Modulareinstieg ja oder nein?

Die Argumentation ist manchmal ein wenig so .. warum spielst Du Geige, Kauf dir doch einen Roland Sound Canvas.

Es gibt schon Module, die sind einzigartig. Ich für mich kenne die Vorteile von Modular. Muß sie aber niemanden unter die Nase reiben. Nutze selbst aber auch lieber Software, einfach weil es meine Arbeitsweise ist und ich gerne Steuersignale mit der Maus Schubse..
 
Das Leben ist zu kurz um sich mit dem Modular zu beschäftigen, es gibt leichtere Wege die Musik zu machen. :)
Ok man kann mit dem Modular auch die Euphorie mal erleben aber dann ist auch das Leben vorbei und wo sind schöne Musik Stücke bei den Personen geblieben?
Ja die Ausnahmen bei den Modular Freaks gibt es auch, die mit Modular System was Schönes basteln können, aber es ist deutlich seltener, als bei einem durchschnitts trainiertem Piano Mann.

Das Modular System ist nicht schlecht, nur halt es gibt große Minus Punkte die kritischer sind als die Plus Punkte.
 
Ich gehöre auch dem Lager an, dass Modular vom eigentlichen Musikmachen ablenkt. Man kann da viel Spaß dran haben und Stunden in einen Patch versenken. Dafür ist das ein toller Zeitvertreib. Ansonsten meist nur gequietsche oder simple Arps, welches man im Bruchteil der Zeit mit einem modernen monosynth wie zB einem Pro-3 im Bruchteil der Zeit mit meist besserem Ergebnis hinbekommen kann. Und günstiger ist das dann auch noch, weil viele Eurorack Module nach meinem Empfinden maßlos überteuert sind.
 
Ich gehöre auch dem Lager an, dass Modular vom eigentlichen Musikmachen ablenkt. Man kann da viel Spaß dran haben und Stunden in einen Patch versenken. Dafür ist das ein toller Zeitvertreib. Ansonsten meist nur gequietsche oder simple Arps, welches man im Bruchteil der Zeit mit einem modernen monosynth wie zB einem Pro-3 im Bruchteil der Zeit mit meist besserem Ergebnis hinbekommen kann. Und günstiger ist das dann auch noch, weil viele Eurorack Module nach meinem Empfinden maßlos überteuert sind.
So sehe ich das auch. Und wenn man dann mal einen richtig guten Patch gebaut hat, dann lässt man das auf ewig so um es nicht zu verlieren oder man zerlegt ihn und trauert dann hinterher. Ich hab Modular aber benutze das nicht mehr. Evolver zb. reicht mir in Punkto Möglichkeiten crazy Sachen zu machen. Für normale Sounds ist der aber schon übertrieben.
 
Gibts da irgendeine Codierung, die oft verwendet wird? So nach dem Motto: Gelb ist immer ein LFO Signal?
Leider nicht , eigendlich schade da es Sinn machen würde , hatte mal eine Kodierung über Potiekappen, Blau Audio usw, gerade live war das hilfreich, bin aber wieder zurück zu Einheitsgrau / Silber Labordesign, was ich doch schöner finde, da homogener.
 
Also meiner Meinung nach ist Modular völlig überwertet. Man hört immer man kann damit Sachen zaubern die woanders nicht gehen? Was denn? Also ich hab noch nichts gehört
was nicht auch mit was anderem gegangen wäre.

Im Gegenteil ich behaupte das Modular sogar ziemlich einschränkt ist von den Möglichkeiten. Schon alleine Stereo zu machen ist ja ziemlich aufwendig, von Polyphonie brauchen wir gar nicht
erst zu reden. Dann beides zusammen erst? Wenn ich mir überlege was ich mit dem MiniFreak, einen Synth für 600€, alles machen kann und wieviel Geld ich ausgeben müsste um das Modular
nachzubauen wird einem Schwindelig. Und dann muss man jedesmal das erst Zusammenstöpseln.

