Korg ARP 2600 FS / Mini vs Korg ARP2600M

Gemäß den Angaben eines Testers, der direkten Kontakt mit dem Instrument hatte, sind diese Buchsen verschraubt und nicht eingesteckt. Sollte das doch anders sein, müßte ich mich stark über die in einer persönlichen Mail gemachte Aussage wundern.
Ob man jetzt drei Teile oder ein Teil am Gehäuse zu befestigen hat: Hauptsache, die Kabel sitzen fest! Ich erwerbe so ein Instrument nicht zum Anschauen und/oder um mit Selfies zu posen, sondern um Musik zu machen.
Ich müßte jetzt bei Synthies wie Matriarch oder Grandmother wirklich nachschauen, von welcher Art die Patchbuchsen sind, ich weiß es wirklich nicht, obwohl diese Geräte nun schon seit einiger Zeit hier stehen.
Ich gehe aber davon aus, dass sie wie beim Mother-32 beschaffen sind.
Fakt ist, dass ich wegen der Buchsen kein Fass aufmachen würde, außer sie wären nicht am Gehäuse befestigt, das mag ich persönlich überhaupt nicht.
 
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M.i.a.u.: oli
Gemäß den Angaben eines Testers, der direkten Kontakt mit dem Instrument hatte, sind diese Buchsen verschraubt und nicht eingesteckt. Sollte das doch anders sein, müßte ich mich stark über die in einer persönlichen Mail gemachte Aussage wundern.
Das eine muss das andere nicht ausschließen: Die Tatsache, dass Buchse, Unterlegscheibe und Mutter beim KARP2600M nicht drei verschiedene Teile, sondern ein einziges sind, ist davon zu unterscheiden, wie dieses eine Teil nun befestigt ist. Ich habe es wie erwähnt nicht probiert, ob ich dieses eine Teil nun abziehen kann oder ob es aufgeschraubt ist.

Sprich: Es ist sehr wohl möglich, dass sowohl der Tester als auch ich die Wahrheit gesagt haben. Bitte, vielleicht magst Du bei Deinem Kontakt nachfragen?

Ob man jetzt drei Teile oder ein Teil am Gehäuse zu befestigen hat: Hauptsache, die Kabel sitzen fest!
Ja, die Kabel sollen fest sitzen – und die Kräfte, die beim Stecken und Abziehen der Kabel ausgeübt werden, sollen nicht auf die Platine übertragen werden.

Ich erwerbe so ein Instrument nicht zum Anschauen und/oder um mit Selfies zu posen, sondern um Musik zu machen.
Sind "anschauen" und "posen" denn wirklich die einzigen Motive, die Du Dir für die Frage vorstellen kannst, ob bei einem Instrument für 1700 Euro echte Buchsen samt Unterlegscheiben und Muttern verbaut worden sind oder nur entsprechend aussehende Blenden?

Allein die Tatsache, dass nicht einer der Tests auch nur erwähnt, dass es sich hier um Blenden handelt, finde ich bemerkenswert.

Fakt ist, dass ich wegen der Buchsen kein Fass aufmachen würde, außer sie wären nicht am Gehäuse befestigt, das mag ich persönlich überhaupt nicht.
Und genau das – ob die Buchsen am Gehäuse befestigt sind oder nicht – ist zur Zeit eben nicht zweifelsfrei feststellbar: Wir können von der Optik des Instruments nicht mehr darauf schließen, ob eine solche Buchsenbefestigung am Gehäuse vorliegt oder nicht. Das Instrument tut so, als sei es der Fall, ob es der Fall ist, wissen wir derzeit nicht. Ich finde das bei einem Instrument dieser Preisklasse unbefriedigend.
 
Naja, Fass aufmachen…

Finde ich auch übertrieben. Ich kaufe das einfach nicht.
 
Wie soll denn das funktionieren, wenn die Buchsegehäuseteile aus einem Teil bestehen, dass sie mit der Frontplatte befestigt sind? Eingepresst? Das wäre noch schlechter, weil nicht wartungsfreundlich.
Ggf. ist das Gehäuse nur aufgesteckt auf die eigentlichen elektrischen Verbindungselemente der Buchse. Das wäre noch schlechter.
Aber selbst wenn dieses Buchsengehäuse mit den elektrischen Verbindungselementen eine Einheit bildet, so wäre es doch trotzdem nur mit der Platine fest verbunden (durch Lötverbindungen) und nicht mit dem Gehäuse direkt verschraubt?
 
ugh, hoffe ich trage nicht zu drama zu oder so, aber wenn die buchsen wie am ms20 mini sind, würde das etwa so aussehen - plastikteil mit chromoptik am gehäuse und die eigentliche buchse dann an der platine


und hier runterscrollen zu "Analog Board" ---> The jacks and pots are not actually panel mounted with nuts, they just poke through the panel. http://falseelectronics.blogspot.com/2019/03/korg-ms20-mini.html

war teilweise auch verwirrt von aussagen in einem amazona test neulich, aber kann auch voll verstehen, wenn man an einem testteil nicht rumfuddeln will. irgendwer wird ihren/seinen schon mal aufmachen und gucken.
 
