Vinyl digitalisieren

S

sequsynth

.
Hallo,

ich möchte Vinyl digitalisieren.Falls jmd schon eine fertige AW für diese Thema gibt bitte einfach den Link posten.

Ich habe zum Testen erst einmal den Phonovorverstärker PP400 von Behringer,
auch Kabel um an mein Interface (Motu Traveler, genutzt werden Line Eingänge) anzukoppeln.

Natürlich muß ich vor dem Recording testen dass der höchste Pegel immer minimal unter 0 bleibt bzw. in den meisten Fällen 3 dB Headromm nutzen.Manche Platten haben doch eine große Dynamik.
Und mir ist klar: Digitale Übersteuerungen sind kaum rückgängig zu machen und klingen immer mies ohne Ende !

Mein spezielle Frage ist: Können vom Plattensieler bis zum Interface Brummschleifen,
Masseschleifen, Störgeräusche oder Einstreuungen entstehen die man vermeiden kann ?
Und wenn ja wie kann ich das vermeiden ?
Generell: Sollte man noch eine DI - Box zuschalten (akt, pass?)
Wenn ja gibt es da von Euch Empfehlungen.
Wenn nötig würde ich mir auch einen neuen, anderen, besseren Phonovorverstärker zulegen wie den Behringer, wenn er einen erheblich beseren Sound zeigen sollte.
(habe Tests mit dem Behr.gemacht, Frequenzgang usw., das Teil macht erst mal einen sehr guten Eindruck, viel besser
wirds dann erst weiter oben z.B. mit älteren Phonovorverstärkern von Sony, gebraucht ab ca 600 €, würde gerne drunter bleiben, so einen hatte ich nämlich mal,aber er ist kaputt gegangen)
Vielleicht habt Ihr einen solchen Signalpfad schon mal getestet und es gibt optimierete Vorschläge für Phonovorverst.
evtl DI BOX usw. ?

Vielen Dank,
 
sequsynth schrieb:
ich möchte Vinyl digitalisieren.Falls jmd schon eine fertige AW für diese Thema gibt bitte einfach den Link posten.
Google?
Ich habe zum Testen erst einmal den Phonovorverstärker PP400 von Behringer,
auch Kabel um an mein Interface (Motu Traveler, genutzt werden Line Eingänge) anzukoppeln.

Natürlich muß ich vor dem Recording testen dass der höchste Pegel immer minimal unter 0 bleibt bzw. in den meisten Fällen 3 dB Headromm nutzen.Manche Platten haben doch eine große Dynamik.
Und mir ist klar: Digitale Übersteuerungen sind kaum rückgängig zu machen und klingen immer mies ohne Ende !
Ich würde da halt einen Limiter reinhängen. In schick: Höf Dynamic Master, in weniger schick Behringer und Consorten.

Mein spezielle Frage ist: Können vom Plattensieler bis zum Interface Brummschleifen,
Masseschleifen, Störgeräusche oder Einstreuungen entstehen die man vermeiden kann ?
"Können" ja, "müssen" nein.

Und wenn ja wie kann ich das vermeiden ?
Passive Splitbox vor das Audiointerface. Es geht nicht um DI-Funktion (=Line auf Micro-pegel) sondern um die galvanische Trennung. Der Pegel bleibt gleich, aber durch den zwischengeschalteten Übertragertrafo wird die Erdungsschleife unterbrochen.

ACHTUNG: Brummen kann auch von vielen hübschen anderen Dingen als von der Erdungs-Schleife kommen!

Wenn ja gibt es da von Euch Empfehlungen.
Kommt auf die Qualität des restlichen Equipment und der Platten an

Wenn nötig würde ich mir auch einen neuen, anderen, besseren Phonovorverstärker zulegen wie den Behringer,
Wie gut sind denn Deine Platten? Nass abgespielt? Im Staubfreien Raum gelagert? Alle Katzen im Umfeld von 300 Meter vor dem Abspielen erschossen?
Oder sind es einfach Platten,die halt auch ein bisschen Lagerfeuerknisterromantik verbreiten?

Ich würde die Ausgaben sehr von der Qualität der Platten abhängig machen. 120 Euro für eine hochwertige Splitbox, 600 Euro für einen Vorverstärker, 600 Euro für einen tauglichen Limiter. Für das Geld kann man verflucht viele Stücke digitalisiert kaufen. Und (auch wenn jetzt hier wieder einige aufschreien werden) wenn Du nicht gerade von den Zinsen des letzten italienischen Lottogewinns lebst, dann rechne die Zeit, die Du damit rumtust in irgendeinem Stundensatz auch noch dazu (ich nehm da gerne die 18Euro des bundendeutschen Durchschnittslohns).

