Modular vs Musik / unmusikalische Nullen 2 :Behringer wird Modular - Eurorack-Hersteller

stockhausen.jpg

Stimmt, modulare Synthesizer wurden von Stocki nicht verwendet.
Aber die haben verdammt viel telefoniert, hier die Vermittlungsstelle von EMS.
;-)
Haha, schon schön - aber es ging denen nicht um "das Instrument", Herr Stocki™ hat sich nie sonderlich positiv über den Synth ausgesprochen sondern sich mehr für den Sequencer begeistern können, weil das eine Arbeitshilfe ist. Heute würde auch niemand da wichtig finden, dass das analog, sogar das eher unschön finden, was analoge Technik mit dem macht was man vor hat, sondern man wählte das aus, was in der Zeit überhaupt da war. Mit Eurorack haben die alle nicht gearbeitet und nicht wie hier sozusagen ihr Hobby verewigt und Modelleisenbahnsammelzeug gemacht. Das ist ein Unterschied. Viele arbeiten schon seit Jahren mit Max, weil es definierte Dinge tun kann und auch aufwendig as hell. Da will keiner Moogsound oder sowas. Das Ziel ist ja klar definiert, und dann wird das gemacht. Nicht weniger. Also. Andere Anspruch und Ziel und da steckt weniger Liebhaberei und so dahinter - die die hier sind sind aber eher genau das, also machen wie was, weil sie daran an sich Spaß haben. Der Stocki™ dachte da schon anders und seine Kumpels™ auch.

Das bedeutet nicht, dass ich das verurteile, nur möchte ich sagen, dass das Verhältnis anders ist und es eben viele Ansätze gibt und diese erst einmal wertfrei sein sollten. So hat der Amateur in seiner Bude eben seine Modulsammlung und zeigt sie seinen Freunden und was ist daran schlecht? Beim C64 hatte man damals immer behauptet, dass die Leute sozial entwurzelt würden. Aber sie haben auch nur generdet, manche gespielt und einige wenige auch programmiert oder gezielt damit was gemacht. Komponiert auch. Es ist nicht jeder mit toller Musik da raus gekommen aber eine Hand voll schon.

Das ist alles aber nicht wichtig, aber es ist auch ok anzuerkennen, dass es ein paar gibt ,die ihren Buchlamercedes mal vorfahren wollen, oder einfach Spaß an dem Gepieps' haben, ist doch nix bei. Aber es gibt andere, die darauf irre Kompositionen machen und spielen - sind naturgemäß viel weniger. Es ist also sehr unspektakulär was aus der Fragestellung und Anklage so raus kommt - Wie mit dem Opel Manta - einige fahren damit, andere zelebrieren es, andere prollen, dritte basteln und fahren - das machen sie alle - nur - ist ein Auto auch kein Instrument, es macht nur das. Aber wer will bewerten, was davon böse ist und was gut? Das braucht keiner. Aber man kann dann Opel hassen weil sie Autos bauen, oder weil solche Leute sowas machen damit oder der Manta ist ein Symbol für den Nord-Südkonflikt oder Mannis Freude oder Beschränktheit oder total geil oder bringt von a nach b - who the fuck cares? Es ist halt da.

Lass doch den Leuten ihre Sachen und schau nach Musik und Demos und so, was man so mag - ich selbst schaue auch nicht jedes Video wo ein halber Mensch drauf ist, der was von Depeche Mode nachspielt auf seinem Superdingsi. Und ich mag DM und Superdingsi und was sonst noch. Aber - manche schauen gern mal hin, zeigt anderen wie es geht oder was passiert wenn man hier an der Lasche dreht und so..

Ich rufe Teddybär Einsvier, ist jemand QRV? Wir sprechen jetzt das Synthesizergebet..
 
Haha, schon schön - aber es ging denen nicht um "das Instrument", Herr Stocki™ hat sich nie sonderlich positiv über den Synth ausgesprochen sondern sich mehr für den Sequencer begeistern können, weil das eine Arbeitshilfe ist. Heute würde auch niemand da wichtig finden, dass das analog, sogar das eher unschön finden, was analoge Technik mit dem macht was man vor hat, sondern man wählte das aus, was in der Zeit überhaupt da war. Mit Eurorack haben die alle nicht gearbeitet und nicht wie hier sozusagen ihr Hobby verewigt und Modelleisenbahnsammelzeug gemacht. Das ist ein Unterschied. Viele arbeiten schon seit Jahren mit Max, weil es definierte Dinge tun kann und auch aufwendig as hell. Da will keiner Moogsound oder sowas. Das Ziel ist ja klar definiert, und dann wird das gemacht. Nicht weniger. Also. Andere Anspruch und Ziel und da steckt weniger Liebhaberei und so dahinter - die die hier sind sind aber eher genau das, also machen wie was, weil sie daran an sich Spaß haben. Der Stocki™ dachte da schon anders und seine Kumpels™ auch.

