sKurRiLe FiLme (Arthouse)

ich finde (fast) alle seine filme sind irgendwie skurril bis verstörend. aber das mag ich an ihnen. sie bleiben lange im kopf und ich freu mich, sie wiederholt zu sehen. freu mich auch auf seinen neuen "Poor Things", der ja auch schon einen preis gewonnen hat.
ich finde Ari Aster- und Ruben Östlund-filme sind ähnlich gelagert.
 
Gerade gesehen, ein Film von Brandon Cronenberg. Interessant, durchaus verstörend, ob ich ihn gut oder eher weniger gut finden soll, weiß ich noch nicht so recht. Handwerklich auf jeden Fall gut gemacht und hervorragende Besetzung.


 
Gerade gesehen, ein Film von Brandon Cronenberg. Interessant, durchaus verstörend, ob ich ihn gut oder eher weniger gut finden soll, weiß ich noch nicht so recht. Handwerklich auf jeden Fall gut gemacht und hervorragende Besetzung.



da reicht mir eigentlich schon der trailer, um den film mit seinem pseudophilosophischen geseiere in eine der untersten schubladen zu versenken...:rolleyes:
 
da reicht mir eigentlich schon der trailer, um den film mit seinem pseudophilosophischen geseiere in eine der untersten schubladen zu versenken...:rolleyes:

Vor einer solchen Einordnung, sollte man den Film schon gesehen haben, denn in die unterste Schublade gehört er denke ich nicht. Zumal der Trailer vom Film hier nur sehr wenig preisgibt. Wenn eine Sinngebung in einem Film aufgesetzt wirkt, merkt man das deutlich. Ich glaube, der Film leidet an ähnlichen Problemen, die auch einigen Frühwerken des Vaters innewohnen. Am Ende bleiben Bilder im Kopf und der diesbezügliche Grenzgang. Wenn man sich Scanners anschaut, mag der heute Kultstatus haben, aber wenn man mal über die Handlung nachdenkt, ist die gelinde gesagt reichlich "einfach". Man darf das vielleicht auch nicht überinterpretieren, ähnlich wie man das vielleicht bei Filmen von Lynch nicht tun sollte.
 
Vor einer solchen Einordnung, sollte man den Film schon gesehen haben, denn in die unterste Schublade gehört er denke ich nicht. Zumal der Trailer vom Film hier nur sehr wenig preisgibt. Wenn eine Sinngebung in einem Film aufgesetzt wirkt, merkt man das deutlich. Ich glaube, der Film leidet an ähnlichen Problemen, die auch einigen Frühwerken des Vaters innewohnen. Am Ende bleiben Bilder im Kopf und der diesbezügliche Grenzgang. Wenn man sich Scanners anschaut, mag der heute Kultstatus haben, aber wenn man mal über die Handlung nachdenkt, ist die gelinde gesagt reichlich "einfach". Man darf das vielleicht auch nicht überinterpretieren, ähnlich wie man das vielleicht bei Filmen von Lynch nicht tun sollte.
da magst du recht haben...im gegenständlichen fall bin ich aber zugegebenermaßen schon so von diversen vorurteilen behaftet, dass ich mir den film ersparen werde (alleine bei den darsteller kommt bei mir überhaupt kein "will sehen"-gefühl auf - da hatte ich sofort ein "aus der Pubertät rausgeschlüpte teenie-slasher-darsteller"-gefühl)...mag aber durchaus sein, dass ich mich irre was den gesamtfilm betrifft :dunno: (aber lebenszeit ist kostbar....)
 
Den Film kann man sich anschauen. Es ist zwar kein Meisterwerk, aber die Story ist nicht übel und die Schauspieler sind ok.

Vorausgesetzt man mag solche Filme natürlich, denn etwas anstrengend ist er schon.
 