Zur Zeit eine Anmerkung aus eigener Erfahrung: Bis Du tatsaechlich die geschnittenen, normalisierten, konvertierten, sortierten und benamsten Files vorliegen hast, darfst du die doppelte Spielzeit der LP berechnen. Wenn Du gut bist die eineinhalbfache Spielzeit (das ist das, was ich nach längerer Übung mit Audiograbber, der ja vieles schon automatisiert, inzwischen brauche).
ZB. mein Plattenschrank hat 900 LPs zu ca 40 Minuten Spielzeit; das sind 36000 Minuten = 600 Stunden. Bei meiner 1,5 fachen Arbeitszeit wären das 900 Stunden * 18 Euro = 16200 Euro und etwa ein halbes Jahr Arbeiten (Wochenende hat man frei)

Wenn Du nur einige wenige Raritäten digitalisiert, mag das akzeptabel sein. Ich hab zB mal für meinen Vater gesammelte Mozartstreichquartette von Vinyl auf CD gezogen. Aber allein bis die *.WAV's brennfertig existierten, hab ich drei Wochen gebraucht (abends immer so nebenher gemacht).

Das nur mal so zur Nutzen/Aufwands-Relation.
 
hmm irgendwann werde ich wohl auch ein bisschen digitalisieren/samplen, mein zero 8 ran an den plattenspieler und dann ausgesteuert aufnehmen... ich werde berichten ob's gut wird
 
Das letzte Mal hab ich Platten über den Phonovorverstärker von meinem Ex Yamaha A-500 Vollverstärker digitalisiert, ohne Limiter und Splitbox. Ich weiss nicht,was Du für Anforderungen hast, aber in meinen Ohren klang das gut. Die Platten waren aber auch alle in einem super Zustand und regelmäßig mit ner Plattenbürste gereinigt. Plattenspieler war ein alter Thorens mit 'wackelnder' Grundplatte (andere würden das vielleicht gefedert nennen).
 
ich weiss nur eins, wenn man ein gutes audiointerface hat wird das nachher wieder so tönen wie vorher beim live abspielen und mir persönlich würde das wahrscheinlich genügen...
 
Uff, Florian, das ist die Kür-Variante und ich ziehe vor jedem den Hut, der sich das gibt.

Meine Vinyls, die auf CD sollen, ziehe ich ganz doof mit Magix Music Cleaning lab in den PC, setze notfalls die Track Marker neu und ziehe im Falle den Pegel, auch mit Limiter, in die Gegend, wo es meinen Ohren passt. Dauert abgesehen von der Überspielzeit keine 5 Minuten und gut ist. Es geht um bequeme CD, mehr nicht. Ansonsten sind die Vinyls ja auf dem Plattenteller ganz gut aufgehoben, der weiß ja mit dem schwarzen Plastikformat am meisten anzufangen :D
 
Ich würde da halt einen Limiter reinhängen. In schick: Höf Dynamic Master, in weniger schick Behringer und Consorten.
Habe ich auch schon dran gedacht.Ist ok.

Passive Splitbox vor das Audiointerface. Es geht nicht um DI-Funktion (=Line auf Micro-pegel) sondern um die galvanische Trennung. Der Pegel bleibt gleich, aber durch den zwischengeschalteten Übertragertrafo wird die Erdungsschleife unterbrochen.
ACHTUNG: Brummen kann auch von vielen hübschen anderen Dingen als von der Erdungs-Schleife kommen!
Sehr gut.Werde ich mir zulegen, auch um eine Fehlerquelle auszuschließen oder um damit zu experimentieren.

Kommt auf die Qualität des restlichen Equipment und der Platten an
Der Großteil der Platten ist aus den letzten 15 Jahren.Gekauft und gesammelt, weil sowohl als Musik an sich als auch als
Platte rar Wahre.Es sind aber auch ältere Sachen dabei aus den 70 ern.Meist aber Nachpressungen der org. Labels in New
Mint Condition.Insgesamt sehr wenig gespielt.

Vielen Dank erst mal.

