Wo kann man sich über Firmware-/Software-Entwicklung austauschen?

oli

*****
Hallo,

habe mal ne kurze Frage.
Habt ihr ne Idee, wo man sich mit anderen Entwicklern/Entwicklerinnen über Firmware-/Software-Entwicklung von eigenen Projekten austauschen könnte?
Vielleicht hier im Forum, oder einem anderen Synth-Forum oder auf einer Mailingliste?

Danke & Grüße
 
Der @Moogulator kann dafür sicher ein kleines Unterforum erstellen, nur ob das dann auch rege genutzt wird, müsste man erst sehen.
Es gibt ja einige hier, die in der Richtung unterwegs sind und sicher auch einige interessierte Laien, die bei solchen Themen gerne Zaungast spielen um mal über den eigenen Tellerrand zu schauen.
 
In Lötkunst hier vielleicht nicht ganz abwägig, denn das ein- oder andere Projekt wird schon auf Controller in irgendeiner Form setzen.
Ich schreib auch aktuell grad wieder Firmware für nen Atmega Controller. (Und ich krieg auch gern a moi a Waatschn weil ich noch auf 8-Bit setze ^^).

Aber @Moogulator könnte entweder ein Subforum parallel zu Lötkunst erstellen (Codekunst ?) oder in Lötkunst ein Sticky anlegen?
 
weil ich noch auf 8-Bit setze
Die ATMEGA laufen mit 20MHz Takt und knabbern dabei einen Befehl pro Takt weg.
So ein alter 68000 (Atari ST, Amiga) hatte zwar 16MHz, die CPU brauchte aber 4 Takte für einen Nop. (.. oder alles andere, was direkt mit den Registern auskam)
=> so lange man auf dem Mega mit der 8-Bit ALU auskommt, rennt die Kreise um so einen 68k :waaas:


Ansonsten habe ich gerade 1 GIGA-Byte Unsinn vom einem Beaglebone Black-Image geputzt. Nur so neumodischer Schnickschnack, wo man in der Cloud mit diversen Scriptsprachen programmiert, 1000 Bibliotheken hat ... und die CPU mit GHz-Takt dann man grade so 3,5kHz auf einem Portpin schafft.
(Mit dem ATMEGA habe ich eine sinnige Anwendung gebaut, die so 50...10KHz erzeugt hat - komplett in Software[1]. Klar, kann ich das auch mit dem BBG, mit Linux und RT Patch dürfte der 10kHz schaffen, mit den PRUs (extra Recheneinheiten) geht VIEL mehr usw. Aber das ist dann halt auch elend aufwendig. Das Datenblatt von der CPU hat 5000 Seiten. Lass es mich so sagen: das ist wenig einsteigerfreundlich. Da bringt der ATMEGA mehr. Das kann man noch ganz lesen. )


[1] in C. Nachdem ich den Compiler-Output gesehen habe: da kann ich nicht gegen an Kodieren. Klar, bei kurzen einfach Sachen die man hochgradig optimieren will/kann (LFSR-Rauschgenerator, CRC ...) holt man noch was raus, aber was der bei längerem Code so veranstaltet, das kann man als Mensch nicht bringen - das wäre unwartbar und nicht zu debuggen.
 
In Lötkunst hier vielleicht nicht ganz abwägig, denn das ein- oder andere Projekt wird schon auf Controller in irgendeiner Form setzen.
Ich schreib auch aktuell grad wieder Firmware für nen Atmega Controller. (Und ich krieg auch gern a moi a Waatschn weil ich noch auf 8-Bit setze ^^).

Aber @Moogulator könnte entweder ein Subforum parallel zu Lötkunst erstellen (Codekunst ?) oder in Lötkunst ein Sticky anlegen?
Erstmal machen und wenn’s so viel ist dann mach ich Subforen - erstmal starten und
machen

mich erweitere sobald da mehrere Threads sind und eine eigene Seltion sich lohnt - hängt also von eurer Aktivität ab
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn in diesem Forum, dann ist dieses Subforum genau das richtige. Denn drüber steht "DIY, Selbstbau, Hacks & Modifikation". Passt.
Nicht davon verwirren lassen, dass hier meist Analogtechnik gelötet wird. Platinen selberätzen ist geil, Linkerkonfigurationsdateien selber befüllen ist auch geil.
 
