Yusynth - Erfahrungen zur Qualität

Dieses Thema im Forum "Lötkunst" wurde erstellt von MvKeinen, 26. Januar 2008.

  1. MvKeinen

    MvKeinen Tach

    Hi Lloyd!

    Ich werde in den nächsten Wochen einige Yusynth Module aufbauen.

    jeweils 4-8 Platinen von:

    - ARP vcf
    - MOOG vcf
    - VC-LFO2
    - Vco
    - Noise
    - Adsr
    - Dualslew
    - Minmax
    - VCA
    - Mixer

    sind bereits geäzt und gebohrt. Ich habe das Glück ein voll eingerichtete Werkstatt zum Ätzen, Bohren, Löten und zur Frontplattenherstellung (ausgelagert) nutzen zu können :cool: .

    ich mache gleich soviele, weil man dadurch insgesamt Zeit und Geld (Massenbestellungen von Bauteilen) sparen kann. Wir sind zu zweit und können da Manufakturmäßig vorgehen. Herauskommen sollen dabei 2 "Basis"-Modulsysteme.

    um ein gefühl für DIY zu kriegen hab ich mich für Yusynth entschieden, weil da alles super dokumentiert ist und mir die Internetpräsenz irgendwie symphatisch ist.

    Jetzt würde mich eben interessieren wie die Dinger von der Qualität sind. Wär super wenn Leute, die da schon was aufgebaut haben ihre Erfahrungen teilen könnten.

    - ARP Vcf:
    Arp scheint ja immer von einer Mystischen Wolke umgeben zu sein. Warum? was macht die so besonders? Wie kann man diesen Filter Charakterisieren? Wie tönt der Yusynth Arp Vcf?

    - Moog Vcf:
    dito..

    - VCO:
    Ich stehe total auf FM in verschiedensten formen. Wird mir mit dem VCO was fehlen? Wie schneidet der gegenüber Doepfer, Cwejman, .com, Plan B, Anyware ab?

    - ADSR:
    schnell oder eher lahm?

    - VCA:
    Bei schneidersbüro vor dem Cwejmanrack ist mir klar geworden wie wichtig gute VCAs sind. Wie sind die Yusynth?

    - Mixer:
    gleiche Frage. Taugen die Yusynth mixer als "Endmixer" in einem Modulsystem?

    gRu? Grunder Eint

    ich zeig euch blumen am arsch der hölle
     
  2. MvKeinen

    MvKeinen Tach

    Noch ne Frage zum VCO:

    Wie tief geht der runter?
     
  3. Anonymous

    Anonymous Guest

    ja, so habe ich auch gedacht.
    grad auch bei yusynth.
    würde ich aber nicht unbedingt nocmals so machen.

    d.h. man baut ein modul auf und merkt dass man es für sein System doch anders haben möchte.


    Überhaupt: man baut sein modularsystem auf, und die wünsche , ansprüche und anforderungen ändern sich.

    Übersichtlickiet wird z. bsp. immer mehr zum thema.
    und obwohl platz auch immer mehr zum thema wird würde ich in zukunft noch weniger kompromisse eingehen.
    wobei ich eigentlich keinen kompromisse eingegangen bin und die module eher fetter ausgestattet habe als vorgesehen( inputs, VC inputs.... )



    Im übrigen wird hier gren die optik kritisiert wenn jemand mit bastklerware kommt.
    ich wusste von vornherein dass ich damit rechnen muss eh alles nochmals neu zu machen nach ein paar Jahren................
    das bestätigt sich bereits.


    Ich zähle dich auch zu den wenigen die in der lage sind klar zu wissen was sie wollen,w as sie brauchen und wohin sie gehen wollen.
    Beim modular ändert sich das laufend bis du mal ein anständiges System hast, IMHO.



    anosnten ja, ich baue 4 module inderselben zeit wie 2.
    und teile bestekllen ist so horror dass ich auch immer für 4 einkaufe bei Yusynth,
    bzw. 8....................hehe..............


    jo, genau, yusynth war mir auch am sympathischten was die seite angeht.
     
