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Raumakustik Wie schützt ihr eure Ohren beim Musik Produzieren?

Raumakustik
Bei meinem damaligen Versuch vor 20 Jahren, machte ich mir keine Gedanken über das Thema. Nach langer Pause bin ich mit dem Alter empfindlicher geworden. Egal ob mit Monitoren oder Kopfhörer, bemerke ich schnell einen Tinitus. 30 Minuten sind oft schon genug dafür.
Ein Limiter und youlean sind immer auf Summe und ich höre auch meist nicht so laut.
Muss man bestimmte Frequenzen generell mit dem eq rausnehmen? Liegt es am Mischverhältnis. Sitze ich zu nah am Brüllwürfel? Ich mach auch lange Hörpausen. Manchmal Tage lang. Wie schützt ihr euch?
 
Wie schützt ihr euch?
1. Eiserne Lautstärkendisziplin. Ich habe mich dabei an Pegel um die 60-70 dB gewöhnt. 70dB gelten allgemein bei längerer Beschallung als noch nicht stressig / schädlich. Zum groben Messen reicht so ein einfaches Schallpegelmessgerät für 15-20€ wie das hier.

https://www.amazon.de/PARKSIDE-Dezibel-Messgerät-Messbereich-LCD-Display-Hintergrundbeleuchtung/dp/B0DZNHPRQ1/ref=asc_df_B0DZNHPRQ1?mcid=33fb43130d2d30cea3f43019db08709b&th=1&psc=1&tag=googshopde-21&linkCode=df0&hvadid=696220738965&hvpos=&hvnetw=g&hvrand=14440864562319940905&hvpone=&hvptwo=&hvqmt=&hvdev=c&hvdvcmdl=&hvlocint=&hvlocphy=1004254&hvtargid=pla-2418106777100&psc=1&hvocijid=14440864562319940905-B0DZNHPRQ1-&hvexpln=0*

2. Bei mir ist definitiv zwischen 11 und 12 kHz Schluß bei meinem Gehör. Ich habe mich an diesen Frequenzgang gewöhnt. Früher habe ich bei der Abhöre mit entsprechender Höhenanhebung entgegengewirkt, führte aber letztendlich zu mehr Hörstreß.

3. Ich benutze so gut wie keine Kopfhörer/sonstige Ohrstöpsel mehr. Falls doch nur ohraufliegende / offene Kopfhörer. Ich neige dazu mir dabei zuviel Pegel zu geben.

4. Tinnitus kann ebenfalls durch falsche Körperhaltung entstehen bzw. gefördert werden. Z.B. durch Nackenverspannungen weil der TFT zu hoch positioniert ist. Das sehe ich oft auf Fotos von Heimstudios, daß die da viel zu hoch platziert sind.. Die Oberkannte des Monitors sollte ca. auf Augenhöhe sein, der Blick entspannt gerade bis leicht nach unten gerichtet. Da gibts entsprechende Anweisungen für Monitorarbeitsplätze. Bei mir hat das auf jeden Fall sehr geholfen.
 
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M.i.a.u.: Jörg, verstaerker, ModernerPurist und 4 andere
Die Lautstärke auf ein erträgliches Maß einstellen. Man gewöhnt sich daran.
Nur beim Mastern gibt es volles Rohr.
 
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M.i.a.u.: betadecay
4. Tinnitus kann ebenfalls durch falsche Körperhaltung entstehen bzw. gefördert werden. Z.B. durch Nackenverspannungen weil der TFT zu hoch positioniert ist.

Kenne ich zu gut. Oft ists HWS und wie so oft, auch bei anderen Ursachen, hilft Ausdauersport.

Spirtliches Radfahren bspw stärkt Nackenmuskulatur passiv!
 
auch bei anderen Ursachen, hilft Ausdauersport.
Kann in bestimmten Fällen helfen, gilt aber nicht pauschal. Bei mir wäre das eher kontraproduktiv. Wenn ich (Mitte 50) den größten Teil des Tages eh schon auf den Füßen bin, dann habe ich keine Power mehr für Sport. Außerdem kann Sport, wenn man eh schon erschöpft ist das Herzinfarktrisiko um ein x-faches steigern. Radfahren ist bei meinen abgenutzten Knien eh tabu.
 
