Welcher Synth für knackige Bässe ?

Dieses Thema im Forum "Analog" wurde erstellt von Recyler, 18. Juni 2006.

  1. Hallo

    Ich suche einen Bass-Synth, der sich auch im Mix gut durchsetzen kann.
    Was würdet Ihr da am besten empfehlen ?

    mfg
    Recyler
     
  2. Minimoog / Voyager

    hybrid:
    Pulse, Microwave

    digital:
    Microwave 2/XT
    Yamaha FM Synths

    fallen mir dazu ein...
    Grüße, d.D.
     
  3. Anonymous

    Anonymous Guest

    Neben den meisten Moogs auf jeden Fall der Minimax ASB. Auch der SCI Pro One oder P5 bzw. das Clone-Pendant Pro-12, speziell wegen des Unisono Mode. Deep Base Nine, JD990 bzw. 800, Korg 800DV und 700S, Roland SH101.
     
  4. tulle

    tulle aktiviert

    Wenn die Kröten locker in der Tasche liegen: MKS-80. Hat ein tierisches pfund. Und den gibts hin und wieder für so um die 700Euro.
     
  5. moog! :cool:

    hab jetzt seit zwei wochen nen prodigy und bin hin und weg... und der kann ja eigentlich nicht so besonders viel... aber im mix hörste den wirklich mehr als nötig!
     
  6. Zustimm!!! Im Augenblick auch mein liebster Bassist ;-)

    Pulse und er MW1 wurden schon genannt, die Yamaha CS-Reihe ist für die "Latley"-likes mit analog-touch auch gut zu gebrauchen.
     
  7. Jawoll, liebe Gemeinde!
    Der MKS ist der ideale Basser!
    Setze ihn momentan sowieso überall ein, da mein MPG grad' erst seit drei
    Wochen hier, nicht wahr...*dances around*

    Und was die CS Serie angeht: Ich besitze einen CS70m, der ungeheuer
    kraftvolle Bässe kann. Außerdem hat er so eine...nun, halt analoge Wärme, die ich sehr eigenständig finde.

    Grüße
     
  8. EinTon

    EinTon -

  9. Alex

    Alex -

    Alle Evolver machen auch schöne Bässe, allerdings weiß ich nicht, ob man die besonders "knackig" nennen darf. Auf jeden Fall können die mächtig Fundament haben und gut "schieben", aber knackig - ich weiß nicht.

    Wollte den Evo auf jeden Fall erwähnt haben :)
     
  10. Anonymous

    Anonymous Guest

    Knackige Bässe?

    Fällt mir als erstes der SEMTEX XL ein.
     
  11. Da setzt sich nix durch. Der Rogue bläst das Teil doch schon mit zwei Oszillatoren in Grund und Boden!
     
  12. SH-5

    Dank dem 2. Filter mit Bandpass drückt es mächtig! (Ab und zu auch mal die Membran zu weit :P )
     
  13. Moogulator

    Moogulator Admin

    knackig und AR env und 12dB / oct filter passt nicht so gut.. dennoch ist der <a href=http://www.sequencer.de/syns/arp>ARP</a> odyssey da fein - es geht aber in der tat schon.. aber KNACKIG? .. da geht dann minimoog, prodigy aber schnell und perkussiv deluxe geht auch mitm <a href=http://www.sequencer.de/roland/roland_jupiter_promars.html>Jupiter</a> 4 sehr fein..

    es gibt SAUviele maschinen ,die das draufhaben.. auch <a href=http://www.sequencer.de/syns/sequentialcircuits>Sequential Circuits</a> pro one..
    etc..

    neu vs alt: www.Sequencer.de/specials/analogsynthes ... leich.html
     
  14. Hi,

    wenn Du etwas günstiges suchst (ca. 200 EUR), dann kauf Dir einen Waldorf Pulse. Der setzt sich sehr gut durch und die Bässe sind auch richtig gut !

    Gruß
    oh
     
  15. Anonymous

    Anonymous Guest

    Das stimmt einfach nicht. Dann müsste mein Minimoog defekt sein, was aber nicht der Fall ist. Der Minimax steht daneben und besteht tadellos jeden Basstest. Was man auch auf den ersten Ton hört. Die Zahl der Oszillatoren spielt bei Basspower außerdem keine Rolle. Gegen einen Roque sagt auch keiner was, das ist ein richtig süßer Moog, wie er sich gehört. Der hat es auch nicht nötig, im Vergleich mit dem Minimax künstlich überhöht hingestellt zu werden.
     
  16. Über was für Monitore hörst du das denn ab?
     
