Einstieg in die Eurorackwelt

øsic schrieb:
(1) Also musste ich Herr Fricke selber fragen und er bestätigte dass -12 auf blau liegt.
(2) Einige Module haben es auch auf der Platine selber drauf stehen und nicht am Kabel.

(1) Für den breche ich auch immer wieder gerne eine Lanze, wie für D. Doepfer. An Fricke Modulen wird gerne herumgemeckert, ich kann damit leben und der Service stimmt. Etwas einsilbiger als bei Herrn Doepfer (Schick's mir, pack' Rückporto dazu), aber gekümmert hat er sich amschliessend.

(2) Genau, auch hier unterscheiden sich die Hersteller. Noch schlimmer ist es, wenn man ein Modul gebraucht kauft und das Kabel steckt falschrum drauf. Alles schon gehabt. Drum prüfe ich so gut es geht und markiere dann -12V nochmal mit Edding seitlich an der Platine.
 
mein kontakt zu mehreren überseeherstellern und versand und reperatur inkl. gesamter kommunikation war einfacher, schneller, unkomplizierter und freundlciher als alle meine versuche fehlverhalten von MFB-modulen mit dem hersteller zu klären. am ende blieb nur mehrmaliges rücksenden und endgültiges rückgeben übrig weil der plunder einfach nicht funktioniert. zwischendurch musste ich mehr als unfreundlichen und unverständlichen "service" schlucken (ich wollte ja das es am ende funktioniert und unkompliziert abläuft)

das mit dem service von herrn doepfer zu vergleichen ist schon rufschädigung für dieter doepfer :school:
 
1. Doepfer Startersystem (alles komplett) wird fast nie als Empfehlung gegeben. Die Module und ....

Vielen Dank für ermutigende nette Antwort.
Also "klein einsteigen" , "sich trauen" und "nicht unbedingt ein Komplettsystem" nehme ich mit, was ganz viel ist.
ich find den klassischen Moog Sound klasse, was natürlich nicht ganz imitiert werden kann. mag aber auch den rhythmischen digitalen Sound. also etwa:
-Aion 904 A Filter,
-ADDAC Oszilator und Mixer,
-AJH minimod VCO,
-Manhatan CP3 und..
-E 350 morphing
und eine coole Kiste natürlich noch.
Keine Ahnung ob das Sinn macht und was sonst ich brauche um aus der Kiste einen Ton zu kriegen. Außerdem sind diese (exotische!! )Teile nicht mal über Schneider erhältlich. Also viel zu tun und bin für jede kleine Hilfe dankbar.
Grüße und nicht auslachen Bitte!)
 
hesspet schrieb:
2. kann man als Anfänger die Euro Module besorgen und in ein Rack zusammenschrauben oder ist das doch etwas komplizierter?

Naja, wer sich mit dem Thema Modularsystem auseinandersetzen will, sollte zumindest wissen wie ein Schraubendreher zu bedienen ist und ein paar einfach handwerkliche Arbeiten zu erledigen sind und.....

:opa: ...sie/er sollte Anleitungen lesen! Ist ernst gemeint! Die frei verfügbaren Informationen studieren, (z.B. bei Döpfer die Einführung), da steht wirklich alles wichtige drin, sollte man sich schon im Vorfeld mal in Ruhe durchlesen (und verstanden haben) dann ist es nicht komplizierter als eine Waschmaschine anszuschliessen.

Rumschrauben ist ein Teil des Modularkultes und irgendwann muss man ja damit mal anfangen! :lollo:

Vielen Dank für den Tipp mit Anleitung von DOEPFER und Waschmaschine, hat mir Mut gemacht, wobei ich von der Waschmaschine eher das Tragen kenne<.<.)) Gruß
 
Ich kann jedem Einsteiger nur empfehlen, mal in Berlin bei Schneidersladen (oder in München bei Hieber-Lindberg?) vorbeizuschauen und mal selbst an den Modulen von diversen Herstellern herumzuschrauben. Das fand ich immer sehr erhellend. Manchmal fixiert man sich "aus der Ferne", also aufgrund von Reviews und Demos aus dem Internet, auf einen bestimmten Hersteller und stellt dann mit Entsetzen fest, wie furchtbar wackelig oder winzig / zugebaut die Module sind. Außerdem ist Thomas, der bei Schneiders im Showroom arbeitet und berät, ein überaus kompetenter und interessanter Gesprächspartner, der mir schon viele nützliche Tips gegeben hat.