Ich habe sehr viele Platten.Stückzahl, ach da wird man wieder, nichts führend zu etwas, verglichen, find ich...naja ok Ansichtsache.
Aber ich werde digitalisieren, ist ja auch um die Platten zu erhalten/schonen.Die Guten :)

Gruß
 
Analog-Limiter halte ich für unnötig, selbst ein Onboard-Sound kann dir heute das Rauschen, Rumpeln und Knistern von einer Platte in allerfeinster HiFi-Qualität aufnehmen, ohne an den lautesten Stellen übersteuert zu sein. Der Limiter wird nur hirnlos abregeln, wenn da irgendwelche Knackser kommen. (Gute digitale (Master-)Limiter sind da schlauer, die Regeln erst, wenn sie mit Clippen nicht mehr "durchkommen". )

Das Verbesserungspotential von Hai-Ent vs. solide Mittelklasse ist bei Schallplatte doch vor allem im gefühlten Bereich angesiedelt, die meisten Mängel sind der Platte zuzuschreiben.

Sicher hat ein toller PreAmp noch weniger Rauschen (was generell allerdings von dem der Platte soweiso weit überdeckt wird) und er wird auch die Entzerrung für beide Kanäle pisselig gleich und exakt auf der Normkennlinie halten. Nur: was solls? Das runde dB Abweichung, was da durchaus hörbar sein mag, klingt eben ein wenig anders, ebenso wie die heimischen Monitore auch etwas anders als die beim Mischen verwendeten klingen...
 
kpr schrieb:
Uff, Florian, das ist die Kür-Variante und ich ziehe vor jedem den Hut, der sich das gibt.
Ja, das Nacharbeiten ist wirklich eine Strafarbeit. Und die Mozartquartette sind "nur" 17 LPs gewesen. Allerdings ist es schon toll mal drei Wochen lang nur den Werdegang eines Komponisten in einem einzigen Genre durchzuhören

@Fetz: Ich geb dir komplett recht was den Limiter angeht. Der Höf ist halt Leveler, Expander und Limiter in einem und das wirklich so, dass man (oder zumindest ich) es nicht hört. Und er kostet wirklich nicht viel, für das was er kann. In der Bucht geht er sogar für 300/400 her. Meinen hab ich übrigens aus ORF-Beständen gekauft. Die hatten damals wohl ca. 40 oder 50 Stück für die Digitalisierung ihres Archivs gekauft, und danach abgestossen.

Florian
 
Altes Thema: diesmal anders gefragt.

Macht das audiophil überhaupt Sinn?, geht nicht um Raritäten, eher so Techno Scheiben, die man evtl. auch so digital bekommen könnte.

Hat eine digitalisierte Vinyl irgendetwas, oder ist das dann nur eine schlechtere CD?
 
Altes Thema: diesmal anders gefragt.

Macht das audiophil überhaupt Sinn?, geht nicht um Raritäten, eher so Techno Scheiben, die man evtl. auch so digital bekommen könnte.

Hat eine digitalisierte Vinyl irgendetwas, oder ist das dann nur eine schlechtere CD?

Es gibt keine Vorteile einer digitalisierten Schallplatte gegenüber einem digitalen Master wie CD, da hat Du vollkommen recht.
Allerdings musste ich schon häufiger beim Mastern auf das Vinyl zurückgreifen, weil entweder das Masterband weg war, oder in so schlechtem Zustand, dass man auf die Schallplatte zurückgreifen musste.
Das ist dann auch eine ziemliche Arbeit, das wieder auf ein vernünftiges Niveau zu bringen.
Hier ist ein Beispiel von einer meiner Restaurationen von Vinyl:


https://open.spotify.com/album/10drYx4LDg1vwT9B5Ns8Z5?si=YLy-8d2aSk2kvtMKkrPuPg
 
Hat eine digitalisierte Vinyl irgendetwas, oder ist das dann nur eine schlechtere CD?
Eine auf CD gespeicherte digitalisierte Platte, wird auch wie die Platte klingen. Vorausgesetzt, man hat sich beim Digitalisieren entsprechende Mühe gegeben.
Ich persönlich sehe keinen Sinn darin, Schallplatten zu digitalisieren. Es sei denn, man will sie z.B. im Auto hören. Aus audiophiler Sicht bringt das keinen Vorteil.
 
Also, nochmal bisschen deeper. Ich habe einige Vinyls, die es zwar auf YT anzuhören gibt, aber sonst hätte ich keinen Zugriff auf digitales Pendant.
Ich habe kein Spotify oder Sonstige Dienste. Wenn ich aber YT und Vinyl vergleiche, stinkt die YT Quali ziemlich ab.
Auch gibt es vieles was ich habe gar nicht auf Spotify & Co und ich fange jetzt garantiert nicht damit an CD Varianten davon zu kaufen.
Meine Phono Abhöre ist ziemlich gut inkl. Audio Interface, ich bin immo ziemlich angetan von dem Sound, deshalb kommen so Gedanken, das mal zu sichern, bevor man die Vinyls ausnudelt.
 