  17. Anonymous

    Anonymous Guest

    Je nach Job über verschiedene. Meistens Genelec 1032 AM sowie 1034/1038, zwischendurch auch JBL 1 und oft auch Alesis Monitor One. Meine Monitorwelt ist relativ komfortabel und soweit OK, die Ohren und der Bauch auch ;-)
     
  18. Komisch. Ich fand das Low End schon recht dünne. Und der Unterschied zwischen Voyager und Mini soll ja auch schon deutlich sein. Und zwar soll der Mini fetter klingen, wie es hier im Forum glaubhaft dargestellt wurde. Und ich kenne vom selber spielen nur Voyager und Minimax, wobei der Minimax in Sachen Bassdruck doch recht schwachbrüstig war (zur FM sag ich mal lieber nix, darum gehts hier ja auch nicht).
     
  19. Anonymous

    Anonymous Guest

    Wenn du den Eindruck hattest, dann hattest du den halt, ist schon OK. Voyager kenne ich auch relativ gut, besitze zwar keinen, aber längere Zeit einen hier gehabt. Den Minimoog habe ich seit vielen Jahren, davor Source und davor Prodigy. Soweit diese Historie in Sachen Moog.

    Als passionierter Synthbassist ist das Bassige an einem Teil natürlich so mit das Erste, was mich an einem Synth interessiert. Ich will mich da nicht als großartiger Basskenner hervortun, sondern habe einfach selber da ziemlich hohe Ansprüche an tierische Bässe. Da liegt meine Messlatte schon zwangsläufig bei Minimoog, Andromeda und DX7, die ich ja alle habe, und wenn was an die ranreicht, merke ich das zumindest nach meinen eigenen Kriterien. Und beim Minimax habe ich das halt gleich gemerkt, wo da die Reise hingeht. Würde ich jetzt neu anfangen mit BassSynths, da würde ich mir den Minimax zumindest in die engere Wahl nehmen.

    In einer Sache muss ich mich korrigieren: Die Anzahl der Oszis ist doch nicht unwichtig für Bässe, aber nicht um sie zu Detunen, das geht dann ja in die Breite, sondern um sie zu stacken und eher so einen PhasingSync-Effekt zu bekommen und das kriegt man mit Unisono bei manchen PolySynths. DXe der letzten Generation haben das, und auch der Pro-12 und gerade bei dem macht das ne Menge aus, wenn es um Bass geht.

    Der Minimax hat gegenüber Minimoog sogar bei Bässen einen kleinen Vorteil. Während der analoge Minimoog bei jedem Tastenanschlag einen etwas anderen Attack hat und es so zu unbeabsichtigten "Löchern" oder Pegelsprüngen kommen kann, ist der Minimax beim Attack immer gleich. Das lastet man ihm ja gerne an im Vergleich zum Original, geht aber argumentativ in der Praxis je nachdem durchaus auch nach hinten los. Ähnlich wie bei den DX Bässen knackt der Minimax dann immer brav an jedem Tonanfang und stützt so einfach den Bassgroove auf diese Weise. Zumindest wenn man den schönen heftig-holzigen Attack im Song braucht. Aber auch die typischen "volle Breitseite" Bässe wie beim Minimoog beliebt, macht der Minimax auch. Auch kann man mit dem White Noise noch dieses Pfft auf die Attackphase legen, das macht richtig schöne prägnante Bässe, die nicht ganz so knacken, sondern diesen breiten Pinseltupfer im Attack haben. Da man ihn auf auf monophon stellen kann und den Trigger auf Single, dann kriegt man zusammen mit Glide auch diese Rutscherbässe, wo man den Attack nur bei den Noten hat, wo man es will.
     
  20. mira

    mira aktiviert

    @ kpr:

    Nun gut, was die einen als Vorteil sehen, sehen die anderen als Nachteil. Für meinen Teil kann ich nur sagen, dass ich mich gerade wegen dieser Lebendigkeit für einen Voyager entschieden habe und nicht für einen Digitalclone. Ein "echter Bassist" spielt auch nicht jede Note mit der gleichen Attack. Auch das "Brizzeln" der Analogsounds ist für mich ein Muß .

    Aber wie gesagt, nicht streiten, alles eine Frage des Geldbeutels und des Geschmacks :prost:
     
  21. Anonymous

    Anonymous Guest

    Klar, ich hab ja auch geschrieben "je nachdem", weil es mal Vorteile bietet und mal Nachteile. Dass du mit dem Voyager zufrieden bist, kann ich bestens verstehen, den habe ich lediglich wegen der Kohle noch nicht, musste zuviel andere Sachen kaufen. Deshalb wird der Minimoog aber nicht abgeschafft, der ist ganz anders als der Voyager.
     