Wenn man schon blind bestellen muss, dann macht man gerade am Anfang mit Doepfer nichts falsch, vor allem, wenn es um CV Utilities geht, das sitzt alles wie eine Eins.
 
suri schrieb:
ich find den klassischen Moog Sound klasse, was natürlich nicht ganz imitiert werden kann. mag aber auch den rhythmischen digitalen Sound. also etwa:

Dazu könnte man natürlich seitenlang antworten. ;-)

Du hast ja einerseits bereits selbst erkannt, dass der Originalklang nur angenähert werden kann, andererseits bist Du bezüglich der Komponenten auch schon auf der richtigen Spur (neben Aion auch der CP3 Mixer). Oder wenn man alles aus einem Guss will: http://www.ajhsynth.com/Minimod.html Da wäre allerdings auch schon wieder die Frage, warum dann Modular?

Zur Verfügbarkeit: manche Foristen kaufen auch direkt im Ausland bei großen Shops oder direkt vom Hersteller. Ist nicht jedermanns Sache (Zoll, mehr Aufwand bei Reklamationen, etc.) Wäre aber ein Weg, Verfügbarkeitsprobleme zu umgehen. Gibt ja auch in UK, Frankreich und Schweden gute Läden mit Versandoption. Und ansonsten ist Modular eh ein Mix aus Geld und Geduld. Habe bei Schneiders schon bis zu 4 Monate auf (Wieder-)Verfügbarkeit von Modulen gewartet.

Der Tip von hyboid ist übrigens sehr gut: Vor Ort im Laden schrauben, hören, fragen und dann ggf. sich ein "Erstsystem" mit ab Lager verfügbaren Modulen zusammenstellen. Habe ich damals nicht gemacht. Ist zwar bei mir gutgegangen - habe bis jetzt kein einziges Modul als "Fehlkauf". Könnte man zum Start aber auch einfacher haben.
 
Crossinger schrieb:
Der Tip von hyboid ist übrigens sehr gut: Vor Ort im Laden schrauben, hören, fragen und dann ggf. sich ein "Erstsystem" mit ab Lager verfügbaren Modulen zusammenstellen. Habe ich damals nicht gemacht. Ist zwar bei mir gutgegangen - habe bis jetzt kein einziges Modul als "Fehlkauf". Könnte man zum Start aber auch einfacher haben.[/


Glücklicher! Ich habe mittlerweile, weil ich jahrelang keine Möglichkeit hatte, bei Schneiders anzutesten, eine Menge Fehlkäufe gemacht. Bin deshalb gerade dabei meine Rack auszumisten. :selfhammer:

Für einen moog-ähnlichen Klang finde ich die Doepfer Oszilltoren, Filter usw. ausreichend. Echt wie Moog klingt eh nur Moog. Zwei A-110, der A-120, Mixer, VCA - und schon bin ich klanglich nahe beim Moog Prodigy.
 
claas schrieb:
Glücklicher! Ich habe mittlerweile, weil ich jahrelang keine Möglichkeit hatte, bei Schneiders anzutesten, eine Menge Fehlkäufe gemacht. Bin deshalb gerade dabei meine Rack auszumisten. :selfhammer:

Ok, damit ich nicht zu großspurig klinge: Das eine oder andere Modul kann man in meinem Rack auch diskutieren. Z.B. den "Dual ADSR" von AMSynth. Wenn ich 2-3 Monate Geduld gehabt hätte, dann wäre der Intellijel "DualADSR" auf den Markt gekommen, der noch einiges mehr fürs gleiche Geld bietet. Dafür ist das AMSynth-Modul gebaut wie ein Panzer und der Support ist top. Das Mutable "Links" funktioniert mit Audio nicht optimal - hatte es mir aber eh primär für CV gekauft. Und der "G8" von Circuit Abbey ist zwar toll, aber es wird dauernd an der Firmware nachgebessert (und das Upgrade ist nur über eine Werkstatt möglich - in Europa noch gar nicht). Also nicht alles supi.