1. Eiserne Lautstärkendisziplin. Ich habe mich dabei an Pegel um die 60-70 dB gewöhnt. 70dB gelten allgemein bei längerer Beschallung als noch nicht stressig / schädlich. Zum groben Messen reicht so ein einfaches Schallpegelmessgerät für 15-20€ wie das hier.

https://www.amazon.de/PARKSIDE-Dezibel-Messgerät-Messbereich-LCD-Display-Hintergrundbeleuchtung/dp/B0DZNHPRQ1/ref=asc_df_B0DZNHPRQ1?mcid=33fb43130d2d30cea3f43019db08709b&th=1&psc=1&tag=googshopde-21&linkCode=df0&hvadid=696220738965&hvpos=&hvnetw=g&hvrand=14440864562319940905&hvpone=&hvptwo=&hvqmt=&hvdev=c&hvdvcmdl=&hvlocint=&hvlocphy=1004254&hvtargid=pla-2418106777100&psc=1&hvocijid=14440864562319940905-B0DZNHPRQ1-&hvexpln=0*

2. Bei mir ist definitiv zwischen 11 und 12 kHz Schluß bei meinem Gehör. Ich habe mich an diesen Frequenzgang gewöhnt. Früher habe ich bei der Abhöre mit entsprechender Höhenanhebung entgegengewirkt, führte aber letztendlich zu mehr Hörstreß.

3. Ich benutze so gut wie keine Kopfhörer/sonstige Ohrstöpsel mehr. Falls doch nur ohraufliegende / offene Kopfhörer. Ich neige dazu mir dabei zuviel Pegel zu geben.

4. Tinnitus kann ebenfalls durch falsche Körperhaltung entstehen bzw. gefördert werden. Z.B. durch Nackenverspannungen weil der TFT zu hoch positioniert ist. Das sehe ich oft auf Fotos von Heimstudios, daß die da viel zu hoch platziert sind.. Die Oberkannte des Monitors sollte ca. auf Augenhöhe sein, der Blick entspannt gerade bis leicht nach unten gerichtet. Da gibts entsprechende Anweisungen für Monitorarbeitsplätze. Bei mir hat das auf jeden Fall sehr geholfen.
Zu 1. das werde ich mal bestellen. Die App am Handy ist nicht vertrauenswürdig, was auch ein Abgleich mit einer anderen App zeigte.
Zu 2. aber senken machst hinsichtlich du auch nicht?
Zu 3. die Kopfhörer sind offen es sind die Sony mdr mv1. Die müssen halt sein wenn die Kinder schlafen.
Zu 4. ok Körperhaltung hab ich bestimmt eine miese und das schon immer. Sport hab ich mein Leben lang viel gemacht nur mal zwischen 20-25 nicht und zuletzt seit 5 Jahren hit und bodystyling.

In der Arbeit ist meine Haltung aber grottig am Pc und da schon den ganzen Tag mit Lüfter Geräusche von 65 db. Zwischendurch mal Schrauben drehen und auch mal schwer heben.
 
Für Livemusik/Proben habe ich angepassten Gehörschutz von Geers. Nie mehr ohne. Höre damit auch viel mehr Details, ist alles leiser. Schalldruck spüre ich am Körper trotzdem, und das ist gut.
Beim Musik machen zu Hause, nicht laut machen... eigentlich ganz einfach. Für Details Sennheiser* Kopfhörer, zum generellen "Produzieren"/komponieren eine alte Stereoanlage mit Teufel Speakern neben dem Monitor.
Tinnitus habe ich auch, dauerhaft seit ca. 2017. Seit 2018 habe ich den Gehörschutz.
 
  • #11
Lüfter Geräusche von 65 db
Ist verhältnismässig schon laut. Ab 80dB muß der Arbeitgeber Gehörschutz bereitstellen und ab 85dB ist es gesetzlich vorgeschrieben Gehörschutz zu tragen.
Die 65dB scheinen auf den ersten Blick nicht so viel zu sein. Muß man aber bedenken, daß man das 8+ Stunden am Tag hat. So ein Dauergeräusch kann übrigens schon zu körperlichen und geistigen Belastungen führen, was u.a. Schlafstörungen verursachen kann. Ich hab das Thema Gehörschutz früher leider viel zu lange ausgeblendet.

Ich hatte mir auf Arbeit so einen Bügelgehörschutz angewöhnt. Gibts von Moldex oder UVEX zwischen 7 und 25€, ist deutlich praktischer als so normale weiche Ohrstöpsel zum Reinpopeln und man kann sich trotzdem noch ganz normal unterhalten. Senken den Geräuschpegel um ca. 20-25dB.