  4. Hi miteinander,

    zu yves ist zu sagen, dass er sehr hilfsbereit beim debugging ist und auch designmässig was draufhat (seine tools für die frontplattenerstellung).

    zu den modulen selber ist zu sagen, dass ich 90% seiner PCB's hab machen lassen und dann selber bestückt. Keinerlei Probleme, klares Design und schön viele Funktionen.

    klang ist - soweit ich beurteilen kann - wirklich gut :)
     
  5. Anonymous

    Anonymous Guest

    ARP Filter: ( habe den yusynth )
    eines der vielseitigsten LP Filter.
    Kommt schön weich, auch etwas cremig, aber eben NIE wie ein moog.
    Der Punkt auf dens bei dem ankommt: die Resonanz ist vielseitig einsetzbar, speziell mit Filter FM.
    D.h. da kommt nicht einfach ein billiges gezirpe bei raus wie bei meinen Dotcom filtern,
    sondern man kann damit spielen !!!!
    hör dir meine beiden letzten sample im Diary 08 an. ( Das war (auch oder nur ?) Yusynth ARP )


    Minimoog clone:
    fand ich nicht so cool.
    aber erst vor wenigen Tagen hast hier plötzlich wie ein minimoog getönt. keinen ahnung wieso.
    Das Filter hat mich aber an Yves etwas zweifeln lassen,
    denn er hat ja slebbst nen minimoog.
    also ich habe mal kürzlich nur für ein paar sekunden woanders nen miniM gehört udn wusste sofort dass das yuynth soooo nicht ist.

    Reso scheint generell problematisch bei moog filtern.
    D.h. das signal neigt zum ausdünnen. man muss aufpassen beim trimmen und muss sich eben anch dem ausdünnen richten.......Icvh habe 2 yusynth mnimoog.
    beide tönnen gleich. kann mich da aklso schon auf den eindruck verlassen ( aallerding geht bei einem das resopoti nicht.


    Das Yusynth ist jetzt nicht DAS supercremige moogdings.............und für allroundeinsatz kannst den ARP nehmen.
    sprich: ist nicht so wichtig den zu haben.
    Aber eben: manchmal hat man ein signal, und plötzlich funzts..........( so wars auch mit den dopefer filtern.................. )
    richtig cool sind aber die filter die immer gut kommen !!!!!



    Steiner filter:
    hehe, vor kurzem gebaut.
    kann ich dir nur empfehlen. ( DIR ganz speziell ;-) )


    VCO:
    tuning: kannst letzendlich immer über den Hauptkondensator oder nen andern kondensator einstellen.
    D.h. das lässt sich anpassen und auch umschaltbar machen..........( soviel weiss cih schon mal. gibt dazu nen thread zum anyware VCO)


    ADSR:
    sollte man auch immer vom speed her anpassen können soweit ich das weiss.

    VCA_
    yep,

    VCAs sind sehr wichtig.
    aber nachdem was ich gelesen habe gibts das durchschlagen überall.

    3-4 VCAs der einfacheren sorte schaden nie wenn man die hat.
    mal yusynth bauen schadet also nicht.
    bessere VCAs sind vielelicht rauschärmer.......( SSM2164, that 2180 )

    mixer:
    wie weit mixer klanglich schlecht sein können ist mir nicht klar.

    Yves ist fachmann, da hätte ich keine bedenken.
    alle verwenden die gelcihen schaltungen.............
    aber die einen buffern, die andern nicht.


    anosnten glückwunsch zur werkstatt !


    yep, aber er schreibt nicht in deutsch ;-)
     
  6. Also VCA's hab hier noch ein paar SSM/CEM zum verkauf, wenn du da ein paar diskrete Sachen bauen wills; da gibts ja im Netz ein paar Platinchendesigns.

    Also ich finde eigentlich die Filterbank erwähnenswert; die war zwar ne menge arbeit, aber geil isse :)

    wegen klang sag ich nur: selektion der bauteile. macht DORT VIEL aus .
     
  7. Anonymous

    Anonymous Guest

    ich hoffe du meinst jetzt nicht die filterbank :roll:


    ( yep, was EL anspricht ist eigentlich DAS Thema)
    zum teil wird das bei den filtern auch angegeben was zu selektieren ist.
    aber ich hab fast das gefühl nicht alles.
    letztendlich scheint yusynth schon eher einfacher gestrickt zu sein.
    Ist aber auch genau richtiog für anfänger.........


    wie gesagt: die wichtigsten sachen werde ich nochmals bauen müssen ! ist einfach so.
    man lernt dazu...........
     
  8. serenadi

    serenadi Tach

    Je genauer die Kondensatoren in den einzelnen Bandpässen übereinstimmen, desto differenzierter wird die gesamte Filterbank klingen.

    Ich habe das Arp-Filter bei Funky (ops - sorry - Punky ;-) ) gehört und kann das bestätigen, es kingt wirklich gut. Irgendwie zwischen MOTM440 (nicht ganz so kernig) und Ladder (nicht ganz so rund).

    Das ist ein Problem von vielen Filtern. (z.B. auch Mankato)
    Das einzige Filter welches ich bisher gehört habe, welches das erfolgreich nicht macht, ist das MOTM440.