Im Großen & Ganzen gehe ich primär nach gewünschter Funktionalität, danach kommen 2-3 Module (falls es überhaupt eine Auswahl gibt) in die engere Wahl und dann werden YT Videos geschaut/gehört. Darauf basierend erfolgt eine Kaufentscheidung.

Nach knapp drei Jahren siehts dann so bei mir aus:

modulargrid_142260.jpg
 
suri schrieb:
ich find den klassischen Moog Sound klasse, was natürlich nicht ganz imitiert werden kann.

Hi suri. Kleiner Tip: AION kommt allmählich in die Gänge und bringt weitere Module:
http://www.aion-modular.com/www.aion-mo ... lcome.html

Wenn die Eurorack-Versionen genauso gut klingen wie die "großen" (Club of the Knobs) würde ich nicht weiter suchen... Die Soundcloud-Demos jedenfalls finde ich ausgesprochen schön.
Kauf Dir doch einfach mal alle und berichte uns von Deinen Erfahrungen. ;-)

LG GM
 
General Midi schrieb:
suri schrieb:
Kauf Dir doch einfach mal alle und berichte uns von Deinen Erfahrungen. ;-)

Hey GM,vielen Dank für das tolle Angebot. ich kann mir nicht vorstellen, dass du mit meinen Erfahrungen als Anfänger glücklich wärst:)
aber wenn du meine Module in der Richtung von Aion zusammenstellst, kriegst du ein Bild davon,))
Grüße back:)
 
hyboid schrieb:
Ich kann jedem Einsteiger nur empfehlen, mal in Berlin bei Schneidersladen (oder in München bei Hieber-Lindberg?) vorbeizuschauen und mal selbst an den Modulen von diversen Herstellern herumzuschrauben. Das fand ich immer sehr erhellend. Manchmal fixiert man sich "aus der Ferne", also aufgrund von Reviews und Demos aus dem Internet, auf einen bestimmten Hersteller und stellt dann mit Entsetzen fest, wie furchtbar wackelig oder winzig / zugebaut die Module sind. Außerdem ist Thomas, der bei Schneiders im Showroom arbeitet und berät, ein überaus kompetenter und interessanter Gesprächspartner, der mir schon viele nützliche Tips gegeben hat.

Wenn man schon blind bestellen muss, dann macht man gerade am Anfang mit Doepfer nichts falsch, vor allem, wenn es um CV Utilities geht, das sitzt alles wie eine Eins.

Vielen Dank für den Tipp,
ich werde morgen bei Hieber vorbeischauen, hab schon mit Flo von dem Laden telefoniert, er ist super nett und sehr hilfsbereit und wie ich mich kenne, wenn vorrätig, werde ich auch was kaufen. Ich hab natürlich nix gegen Döpfer und sicherlich klingt das Ding live anders, aber was kann der arme Anfänger dafür, dass er nach Lesen und Informieren in div. Foren das Gefühl kriegt, dass Döpfer Module( mit vollem Respekt!) dafür da sind um die Kiste vollzukriegen und die richtige Musik sich bei Teilen wie Braids, Maths, Morhing, Aion.... abspielt. oder habe ich das ganze falsch verstanden?? Sätze wie "Preis, Leistung gut.." hören sich für mich an wie: "ach er ist ja ganz nett" .:))
Lg
 
suri schrieb:
aber was kann der arme Anfänger dafür, dass er nach Lesen und Informieren in div. Foren das Gefühl kriegt, dass Döpfer Module( mit vollem Respekt!) dafür da sind um die Kiste vollzukriegen und die richtige Musik sich bei Teilen wie Braids, Maths, Morhing, Aion.... abspielt. oder habe ich das ganze falsch verstanden??

Unterschätze nie die "Notwendigkeit" von Doepfer-Modulen im Rack! :opa:

Man sieht immer wieder Beispiele, wo sich die Leute reichlich Oszillatoren und Filter ins (virtuelle) Rack knallen und keinen Gedanken an die Tools verschwenden, die einen Modularen erst zum Leben erwecken: Multiples, Mixer, Triggered Switches, etc. Die sind nicht nur dazu da, "um die Kiste vollzukriegen", sondern essentiell, damit der Spaß richtig losgeht. Und gerade dafür ist Doepfer grundsolide - im absolut positiven Sinn!
 