Überlegt doch mal selbst, was kann man denn schon viel machen mit dem Basis-Set von Doepfer für 2500€?
Also abgefahren DnB-Basslines, traumhafte PADs, coole Leads mit ordentlicher Stereobreite etc gehen auf jeden Fall nicht. Da muss man dann schon nochmal paar Tausend hinlegen. Und selbst dann ist
mann immer noch stark eingeschränkt.
Anscheinend hast du das Konzept von Modular nicht verstanden. Da gehts bestimmt nicht um "schnelle Sounds"oder schnöden Mainstream, Stereobreite völlig uninteressant, (ansonsten eben Casio) . Eher : alles ist mit allem modulierbar. Das braucht Zeit und Entschleunigung. (Was heutzutage vielen fehlt und weit wertvoller ist wie Geld) Die Ergebnisse, in der Komplexität, sind da oft nicht wirklich vorhersehbar. Mein letztes Modular live Set mit den japamischen Sprachsampeln, zu einer Kunstaustellung, in Ffm, wo die Besucher selbst Hand anlegen konnten, hätte ich selbst mit mehreren m-freaks so nicht hinbekommen ;-) . Mein live System hat auch eine Grundverkabelung die bestehen bleibt und dann immer wieder veränderbar ist .
 
...
Was Produktives kam so gut wie nie dabei raus, außer dem Spaß mir eigene Module zu bauen.
Der Wendepunkt war das KB37 von Waldorf, völlig begeistert von dem Keyboard hab ich mein Setup zerpflückt und mithilfe meiner Lieblingsmodule und dem KB37 mein
analogen monophonen Traumsynth gebaut.
...
Darf man fragen wie du das bestückt hast?
 
Darf man fragen wie du das bestückt hast?
Fonitronik Thomas Henry 555-VCO
Schippmann CS-8 VCO
Horstronic Buffmult 2.0
Schippmann DTG (Dual Envolope / Gate Delay)
Majella Audio Dual VCA (modifiziert LM13600 statt 13700)
WMD Pole Zero VCF
Schippmann CS-8 VCF-02

das geht natürlich auch günstiger ;-)
aber auf Thrue-Zero FM und Phasenmodulation würde ich nicht verzichten wollen.

klar für das Geld bekommt man ja nen Minimoog D, aber mal ernsthaft mal will ja nicht nur Black Sabbath covern
 
Gibts da eigentlich irgendeine Strategie, wie man bei gefühlten 50+ Kabeln den Überblick behält?
Unsere Racks haben jetzt einen evolutionären Charakter. Die Verkabelung und welche Module in das live Rack schaffen hat sich entwickelt mit dem live-spielen Anspruch. Am Anfang experimentiert man ja rum aber für länger als 10 min taugt das nicht. Aber wir haben noch 1 Rack im Studio das immer neu verkabelt wird. Am live Rack entwickeln sich nur noch Kleinigkeiten.. Da will ich ja mehr spielen mit.
 
gut, hier mein Senf für den OP,
vor ein paar Tagen mal geschrieben worden. jetzt zurecht editiert.


Modular bringt tendenziell eins mit sich:
es braucht Jahre um die nötige Erfahrung aufzubauen,
um überhaupt in der Lage zu sein, "ein für sich selbst" GUT abgestimmtes System aufzusetzen.
In der Zeit verschlingts recht viel Geld, und noch viel mehr Zeit.

Ein Aspekt den viele wahrscheinlich gar nicht auf dem Schirm haben:
startet man mit Modular, ist die wahrscheinlichkeit SEHR hoch, dass man das stetig -neu- absurfen wird.
allein das verschlingt endlos ressourcen an Zeit.
....plötzlich klebt man am Netz. / würde DAS nicht unterschätzen !


wenn man mit dem klang herkömmlicher Synths/Geräte nicht ganz zufrieden ist,
läufts tendenziell auch darauf hinaus dass man nur das beste will. Dort wirds dann allenfalls auch gefährlich. imho.
"Fass ohne Boden" Gefahr ! edit: und "in die hype Falle tappen" Gefahr !
ich würde modular machen, aus "Spass an der Freud",....aber nicht um "besser" Ziele zu erreichen.
......dieses: ich will "Besser" ........kommt dann schon. aber ich würds nie direkt anzusteuern versuchen.
edit2: aber umgekehrt gesehen: ich würde IMMER oder zumindest "vorwiegend" versuchen nur das beste zu kaufen, automatisch.
speziell: VCOs, Filter, VCAs / viele der ganz teuren endlos hype Geschichten sind aus meiner Sicht aber gar nicht mal sooo gut. YMMV



was Produktion angeht:
das ist einzig und allein ne Frage des fokussieren könnens.
Da kann man gar nichts "dem modular" anlasten !.
.....Tendenzen lassen sich aber feststellen :harhar:
 
Zuletzt bearbeitet:
ich füge noch das dazu:
alles,.... den übersound, oder das überpatch, oder der übergroove.
Das gibts schon.

