Welche aktuelle Sample-Groovebox hat die besten Synthese-Features ?

Ich@Work

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Welche aktuelle Sample-Groovebox hat die besten Synthese-Features ?

Mit welcher Sample-Groovebox kann man am besten kreativ mit Samples arbeiten.

Gefragt sind gute Timestrecht-Algorithmen, Multisamples, Sample-Aufnahme, Sequenzieren von Start-Abspielpunkten, loopbare Hüllkurven, Resampling, Filter-/Effektbearbeitung usw.
Wahrscheinich gibt es keine die alles am besten kann, doch welche kann man meisten und was sind die Abstriche ?
 
Ich starte mal mit dem Octatrack.
Immer wenn ich sample höre muss ich an ihn denken.
Ich meine Octatrack kann nicht alles. Es gibt immer noch Spezialisten für ganz besondere Fälle aber im großen und ganzen ist Octa auf Samplebearbeitung spezialisiert.
 
Jede Kiste hat so ihre Stärken und Schwächen.
Wenn's um Multisamples geht, dann wäre es wahrscheinlich die MPC X. Ich weiß allerdings nicht, wie rund sie läuft, und ich habe das Gerät noch nie selber angefasst.
 
Digitakt ist eig auch super aber die max. 3 sec. Aufnahmedauer ist echt nicht cool und echt mies von Elektron.
Max. 3 sec Aufnahmedauer, bist Du sicher was das betrifft???
hab ich noch nie gehört.

Im Elektronauts Forum gehen Sie von 33 Sekunden aus, und zwar ist das die maximale Samplelänge eines Samples das man in Bearbeitung haben kann!

Du kannst also 33 Sekunden samplen, es abspeichern und hast somit wieder alles frei um wieder 33 Sekunden zu samplen.

Du kannst soviele 33 Sekunden lange Samples im Projekt haben bis die 64Mb Projektspeicher voll sind. Dann musst Du ein neues Projekt starten.

Der gesamte Digitakt hat 1 Gigabyte Speicher, kann also so viele voll gefüllte 64Mb Projekte sichern bis eib Gb voll ist. Sind die Projekte nicht voll, kann man auch mehr Projekte speichern, eben bis 1 Gb voll ist.

Samples die via Computer geladen werden haben diese Beschränkung übrigends nicht!

Der Digitakt hat pro Projekt eine Speicherkapazität von ca.7 Minuten und 46 Sekunden.
Das sollte wohl reichen!


Wie entstehen solche Gerüchte?
Das ist ja fast geschäftsschädigend.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hm bitte nicht hauen aber ich werf mal ni Maschine in die Runde. Hab seither meinen Emu Sampler nicht mehr angehabt. Timestretching, slicing, fx und resampling sind da gut gelöst finde ich und es gibt Unmengen an Tutorials im netz
 
Jede Kiste hat so ihre Stärken und Schwächen.
Wenn's um Multisamples geht, dann wäre es wahrscheinlich die MPC X. Ich weiß allerdings nicht, wie rund sie läuft, und ich habe das Gerät noch nie selber angefasst.
Alles steht und fällt mit dem Workaround, wenn ne Kiste keinen roten Faden hat kann sie noch so viele Features haben. Dann wirds trotzdem nix.

ich werfe hier mal die 1010 Blackbox in den Raum, kann aber mangels Gerät nichts dazu sagen.
 
Synthstrom Deluge


-Samples
-Multisample
-Looper
-Sample Slice
-Subtrakive synthese
-fm syntese
-wavetable synthese (in planung)
-Timestreching
-Keine Sample zeit begrenzung (sdcard streaming)
-richtiger arranger

Habe bestimmt noch das ein oder andere vergessen.
 
Synthstrom Deluge


-Samples
-Multisample
-Looper
-Sample Slice
-Subtrakive synthese
-fm syntese
-wavetable synthese (in planung)
-Timestreching
-Keine Sample zeit begrenzung (sdcard streaming)
-richtiger arranger

Habe bestimmt noch das ein oder andere vergessen.
wie bedient man das alles?
Macht das Spass am Gerät die Synthesefunktionen zu bedienen?
Gibt es da einen guten Workaround der nicht auf den 7 Segmentanzeigen und dem Dataentryregler beruht?
 
wie bedient man das alles?
Macht das Spass am Gerät die Synthesefunktionen zu bedienen?
Gibt es da einen guten Workaround der nicht auf den 7 Segmentanzeigen und dem Dataentryregler beruht?

Das ganze Gerät dient dir als Anzeige wenn du z. B. Samples und loops bearbeitest.
Sounds erstellen ist dank der Shortcut funktion recht bequem. Natürlich ist es nicht vergleichbar mit einem Synth der viele Knöpfe hat aber es funktioniert gut.

Mit etwas zeit zum einarbeiten macht es sehr viel spass und weckt dabei auch noch Kreativität.
Es gibt genügend Videos im Netz die zeigen was geht.
 