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M.i.a.u.: verstaerker
  • #13
Leise abhören ist das A und O. Ab und an kann man mal ein wenig aufdrehen.

Als (ehemaliger) Schlagzeuger benutzte ich seit 30 Jahren Gehörschutz von Elacin.

Ich habe immer Gehörschutz dabei, den ich regelmäßig im Alltag benutze: Zug. u-Bahn, Flugzeug, Stadion, laute Umgebungen wie Bars oder Restaurants.

Nimmt den Stress aus dem Alltag, dann ist es im Studio OK, ab und zu mal aufzudrehen.

Im Alltag und bei Gigs:

Im Studio oder Proberaum:
 
  • #15
Ich hatte mir auf Arbeit so einen Bügelgehörschutz angewöhnt. Gibts von Moldex oder UVEX zwischen 7 .
Seit kurzem nutze ich deswegen 3m peltor optim 3, die gehen übers Ohr, die schwitzen dann aber und dann setze ich sie für einige Zeit ab. Ins Ohr stecken empfinde ich als nicht so hygienisch
@Kaffi die sind schon recht kostspielig aber ich versuche mal die meinem Arbeitgeber rauszuleiern
@verstaerker es gab gerade ein Angebot bei thomann mit errungen Messgerät bei dem man zwischen a und c umschalten kann
 
  • #16
Zum reinen Musizieren/Arrangieren könnte man auch einen Knochenschall-Kopfhörer verwenden, zum Mischen/Mastern eher nicht, da Bässe und Höhen dort prinzipbedingt etwas unterbelichtet sind. Die Ohren bleiben dabei komplett frei. Natürlich sind diese Teile, da sie über Bluetooth verbunden werden, auch nicht latenzfrei.

https://www.amazon.de/knochenschall-kopfhörer/s?k=knochenschall+kopfhörer*

Ich habe einen von Shokz, den ich allerdings hauptsächlich für Hörspiele u.ä. verwende.
 
  • #17
Seit kurzem nutze ich deswegen 3m peltor optim 3, die gehen übers Ohr, die schwitzen dann aber und dann setze ich sie für einige Zeit ab.
So eine "Mickey Maus" halte ich auf Dauer überhaupt nicht aus.

Ins Ohr stecken empfinde ich als nicht so hygienisch
Die werden auch nicht weit ins Ohr gesteckt, die sind eher aufliegend. Die "Ohreinsätze" kann man problemlos reinigen und sind bei den guten Bügeln auch austauschbar.

Die Kosten von ca. 25€ im Jahr habe ich auch selbst getragen. Soviel waren mir meine Lauscher schon wert.
 
  • #19
Das Messgerät ist jetzt ein paar Tage da. 60db ist echt nicht laut, ich habe sicher meist mit 70db oder mehr gehört.
Außerdem habe ich noch weitere Sachen getestet. Im Labor in der Arbeit können,wenn alle Absaugungen und Laserlüfter laufen 80db aufkommen. Meine Hand Kaffee Mühle schafft 79 db was mich Samstag morgens echt nervt. Die Nerv oder xshot Gewehre meiner Kinder sind bei 85db! Das im Wohnzimmer mit drei Kindern für eine halbe stünde ist hart!
 
  • #20
ich sitze fast den ganzen Tag vor der Konsole.
Ich habe mir schon vor vielen Jahren angewöhnt, relativ leise abzumischen, denn dann kann ich das Frequenzbild viel besser differenzieren.
Ebenso meide ich laute Konzerte ohne Gehörschutz.
Mit Kopfhörern komme ich gar nicht klar, die nutze ich nur als letzten Check.
Erst wenn alles fertig ist, höre ich nochmals etwas lauter ab, dennoch nur so viel, das alles klar bleibt.
 
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M.i.a.u.: Moogulator, Feedback und betadecay
  • #21
ich sitze fast den ganzen Tag vor der Konsole.
Ich habe mir schon vor vielen Jahren angewöhnt, relativ leise abzumischen, denn dann kann ich das Frequenzbild viel besser differenzieren.
Ebenso meide ich laute Konzerte ohne Gehörschutz.
Mit Kopfhörern komme ich gar nicht klar, die nutze ich nur als letzten Check.
Erst wenn alles fertig ist, höre ich nochmals etwas lauter ab, dennoch nur so viel, das alles klar bleibt.
Danke Bernie und allen Anderen. Ich werde das jetzt echt beherzigen. Leib und Seele haben schon fast aufgeben.
 
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M.i.a.u.: Bernie
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