Das bedeutet nicht, dass ich das verurteile, nur möchte ich sagen, dass das Verhältnis anders ist und es eben viele Ansätze gibt und diese erst einmal wertfrei sein sollten. So hat der Amateur in seiner Bude eben seine Modulsammlung und zeigt sie seinen Freunden und was ist daran schlecht? Beim C64 hatte man damals immer behauptet, dass die Leute sozial entwurzelt würden. Aber sie haben auch nur generdet, manche gespielt und einige wenige auch programmiert oder gezielt damit was gemacht. Komponiert auch. Es ist nicht jeder mit toller Musik da raus gekommen aber eine Hand voll schon.

Das ist alles aber nicht wichtig, aber es ist auch ok anzuerkennen, dass es ein paar gibt ,die ihren Buchlamercedes mal vorfahren wollen, oder einfach Spaß an dem Gepieps' haben, ist doch nix bei. Aber es gibt andere, die darauf irre Kompositionen machen und spielen - sind naturgemäß viel weniger. Es ist also sehr unspektakulär was aus der Fragestellung und Anklage so raus kommt - Wie mit dem Opel Manta - einige fahren damit, andere zelebrieren es, andere prollen, dritte basteln und fahren - das machen sie alle - nur - ist ein Auto auch kein Instrument, es macht nur das. Aber wer will bewerten, was davon böse ist und was gut? Das braucht keiner. Aber man kann dann Opel hassen weil sie Autos bauen, oder weil solche Leute sowas machen damit oder der Manta ist ein Symbol für den Nord-Südkonflikt oder Mannis Freude oder Beschränktheit oder total geil oder bringt von a nach b - who the fuck cares? Es ist halt da.

Lass doch den Leuten ihre Sachen und schau nach Musik und Demos und so, was man so mag - ich selbst schaue auch nicht jedes Video wo ein halber Mensch drauf ist, der was von Depeche Mode nachspielt auf seinem Superdingsi. Und ich mag DM und Superdingsi und was sonst noch. Aber - manche schauen gern mal hin, zeigt anderen wie es geht oder was passiert wenn man hier an der Lasche dreht und so..

Ich rufe Teddybär Einvier, ist jemand QRV? Wir sprechen jetzt das Synthesizergebet..

Ja, so sehe ich das auch. Und für alle, die von irgendwas im Netz genervt sind, haltet es wie Peter Lustig "einfach mal abschalten" (wer erkennt die Zweideutigkeit?).
 
Ja, so sehe ich das auch. Und für alle, die von irgendwas im Netz genervt sind, haltet es wie Peter Lustig "einfach mal abschalten" (wer erkennt die Zweideutigkeit?).

Achso, einmal abschalten wie das mit der Herz Lungen Maschine und dann abschalten wie ein Atomreaktor , das war sehr tiefsinnig von Dir , also im doppelten Sinne !
 
Der Hinweis und Seitenhieb auf Body-Shaming oder was auch sonst bis hin zu Lookism kann man machen, ist aber nicht zielführend in der Frage.
Hoppala ... da macht man einen sarkastischen Seitenhieb in Richtung der "hippen" Modularszene, und tritt eine Grundsatzdiskussion los. Grundsätzlich verabscheue ich solch Diskussionen zutiefst, da sie völlig sinnfrei und nie zu einem Nenner führen. Warum auch? Jeder soll das machen was er will, und andere dies auch tun lassen.

Allerdings nehme ich mir die Freiheit MEINE Meinung, meine Eindrücke, die für niemanden außer mich verbindlich sind, frei zu äußern. Denk & Meinungsdiktate gehen 0,00! UND wenn da Modularberge stehen, nur Gebrumme rauskommt, hippes Szenevolk hippelt, so empfinde ICH persönlich das als völlig sinnfrei! Wers aber mag bitte! Gottes Garten hat viele Pflanzen. Solange ich mein Schweineschnitzel essen darf ohne das mich ein Veganer oder Moslem militant beschimpft ist die Welt doch (noch) in Ordnung! Oder?