Kann man machen erwarte nur keine Wunder. Ich nehme dann und wann auch Stücke von Platte auf fürs Auto, da auch ich keine Streaming Dienste nutze und zweimal Kaufen tu ich die Sachen auch nicht.
In meinen Fall nehme ich das über mein Allen & Heath Xone Pult auf welches ein Interface verbaut hat.
 
Ich hab vor Jahren meine ganzen House / Techno / Trance Vinyls digitalisiert, weil die mich genug Geld gekostet haben, und ich nicht ein zweites mal Geld ausgeben wollte, um das alles nochmals digital zu kaufen. Abgesehen davon, das es vieles auch nicht digital zu kaufen gab.

Hatte damals ein Phono Audiointerface von Terratec für ca. 50 Euro benutzt, und war mit der Qualität mehr als zufrieden.

Das Audiointerface hat mittlerweile leider einen Wackelkontakt, daher habe ich mir das Behringer UFO202 als Ersatz gekauft, aber bislang noch nicht benutzt. Das scheint mir von den Features aber ähnlich zu sein, wie mein altes Terratec.

Mit Brummschleifen etc hatte ich da nie Probleme, dafür hatte das Terratec (wie auch das Behringer) extra einen Masseanschluss. An den hab ich immer meinen Technics 1210er angeschlossen, der hat ja dafür extra ein Massekabel. Ich glaube, ohne könnte es aber tatsächlich zu brummen gekommen sein.

Die ganzen Geräte und Sachen, die da Anfangs im Thread genannt wurden, braucht es eigentlich alle nicht.

Mein Setup war/ist:
- Technics 1200
- Audiointerface mit Phono Preamp (das Behringer kostet glaub so um die 30 Euro aktuell)
- PC

Der einzige Nachteil: die Platten sollten sauber sein, sonst knistert es halt. Wenn das knistern nicht allzu schlimm sein sollte, kann man das bspw. über Audacity nach der Aufnahme noch etwas korrigieren bzw. entfernen. Bei richtig verstaubten Platten sind dem ganzen dann allerdings Grenzen gesetzt.
 
Wenn ich aber YT und Vinyl vergleiche, stinkt die YT Quali ziemlich ab.

Das kommt wirklich immer auf die Videos drauf an, vorallem auch, wie aktuell die sind. Es gibt genügend Kanäle, auf denen Leute Musik von Vinyl abspielen, was so gut klingt, dass es gar keinen Sinn mehr macht, selber die Platten digitalisieren zu wollen.

Mein Plattenspieler hier hat egal was ich anstelle immer ein Brummen, besseres Equipment haben die im Video auch, bleibt nur noch die Youtube-Komprimierung aber selbst das ist eher minimal.
 
Das kommt wirklich immer auf die Videos drauf an, vorallem auch, wie aktuell die sind. Es gibt genügend Kanäle, auf denen Leute Musik von Vinyl abspielen, was so gut klingt, dass es gar keinen Sinn mehr macht, selber die Platten digitalisieren zu wollen.

Mein Plattenspieler hier hat egal was ich anstelle immer ein Brummen, besseres Equipment haben die im Video auch, bleibt nur noch die Youtube-Komprimierung aber selbst das ist eher minimal.

Muss wohl mal selbst welche digitalisieren und vergleichen mit dem was ich glaube von YT gut klingt.
Brummen tut bei mir nix.
 
Der einzige Nachteil: die Platten sollten sauber sein, sonst knistert es halt. Wenn das knistern nicht allzu schlimm sein sollte, kann man das bspw. über Audacity nach der Aufnahme noch etwas korrigieren bzw. entfernen. Bei richtig verstaubten Platten sind dem ganzen dann allerdings Grenzen gesetzt.

Meine Vinyls sind alle gewaschen und lagern in neuen Innenhüllen :cool:

Technics 1210 mk7 mit Ortofon Concorde Club MKII System

Allen & Heath Xone 23C Analog Mixer Rec Out -> RME Fireface UC -> PC
 
Zuletzt bearbeitet:
Brummen tut bei mir nix.