  22. Wie würdet Ihr den MFB Synth2 in dieser Beziehung einschätzen ?

    Hat den jemand ?
     
  23. Der MFB Synth2 soll doch angeblich auch in Richtung "Moog" gehen. :?:

    3 analoge OSC und so ... :P
     
  24. HPL

    HPL -

    ich mach gern bass mit ihm. kann er find ich recht gut. vorallem abgrundtiefes gerumpel. ober wie moog klingt weis ich nicht hatte noch nie einen.
     
  25. jau... der kann datt... :D

    aber für fette lo-bässe brauch man gar keine 3 osc, mehrere osc sind eher mist, da es bei so tiefen freq schnell zu auslöschungen/verdoppelungen kommt, mit teilw. FATALEN folgen...

    bbAudio + Synthesizer Workshop (www.synthesizers.deoOOOUUUUUUPpppppp
     
  26. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

    Mehrerer Oszillatoren machen schon Sinn, auch bei den Analogen, wenn du sie nicht nur leicht verstimmst, sondern gleich um Halbtoene und Oktaven, hast du auch keine Probleme mit Ausloeschungen. Zum Beispiel als Suboszillatoren oder 5th...

    Das leichte verstimmen der Oszillatoren, um leichtes Phasing in den Sound zu bekommen, macht eigentlich nur dann Sinn, wenn der Filter nicht gut genug ist um den Sound von alleine so weit zu bringen und die Oszillatoren synchron laufen.
     
  27. Anonymous

    Anonymous Guest

    Leichtes (oder schweres Verstimmen) macht dann Sinn, wenn man genau diesen sich daraus ergebenden Sound benötigt.
    Zicke, zacke, Hühnerkacke ...
     
  28. Ich kann auch nur den Waldorf pulse empfehlen
    (habe ihn selbst und hätte am liebsten vier)
    Er hat 3 oscilators klingt einfach nur saustark.
    Ist aber extrem stabil im Preis habe beobachtet das er
    gebraucht so teuer weggeht wie er damals neu kostete.
     
  29. Moogulator

    Moogulator Admin

    knackig müsste man mal definieren.. wenn das im sinne von superschnelle hüllkurven gemeint ist: <a href=http://www.sequencer.de/syns/mfb>MFB/Fricke</a> ist dann NICHT im boot..
    wenn es mehr im sinne "zackig" ohne hüllkurven-thematik, sind die mfbs durchaus brauchbar (gilt auch für die <a href=http://www.sequencer.de/oberheim/oberheim_matrix.html>Matrix 6 /1000</a> - serie..)
     
  30. Anonymous

    Anonymous Guest

    Damit es nicht zu unnötigen Begriffsverwirrungen kommt: Der Bass ist die Gegenstimme zum Tenor. Was du beschreibst, ist ein Klang in tiefer Lage. In der Bass-Stimme haben zugemischte Quinten eher nichts zu suchen, im Klang in tiefer Lage dagegen durchaus. SubOSC und Oktaver-Effekte sind ebenfalls Klangbeimischungen, die die Bass-Stimme nur in der Färbung betreffen, nicht aber in der musikalischen Definition.

    Was der Threadschreiber aber meint, ist der "knackige" und damit im Ansprechverhalten deutlich herausgebildete Basskörper, womit er im Arrangement besondere Präsenz erhält.

    Das sind eher zwei verschiedene Dinge. Um die Bass-Stimme breit erscheinen zu lassen und so aus praktischen Gründen das Ensemble klein zu halten, wird der Klang mittels leichter Verstimmung angedickt, ganz unabhängig davon mit welcher Filtergüte man es zu tun hat. Das ist gar nicht groß anders, als bei einem Orchester: Die nehmen dann 5 Contrabässe, es geht vom Job her aber um das Gleiche, nämlich Fülle zu erzeugen.

    "Den Sound von alleine" ist etwas unglücklich ausgedrückt. Das Filter erfüllt Formungsaufgaben im zeitlichen Verlauf und kann bei der Klangkonstruktion von Bass-Sounds oft eben die starke Betonung der Attackphase erledigen. Hier ist die Filtergüte oder -vielfalt dann durchaus ein Thema: Ein ästhetisch gelungener Schmatz als Attack, gebracht vom Bass, ist im Song, Lied, Musikstück gern die halbe Miete. Gibt´s ja massenhaft gute Beispiele dafür. Ein kräftiger Oszillator, unabängig vom Filter, hilft bei der Bass-Stimme vor allem für einen starken Sustainpegel.
     

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