Und Mic, sorry, mir sind Ausdrücke wie Body-Shaming oder Lookism keine Begriffe. Ich Google da jetzt auch nicht. Du kannst durchaus Deutsch mit mir reden, in einer Sprache die so ausdrucksstark wie fast keine andere weltweit ist. Wenn du, was ich vermute, meinst dass ich die Leute in dem Video oberflächlich nach dem Aussehen beurteilt habe ... ja ... so ist das Berliner Szenevolk! 1:1, das ist erlebte Realität. Die nehmen sich da nix. Oder warum steht z.B. ein Türsteher vor dem hippen Berghain?

P.S. ich empfinde mein Modular in erster Linie als Instrument. Mit diesem versuche ich Musik zu machen. Musik die mir gefällt ... und übergreifend muss man Musik ja erstmal hinbekommen.

Eines der besten Alben des letzten Jahres mit Modular meinem Geschmack diesbezüglich folgend:
View: https://richarddevine.bandcamp.com/album/sort-lave

Man muss schon auch was können, ned nur rumbimmeln & pfurzen. :schwachz:

LG!!!
 
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Hoppala ... da macht man einen sarkastischen Seitenhieb in Richtung der "hippen" Modularszene
das mit dem "hipp" verstehe ich auch bis heute nicht..........

habe damals die entwicklung von Skateboard, windsurf, Snowboard miterlebt.......waren alles einfach "neue Märkte"....und stark wachsend.
sehe die Sache mit modular und vor allem Eurorack genauso !

Snowboarden ist heute etabliert und normal.....aber war es jemals hipp ?

wieso alles "so" verschreien ?
 
Hip ist "in", der Trend das Modulars cool sind ist schon merklich, egal ob das gut oder schlecht ist - ist offenbar gerade der Höhepunkt, ggf. auch der Beginn von etwas, weiss man nicht.

Ggf haben ja auch bald alle Bock auf Synthesizer!
Auf Musik, die nicht "normal" klingt?
Auf Zukunft?

Manche denken bei Synths sogar an die Vergangenheit, .. Retro.
Soll auch vorkommen. Synthpop ist halt voll 80er.
 
Krass, hier ist auf jeden Fall auch gut die “das werde ich jawohl noch sagen dürfen” Fraktion am start...

Naja. Die Geschmäcker sind halt verschieden. Sieht man ja auch an dem hier geposteten Zeugs...
Finds auch nicht wichtig wissen zu müssen ob jetzt Musik die ich höre mit dem modular gemacht ist oder nicht. Aber wenn einem Musik gefällt und dann erfährt man etwas über die Entstehung und das instrumentarium, das finde ich immer klasse.
Und ist das so wichtig immer rauszuposaunen was man doof findet?
Aber klar, „das wird man ja wohl nochmal sagen dürfen“...
 
ich finde die Suche nach guter Musik an einem instrumentarium festzumachen sinnlos. Modularvideos wären auch das letzte wo ich schauen würde wenn ich nach guter Musik suchen würde. Genausowenig wie Gitarrenvideos oder Saxophonvideos. Wenn ich gute Musik höre und zufällig herausfinde das da ein Modulsystem dabei ist freuts mich, aber auch nur weil ich selber eins habe. Ansonsten ist das vom Musiker gewählte Instrumentarium völlig irrellevant für die Qualität der Musik (wo man auch immer diese festmachen will)
 
ich finde die Suche nach guter Musik an einem instrumentarium festzumachen sinnlos. Modularvideos wären auch das letzte wo ich schauen würde wenn ich nach guter Musik suchen würde. Genausowenig wie Gitarrenvideos oder Saxophonvideos. Wenn ich gute Musik höre und zufällig herausfinde das da ein Modulsystem dabei ist freuts mich, aber auch nur weil ich selber eins habe. Ansonsten ist das vom Musiker gewählte Instrumentarium völlig irrellevant für die Qualität der Musik (wo man auch immer diese festmachen will)
Man scheint sich doch sehr gerne nach den Instrumenten zu orientieren, da verliert mancher den Focus auf die Musik.
Aber anscheinend funktioniert das oder warum findet man Beschreibungen wie "Konzert mit Modularsystem" oder "Buchla-Konzert" und ähnliches immer wieder in der Headline?
 