Dazu könnte man natürlich seitenlang antworten. ;-)



Hi crossinger
Oh Gott, 3 jahre warten und das Ding sieht dann so aus? vergiss es.;-))
Ihr habts wirklich leicht, hockt vor euren Kisten und redet von Geduld. Ich werde morgen paar Teile zusammenschrauben, sei es paar Blenden:)
Ne im Ernst, keine Ahnung, ich würde aber, wenn ich die kriegen würde, meine Liste mit paar Döpfer Module abschließen (Dual ADSR auch:) und loslegen.
vielen Dank und Grüße,
Die Kiste schaut übrigens klasse aus:)
 
suri schrieb:
Ich hab natürlich nix gegen Döpfer und sicherlich klingt das Ding live anders, aber was kann der arme Anfänger dafür, dass er nach Lesen und Informieren in div. Foren das Gefühl kriegt, dass Döpfer Module( mit vollem Respekt!) dafür da sind um die Kiste vollzukriegen und die richtige Musik sich bei Teilen wie Braids, Maths, Morhing, Aion.... abspielt. oder habe ich das ganze falsch verstanden?? Sätze wie "Preis, Leistung gut.." hören sich für mich an wie: "ach er ist ja ganz nett" .:))

Sorry, aber das ist Unsinn. Doepfer-Module sind kein Füllmaterial, schon gar nicht für jemanden, der gerade begtinnt, sich Modularsystemen zuzuwenden. Die Rackbestückung ist sehr subjektiv und kann - und wird hoffentlich - bei jedem anders aussehen. Jeder wird seine persönlichen Module favorisieren. Natürlich kannst du Doepfer-Module aussschließen und gleich eine dickere Rolle Scheine auf den Tisch legen. Sinnvoll hingegen der erste Teil, der hier nicht zitiert ist: geh hin und mach dir ein Bild. Mit deiner oben zitierten Einstellung wirst du allerdings sehr voreingenommen in den Laden laufen.

Es ist kein Problem, ein Modul irgendwann auch einmal weiter zu verkaufen. Bei etwa 30% Wertverlust, schmerzt eine Ausgabe von 100 Euro deutlich weniger, als eine für 600 Euro. Da musst du dir selbst die Frage stellen, wo man mehr Lehrgeld zahlen könnte. Denn auch das 600 Euro-Modul stellt sich nach einigen Monaten vielleicht doch für dich nicht als der Bringer heraus für den ihn irgendwer in irgendwelchen Foren hielt.
 
Na ja , das war eher als Frage gemeint und der Eindruck, den man durch Seiten wie Modulargried bekommt, da sind ja kaum Racks dabei, die nicht mit teuren Module bestückt sind. oder sind das alle nur Wunschträume?!
Grad ich als Anfänger würde mir solch ein Urteil über Pioniere dieser Idee nicht erlauben. Nun ist das nicht so das der hohe Preis sich durch Multifunktionalität und manchmal Qualität ausbezahlt?
Ehrlich gesagt, immer wenn ich die Taste "popular" bei Gried druck, hoffe ich in erster Reihe paar Döpfers zu sehen, leider scheinen nicht sehr viele deiner Meinung zu sein. Aber wie "crossinger" sagte, braucht man auch "Essentials" und da ist, denke ich, Doepfer zum Glück ganz vorne. Wenn das ganze nach " Unsinn" klingt, nimm das nicht ernst, ich stehe erst am Anfang:)
danke nochmal
 
suri schrieb:
Aber wie "crossinger" sagte, braucht man auch "Essentials" und da ist, denke ich, Doepfer zum Glück ganz vorne.
danke nochmal

Das fasst es ganz gut zusammen. Ich bin vollends Crossingers Meinung. Mein Rack ja selbst auch mit anderen Modulen bestückt. Die Doepfer-Module darunter haben allerdings auch ihre Berechtigung, ich möchte sie nicht missen. Ich will dich nicht in Richtung Doepfer leiten sondern ledilich erreichen, dass du ihnen nicht mit Ablehnung begegnest, ohne jemals mit ihnen gearbeitet zu haben. Das ist Dieter Doepfer gegenüber nicht fair, der einen Support bietet, wie sonst kaum jemand in der Eurorackwelt. Wem jemals ein Modul abgeraucht ist, der wird das zu schätzen wissen. ...und seine Cases sind großartig.

