Zeuch auf Spotify hochladen? Is das stressig?

psicolor

Geiler Typ
Ich möchte meine Musik möglichst vielen Leuten unterjubeln und dachte das Material daher auf Spotify zu schieben.
Kohle will ich keine dafür, die Musik soll einfach gehört werden.

Wie geht das?
Was habt ihr für Erfahrungen damit?
 
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Guest
Das geht am simpelsten über einen Distributor wie zB imusician
Das kostet aber, und vermutlich / sicher mehr als Du einnehmen wirst.

Ich habe deswegen keine Erfahrung damit.

Ist nicht so teuer aber ich weigere mich noch dafür zu zahlen daß man mich hört.
 

Sunwave

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Ich möchte meine Musik möglichst vielen Leuten unterjubeln und dachte das Material daher auf Spotify zu schieben.
Kohle will ich keine dafür, die Musik soll einfach gehört werden.

Wie geht das?
Was habt ihr für Erfahrungen damit?
Wie wäre es mit Bandcamp und Soundcloud als free Download? Und dann vielleicht auch noch zusätzlich Youtube als reine Streaming-Option, das wäre nämlich alles ziemlich easy und kostenlos. Bei Soundcloud wären das bis zu 3 Stunden, auf Youtube unbegrenzt und bei Bandcamp ev. auch. Da bin ich nicht ganz sicher.
 
Zuletzt bearbeitet:

SvenSyn

Ich sag immer Muuug, sorry!
Die Frage ist ja auch die Reichweite. Er will ja gehört werden.

Auf YT, SC und BC muss man auch massiv Werbung schalten - sonst kannste das nahezu knicken.

Weiß nicht wie das bei Spotify ist, aber letztendlich ist es neben der Qualität der Musik auch die Frage, wie sie beworben wird.

Werbung ist am Ende mindestens genauso wichtig wie die Produktion der Musik selbst.
 

Sunwave

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Die Frage ist ja auch die Reichweite. Er will ja gehört werden.

Auf YT, SC und BC muss man auch massiv Werbung schalten - sonst kannste das nahezu knicken.

Weiß nicht wie das bei Spotify ist, aber letztendlich ist es neben der Qualität der Musik auch die Frage, wie sie beworben wird.

Werbung ist am Ende mindestens genauso wichtig wie die Produktion der Musik selbst.
Auf Spotify ist es dasselbe, wieso soll es da anders sein?

Da sollte man realistisch sein, ohne Label, Social Media Follower, bekanntem Namen (zumindest in seiner Nische) usw. geht wenig. Da ist es eigentlich egal welche Digital-Plattform man wählt. Aber war das die Frage?
 
Zuletzt bearbeitet:

SvenSyn

Ich sag immer Muuug, sorry!
Das stimmt natürlich.

Ich hab in 3 Jahren Bandcamp roundabout 50 Euro eingenommen.
Die größte Reichweite hatte ich auf Soundcloud, den geringsten auf Youtube. Den größten Ertrag wie gesagt auf Bandcamp.
 

ollo

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Die größte Reichweite hatte ich auf Soundcloud, den geringsten auf Youtube. Den größten Ertrag wie gesagt auf Bandcamp.
Bei mir ist es eher umgekehrt, Soundcloud hat nur Plays gebracht, als es die Gruppen damals noch gab, es ist aber prima um freie Downloads anzubieten. Youtube hat bei mir weitaus mehr Klicks, es ist einfach bei vielen Leuten der kostenlose Standartberieselungskanal.

Was wirklich hilft sind freie Netlabel-Compilations, die suchen immer Songs für ihre Sampler und haben ihr Publikum.

Bandcamp hatte ich auch immer wieder vor aber noch nicht in Angriff genommen.
 

stuartm

musicus otiosus

psicolor

Geiler Typ

Wenn ich das richtig verstehe, werden die Sachen dann über archive.org oder die Internetseite des Labels angeboten, oder?
Da würde ich eine sehr kleine Hörerschaft erwarten, ist das auch richtig?
 

stuartm

musicus otiosus
Wenn ich das richtig verstehe, werden die Sachen dann über archive.org oder die Internetseite des Labels angeboten, oder?
Ja.

Da würde ich eine sehr kleine Hörerschaft erwarten, ist das auch richtig?
Dazu kann ich dir nichts sagen.
Es ist eben ein unabhängiger Verteilungsweg abseits der Platzhirsch-Portale.

wie @ollo schon schrieb geht es da eher um eine Hörerschaft die diese Musik bewusst sucht, weniger um das Spotify-Laufpublikum.
 