Die ATMEGA laufen mit 20MHz Takt und knabbern dabei einen Befehl pro Takt weg.
Ich mag die Atmega total. Für meine Anwendungen haben die bisher dicke gereicht und man kann ganz gut ein Gefühl dafür entwickeln, was die CPU in einem Durchgang so wegbeissen kann.
Die Arduino Sachen sind ja nicht von ungefähr so erfolgreich.
Das Einzige, was mir eines meiner Projekte ausbremst, ist eine fehlende Variante mit zwei 16 Bit Timern. Da werd ich wohl mal auf ne XMega gehen müssen.
Nachdem ich mir durch ne blöde Aktion mein AVR Dragon zerschossen hab, werd ich mir jetzt ne Atmel ICE ordern ud schaun wer mal.
Da bringt der ATMEGA mehr. Das kann man noch ganz lesen.
Wohl wahr. Die Doku ist echt gut und die ganzen Zusatzdokumente wie Design-Guidelines sind sehr hilfreich. Die meisten meiner Probleme konnte ich durch RTFM selbst beheben :)
 
Fände so solch einen Ort auch sehr interessant. Ich halte mich für relativ Fit in C++/C, habe eine Weile mit JUCE gearbeitet und schreibe momentan für den Axoloti, da hat man nur etwa 43kb für code zur verfuegung.
Realtime DSP ist nochmal eine eigene Wissenschaft, spannend. Aber ist doch noch ziemliches Neuland für mich und bisher habe ich noch gar nicht versucht selbst Effekte zu schreiben (ausser nem simplen delay) sondern mich auf sequencer und sampling konzentriert.
Habe wegen day-job nicht viel Zeit für so was und kann wohl nicht ich viel Beitragen, würde aber mitlesen :D
 
Geht um Clock-Multiplizierung. Das hatte ich mal mit nem 8051-Derivat gebaut und wollte es portieren. Ist jetzt aber auch nicht so wichtig. Ich hab das hauptsächlich erwähnt um zu unterstreichen, das man mit den Atmels bei fast Allem zum Ziel kommt.
 
ich will jedem der mehr leistung als atmega/arduino braucht die stm32 ans Herz legen.
gibt extrem leistungsstarke cpus in der familie und geile protoboards mit den Nucleos.
Mit der STM32CubeIDE gibts eine erstklassige toolchain mit der das tagelange rumgescheisse von frueher bis endlich mal alles compiliert und tut der vergangenheit angehoeren.
klar ein step up von der arduino ide was know how angeht. Aber nicht so ein grosser.
Kann man auch mit MBED programmieren aber mir hat da das framework immer zuviel leistung gefressen bzw. war es noch nicht soweit das ich es nutzen konnte vor ein paar jahren, und dann nie mehr angesehen.
 
ich will jedem der mehr leistung als atmega/arduino braucht die stm32 ans Herz legen.
gibt extrem leistungsstarke cpus in der familie und geile protoboards mit den Nucleos.
Mit der STM32CubeIDE gibts eine erstklassige toolchain mit der das tagelange rumgescheisse von frueher bis endlich mal alles compiliert und tut der vergangenheit angehoeren.
klar ein step up von der arduino ide was know how angeht. Aber nicht so ein grosser.
Kann man auch mit MBED programmieren aber mir hat da das framework immer zuviel leistung gefressen bzw. war es noch nicht soweit das ich es nutzen konnte vor ein paar jahren, und dann nie mehr angesehen.
Für den Einstieg in die STM32 Welt eignet sich meiner Meinung nach für Musiker der Electrosmith Daisy besonders gut, wobei die Libs dort leider, noch bei weitem nicht Alles bieten, was man so brauchen könnte. Die Jungs arbeiten aber mit Hochdruck daran und haben vor kurzem auch ne relativ realistische Roadmap veröffentlicht. Der Support im hauseigenen Forum, ist hervorragend und es wird in der Entwicklung großer Wert drauf gelegt, die Wünsche der Community zu erfüllen.
 
Für den Einstieg in die STM32 Welt eignet sich meiner Meinung nach für Musiker der Electrosmith Daisy besonders gut, wobei die Libs dort leider, noch bei weitem nicht Alles bieten, was man so brauchen könnte. Die Jungs arbeiten aber mit Hochdruck daran und haben vor kurzem auch ne relativ realistische Roadmap veröffentlicht. Der Support im hauseigenen Forum, ist hervorragend und es wird in der Entwicklung großer Wert drauf gelegt, die Wünsche der Community zu erfüllen.
a thx 4 that. nettes projekt. waere was fuer mich wenn ich nicht soviel offenes rumliegen haette
 


News

Zurück
Oben