    Schlechtestenfalls kann er rauschen.
    Wenn ein Mixer als Output-Mixer (zwischen dem letzten VCA und dem Mischpult/Abhöre) eingesetzt wird, kann das schon ein Kriterium sein.

    Innerhalb der Modulkette - also vor dem VCA, der letztlich den Ton "gatet", spielt es weniger die Rolle, denn da ist so ein Mixer nicht schlechter als andere Module (bezüglich Rauschen).

    Ein Mixer für Steuerspannungen sollte darüber hinaus auch das Signal invertieren können.
    (Was aber auch für Audiosignale interessant sein kann).

    Die Erfahrung habe ich auch gemacht.
    Weniger beim Aufbau der einzelnen Module, dafür mehr beim Zusammenstellen der Module. Meine ursprüngliche Planung sah völlig anders aus.

    Wenn Du jeweils 4-8 Module/Typ aufbauen willst, ist das schon ein Hammersystem.
    Aber es sollte einigermaßen sinnvoll dabei geplant werden.
    Für eine Kette VCO-VCF-VCA sollten halt mindestens zwei Hüllkurven vorhanden sein.

    Slew-Module brauchst Du nicht so viel. (Zwei Dual-Slew ist schon viel.)

    Noise brauchst Du nur einmal - läßt sich ja über Multiple vervielfältigen.
    Wobei das Noise von Yusynth ja auch S&H ist, da kann man schon mal mehrere einsetzen, 4 Stück würde ich trotzdem als übertrieben ansehen.

    Ein Modul wie MinMax ist doch schon sehr speziell.
    Da würde ich doch eher schauen, daß da noch ein paar andere hinzukommen - Waveshaper, Ringmod, CV-Tools (Abschwächer, Offset, Inverter).

    Grundsätzlich würde ich auch sagen, bau Dir erstmal ein Grundsystem auf, ein Kabinett, und fang an zu patchen. Dann wirst Du schnell sehen, was Du weiter haben willst. Wirst vielleicht feststellen, daß 8 Arpfilter dann doch langweilig sind. ;-)
    .
     
  9. MvKeinen

    MvKeinen Tach

    najaaa, was ich will weiss ich schon ungefähr. Der weg ist nur noch etwas Nebelig :)
    das stimmt. Daher mache ich gerade ein paar Exceltabellen mit Bestellnummern für Conrad/Reichelt/Banzai für die ganzen Yusynthplatinen. Bei interesse poste ich die mal hier wenn sie fertig sind.

    und..

    das würde mich für die zweit Phase ziemlich interessieren. Wo sind diese Platinendesigns im Netz? am besten mit PCB Layout. Aber wie ihr schon sagt ist es wohl gut erstmal das Ding am Klingen zu haben bevor man dann weitersieht. Jedoch soviel hab ich schon verstanden, dass man VCAs nicht genug haben kann. Gerade für Spannungsgesteuerten FM Amount wie es mir manchmal vorschwebt, oder Panning-geschichten.

    Geht es da um die Toleranzen der Widerstände? wie folgend: (auszug aus der BOM ARP Vcf)

    R8,R10*,R11*,R15*,R16*,R20*,R21*,R25*,R26* 220 ohms * matched to 1% 5% otherwise

    oder alle Teile wie auch ICs, (da hab ich mal gelesen, dass die von Reichelt nicht so dolle sein solln?!?), Kondensatoren und Transistoren?
    Wie kann ich denn herausfinden, wo eine Selektion sinnvoll ist?

    jo. Es sollen ja erstmal 2 Basissysteme dabei herauskommen. Ich denke wir werden sowieso erstmal nur die Hälfte populieren sonst wird das mit den Bauteilen und den Frontplatten (Wobei wir hier nur die Materialkosten tragen müssen) zu teuer. Und wenn da noch weitere Module übrigbleiben kann man die ja abgeben an Interessenten.

    Frontplatten: Hat jemand schon Erfahrung mit den bei Yusynth eingestellten Vorlagen gemacht? Wir würden die ätzen lassen.

    Also um das lange posting mal zusammenzufassen:
    - Wo sind Platinenlayouts für VCAs die gut bis sehr gut klingen?
    - Selektion der Bauteile: Nur Widerstände so wie in der BOM angegeben oder auch andere Bauteile?
    - Yusynth Frontplatten gut?
     