Bin gespannt auf deine ersten Anschaffungen - egal welchen Herstellers - und Erfahrungen.
 
doepfer ist im gegensatz zu vielen anderen modulen sehr preiswert - trotzdem haben viele teurere hersteller bei einigen punkten ganz klar die nase vorn. das liegt zum einen an der von dieter angestrebten philosophie und zum anderen schlichtweg am fokus auf´s spezielle. eine firma die nur ein modul anbietet zu einem wahnsinnspreis verfolgt sicherlich das gegenteil von dieter doepfer ... man muss halt genau wissen was man wovon braucht. es gibt module die von doepfer sicherlich mit die ab geeignetsten am markt sind und durch das aufgreifen von neuerungen anderer hersteller auch immer in betracht zu ziehen sind _ aber es gibt eben auch module die in ihrer sinnfälligkeit weniger heftig ausfallen - vor allem im mitlerweile doch großen konkurrentenfeld.

tools: viewtopic.php?f=36&t=65530&hilit=supertools
 
Hallo liebe Foristen, der letzte Stand als Anfänger ist: ich Hab von meinen lieben Nachbarn von Döpfer, Module von Mini-System A-100BSM, die ich selbst in einen A-100PB Koffer einbauen soll, angeboten bekommen. Ich kann das sofort dort abholen, was ich sehr aufregend finde. ich könnte auch andere Module dafür nehmen wenn vorrätig. Was wäre evtl. durch was zu ersetzen? Die neuen Module von Döpfer sind ja noch nicht erhältlich. A100-2 für 1 etwa? ADSR als dual von Intelijel ( Vorschlag von Crossi) evtl?....
Ich weiß, dass wenige von Euch ein Komplettsystem nehmen würden aber irgendwie muss ich anfangen. ich würde aber auch nur die Essentials! und Tools von Döpfer nehmen und die dann mit Fremdanbieter-Modulen ( AION, CM3..E350..) kombinieren, wenn ich wüsste welche diese sind..
Übrigens A-100 Basis 2 kostet fast gleich ( der A-100PB Koffer ist ziemlich teuer)
Crossinger hat von " einfacher Weg am Anfang", den man haben könnte, gesprochen, den habe ich offensichtlich noch nicht gefunden:)
Das System beinhaltet folgende Module:
2x Standard-VCO A-110-1
1x Ringmodulator A-114
1x Noise/Random A-118
1x VCF A-120 (24dB Tiefpass)
1 x logarithmischer VCA A-131
1 x logarithmischer Mixer A-138b
1 x ADSR A-140
1 x LFO A-145
1 x MIDI-to-CV/Gate/Sync-Interface A-190-4

Vielen Dank für eure Ratschläge
 
Ich würde das System an Deiner Stelle so nehmen, wie es ist. Ob Du wirklich teure andere Module brauchst, wage ich für den Anfang zu bezweifeln. In dem System steckt auf jeden Fall alles drin, was man zum Einstieg braucht.
 
Danke Claas, das ist schon mal eine Aussage und macht mir Mut.
übrigens , du hast ja auch Maschine. wie verträgt sich das mit der Anlage? hab auch Dark Time:) könnte lustig werden.
 
was wilst du machen ist die frage ... ohne antwort darauf kann man nur ins blaue beraten :school:


ich würde mit einem leeren case anfangen und dann erstmal "nur" eine kleine filterfrickelkiste für externe sounds da reinbauen und gleich mit midi ansteuern. als midi2cv-interface empfehle ich den muc300. das case würde ich mit nem DIY1 von doepfer aufbauen und auf 2 reihen gehen. da würde ich rensetzen