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M.i.a.u.: oli
Irgendwie möchte niemand die Frage nach der Art der Buchsen lösen. Es ist doch im Forum wohl mindestens einer, der mittlerweile einen 2600M besitzt. Vielleicht traut er sich ja einmal, die Frage zu beantworten. Meinen Kontakt brauche ich nicht mehr zu befragen, er hat das Gerät nicht mehr zur Verfügung.
 
Irgendwie möchte niemand die Frage nach der Art der Buchsen lösen. Es ist doch im Forum wohl mindestens einer, der mittlerweile einen 2600M besitzt. Vielleicht traut er sich ja einmal, die Frage zu beantworten. Meinen Kontakt brauche ich nicht mehr zu befragen, er hat das Gerät nicht mehr zur Verfügung.
Ich kann es verstehen, dass die Bereitschaft dazu, dieses Rätsel am eigenen KARP2600M zu lösen, nicht sonderlich hoch ist, denn was hätte man als eigentlich glücklicher Besitzer dabei zu gewinnen? Nichts außer Ernüchterung, wofür man aber das (zwar kleine, aber dennoch vorhandene) Risiko einginge, den Lack auf der Frontplatte möglicherweise zu beschädigen.
 
Ein leichtes Drehen an einer der Buchsen mit dem richtigen Werkzeug sollte nicht zur Beschädigung führen. Für den einen ist es dann Ernüchterung, für den anderen Gewißheit. Ich bin auch nicht gerade der geborene Feinmechaniker, aber so etwas traue ich mir schon zu. In Ermangelung eines Gerätes kann ich der Fachwelt leider nicht helfen.
 
Eigentlich interessiert mich ja das Buchsenthema nicht sonderlich, ABER ich muss trotzdem mal fragen:
- was hätten ordentliche Buchsen gekostet (in etwa geschätzt)?
- könnte man sie mit dem jetzigen Setup (falls es die Plastikteile mit Chromoptik sein sollten) noch nachträglich ersetzen mit Metallteilen?
 
könnte man sie mit dem jetzigen Setup (falls es die Plastikteile mit Chromoptik sein sollten) noch nachträglich ersetzen mit Metallteilen?
Wenn das wie beim MS20 Mini ist, dann sind die Plastikschraubbuchsimitate nur aufgeklippt und können nicht durch echte Schrauben ersetzt werden, weil die Buchsschäfte kein Schraubgewinde haben.
Bei meinem MS20 Mini damals, der mal zu Besuch war, gingen die geklippten Dinger ganz leicht ab. Da hatte bei Korg wohl irgendein Controller den Rotstift angesetzt. Andere Hersteller sind da kompromissloser. Mein Hydrasynth hat echte Schrauben.
 

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Zugegeben, beim Behringer 2600 bin ich toleranter und erwarte bei dem Preis keine Perfektion in allen Aspekten.
Aber ganz ehrlich: Bei dem Preis vom Korg muss das für mich einfach vernünftig verarbeitet sein. Wenn das wirklich aufgesteckte Kappen sind, dann wäre ich arg enttäuscht. Selbst Moog hat eine sehr solide Verarbeitung bei den immer noch angemessenen Preisen für Grandmother und Matriarch hinbekommen.
 
Ich persoenlich finde das halb so schlimm. Hat man denn vom MS-20 von Beschwerden ueber die Buchsen gehoert? Jetzt sind sie aus Metall, wenn auch nicht verschraubt. Viel wichtiger fuer mich waere der Klang und wenn ich von meinem 2600FS ausgehe, dann sitzt der voll drin.

Ja, man bezahlt am Ende fuer etwas, was man vielleicht nicht braucht, aber das hat Korg doch schon immer auch mit anderen Produkten gemacht, wie den MS-20m, der mit den SQ-1 kam (und dort durfte ich meine Buchsen auch selbst verschrauben). Oder der Odyssey, der mit dem Softcase rauskam. So ein bisschen Nostalgie und Luxus dazuzugeben, ist halt Korg's Eigenart ihre Vintage Sachen zu verkaufen.