  10. Ilanode

    Ilanode Tach

    Ich kaufe *nur* Widerstände mit 1% Toleranz (außer hohe Megaohmwerte), da man immer 1% nehmen kann und ich gerne größere Mengen kaufe (Vorrat und Preis), aber mit der Sortierung von einer Art von Widerständen schon an meine Grenzen komme.

    Ich glaube nicht, dass Reichelt schlechtere ICs hat als andere Anbieter. Die Viecher sind doch von den Funktionen her ident. Vllt. ist Reichelt mal auf Fälschungen reingefallen, aber das wird kein Dauerzustand sein bzw. auch andere treffen.

    Immer, wenn von polystyrene/Styroflex die Rede ist, dann sollte die Kapazitätstoleranz mögl. gering sein.
     
  11. Anonymous

    Anonymous Guest

    Echte DIY-ler besorgen sich MKT-Kondensatoren von Siemens und feilen sich den Wert zurecht!
    [​IMG]
     
  12. serenadi

    serenadi Tach

    Zunächst:
    Wenn Du bei Banzai daran denkst, Alpha-Potis zu kaufen, dann tu das lieber beim Musikding. Dort sind sie etwas günstiger, außerdem hat der Klaus uns hier im Forum versprochen "einen guten Preis zu machen", wenn es denn etwas mehr werden sollte und Du ihm deinen Nick nennst.

    Zu Selektionen:
    Es gibt Schaltungen (z.B. Moog-Ladder), wo ein paar Transistoren selektiert werden sollten.
    Oder das Steiner - Parker Filter, da sind es die Dioden, die möglichst übereinstimmen sollten.

    Grundsätzlich ist es nicht verkehrt, in Filtern die frequenzbestimmenden Kondensatoren möglichst eng toleriert zu nehmen. Dafür reicht es aber i.d.R. aus, Styroflex-Kondensatoren zu nehmen, die gibt's bei Reichelt mit 2,5% Toleranz, das ist gut.
    Dazu muss man natürlich die Schaltungen der Filter ein wenig kennen, um zu wissen, welche Kondensatoren das sind. Oft ist es aber auch in den Stücklisten angegeben.

    Einfache Entkopplungskondensatoren (meist 100nF an den IC-Spannungsversorgungen) brauchen nicht eng toleriert sein.

    Bei Widerständen nimm grundsätzlich Metallfilmwiderstände mit 1% Toleranz, gibt es auch bei Reichelt, bei entsprechender Stückzahl auch günstig. Damit bist Du immer auf der sicheren Seite.
    Noch enger toleriert gibt es auch, sind aber teuer und i.d.R. nur in hochpräzisen Spannungsteilern nötig. (Keyboard-Interfaces und so.)

    Apropos Reichelt / ICs - imho ein Märchen, daß die nicht in Ordnung sein sollen. Ich habe bisher noch keinen einzigen Ausfall gehabt.


    VCA mit SSM2164 oder that 2181
    Da hat Marc Bareille etwas im Programm.
    .
     
  13. Anonymous

    Anonymous Guest

    find ich gut wenn du klare vorstellungen hast.
    bin gespannt was du in ca 2 Jahren dazu sagen wirst
    ( wahrscheinlich wirst du nur lachen ;-) )
     
  14. MvKeinen

    MvKeinen Tach

    @ punky40

    ich lach jetzt schon....

    in 2 Jahren hab ich mich warscheinlich ausversehen mit Patchkabeln stranguliert.

    @Serenadi: cooler Tip mit Musikding. Auf den Bareille QuadVCA hab ich schon geschielt der hat ja super Routingmöglichkeiten. bareille QuadVCA
     
  15. serenadi

    serenadi Tach

    Jo, VCAs mit dem 2164 sind schon richtig geil.
    Aber bei Marc muss man wohl ein wenig aufpassen, hab da schon öfters kleine Fehler oder Nicht-Übereinstimmungen festgestellt.
    (Hab aber noch nichts von ihm aufgebaut).
    Obwohl er beispielsweise schreibt, daß im Audioweg doch gute OpAmps verwendet werden sollten, sind im Schaltbild TL072 angegeben.

    Ich habe bei meinen VCAs OP275 verwendet. Da rauscht nichts mehr :D
     
  16. Anonymous

    Anonymous Guest

    Den quad VCA von Bareille hab ich aufgebaut.
    Würde aufpassen den als 3 HE modul aufbauen zu wollen.
    Bei mir gings in die hose............

    die verdrahtung wir komplett mit geschirmtem kabel gemacht.
    ----> Das braucht platz
    sonst gibts ein drahtknäuel wie bei mir.
    debuggen ist bei mir nicht mehr. muss alles auseinanderrupfen,
    und wird in 5HE neu aufgebaut.
     

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