Welches Lötzinn für gute Ergebnisse ?

Was ist das eigentlich für eine Platine an der du Löt - Probleme hast ?
Schon mal mit dem Hersteller der Leiterplatte Rücksprache gehalten , was man dort zu deinem Löt-Problem sagt ?
Evtl. hat die LP ja einen Herstellungsfehler und man schickt dir eine Austausch Platine .
 
Das Zinn sammelt sich eher kugelförmig am Pinn, statt sich sauber mit der Lötbahn zu verbinden,
1. Versuch mal die Kontaktstellen mit sehr feinem Schleifpapier oder einem Topfschwamm o.ä. auf der Platine "blank zu schleifen".
2. Flussmittel auf die blanken Kontaktstellen.
3. Kontaktstellen der Platine ganz dünn Verzinnen (Löcher sollten noch durchgängig sein, ggf. Entlöt-Pumpe oder Litze verwenden)
4. Nach dem Verzinnen-Lötversuch starten.
5. Bei Misslingen den Kontakt des zu lötenden Bauteils ebenfalls verzinnen.
 

MURX

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Das ich kein Lötwasser verwenden soll, habe ich verstanden.

Welches Flussmittel soll ich am besten nehmen ? Ich habe da den Überblick scheinbar verloren und Lötwasser für Flussmittel gehalten.
 

sbur

Na ja, egal...
Das ich kein Lötwasser verwenden soll, habe ich verstanden.

Welches Flussmittel soll ich am besten nehmen ? Ich habe da den Überblick scheinbar verloren und Lötwasser für Flussmittel gehalten.
Gar keins. Das Flussmittel, das heute in gutem Elektroniklot enthalten ist, reicht für solche Platinen völlig aus. Ansonsten sollte die Platine vorher mal gründlich mit z.B. Kontakt LR gereinigt werden und von sämtlichen Flussmittelresten etc. befreit werden. Es geht auch mit jedem anderen möglichst reinen Alkohol.
 

Thomasch

MIDISynthianer
Normalerweise reicht bei normalen Lötaufgaben der Flußmittel-Kern im Lötzinn.
Wenn du zu lang herumhantierst, dann verdampft das aber irgendwann.
Wenn du also jetzt nix anderes da hast, dann kannst du auch einfach ein bissel frisches Lötzinn dazugeben, um neues Flußmittel dran zu bekommen.
Wenn schon viel Zinn drauf ist, dann gegebenenfalls vorher das alte Lötzinn mit der Pumpe oder Litze entfernen.
 

MURX

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Wenn du also jetzt nix anderes da hast, dann kannst du auch einfach ein bissel frisches Lötzinn dazugeben, um neues Flußmittel dran zu bekommen.
Wenn schon viel Zinn drauf ist, dann gegebenenfalls vorher das alte Lötzinn mit der Pumpe oder Litze entfernen.
Genau das habe ich so gemacht, bevor ich das mit dem Lötwasser an einer Stelle ausprobiert habe.

Es ändert sich bei mir nichts. Ich denke, bei Leiterbahnen aus Kupfer, hätte ich dieses Problem nicht. Ich brauche demnach eine Lösung für die vergoldete Leiterbahn, da sie offensichtlich das Lot nicht so freudig annimmt.

Schade, dass hier niemand ist, der Erfahrungen speziell mit den Platinen von Random Source hat.
 

MURX

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Random Source wird mir auch nichts anderes sagen als ich hier schon erfahren habe. Lötkolben mit genügend Leistung nehmen und löten. Das Problem liegt offensichtlich bei mir, da mir scheinbar Löterfahrung mit elektronischen Bauteilen bisher fehlt.

Bei technischen Fragen ist das eine Anlaufstelle.
 

MURX

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Das Modul funktioniert ja. Nur ist es nicht gelötet, sondern geklebt. Das ich hier einen Thread eröffnet habe, liegt an meinem Anspruch Dinge vernünftig zu machen. Sonst hätte ich mir keine teuere Lötstation kaufen brauchen.
 

serge

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Schade, dass hier niemand ist, der Erfahrungen speziell mit den Platinen von Random Source hat.
Es gibt keine bessere Stelle, die Du speziell dazu befragen könntest, als random*source.

Random Source wird mir auch nichts anderes sagen als ich hier schon erfahren habe.
Dein Problem r*s gegenüber zu schildern, kostet auch nicht mehr Zeit, als hier im Forum zu posten, dass Du gerne Kontakt mit jemandem gehabt hättest, der Erfahrungen speziell mit den Platinen von r*s hat. Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass Du nach der Antwort von r*s genauso schlau bist wie vorher.
 

sbur

Na ja, egal...
Also, poste doch bitte mal ein aktuelles Foto von der gesamten Platine und von den schwierigen Pins.

