000 software…

Was dabei auffällt ist zum einen, daß einzelne Sounds schon echt seeeehr überzeugend emuliert werden teilweise, aber irgendwie andererseits die Hardware sich stärker untereinander unterscheidet. Wavestation AD gegen Vsti - cool, dicht dran / DW8000 gegen Vsti - nicht so übel..
Wavestation AD gegen DW8000 - zwei paar Schuhe
Vsti gegen Vsti - hm, beides irgendwie Vsti mäßig

Womöglich weil alles aus denselben Wandlern kommt oder so.

Ich meine damit, wenn ich zwei Synths spiele, unterscheiden die sich immer stärker untereinander als die beiden entsprechenden Emus, bei denen - ein wenig bei Softsynths generell - irgendwann alles anfängt gleich zu klingen, nicht vom „Sound“ her, aber vom „Klang“, falls das verständllich ist (weiß selbst daß das dieselbe Bedeutung hat quasi, Ihr wisst schon was ich meine…;-)
 

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