Wie heisst das Ding denn?

hallo,

habe gerade ein paar meiner loops durch den wolf gedreht und will sie in ableton arrangieren. das problem dabei sind die unterschiedlichen lautstärken.
deshalb wollte ich mal fragen, ob ich jedes neu sample einzeln auf ein lautstärke bringen muss oder ob es da etwas gibt was diesen job für mich erledigen kann/ will.

danke im voraus.
 
Re: wie heisst das ding denn??

camoz schrieb:
hallo,

habe gerade ein paar meiner loops durch den wolf gedreht und will sie in ableton arrangieren. das problem dabei sind die unterschiedlichen lautstärken.
deshalb wollte ich mal fragen, ob ich jedes neu sample einzeln auf ein lautstärke bringen muss oder ob es da etwas gibt was diesen job für mich erledigen kann/ will.

danke im voraus.
hmm, wenn du jedes sample gleich laut haben willst, mußt du alle auf eine lautstärke bringen, ja. wenn ich die frage so verstehe wie man jedes sample auf gleiche lautstärke bringt, dann isses doch ganz einfach. einen bezugspegel festlegen und die samples anpassen. wenn du handarbeit scheust, gibts in bestimmt jeder daw ein tool dafür. z.B. Reaper: rechtsklick; im menü "Items mit gemeinsamen bezugspegel normalisieren" oder so anklicken; fertig.
 
Re: wie heisst das ding denn??

intercorni schrieb:
Oder du schaltest einen Compressor dahinter, der den Pegel ausgleicht.
spitzen tip!! habe meine spuren im ableton zuvor gruppiert & staune.
bisher nutzte ich compressoren nur zum andicken, auf die idee alles zu "verbreien" kam ich nicht.

dank dir.
 

formton

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Re: wie heisst das ding denn??

Die Funktion zum Audio angleichen heißt Normalisieren. Ob es das auch mit gefühlter Lautstärke gibt, weiß ich aber nicht - Kompressor ist denke ich ein guter Tipp für dein Vorhaben.
 
Re: wie heisst das ding denn??

Der Kompressor kann sicher Abhilfe schaffen. Vielleicht solltest du trotzdem für die Zukunft klären, ob die verwendeten Samples normalisiert sind, also den gleichen Spitzenpegel besitzen oder schon vorher unterschiedliche Spitzenpegel hatten. Falls nicht, kann ein Sampleeditor im Rahmen einer automatisierten Normalisierung alle Samples auf den gleichen Spitzenpegel bringen, so dass alle Samples "voll ausgesteuert" sind, und nicht einzelne Samples zu leise. Das wäre elegant, weil dann die Dynamik innerhalb des Samples (Verhältnis von lauten zu leisen Anteilen) nicht verändert wird, wie bei einem Kompressor - das wäre eine sogenannte "peak compression" oder Normalisierung. Davon unabhängig gibt es die Möglichkeit, dass die Samples zwar auf den gleichen Maximalpegel ausgesteuert sind, aber "unterschiedlich laut" sind, weil sich der mittlere Pegel deutlich unterscheidet. Hier wäre dann auch in einem Sampleeditor eine Kompression möglich, so dass der Spitzenpegel gleich bleibt, und leisere Passagen angehoben werden, was letztendlich ein ähnlicher Eingriff wäre, wie eine Korrektur über einen Kompressor der DAW. Das Stichwort ist hier "RMS compression". Zu dem Thema Peak vs. RMS compression haben sich schon einige abgearbeitet - einfach mal danach suchen, bei Gearslutz z. B. gibt es mehrere Threads zum Thema, sicher auch in der Dokumentation von Sampleeditoren und DAWs.
 


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