Aber anscheinend funktioniert das oder warum findet man Beschreibungen wie "Konzert mit Modularsystem" oder "Buchla-Konzert" und ähnliches immer wieder in der Headline?
Das funktioniert weil heute so viele Leute selber Musik machen oder gemacht haben, also Ahnung von der Materie haben und an einem Liveset interessiert sind welches nicht von Audiokonserven (Octatrack, Ableton Live, MPC etc.) kommt, sondern tatsächlich frisch erklingt. Auch sind sich diese Leute bewusst wie so ein System voreingestellt wird, aber dass das alles seine Grenzen hat und es so auch zu Improvisierungen und "Fehler" etc. kommt.

Die Faszination Buchla und Live wird damit zu tun haben was es alles mit der West Coast Synthese auf sich hat, keine klassischen Keyboards, eher Experimentell bzw. auf Performance ausgerichtet, die nicht auf das hoch- und hinunterdudeln von Tonleitern besteht (keine Radiomusik) und schlussendlich aber auch die preisliche Exklusivität des Instruments.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: evs
Man scheint sich doch sehr gerne nach den Instrumenten zu orientieren, da verliert mancher den Focus auf die Musik.
Ach, Hinweise auf das Instrumentarium sind nun auch im Bereich der "klassischen Musik" gang und gäbe: Denn natürlich will man als Konzertgänger wissen, ob einen ein intimer Abend mit einem Solisten erwartet, oder ein kammermusikalisches Erlebnis mit Streichquartett, oder ob es etwas auf die Ohren gibt mit einem großen Orchester, das möglicherweise sogar noch durch die Orgel unterstützt wird.

So gehört es zum guten Ton (um einmal im Bild zu bleiben), dass das Programmheft detailliert auflistet, wer im Orchester welches Instrument spielt; wenn ein Solist dabei ist, wird natürlich erwähnt, auf was für einer Geige genau gespielt wird – und bei Orgelkonzerten betet das Programm die Disposition der Orgel oder doch wenigstens ihre technischen Daten herunter.

Und wer sich der Mühe unterzieht, vorab die Einführung zu einem Konzert zu besuchen, wird selbstverständlich darauf hingewiesen, wenn in der Instrumentierung ein besonderes Instrument vorgesehen ist.

Das funktioniert weil heute so viele Leute selber Musik machen oder gemacht haben, also Ahnung von der Materie haben und an einem Liveset interessiert sind welches nicht von Audiokonserven (Octatrack, Ableton Live, MPC etc.) kommt, …
Natürlich, man berücksichtigt die Zielgruppe: Wenn ich hier im Synthesizerforum, in dem überwiegend die Technik verhandelt wird, auf einen bevorstehenden Auftritt von mir hinweise, erwähne ich selbstverständlich mein Instrument von Buchla. Für den Nichtsachkundigen genügt "Synthesizermusik".

Die Faszination Buchla und Live wird damit zu tun haben was es alles mit der West Coast Synthese auf sich hat, keine klassischen Keyboards, eher Experimentell bzw. auf Performance ausgerichtet, die nicht auf das hoch- und hinunterdudeln von Tonleitern besteht (keine Radiomusik) …
Und beim Auftritt unterlaufe ich dann genau diese Erwartungen, indem ich auf dem Buchla ganz klassisch mit Tastaturen improvisiere – auch wenn mein Gedudel von "Radiomusik" sicherlich immer noch weiter entfernt ist als Voyager 1 von der Erde.

View: https://wolfgangschaltung.bandcamp.com/track/buchla-in-bocholt
 
Und beim Auftritt unterlaufe ich dann genau diese Erwartungen, indem ich auf dem Buchla ganz klassisch mit Tastaturen improvisiere – auch wenn mein Gedudel von "Radiomusik" sicherlich immer noch weiter entfernt ist als Voyager 1 von der Erde.

View: https://wolfgangschaltung.bandcamp.com/track/buchla-in-bocholt

Könnte den Eindruck erwecken, das Don Buchla ... ;-)
Aber du hast natürlich recht, wer zu diesem Konzert kommt, der weiß natürlich auch was einen erwartet.
 
in einer Sprache die so ausdrucksstark wie fast keine andere weltweit ist

Das is aber ne ganz schön steile These. Erfahrungsberichte, Quellen, Belege, Studien dazu? Würde mich wirklich interessieren.