Tax-5

Moderator
Stressig ist das ganze nicht, man muss sich aber ein wenig damit einarbeiten und ein paar Sachen beachten:

1: Mach das über einen Verlag/Distributor, alles andere ist Zeitverschwendung wenn du nicht Michael Jackson oder Mariah Carey heisst.
2: Gründe ein Label - Das ist nötig um Dinge bei digitalen Portalen anbieten zu können
3: Grafiken: Du brauchst ein Labellogo, ein Künstlerlogo und ein Cover für dein Release. Wenn du auch bei Itunes veröffentlichst muss die Grafik mindestens 4000x4000 Pixel haben
4: Du brauchst einen EAN und einen ISRC - Beides kannst du zwar kaufen, aber dann tragen deine Stücke immer den Code vom Distributor... besser selber beim IFPI anmelden und ISRC selbst verwalten
5: Qualität! - Achte darauf dass deine Musik klangliche Qualität aufweist. Die Portale sind zwar nicht sehr heikel, lehnen aber doch immer noch Tracks ab, die klanglich unbrauchbar/unverkäuflich sind. Das heisst auch dass dein Zeug ordentlich gemastert sein muss.
6: Wichtig: Dein Labelname und die Veröffentlichungen sind quasi in digitalen Stein gemeiselt. Ein Take-Down ist sehr aufwändig und kostet ziemlich Geld. Achte daher darauf keine Copyrights zu verletzen (Melodien, Samples, Loops, Whatsoever) - Ändern kann man nach einer Veröffentlichung nichts mehr.
7: Wenn du was bei $yourAudioPortalNamehere veröffentlichst: Melde deine Werke bei der Gema (in der Schweiz: Suisa) an. Sollte ein Stück von dir in ein paar Jahren durch die Decke gehen, bist du rechtlich auf der sicheren Seite
8: Lade nur Tracks hoch, zu welchen du auch in ein paar Jahren noch dazu stehen kannst - Ein lustiger Bierabend-Jodeltrack mit Freunden ist die ersten zwei Tage ganz lustig, danach einfach nur noch peinlich und evtl. Imageschädigend wenn du doch etwas seriöser arbeiten willst, siehe dazu auch Punkt 6.

So das wars erst Mal.
Ach ja: Als Distributor verwende ich Feiyr.com

Edit: Schreibfählr - Man sollte nicht vor dem ersten Kaffee so einen Text verfassen
 
Zuletzt bearbeitet:

ollo

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Was ist das und wo findet man das?
Die Suchmaschine meines Vertrauens findet unter dem Suchmuster "freie Netlabel-Compilations" eigentlich nur Pornographie.
Bei mir sind die mitunter tatsächlich auch auf mich zugekommen. Das kommt aber auch auf die Musikrichtug drauf an. Bei speziellen Musikrichtungen wie es bei mir der Fall war, findet man das sicherlich eher, weil es da einfach weniger von gibt als Standartware House oder Hiphop.

Also einfach mal gucken, was es für freie Musik in deinem Genre gibt und wo die Angeboten wird.
 

Sunwave

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Was ist das und wo findet man das?
Die Suchmaschine meines Vertrauens findet unter dem Suchmuster "freie Netlabel-Compilations" eigentlich nur Pornographie.
Du solltest weniger Pornos schauen oder deine Such-Vergangenheit in der Suchmaschine deines Vertrauens zurücksetzen, scheint so als würde deine Suchmaschine nur noch nach Pornos Aussschau halten. ;-)
 

psicolor

Geiler Typ
Hilft nichts. MetaGer versucht mich mit aller Gewalt dazu zu bringen, Pornographie zu konsumieren. Aber die können mich mal, ich steh auf Hardware!
 
ich habe das mal zum Spaß ausprobiert. Als Dienst benutzte ich feiyr.
Es waren ca. 20 Euro, die ich ausgegeben habe. Der Aufwand war überschaubar.
 
ich hab mich auch im Dezember angemeldet, also Ende Dezember. in Distrokid heißt es, dass die Shops im Durchschnitt 2-3 Monate brauchen, bis man erste Geldflüsse sieht und es im Distrokid Konto eingespielt ist. (unter 'Bank')

Hat hier jemand damit Erfahrung, wie lang das wirklich gedauert hat bis erste Zahlen zu sehen waren? Würde mich mal interessieren.
 


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