Spectralis2 von Radikal Technologies
leider sind die Samples nicht mit dem "analog" Synth zu verwenden,
aber die Timeliearity des Synths ist ganz fein,
Multisamples gehen leider auch nicht...
Workflow ist super!!!
die fixed Filterbank sollte auch noch erwähnt werden.

Roland MC808 4 fach Multisample auf jedem der 16 Parts
mit dem Softwareeditor (nur stand allone) ganz cool zu editieren.
Leider ist der Workflow am Gerät selbst nicht das Gelbe vom Ei (keine- on the fly - Sequenzer Programmierung) => das ist echt bitter!
 
gute Timestrecht-Algorithmen, Multisamples, Sample-Aufnahme, Sequenzieren von Start-Abspielpunkten, loopbare Hüllkurven, Resampling, Filter-/Effektbearbeitung usw.

hab sie nie getestet, aber ich denke die MPC live kommt da momentan wohl am nächsten ran. Danach wohl Deluge.
Octatrack+Digitakt keine Multisamples. Digitakt kein Timestretch, Octatrack keine guten Time Stretch Algorithmen. Beide monophon. Digitakt nur mono samples.
 
Max. 3 sec Aufnahmedauer, bist Du sicher was das betrifft???
Ich habe den DT nicht gerade bei mir, kanns gerade nicht testen aber ich bin mir sicher das die Aufnahmelänge bei dem DT viel zu kurz ist und reicht nur für oneshots. Ob das 3 oder 10 sec sind weis ich nicht. Aber es sind sicher keine 30 solange ich mich daran errinern kann. Habe schon einige samples drauf.

Ich meine aber schon die Aufnahmedauer. Nicht die samplelänge die man reinladen kann. Man kann schon sehr lange samples reinladen und die drinnen bearbeiten aber keine langen aufnehmen.

Wenn's hier gerade einer mitliest der gerade einen DT daneben liegen hat, guckt mal bitte und korrigiert mich ggf.

Ich bin auch kein freund von schwachsinn erzählen aber ich meine wirklich das es keine 30 sec sind. Oder kommen mir 30 sec wie gefüllte 3 sec vor??? Denke aber nicht.
 
Ich habe im Digitakt Handbuch nachgelesen.
Da steht: "Die maximale Sampling-Zeit beträgt 33 Sekunden. Diese ist immer verfügbar, auch wenn die 64 MB RAM-Speicher eines Projekts bereits aufgebraucht sind "
 
Sorry, war dann mein fehler mit 3 sec. Muss aber sagen das die 33 sec mir sehr wenig waren. Deswegen ist der octa da schon besser.
 
Sorry, war dann mein fehler mit 3 sec. Muss aber sagen das die 33 sec mir sehr wenig waren. Deswegen ist der octa da schon besser.
das Gerät ist als Drum-Sampler konzipiert. Das ist schon sehr okay das man 30s samplen kann.
Warum wollen Leute ständig ein Gerät das alles kann. Das wird’s nie geben... um so mehr Features umso schlechter bedienbar und um so teurer.
Nehmt halt ne DAW wenn so ziemliche alle Funktionen halbwegs übersichtlich verfügbar sein sollen.
 
Kein Problem.

Bezüglich Octatrack/Digitakt habe ich eine Frage. Liege ich richtig : Digitakt ist intern Mono, Octatrack kann auch mit Stereo-Samples umgehen ?
Liege ich da richtig ?
 
Die samples im DT sind alle Mono drinne, der gibt aber wegen dem delay den man pannen kann "stereo" raus.
 
Warum wollen Leute ständig ein Gerät das alles kann. Das wird’s nie geben... um so mehr Features umso schlechter bedienbar und um so teurer.
Nehmt halt ne DAW wenn so ziemliche alle Funktionen halbwegs übersichtlich verfügbar sein sollen.

Aber das fordere ich gar nicht. Ich möchte auf Basis eines oder paar wenigen Samples ein Multisample erstellen und diese mit Synthese-Funktionen bearbeiten können, subtraktive Synthese reicht, muss nicht granular sein. Mit dem Sequenzer sollte man auf die Parameter der Synthese-Funktion und der Sample-Wiedergabe einfluss nehmen können. Mit Effekten/Filtern bearbeiten können und das auch resamplen können, resampeln wäre mir da wichtig.
So dass aus einem ursprünglich selber am Gerät aufgenommen Material was kreatvies tones erstellen kann. Oder halt mit dem Sequenzer auf die Sample-Wiedergabe basteln kann. Wahrscheinlich ist die MPC Live/X dafür wohl aktuell die beste Lösung? Was kann oder nicht die MC-707 im Bereich Sampling ?

Oder sind hier die alten 19-Zoll-Sampler mit nem externen Sequenzer unschlagbar ? Wenn ja, welcher hat den besten Workflow und noch zeitgemässe Datensicherung/Datenaustausch ?

Slicing braucht es zum Beispiel nicht zwingend. Live-Looping auch nicht.