Btw: Richard Devine sagt ja immer etwa "ich versuche die spannendsten/ungewöhnlichsten Töne da herauszubekommen" und ich finde das gelingt ihm stets sehr gut. Er ist auf jeden Fall auf nem andern Level und gibt dem ganzen mehr Daseinsberechtigung, als das Klonen von 4tothefloor basis techno nur halt mit teurer Hardware statt easy recallable softs (was nicht heißen soll, dass ich das nicht auch gerne manchmal mache – zudem ist jedem selbst überlassen ob Modular Luxusgegenstand ist oder Werkzeug zum Experimentieren oder alles dazwischen).

Der Veranstalter schreibt genau das, was man ihm hinlegt.

Genauer: In der Regel, sofern man nicht explizit für die entstrechende Veranstaltung Inhalte (Infos, Texte, Referenzen) vorlegt, würde ein Veranstalter häufig googlen und das quasi erstbeste Textmaterial hernehmen. Das kann dann manchmal zutreffen, manchmal hat man aber auch der Veranstaltung oder dem eigenen aktuellen Projekt bzw. den Interessen enstrechend ein variables Programm, und so kann es passieren, dass die Info und das eigene Vorhaben nicht zusammenpassen. Letztlich dann dem Künstler selbst zuzuschreiben, nicht genug informiert zu haben (zumindest dem Veranstalter entsprechende Notizen zu geben). In Ausnahmen kann es natürlich auch vorkommen, dass Veranstalter ignorant und/oder faul sind, oder der beauftragte Praktikant ein Schussel ist, aber das ist ne andere Geschichte.
 
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Und beim Auftritt unterlaufe ich dann genau diese Erwartungen, indem ich auf dem Buchla ganz klassisch mit Tastaturen improvisiere – auch wenn mein Gedudel von "Radiomusik" sicherlich immer noch weiter entfernt ist als Voyager 1 von der Erde.

View: https://wolfgangschaltung.bandcamp.com/track/buchla-in-bocholt

Immerhin... Wenn ich mir die Youtube Videos von Leuten mit von 5HE Systemen ansehe ist das leider oft das Gegenteil. Die wollen alle einen auf Berliner Schule machen und verhunzen mit ihrem langweiligen Keyboard Gedudel die so schön eingestellten Sequenzen. Meine persönliche Meinung...


Hier gibt es noch ein sehr gutes Interview mit Suzanne Ciani, wo sie über Don Buchla und dessen Philosophie erzählt, wie es ist und war mit dem Buchla live aufzutreten, der Eurorack Explosion und andere Geschichten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Immerhin... Wenn ich mir die Youtube Videos von Leuten mit von 5HE Systemen ansehe ist das leider oft das Gegenteil. Die wollen alle einen auf Berliner Schule machen und verhunzen mit ihrem langweiligen Keyboard Gedudel die so schön eingestellten Sequenzen. Meine persönliche Meinung...

Haha!
Das sehe ich genau so!
Schaut irgendwie immer lächerlich aus!
;-)
 
kurzer hinweis aus der besserwisser-ecke: nicht alles, was im eurorack format daherkommt, ist auch "modular".

die mehrheit der "module" sind eigenständige geräte, die sich kaum von herkömmlichen generatoren und effekten unterscheiden und höchstens mal 2 oder 3 zusätzliche modulationseingänge haben.
 
Der Modularitätsgrad eines Moduls ist Definitionssache: Man vergleiche nur einmal die Oszillatoren des Moog-Modulsystems (also 901a/b und 921a/b) mit denen von Roland aus dem System 700 (702A/B/C) – Moog hat den Begriff der Modularität sehr eng gefasst und an dem Modulationseingängen keine Abschwächer oder gar Mischer verbaut, Roland hingegen hat Modulen selbige gegönnt.

Sind deshalb die Oszillatoren von Roland weniger modular als die von Moog? Natürlich nicht, die Oszillatoren von Roland sind bequemer zu benutzen, die von Moog kleiner.

Entscheidend ist einzig, ob die Kombination von einzelnen Bausteine in einem Modul dazu führt, dass der Anwender keinen Steuerspannungszugriff mehr auf einzelne Funktionen der einzelnen Bausteine hat. Alles andere ist letztlich – teilweise durchaus unterhaltsame – Zerebralakrobatik, und nur dann einer Erwähnung wert, wenn man darüber eine wissenschaftliche Arbeit verfassen und sich durch besondere Definitionswut hervor tun möchte.
 