Man sollte nicht vergessen, dass Korg das ARP Projekt richtig aufgezogen hat. Sie haben das einvernehmen von den Gründern bekommen, den Namen reserviert und dann die Teile so nah wie möglich am Original erzeugt. Ja, ich bin froh die FS Version bekommen zu haben, aber ehrlich gesagt, waere ich wohl auch mit der Mini Version zurechtgekommen und sie wuerde weniger Platz wegnehmen. Die Hardwares und das Keyboard sind im Keller da ich den ARP meistens mit einem Sequencer anspiele oder dann halt ueber Midi.

Aber vielleicht sehe ich das zu relaxed hier fuer den einen oder anderen. Aber guckt euch um, die SH-101 aus Plastik ist auch noch im Gebrauch ohne verschraubte Buchsen, oder der Pro One, der ohne Vergleich ist, wenn es um billige Bauweise geht. Und wer sich an den Buchsen halt so sehr stört, der kann halt zu dem Behringer Ding greifen, dass dann Soundmaessig fuer mich danben liegt. Schoener Synth, aber halt kein 2600.
 
Ich persoenlich finde das halb so schlimm. Hat man denn vom MS-20 von Beschwerden ueber die Buchsen gehoert? Jetzt sind sie aus Metall, wenn auch nicht verschraubt.
Ich möchte mich eigentlich nicht im Kreise drehen, tue es aber doch, wenn ich darauf antworte, dass ich derlei Blendwerk dem Preis des Instruments nicht angemessen finde.

Und wer sich an den Buchsen halt so sehr stört, der kann halt zu dem Behringer Ding greifen, dass dann Soundmaessig fuer mich danben liegt. Schoener Synth, aber halt kein 2600.
Ich hatte keine Gelegenheit, beide zu vergleichen: Sind die Unterschiede wirklich so riesig, dass man da von einem anderen Instrument sprechen kann?

Und dass mir jetzt keiner die Chantré-Werbung zitiert: "Na, so riesig werden die Unterschiede nicht sein. – Riesig nicht, aber fein!"
 
Ich möchte mich eigentlich nicht im Kreise drehen, tue es aber doch, wenn ich darauf antworte, dass ich derlei Blendwerk dem Preis des Instruments nicht angemessen finde.


Ich hatte keine Gelegenheit, beide zu vergleichen: Sind die Unterschiede wirklich so riesig, dass man da von einem anderen Instrument sprechen kann?

Und dass mir jetzt keiner die Chantré-Werbung zitiert: "Na, so riesig werden die Unterschiede nicht sein. – Riesig nicht, aber fein!"

Alles relativ und alles sicher aus der Sicht des Anwenders. Eine Eigenart die ich immer am 2600 geschätzt habe war die zackige ADSR Huellkurve und speziell mit der Kombination mit dem Sequenzer ist das fuer mich ein absolutes muss. Dann noch all die FM Moeglichkeiiten dazu und man kommt sehr schnell dahin, wo Vince Clarke mit seiner 2600 am Ende seines Videos hingelangt ist.

Wenn ich mit das Behringer Teil anhöre, dann ist das viel weicher. Also, fuer mich ist das daneben. Fuer jemanden der lieber einen weichen Sound spielt, da macht es vielleicht nicht soviel aus, aber dann kann ich das auch mit vielen anderen Synths.

 
Schoener Synth, aber halt kein 2600
Sorry, das sehe ich anders. Das sage ich als jemand, der 2 verschiedene Arp 2600 besaß und genutzt hat. Behringer hat das, bis auf den für mich miesen Federhall, schon ziemlich gut hinbekommen. Die Korg Neuauflage habe ich allerdings nie selbst ausprobiert. Mag sein, dass man durch die Optik allein schon mehr Klangtreue fühlt.
 
Sorry, das sehe ich anders. Das sage ich als jemand, der 2 verschiedene Arp 2600 besaß und genutzt hat. Behringer hat das, bis auf den für mich miesen Federhall, schon ziemlich gut hinbekommen. Die Korg Neuauflage habe ich allerdings nie selbst ausprobiert. Mag sein, dass man durch die Optik allein schon mehr Klangtreue fühlt.

Das finde ich interessant. Kannst Du mal was in der Richtung posten?
 
