Zeit für eine neue Musiktheorie?

Ist die konventionelle Musiktheorie überholt?

  • ja

    Wahl: 5 9,3%
  • nein

    Wahl: 36 66,7%
  • vielleicht

    Wahl: 1 1,9%
  • wer weiß

    Wahl: 3 5,6%
  • egal

    Wahl: 4 7,4%
  • wen int'ressierts

    Wahl: 5 9,3%

  • Anzahl Votes
    54

einseinsnull

ich weiß eh alles besser.
Shepard Rhythm? Näherungsweise. Mach deine Idee verständlich und ein guter Musiker wird es umsetzen.
ich hielte eine einzelen da capo takt mit einem speziellen symbol für das einfachste. von mir aus auch text.

aber mit bassschlüssel-4/4-allargando-scheisendreckgedöns käme man sicher nicht sehr weit. :P und per hand wird man auch probleme bekommen, das system mithilfe von sich langsam verändernden notenabständen darzustellen o.ä.

Die Ferienkurse habe ich angebracht weil dort mit ähnlicher Dogmatik gegen das gefühlt alte angegangen wurde "Da war ein C-Dur zu hören! Er hat Jehova gesagt!"
hm, man kann alles auch übertreiben und dann ist man zum schluss selbst der ignorante depp, den man bekämpfen wollte.

ob die das getan haben, kann ich nicht beurteilen.

es hat aber sicherlich seine berechtigung gehabt. es ist nicht nur pubertär oder pseudopolitisch oder sowas sondern es kann auch zu brauchbaren ideen führen mal ganz radikal zu denken und zu fühlen.

grundsätzlich hast du mich aber vollkommen zurecht in die konzeptler ecke gestellt, das passt schon.

das konzept des konzepts wird bei mir erst zum problem wenn es so dominant ist, dass für die ästhetik am werk kein platz mehr bleibt. dafür hat der liebe gott ja dann die notbremse erfunden.


hab ich heute schon gegen alles nicht-interdisziplinäre gehetzt? oder heben wir uns das für morgen auf.
 
Zuletzt bearbeitet:

NicolasK

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ich hielte eine einzelen da capo takt mit einem speziellen symbol für das einfachste. von mir aus auch text.
vielleicht zwei linien? von langsam (unten) nach schnell(oben)? punktewolken von offen nach dicht...what ever works.

zu darmstadt noch:
ich war vor ein paar jahren auf so einer workshopwoche, da hat auch jeder so sein ding vorgestellt und es war eine menge quatsch dabei. da hätte ich auch gerne buh gerufen, habs nicht getan weil man ja nett zueinander ist und das alles eher klein war. aber einer der alten Komponisten die Workshops gegeben haben meinte am ende dass er es erstaunlich findet wie freundlich der umgang von allen miteinander ist. Früher sei mehr geschrien worden.


hab ich heute schon gegen alles nicht-interdisziplinäre gehetzt? oder heben wir uns das für morgen auf.
da bin ich ja gespannt...:)
 

Michael Burman

⌘⌘⌘⌘⌘
Edit:
Perlen vor die Säue
Der Perlen-Werfer übt Rhythmus-Gitarre;
die Sau will melodische Geige üben ...

Ich habe neulich Geige zu einem Loop geübt, wo nicht nur Drums, sondern auch Harmonien drauf sind.

Geige ist nicht gleich Flamenco-Gitarre.

Erstens, um melodisch zu üben, sind Drum-Loops völlig ok. Außerdem wird z.B. empfohlen, Geige zu mitklingenden Referenztönen zu üben. Es sind nämlich keine Bünde drauf :idea:, und man soll deswegen Intonation üben.

Also habe ich in meinen Loops sowohl Rhythmus als auch Referenztöne.

Geige ist nicht gleich Flamenco-Gitarre.

Klar kann man Geige zu einem Metronom und zu einem mitklingenden Referenzton üben. Aber mit Drum-Loops inkl. Harmonien geht auch und macht auch mehr Spaß. Evtl. hört man sein Spiel nicht so detailliert als mit Metronom, aber Geige wird auch z.B. mit einem Korrepetitor am Klavier geübt, nicht nur zu einem Metronom. Warum also nicht statt Korrepetitor am Klavier Drum-Loops inkl. Harmonien nehmen? Ich nehme das! :school: :P

Geige ist nicht gleich Flamenco-Gitarre. :idea: :P
 


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