A106-6 weil der sehr vielseitig ist und gut klingt oder einen korgasmatron - aber das ist gleich ne andere liga

maths - version egal brauchts du auf jeden fall da führt kein weg dran vorbei :mrgreen:

A140 um eine "richtige" envelope zu haben

RM von intellijel - wenn du auf rm-sounds stehst ... ansonsten weglassen und der doepfer klingt nich wirklich gut

DIXI als modulator für filter FM und als richtigen lfo der sync kann bzw. auch als brauchbaren modulations-vco für FM-sachen für später - überhaupt würde ich von lfo´s absolut die finger lassen weil jeder vco (außer doepfer und der mfb rödel den man übrhaupt nicht kaufen sollte) kann auhc ordentlcih lfo (mit reset und ohne die wellenform zu "verlieren")

dualvca von doepfer weil der einfach gut ist und auch liner kann - das wirst du früher oder später für cv´s brauchen und auch vermisen - auch für audio kann ein linVCA manchmal sehr brauchbar sein vor allem in kombi mit dem maths ... ansonsten intellijel-vca

linMIXER von doepfer (überhaupt würde ich sowieso von exp. mixern abraten) am besten den polarizermixer damit kann man sehr gut vco´s pos/neg. mischen

minimulties von doepfer 2X

noise würde ich mir von extern reinholen - das gibt dir jedes plugin raus oder n sample tuts auch ... oder einfach mittelwellenradio


clocks und teiler derselben würde ich erstmal über den muc machen und den sound von einem externen 3vco-synth (kann auch n plugin sein) holen und das gleiche midi wie für das plugin oder einen externen snth (virus etc.) ungefiltert an den muc senden und dort mit dem filter und den modulationen und dem vca abgehen ... mit einem korgasmatron hättest du so eine stereofilterbank vom feinsten mit envelopfolower etc. ...


ich hab so mit meiner MPC und nem kleinen rack angefangen und das hat mcih erstmal absolut geflasht ... und sind auch schon 1k€ zum verbraten.

dann mit vco´s weitermachen und dann weißt du schon selber was du brauchen wirst....und auch was du wieder loswerden willst.
 
oh Gott!
und das soll ich als Anfänger alles verstehen? :)) vielen dank für deine Zeit. Auf die Frage mit "was ich machen will" habe ich allerdings gewartet. Die Antwort ist " SOUND".
Modifikationen kommen erst später. Extern war schon mal ganz gut, da ich paar Kleinigkeiten rumstehen habe, die ich einbinden könnte.
Der Rest sagt mir wenig, Maths hatte ich schon im Visier.
Ansonsten Werde das ganze mir in Ruhe vorlesen lassen:))
Vielen Dank nochmal
 
Welcome :D

SandJan schrieb:
1) Ich habe mir mal ein ein Setup überlegt:
- USB/MIDI-CV/Gate Interface Doepfer A 190 3
- VCO Doepfer A-110-1
- LFO Doepfer A-146 LFO II
Würden diese Module reichen um einzusteigen? Was sollte unbedingt teil des ersten Setups sein (Envelope Generator, Filter, Mixer, Mutiple, Clock Divider)? Ist vielleicht ein Synth wie MFB Nanozwerg in diesem Fall sinnvoller?
In diesem Fall kannste auf jeden Fall mal n Ton in der Tonhöhe/Länge mit dem Sequenzer bearbeiten. Kommt auf den Sequenzer an. Der LFO ist soweit nicht wirklich nötig, vielleicht für Pulsewith oder andere CV INs beim VCO. Würde dir hier schon wenigstens einen VCF dazu holen. Die Basis besteht meistens aus VCO - VCF - VCA. Der Rest drumrum. Entweder mehr Steuer-Signalorientiert oder Audioorientiert nimmt man evtl. noch einen weiteren VCO und Filter, denkt auch schon an Mixer oder Frequenz-Modulation. Clock und Timingtools sind dann für tiefere/erweiterte Rhythmic in der Modulation günstig, funktioniert gut mit Envelopes die nach Timing abgefeuert werden und z.b. ein Filter steuern. Beispielsweise einen "4ms QuadClockdistributor" und ein "Doepfer Quad-ADSR", können 4 verschiedene Timings an 4 verschiedene CV-Eingänge steuern, je nach Envelope (ADSR)-Einstellung in verschiedenen Längen und Verläufen. Mit einem CV-Mixer könnte man diese noch komplex gestalten und an einen einigen Ort schicken z.b. Filter-Cutoff.