Das finde ich interessant. Kannst Du mal was in der Richtung posten?
Bevor ich jetzt den Drumtrack aus dem obigen Video nachahme, kann ich lieber auf meinen Youtube Channel bzw. den "Behringer 2600 Demos" Thread verweisen.


Dort habe ich ganze Tracks (Depeche Mode, Human League Coverversionen) nur mit dem Behringer (inkl. Drums) gepostet. Die Hüllkurven sind bei Bedarf ja noch schneller als beim ARP. Grundsätzlich stimme ich zu, dass der Behringer Grundsound etwas offener, weniger mittig ist und mehr Hi-Fi klingt als ein alter ARP2600, aber die Aussage "eben kein 2600" finde ich überhaupt nicht zutreffend. "Wie ein modifizierter 2600", da würde ich mitgehen.
Wie gesagt, zum Korg kann ich keine Aussage treffen, ob und inwiefern es dabei Unterschiede gäbe. Meine beiden Ex-ARP2600 klangen im übrigen auch nicht exakt gleich.

Sorry für's OT, hier geht es ja eigentlich um den Korg. Dessen Federhall eindeutig besser klingt als bei Behringer.
 
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Ich habe mir viele Deiner schönen Demos angehört und ich höre da immer noch Unterschiede. Alleine der Grundsound beim Behringer ist viel wolliger, die Envelope rumpft nicht so, obwohl sie auch schnell ist und so fort.

Hier ist mal ein Beispiel, was ich meine (ARP angetrieben beim MAQ16/3):



...meiner Meinung nach ist das hier jeden Cent Wert den ich Korg dafür bezahlt habe!

Hier mal die Einstellungen des ARP am Ende (am Anfang hatte ich Resonanz, Filter FM auf Null). Ich hatte auch an den Env Settings gedreht.

ARP_Einstellung.jpg
 
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Hast Du bei dem Beispiel die ADSR Hüllkurve auf dem Exponentiellen VCA Eingang benutzt? Ich benutze fast ausschließlich die AR und ADSR Hüllkurve auf dem linear VCA Eingang.
Edit: Ja ich sehe schon. Daher der Unterschied. Das geht auch mit dem Behringer, ich mag's persönlich nur nicht so, da ich das im Mix eh wieder anders regeln muss.
Aber lass uns das hier nicht vertiefen, das wird zu off topic. Es soll ja um den 2600M gehen, nicht um den Behringer oder FS.
 
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Hast Du bei dem Beispiel die ADSR Hüllkurve auf dem Exponentiellen VCA Eingang benutzt? Ich benutze fast ausschließlich die AR und ADSR Hüllkurve auf dem linear VCA Eingang.
Edit: Ja ich sehe schon. Daher der Unterschied. Das geht auch mit dem Behringer, ich mag's persönlich nur nicht so, da ich das im Mix eh wieder anders regeln muss.
Aber lass uns das hier nicht vertiefen, das wird zu off topic. Es soll ja um den 2600M gehen, nicht um den Behringer oder FS.

Kann man davon mal ein Beispiel bekommen? Eilt nicht und wir koennen es auch in den Behringer Thread stecken.
 
Kann aber rein psychplpgischer Effekt sein

Eigentlich egal, Hauptsache es macht "klick" - das kann und muss man auch nicht immer genau erklären.
Wenn's passt, dann passt es einfach. Und das Teil klingt auch super, keine Frage.
Mich schreckt der vergleichsweise hohe Preis immer noch ab. Der Formfaktor ebenfalls. Aber ich würde trotzdem gerne mal beide nebeneinander hier vergleichen, um dann ein echtes Fazit ziehen zu können. Vorher erlaube ich mir keine Meinung darüber, was unterm Strich für mich besser oder schlechter ist.
 
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Preist ist definitiv hoch.
Der Formfaktor sagt mir eher zu.
Da ich weder weder Original, M noch Behringer in Echt gesehen oder gehört habe kann ich auch kein Urteil dazu abgeben 🙂 Spielen würd ich alle gerne mal
 
Gerne. ich hab da schnell mal was Wirres zurecht-sequenziert.

Habe ich genauso gemacht, einfach an den Knöpfen des MAQs gedreht.

Hoehrt sich schon besser an, nicht so metallisch wie beim ARP, aber zackig ist das allemale. Ja, da werden wohl kleine Unterschiede sein, aber ich bin kein Fan, der bis in die kleinsten Details gehen mag, die man später im Song sowieso nicht raushören kann.

Persoenlich wuerde ich mir aber den kleinen Korg gönnen, wenn ich nicht schon die FS Version haette.
 


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