Die Elektrik hier im Haus ist halt Mist, egal was ich mache, wie ich erde usw, es brummt immer irgendwie.
Und es ist ein alter Dual Plattenspieler aus den 70ern, da bräuchte ich auch erstmal eine neue Nadel. Aber da es ehh brummt, habe ich mich nicht mehr weiter drum gekümmert.
 
Meine Vinyls sind alle gewaschen und lagern in neuen Innenhüllen :cool:

Technics 1210 mk7 mit Ortofon Concorde Club MKII System

Allen & Heath Xone 23C Analog Mixer Rec Out -> RME Fireface UC -> PC
Das interne A&H Interface vom 23C ist auch ganz nice zum recorden. Hab hier ein ähnliches Setup ... unterschied Technics 1210 MK5
 
da bräuchte ich auch erstmal eine neue Nadel. Aber da es ehh brummt, habe ich mich nicht mehr weiter drum gekümmert
vergeßt nicht daß abgenutzte Nadeln nicht gut für die Rillen der Platten sind!! Das brummen wird wohl ein Erdungsproblem sein. Aus meinem Dual Teller kommt ein Kabel daß ich
mit einem Erdungspunkt an meinem Verstärker verbinde. Es könnte sein daß irgendjemand ,irgendwannmal das Kabel von deinem Dual abgepetzt hat, oder daß es abgerißen ist :dunno:

Ich habe kein Spotify oder Sonstige Dienste. Wenn ich aber YT und Vinyl vergleiche, stinkt die YT Quali ziemlich ab.
Natürlich, erstens ist der Sound via YT komprimiert und zweitens finde ich persönlich daß ne Aufnahme von einer Nadel die den Sound abtastet mit seinen zusätzlichen Geräuschen und
meiner Meinung/Empfindung kräftigeres Hörerlebniss. Also ich habe den Eindruck daß meine Masters auf Vinyl besser klingen. Fakt ist, daß das Hörerlebniss über einen Plattespieler
ein anderes ist als wenn es eine digitale Aufnahmen ist. Und zwar durch die Abtastung. Da spielt es auch keine Rolle ob das Material das auf Vinyl geschnitten ,oder gepresst wurde
"nur" digital vom Rechner kam. Natürlich ist es nochmal ne andere Sache wenn's sogar von nem Band gekommen wäre aber alleine das abtasten der Nadel und das analoge Umwandeln
sorg für ein anderes Hörerlebniss als wenn der Sound schlicht ausm Rechner schallt. Und das hört man auch bei einer Aufnahme.
 
Zuletzt bearbeitet:
vergeßt nicht daß abgenutzte Nadeln nicht gut für die Rillen der Platten sind!! Das brummen wird wohl ein Erdungsproblem sein. Aus meinem Dual Teller kommt ein Kabel daß ich
mit einem Erdungspunkt an meinem Verstärker verbinde. Es könnte sein daß irgendjemand ,irgendwannmal das Kabel von deinem Dual abgepetzt hat, oder daß es abgerißen ist :dunno:

Ich habe den Plattenspieler nur mal ausprobiert, wenn ich den öfter nutzen würde, bekäme der auch eine neue Nadel. Gegen das Brummen habe ich alles mögliche ausprobiert, mit der Heizung geerdet, mit dem PC Gehäuse verbunden usw, hat alles nichts gebracht. PC und Hifi-Anlage verursache das gleiche Problem.
 
Mir macht das digitalisieren von Schallplatten schon Spaß. Früher auf Tonband oder cassette, heute in den Rechner. Von iTunes in Traktor, mixen , auf cd brennen. Fertig. Die zuletzt gekauften Schallplatten: Drexciya, Planetary Assault System, Beatles, Neil Young. Warum Platten? Cover/Hülle ist größer/geiler. Heutige Pressungen sind, mEn, besser als früher (80er).
Einen audiophilen Vorteil kann ich gegenüber cd aber nicht erkennen. Spotify und YT kenne ich nur vom HörenSagen:opa:
 
Würdet ihr das korrigieren, wenn z.b. der rechte Kanal 1 db leiser ist?
Anti-Skating hat keinen Einfluss, es kommt einfach so im Wavelab an.
 

Und wenn das tatsächlich schon so auf der Platte ist? Ist bei Stereo doch nix außergewöhnliches, dass da manchmal krasse Unterschiede auf den Kanälen sind. Hilft vielleicht, wenn man die gleiche Referenzplatte auf Vinyl und CD hat, damit man das soweit wie möglich ausschließen kann.
 


Neueste Beiträge

News

Zurück
Oben