SandJan schrieb:
2) Welcher Sequenzer wäre sinnvoll? Braucht man das Interface, wenn man einen Sequenzer mit CV-Out/Gate hat? Macht es Sinn den Computer als
Sequenzer zu benutzen? Gibt es eine entsprechende Freeware? Mit welchem Sequenzer wäre man besser dran? Analog bzw. Digital? Korg SQ1 vs.
Arturia Beatstep?
Der Computer als Sequencer wird deutlich flexibler sein als ein externes Gerät, längere Sequenzen sind kein Problem, es notenorientiert, Gatelängen sind schnell eingespielt mit Keyboard oder mit der Maus geklickt (Z.B im FLStudio Piano-Roll). Sequenzer-Freeware gibt es sicher, benutze die Suche. Ein Interface bedeutet bei dir was genau? Also ich habe bald ein Audio/Midi Interface für den PC und will dann auch über PC, den Modular anspielen. Ein "Doepfer Darktime" könnte bei mir als 2. CV/Gate Quelle dienen. Viele schwören auf beide, gerade der neue Beatstep Pro scheint ganz nett.

SandJan schrieb:
3) Welchen Case scheint für den Anfang sinnvoll? Es soll ja nicht zu klein sein, aber auch nicht das komplette Budget verschlucken!
Budgetfrage...Wer sowas umfangreich haben will sollte schon ruhig mit 6HE anfangen, man wird feststellen dass dieses schnell voll wird, bis man dann weiß was man brauch und will. Und evtl. reduziert auf 3HE oder maximiert auch Horror-Kabel-Hochhaus. Wenn du mit Sequenzen arbeiten würdest und die Instrumente selber modulieren geht schon viel Platz drauf. Aber ein Sequenzer-Rack mit Fertig-Sounds (TipTop Bassdrum, Snare, Hihat) brauchste weniger Platz aber bist auch nicht ganz so flexibel, außer eben in der Rhythmik. Schauste in meine Signatur, wie bieten recht günstige Racks an.

SandJan schrieb:
4) Eine letzte aber eher nebensächliche Frage: Kann man einen Korg Kaossillator Pro via Sequenzer bespielen?
Weiß ich nich.

PS: Es wurden viele Themen hier schon behandelt.
- viewforum.php?f=113
 
kl~ak schrieb:
das case würde ich mit nem DIY1 von doepfer aufbauen und auf 2 reihen gehen. da würde ich rensetzen

Bevor ich jetzt hier vollends durch eine zusätzliche Meinung zu der Modulzusammnstellung Verwirrung stifte, nur kurz meinen Senf zu o.g. Satz:

Im Gegensatz zu einigen anderen Kollegen hier im Forum bin ich der Meinung, dass man damit den Anfänger vollends überfordert: Gehäuse selbst bauen. Nicht jeder hat Geschick in Mechanik und/oder Elektrik oder WILL das zwingend als Teil der Modularwelt mitmachen. Und ich habe vollstes Verständnis und vollste Unterstützung für alle, die die Modularwelt als technische Laien und reine Konsumenten genießen wollen. Es gibt genug Optionen für Fix&Fertig-Cases. Die von Doepfer sind nicht billig, aber grundsolide. Außerdem geht es bei der Spannungsversorgung nicht um ne 5V-Batterie und diesen Hinweis auf der Doepfer-Seite sollte man ernst nehmen:

Pay attention that this is suitable for qualified personnel only who are able to ensure the electrical safety of the final construction. On no account beginners or laymans are allowed to assemble frames. Dangerous mains voltage 115V / 230V. Danger to life !

Musste auch mal gesagt werden.
 
ist richtig - trifft aber aufs DIY1 nicht zu, weil da alle ströme extern runtertransformiert werden -> kannst du alles antatschen.

das 2reihen case von thomann ist super fürs DIY1 - mal bei q960 nachfragender hat die glaube ich am start - wenn man das case nciht selber bauen will ...


aber richtig - man muss sich das auch zutrauen.
 