Mir gefällt zum Beispiel der Volca Sample, auch wenn es da nicht um Multisamples geht aber die Kombination aus Sequenzer und Synthese-Paramter liefern tolle Ergebnisse. Man kann sehr spassig mit den Parametern und dem Sequenzer was kreatives basteln, allerdings ist mir das Gerät ein wenig zu frimelig. Hätte dies gerne in "Erwachsen". Wahrscheinlich ist hier der Octatrack die beste Alternative ? Nur irgendwas passt mir was nicht am Elektron-Sound, kann es nicht genau erklären. Könnten die Effekt-Klangfarbe sein.
 
Wahrscheinlich ist hier der Octatrack die beste Alternative ? Nur irgendwas passt mir was nicht am Elektron-Sound, kann es nicht genau erklären. Könnten die Effekt-Klangfarbe sein.
Shit in Shit out...
Bei den FX musst du schon ordentlich saften, dass sie auch Ihre Wirkung entfalten.
Ohne diese gibst du bei vernünftigem Pegel (:-) genau das wieder was du gesamplet hast, will sagen o. "Färben".
 
Aber das fordere ich gar nicht. Ich möchte auf Basis eines oder paar wenigen Samples ein Multisample erstellen und diese mit Synthese-Funktionen bearbeiten können, subtraktive Synthese reicht, muss nicht granular sein. Mit dem Sequenzer sollte man auf die Parameter der Synthese-Funktion und der Sample-Wiedergabe einfluss nehmen können. Mit Effekten/Filtern bearbeiten können und das auch resamplen können, resampeln wäre mir da wichtig.
So dass aus einem ursprünglich selber am Gerät aufgenommen Material was kreatvies tones erstellen kann. Oder halt mit dem Sequenzer auf die Sample-Wiedergabe basteln kann. Wahrscheinlich ist die MPC Live/X dafür wohl aktuell die beste Lösung? Was kann oder nicht die MC-707 im Bereich Sampling ?

Oder sind hier die alten 19-Zoll-Sampler mit nem externen Sequenzer unschlagbar ? Wenn ja, welcher hat den besten Workflow und noch zeitgemässe Datensicherung/Datenaustausch ?

Slicing braucht es zum Beispiel nicht zwingend. Live-Looping auch nicht.

Mir gefällt zum Beispiel der Volca Sample, auch wenn es da nicht um Multisamples geht aber die Kombination aus Sequenzer und Synthese-Paramter liefern tolle Ergebnisse. Man kann sehr spassig mit den Parametern und dem Sequenzer was kreatives basteln, allerdings ist mir das Gerät ein wenig zu frimelig. Hätte dies gerne in "Erwachsen". Wahrscheinlich ist hier der Octatrack die beste Alternative ? Nur irgendwas passt mir was nicht am Elektron-Sound, kann es nicht genau erklären. Könnten die Effekt-Klangfarbe

Was stells du dir genau unter einem Multisample vor?

die meisten Effekte im OT klingen nicht so irre toll... Filter,Delay sind aber super. Der Rest ist nur teilweise brauchbar.
Das meiste was du beschreibst geht eigentlich gut mit dem DT... nur multisamples gibts nicht
 
Timestretch beim OT ist unter aller Sau
und völlig outdated. Dasselbe gilt für Reverb, Delay, EQ, Compressor, Lo-Fi. Einzig der Comb-Filter taugt noch was unter heutigen Gesichtspunkten. Sie hätten da seit Jahren was dran machen müssen, aber sie haben niemanden mehr, der die Kiste weiterentwickeln kann. Die Engine/Wandler kackt im Gegensatz zum DT voll ab. DT hat Druck und ist klar, OT mumpfig und voller digitaler Artefakte. End of Life die Kiste.
 
Die Effekte im Octa sind doch ok...Filter Delay, Dark Reverb und Comb Filter sind richtig gut, der Compressor auch - mit den anderen kann man auch arbeiten. Mehr Brot und Butter als was Besonderes, aber ist doch ok.
Gain Staging ist beim Octa nicht so ganz einfach bzw. der Gain Staging Prozess ist etwas undurchsichtig, aber da gibt es einige sehr gute Threads z.B. bei den Elektronauts.

Octa wird keine großen Updates mehr kriegen, selbst für Bug Fixes muss der Code optimiert werden, weil die Kiste ausgereizt ist.
Das ist der Grund, nicht weil keiner mehr Elektron das könnte...

Beim Octa kommt jedenfalls auch das raus, was man reinsteckt, wenns mumpfig klingt liegt das nicht per se am Octatrack.

Man muss halt schon ordentlich auspegeln (pre fx und post fx) und richtig mixen.
Bei 8 Audio Tracks kann schon einiges zusammen kommen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei den meisten Geräten fehlen einige der Funktionen.
Mit alten Samplern oder einem Waldorf Blofeld gehen Multisamples, aber das wird dann schwierig das zu sequenzieren mit den Parametern usw.,
letztlich würde der Deluge schon passen.
Wobei gerade bei der Arbeit mit Multisamples usw. halte ich es für sinnvoll, doch auch Software zu erwägen.
Ab einer bestimmten Komplexität ist der Vorsprung an intuitiver Bedienbarkeit an Hardwaregeräten dann auch aufgebraucht.
 


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