Das war bei mir aber quasi immer ne Frage von modulationen plus manuellem eingreifen.
die ganz grosse Magie mit dem modular kommt aus meiner Sicht von dort.
und zwar noch spezifischer formuliert: Sehr oft: beides zusammen, beides gekoppelt.

Das kann durchaus auch heissen dass man mit manuellem jammen "gegen" die automatisierten modulationen arbeitet !
das ist ein ganz genialer Trick.
oder man jammt manuell die modulationstiefen der laufenden modulatoren.

D.h. egal welche Magie module man besorgt, "sehr oft" sind es die kleinen Helfer drumrum die essentiell sind,
bzgl. was geht, und wieviel.

unterschätzen bis heute die meisten Leute aus meiner Sicht.
die Racks werden lieber mit teurem schnickschnack _vollgestopft_
 
und hier startet eben das Problem:

will man diese modulatoren üppigkeit haben, plus das weitere nötige drumherum um die auch gescheit zu verkoppeln, zu verteilen, etc.,
plus die Netten "Saugeil Sound" Module obendrauf, die dann "Den Sound" machen müssen, bekommt ein modular eben bereits schnell ne gewisse Grösse.

alles was klein ist, muss sehr sehr spezifisch ausgelegt werden.
tut mans nicht. wirds schnell zur mini furz kiste !
ist auch lusting.
Nur, für wie lange ?

die Erfahrung so ein kleines System aufzubauen muss man auch erstmal haben.
so seh ich das.
 
Ja gut. Aber das geht ja auch mit ner Drummachine und 2 nicht-modualren Synths

Nichts was du hörst, könntest du mit Drummachines und nichtmidulaten Synths hinbekommen

die gehörten Beispiele sind cool und offensichtlich für dich/euch die richtige Wahl !
Aber ich höre nichts was MAN nicht auch problemlos mit fertigen Hardwaresynths erzeugen könnte.
Da täuscht du dich. Es sind die sich gegenseitig modulierende Elemente.,die Filter mit den OSc in Kombi, die es so in keinem
Synth gibt. Es ist auch das zusammenkommen der Klänge. Du könntest ja mal versuchen eine Passage mir irgendwelchen Plugins nachzubauen. Das würde scheitern. Es sind die Kleinigkeiten, nicht irgend was grosses einmaliges. Wir haben auch mal mit einer Drummachine und einem Roland system 1m angefangen..
Alles was ich sagen will - Dinge die man wirklich nur mit einem Modularsynth machen kann gibt es zwar, aber die wenigsten brauchen das.
Es wohl vielmehr der Weg das Ziel. Also wie man Musik macht.

Da müsste wohl er Fragende nochmal in sich gehen was der Antrieb / die Motivation ist ein Modularsynth zu haben.
Fehlen ganz bestimmte Sounds oder ist man eher mit der aktuellen Arbeitsweise unzufrieden?

Ich befürchte fast man wird nicht drumherumkommen es mal auszuprobieren , sonst wird einen die innere Neugier wohl nie Ruhe geben.


Ich für mich habe aktuell ein schöne Balance erreicht zwischen Modular und konventionellen Synths. Und wenn mich jemand um Rat bitten würde, wäre das meine persönliche Empfehlung.
 
Da täuscht du dich. Es sind die sich gegenseitig modulierende Elemente.,die Filter mit den OSc in Kombi, die es so in keinem
Synth gibt. Es ist auch das zusammenkommen der Klänge. Du könntest ja mal versuchen eine Passage mir irgendwelchen Plugins nachzubauen. Das würde scheitern. Es sind die Kleinigkeiten, nicht irgend was grosses einmaliges. Wir haben auch mal mit einer Drummachine und einem Roland system 1m angefangen..
Poste doch mal bitte ein Klangbeispiel von der von dir beschriebenen Modular-Magie was nicht mit einem anderem Synth geht.
 