Von Maths würde ich einem Einsteiger abraten. Ist ein Modul, dass schon ein wenig Erfahrung benötigt. Selbst das in die gleiche Richtung gehende A-171-2 halte ich für ein Modul, dass eher für Erfahrene geeignet ist. Meine Erfahrung ist, dass man zu Beginn lieber Standardfunktionen nehmen sollte. Die spezielleren erschließen sich dann später besser und der Frust ist geringer.
Mit einem Doepfer- oder Pittsburg-Basissystem einzusteigen, ist meiner Meinung nach das Beste, um mit viel Freude und wenig Frust ins Modulleben einzusteigen und zu schauen, in welche Richtung es gehen soll.

Beispiel: Sind eher Moog-artige Klänge gewollt? Dann wäre ein Math so ziemlich verkehrt. Soll es experimenteller sein? Dann ist er eine gute Wahl.

Rahmen gibt es von verschiedenen Herstellern gute, ich selbst habe ein Doefer Low-Cost, mit dem ich sehr zufrieden bin.

Grüße,
Claas
 
suri schrieb:
oh Gott!
und das soll ich als Anfänger alles verstehen? :)) vielen dank für deine Zeit. Auf die Frage mit "was ich machen will" habe ich allerdings gewartet. Die Antwort ist " SOUND".
Modifikationen kommen erst später. Extern war schon mal ganz gut, da ich paar Kleinigkeiten rumstehen habe, die ich einbinden könnte.
Der Rest sagt mir wenig, Maths hatte ich schon im Visier.
Ansonsten Werde das ganze mir in Ruhe vorlesen lassen:))
Vielen Dank nochmal

Verstehe ich gut. Diese wilde "Empfehlerei" ist wenig zielstrebig. In dem System, das du beschrieben hast, ist vom Grunde her alles drin um loszulegen. Irgendwo habe ich den Rat gelesen, anstelle des A120 Tiefpassfilters ein A106-6 zu nehmen. Diesen Rat halte ich für gut, er gibt dir gleich am Anfang deutlich mehr Spielraum zum Experimentieren mit unterschiedlichen Filtertypen und damit abwechslungsreichere Klänge. Anstellte eines Tiefpassfilters hättest du gleichzeitig auch noch Hoch- und Bandpass zur Verfügung und kannst dir Klangvorstellungen damit gut erarbeiten. Es ist teurer, lohnt meines Erachtens aber.

Zum Maths: so häufig das Ding auch genannt wird, am Anfang könnte es mächtig überfordern. Ich denke, erst wer mit einem A140 ADSR (oder einem ähnlichen Standard) das Verhalten von Hüllkurven auslotet, wird damit vernünftig umgehen können ohne vom Frust übermannt zu werden. Gut, ein Maths kann mehr, aber das wird sich dem Anfänger nicht so schnell erschließen. Ein Maths ist gut, um ein bestehendes System später zu erweitern.
 
claas schrieb:
Von Maths würde ich einem Einsteiger abraten. Ist ein Modul, dass schon ein wenig Erfahrung benötigt. Selbst das in die gleiche Richtung gehende A-171-2 halte ich für ein Modul, dass eher für Erfahrene geeignet ist. Meine Erfahrung ist, dass man zu Beginn lieber Standardfunktionen nehmen sollte. Die spezielleren erschließen sich dann später besser und der Frust ist geringer.
Mit einem Doepfer- oder Pittsburg-Basissystem einzusteigen, ist meiner Meinung nach das Beste, um mit viel Freude und wenig Frust ins Modulleben einzusteigen und zu schauen, in welche Richtung es gehen soll.

Beispiel: Sind eher Moog-artige Klänge gewollt? Dann wäre ein Math so ziemlich verkehrt. Soll es experimenteller sein? Dann ist er eine gute Wahl.

Rahmen gibt es von verschiedenen Herstellern gute, ich selbst habe ein Doefer Low-Cost, mit dem ich sehr zufrieden bin.

Grüße,
Claas

Da haben wir gleichzeitig Ähnliches formuliert. Dem schließe ich mich an, auch was das A171-2 angeht.
 


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