Entlöte die Pins, reinige die Platine mit Alkohol.

Und jetzt eine ganz dumme Frage, wenn Du lötest, dann befindet sich die Lötspitze gleichzeitig auf dem zu lötenden Pad und an dem Beinchen des Bauteils, richtig? Oder mit anderen Worten, Du erhitzt nicht nur das Beinchen?
Wenn sämtliche Flussmittelreste von der Platine entfernt sind und Du mit 350 Grad und entsprechender Leistung an das Pad gehst, dann muss es möglich sein das Pad zu verzinnen.
Welches Lot verwendest Du exakt?

Um es noch einmal zu sagen, eine saubere, vergoldete Leiterbahn muss sich problemlos verzinnen lassen. Wenn die Platine aber quasi vor Flussmittel o.ä. „schwimmt“, dann kann es durchaus genau dazu führen, dass das Lot überall hinläuft, aber nicht am Pad ankommt.
 

MURX

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Dein Problem r*s gegenüber zu schildern, kostet auch nicht mehr Zeit, als hier im Forum zu posten, dass Du gerne Kontakt mit jemandem gehabt hättest, der Erfahrungen speziell mit den Platinen von r*s hat. Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass Du nach der Antwort von r*s genauso schlau bist wie vorher.
Ja, das ist schon richtig. Nur verspreche ich mir nicht viel davon, weil das ein löttechnisches Problem ist. Mein Händler bietet mir ja gerne Support an. Nur kann er kaum deutsch und ich kaum englisch.

Und jetzt eine ganz dumme Frage, wenn Du lötest, dann befindet sich die Lötspitze gleichzeitig auf dem zu lötenden Pad und an dem Beinchen des Bauteils, richtig? Oder mit anderen Worten, Du erhitzt nicht nur das Beinchen?
Wenn sämtliche Flussmittelreste von der Platine entfernt sind und Du mit 350 Grad und entsprechender Leistung an das Pad gehst, dann muss es möglich sein das Pad zu verzinnen.
Welches Lot verwendest Du exakt?
Die Lötspitze lege ich möglichst Flach auf das Pad, warte ein wenig und führe dann langsam Lot zu. Das Lötzinn ist von Stannol. Das nennt sich Kristall 611 mit einer Stärke von 0,5 mm. Flussmittel ist wohl enthalten.

Beim dem nächsten jungfräulichen Modul werde ich so vorgehen. Erst die Lötaugen mit Ethanol reinigen und verzinnen, bevor ich die Bauteile einsetze. Dann müsste es besser klappen, hoffe ich.
 

MURX

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Dein Lötdraht ist übrigens bleifrei, weil Du in einem früheren Post etwas von bleihaltigem Lot geschrieben hast.
Im Zusammenhang mit der Lötstation habe ich mir am Freitag Bleihaltiges von Felder gekauft, weil ich das mal testen wollte. Beim Nachlöten habe ich auch das Felder kurz ausprobiert, aber erstmal keine Veränderung bemerkt.
 

ID_nrebs

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Dann sollte dein bleifreies Lot schon auf einem guten Niveau sein. Ich denke, dass du da an einer Masse-Anbindung rumlötest und diese Dir die Hitze wegnimmt... Dreh doch mal die Temperatur Richtung 400 Grad und probiere das noch mal.
 

MURX

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Am Wochenende habe ich mir eine große Lupe gekauft. Jetzt klappt es mit dem Löten, weil ich auch besser sehen kann, was an der Lötstelle passiert. Im Prinzip ist das Lötauge so klein, dass ich selbst mit der meißelförmigen 1,6 mm Spitze Schwierigkeiten habe das Lötauge zu erhitzen. Sobald die Spitze nicht exakt flach liegt, wird die Hitze nicht übertragen. Ich schätze den äußeren Ring des Lötauges auf eine Stärke von 0,2 bis 0,3 mm. Der Außendurchmesser des Ringes ist kleiner als die Lötspitze samt Bohrung.

Heute ist es mir gelungen einige Lötstellen neu zu verlöten, so dass keine kalten Lötstellen mehr bestehen. Das Zinn hat sich flächig auf dem Pad verteilt und ist auch leicht in das Loch geflossen. Die Lötstelle sieht jetzt kegelförmig aus mit typischer Hohlkehle.

Gelötet habe ich mit 350 Grad. Das Zinn ist matt. Beim nächsten Mal werde ich die Temperatur etwas reduzieren.

Aber, es klappt ! Ich denke, mit etwas mehr Übung wird das schon für nächste Projekte ganz gut gehen ...
 


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