Modular hat rein garnichts mit occulter magie zu tun (wir sind ja nicht im Mittelalter) , mehr aber mit intelligenter Forschung. Musiker und Hörer die Modular mögen wissen warum ;-) . nicht jeder braucht das. Dachte auch immer das das ein super teurer Spass ist und hatte lange Abneigung da irgendwas zu machen bis ich einen bitcrusher brauchte und der Doepfer das günstigste war . Da fing das Umdenken an. Seitdem lieber Kohle für intercompatibles a100 system, anstatt xx psudokompatible monos, hab nur noch ms10 xox box und ms20 Kopie in mono .Wenn man zusammenrechnet die vielen Monosynths die sich ansammeln, selbst Volkas usw, das summiert sich mit der Zeit nicht ganz unerheblich. Module gibt es natürlich völlig übertrieben teuer , teils auch zurecht wg super komplex u quali, oft aber auch gehiped. Meine Cases selbst bauen ist immer irgendwie sehr spannend ;-) Es lebe die Alusäge, die ganze Installation, diy Module mag ich eh lieber, da man zu selbst gebauten Instrumenten noch mal einen anderen kreativen Bezug bekommt. Das meisste an Sounds geht klar auch mit nicht Modular. Modulsound ist meines Erachtens eher für spezielles- dafür aber top.
Siehe zb Doepfer Vocoder System. War insgesamt recht günstig, spielt aber in den Vocodersystemen ziemlich weit oben mit, warum ? Da diese zum einen vollanalog , gut klingend, zum anderen aber auch gleichzeitig eine CV gesteuerte Filterbank ist ! Lest euch mal die Producer Interviews von Gusgus durch. Die schicken einiges durch die Modul filter und Modul Fx . Mal eben ein Drumfile oder Pattern durchs Modulierte Lowpass Moogfillter schicken - kein Problem , dual auch in Stereo. Auch der alte a121 vcf2 Multimode Filter. Echtes Juwel. Gerade als Einzelkomponente. Soetwas aus einem Boutiqueladen kostet ein vielfaches.
Man braucht auch nicht gleich die volle Dosis an Modulen- Vorsicht, kann süchtig machen .
Semi modular ist oft voll suffisant. Gerade Berry hat doch da sehr günstige und absolut vielseitige Teile rausgebracht wie der Neutron usw. 2-4 von den Teilen und da braucht man fast keine Module mehr ;-) (so zum probieren) . Möge er noch den Vcs 3 clonen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hast du schon mal 2 Stunden live gespielt? Und ich meine wirklich live. Und das Publikum sollte die ganze Zeit begeistert tanzen. Dazu braucht es spezielle Instrumente. Alle 3 Erzeugungs Elemente sollten vorhanden sein, record, live und generativ. Das generative wird oft unterschätzt. Mit Standard Hardware ist das nicht möglich.


 
Man hört immer man kann damit Sachen zaubern die woanders nicht gehen? Was denn? Also ich hab noch nichts gehört
was nicht auch mit was anderem gegangen wäre.
Z.B. eine Panorama-Modulation des Hauptoszillators durch einen eine Oktave tiefer laufenden Suboszillator, PWM Modulation eines VCOs durch einen CV Sequenzer der vom Square-Ausgang jenes VCOs getriggert wird, M/S Processing im Signalweg...
 
Poste doch mal bitte ein Klangbeispiel von der von dir beschriebenen Modular-Magie was nicht mit einem anderem Synth geht.
Hier

Dort wo @fanwander seine Tags hinterlassen hat hört man, wie ein Suboszillator den Hauptoszillator im Stereo-Panorama des Oszillatormixers vor dem Filter moduliert (kann man mit Kopfhörer deutlich hören durch die Stereo-Breite und lässt sich anders so nicht erzeugen). Da der Sound recht tief spielt von der Grundfrequenz her, kommt M/S Processing im Signalweg zum Einsatz, um bei der anschließenden Filterung tiefpassgefilterte Frequenzen jenes Sounds mono zu verarbeiten und hochpassgefilterte Frequenzen stereo. Ein anderer Sound nutzt PWM Modulation eines VCOs durch einen CV Sequenzer der vom Square-Ausgang jenes VCOs getriggert wird (hört man am Ende eines Parts manchmal hochfiltern, an der Stelle erkennt man den charakteristischen Sound). Dass alles recht "klassisch" klingt ist beabsichtigt, ich mag klassische monophone Synthesizer Sounds - zumindest den Stereo Sound bekommt man anders mit nem analogen Monosynth trotzdem nicht hin.