Das Thema selbst ist jedoch nicht bezogen auf Eurorackformat sondern "Modular Musik" - solche die vorrangig oder vorgeblich mit modularen Synths hergestellt wurden.

"Sind Modular-Benutzer alle nicht fähig Musik herzustellen" wäre das auf die Spitze getrieben.
Vermutlich ist die Antwort nein, da pauschal gefragt in der Weise für zB "sind Gitarrenspieler generell muslkalische Nullen" ebenso nur mit nein beantwortet werden könnte.

Ist halt eine quatschige Frage und kriegt daher eine logische Antwort.

Wir hatten hier schonmal über "modularität" gesprochen, zB unterscheidete Serge hier sogar einfach die Form, also echte herausnehmbare Module von Systemen die zwar frei patchbar sind aber keinen Austausch der Module zulassen als semimodular, ich hingegen würde sie schon als Modular bezeichnet haben, den ganzen MS20-Kram mit fehlender Option den Audiosignalweg zu bestimmen als Pseudomodular sehen, während ARP2600 und M5 modular sind, jedoch nicht ganz - Prepatching empfanden ebenfalls einige bereits als nicht mehr modular, auch wenn man die Verbindungen leicht durch ein Kabel unterbrechen und anders patchen kann.

Gelten lassen muss man den Austausch von Modulen aber schon, nur gibt es dafür keine Bezeichnung, denn die funktionale Verschaltbarkeit ist meiner Meinung nach wichtiger, da sie die eigentliche Freiheit belegen, aber ich muss da nicht "Recht haben".

Ansichtssache und hat sich ggf geändert.
Kann man alles besprechen, ist aber eigentlich ein neues Thema.
wogegen sicher keiner was hat, da das Thema "Musikalische Nullen" eh schon vor Jahren geklärt wurde als Bullshit.
 
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Alles andere ist letztlich – teilweise durchaus unterhaltsame – Zerebralakrobatik, und nur dann einer Erwähnung wert, wenn man darüber eine wissenschaftliche Arbeit verfassen und sich durch besondere Definitionswut hervor tun möchte.

um was anders als um die erstellung einer wissenschaftlichen arbeit könnte es wohl in einerm forum gehen?

oder bin ich da jetzt gefangener meiner eigenen, sehr merkwürdigen wahrnehmung der welt.
 
Du kannst durchaus Deutsch mit mir reden
Diese Begriffe könnten evtl. noch nicht angekommen sein, sind aber in vielen Kreisen bereits bekannt - gemeint ist "Leute wegen ihres Aussehens einzuordnen" und so etwas wie Schämen für diese körperlichen Dinge als Referenz zu verwenden. Das habe ich natürlich gemacht um zu zeigen - habe es bemerkt, kann man drüber nachdenken, ist aber bestimmt nicht deine Intention gewesen, weshalb es auch nur ein Nebensatz ist. Die Nullen-Diskussion habe ich mit Satire-Flagge gesehen, denke du meinst das auch nicht "böse" auch wenn es so formuliert ohne Kontext so wirken mag.

Ich war also auch "böse" und habe das ein bisschen dramatisiert um es weiter unten faktisch selbst zu entschärfen. Annehmen musst du das freilich nicht. Ist halt nur ne Diskussion. Wir sprechen hier auch über Flachbahnpegelsteller und die Filtereckfrequenz. Und den höheren Sinn, oder so..

Das es ein paar Demos gibt, die nicht viel aussagen ist aber auch wahr..
Sehen wir, was draus wird, es hat bereits neue Beine bekommen und so ist Forum auch..

Berghain bin ich nicht gut drauf zu sprechen, den Laden vebinde ich aktuell mit Typen die davor rumhängen um Leuten das Telefon wegzunehmen, sie zu verpügeln oder zu bedrohen um ihre Drogen anzubieten und meinen sie wären die Könige. Uncool. Ist mir passiert, 3 Wochen lang Schmerzen nur weil ich da vorbeigegangen bin. Mein Interesse an Berlin und dem Laden ist kleiner geworden, Gewalt macht uncool.

und ja, mit dem Modular gibts gute und schlechte Sachen, siehe voriges Post.
Wir sind eh hier um zu reden, sind Forennutzer einfach nur Laberheinis oder kommt da auch mal inkl _self.
 
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