Nichtmodulare Synths mit erweiterten Möglichkeiten finde ich auf dem Papier interessant, aber haben sich bislang bei mir nicht so recht durchsetzen können. Für hohe Sounds fand ich den Evolver ganz nett, aber komme nicht so recht klar auf Synths die (für meinen Geschmack) keinen Bass können. Mit nem Pro 3 käme ich auch nicht klar, weil ich Nebengeräusche bei einem Ladder-Filter unerträglich finde. Beim Matrixbrute gefällt mir schon der Grundsound nicht. Softsynths finde ich toll, auch einfache Synths mag ich sehr gerne (ich nutze auch gerne die Avalon Bassline). Für speziellere Routings im Analogbereich bin ich über Umwege bei Modularsynths gelandet. Und simple Modularpatches, die auch mit einfachen Monosynths gehen hat man eh in kürzester Zeit gepatcht, falls man sowas auch mal mit dem Modular machen möchte.
 
Poste doch mal bitte ein Klangbeispiel von der von dir beschriebenen Modular-Magie was nicht mit einem anderem Synth geht.
ca 90% meiner Musik funktionieren nur mit einem Modular-Ansatz. Das erscheint vordergründig nicht klanglich besonders anders als normale Synths zu sein, aber die Musik-Erzeugung - also nicht(!) die Klangerzeugung - baut bei mir komplett auf der algorithmischen Trennung von Erzeugung der Tonhöheninformation und Erzeugung des Klangzeitpunktes. Das ist etwas, was mit konventionellen Synthesizern oder Tasteninstrumenten nicht geht. Saiteninstrument können das natürlich schon immer.
 
Ich hatte auch einmal ins Modular reingeschnuppert.
Angefangen mit einem neuen Minibrute2. Ergänzt um ein gebrauchtes Low-Cost-Case mit ein paar gebrauchten Modulen. Es war sehr interessant, habe dabei einiges gelernt.
Doch es kam nach einer gewissen Zeit der Punkt, an dem mir der Weg zu meiner Kreativität fehlte.

Habe mein Equipment verkauft.
Und von dem Verkaufserlös konnte ich mir den Korg Minilogue XD, den Argon8 und den Behringer K2 kaufen.

War für MICH der bessere Deal.
 
spannend ist halt auch das man modular eigene Wege gehen kann.
derzeit benutze ich als "Sequenzer" fürn beat eine von midiclock getrigerte Kombination aus Clockdivider, Gatedelays und dem random rythm + LFOs
macht Spaß :cool:
was wäre das Fertigprodukt mit dem ich mir mit ein paar Potis den Rythmus bauen kann?
 
Warum nicht?

btw...top livesets! :frolic:
Man kann z.B. zwischen den einzelnen Stimmen eine Interaktion patchen.
Also z.B. den LFO von Stimme 1 mit einem Parameter von Stimme 2 verdrahten, oder eine Hüllkurve von Stimme 1 mit einem Parameter von Stimme 2.
Oder FM von Stimme 1 mit der von Stimme 2 per VCA gesteuert von einem LFO von Stimme 3, oder, oder ...
Da gibt es keine Grenzen zwischen den einzenen Elementen eines Patches.

Mir ist kein Synth mit einer derartig flexiblen Modulationsmatrix bekannt. Lasse mich hier aber gerne erleuchten.
Im besten Fall können sich 2 oder mehr Hardwaresynths gegenseitig modulieren (mit genügend I/Os), aber auch hier gibt es i.d.R. Beschränkungen durch die vorgegebene Mod-Matrix.
Mit MIDI will man das aber nicht (schon wegen der Bandbreite).

Modular ist für mich ein Klanglabor, wo eben andere Techniken jenseits der ausgetrampelten Pfade ausprobiert werden können.

Muss man mögen und klar - das ist schon etwas nerdig.
 
Hier

Dort wo @fanwander seine Tags hinterlassen hat hört man, wie ein Suboszillator den Hauptoszillator im Stereo-Panorama des Oszillatormixers vor dem Filter moduliert (kann man mit Kopfhörer deutlich hören durch die Stereo-Breite und lässt sich anders so nicht erzeugen).
Also nur damit ich das richtig verstanden habe: Ein Oszillator, welcher eine Oktave tiefer gestimmt ist, moduliert das Panning des Oszillators welcher zu hören ist?
 


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