Ähnlich verpeilt wie Beau is afraid.
hab ihn gestern gesehen und fand ihn schon schräg, aber nicht verpeilt. er ist wie "Beau" etwas zu lang geraten und erinnerte mich vom stil schon sehr an filme von David Lynch. dieses verunfallte eichhörnchen am beginn war evtl. schon sowas wie eine hommage an das bündel in "Eraserhead". auffällig war die filmmusik von Richard Vreeland aka Disasterpeace, die z.t. sehr opulent war und mir gar nicht recht passend schien.
ich meine, (fast) alle darsteller noch nie vorher gesehen zu haben und hoffe ein paar von ihnen zukünftig noch öfter zu sehen.
ebenso einen weiteren film von David Robert Mitchell.

ps.: hab mir jetzt eben "It Follows" aus der bibliothek geliehen und werd ihn mir demnächst ansehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
hab ihn gestern gesehen und fand ihn schon schräg, aber nicht verpeilt. er ist wie "Beau" etwas zu lang geraten und erinnerte mich vom stil schon sehr an filme von David Lynch. dieses verunfallte eichhörnchen am beginn war evtl. schon sowas wie eine hommage an das bündel in "Eraserhead". auffällig war die filmmusik von Richard Vreeland aka Disasterpeace, die z.t. sehr opulent war und mir gar nicht recht passend schien.
ich meine, (fast) alle darsteller noch nie vorher gesehen zu haben und hoffe ein paar von ihnen zukünftig noch öfter zu sehen.
ebenso einen weiteren film von David Robert Mitchell.

ps.: hab mir jetzt eben "It Follows" aus der bibliothek geliehen und werd ihn mir demnächst ansehen.
Ja, Lynch passt. Aber an die Ernsthaftigkeit eines Lynch kommt er nicht ran. Irgendwie ist er dafuer zu komisch.
 
... ach so - fällt mir gerade ein, wo ich hier den Thread sehe:
"Cube" ist neuverfilmt worden ("Cover" sozusagen) - letztens gesehen (via AppleTV).

Sehr japanisch inkl. Manga-Optik (mit meist sehr jungen Schauspielern), durchaus sehenswert - aber mit Längen.

Ich bin gerade zu faul die Links 'rauszupulen - aber wenn man "Cube" kennt (und schätzt), kann man sich den 2023er-Remix durchaus antun - gibt neue Wendungen, was den Kubus (und die Flucht daraus) angeht. (Prim-)Zahlen und kartesische Koordinaten spielen selbstverständlich wieder eine Rolle ...
 
Propagandafilm, der Jugendliche vom Geschlechtsverkehr abhalten soll
das ist ja eine interessante interpretation.
(was hat die Simpsons-figur, die ich nicht kenne, damit zu tun?)

den film halte ich eher für eine lagerfeuer-gruselfantasie von jugendlichen und fand ihn nicht schlecht. statt an Lynch erinnerte mich dieser film nun an Carpenter. im gegensatz zu "Halloween" liess die spannung hier jedoch merklich nach.

Ari Aster-filme tragen schon eine eigene handschrift und spielen für mich in einer anderen liga.
 
die Ernsthaftigkeit eines Lynch
ich habe mir nach jahren jetzt noch mal "Lost Highway" (und "Inland Empire") angesehen und muss sagen, dass ich die filme nicht richtig ernst nehmen konnte. die filme sind mit ihrem voyeurismus und dem ganzen manierierten gelaber für mich schlecht gealtert.
einzig die montage von ton, musik und (unscharfem) bild sind interessant und frisch geblieben.
die filme dazwischen ("The Straight Story" und "Mulholland Drive") mag ich nachwievor.

wer übrigens Patricia Arquette mal in einer superherausragenden rolle neueren datums sehen möchte, denen lege ich die mini-serie "Escape at Dannemora" ans herz. dort an ihrer seite Paul Dano und Benicio Del Toro!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: oli
@Casetti
Bin bei Dir was die von Dir o.g. Filme angeht.
Andererseits - wg. Lynch - kann man Eraserhead oder Elephant Man noch toppen?
 
den hammelmann-auftritt am ende hätte man sich mmn aber sparen sollen.
Hab ich auch zuerst gedacht, aber eigentlich macht der die Handlung erst rund, oder?
Der Film geht in eine ähnliche Richtung wie "Border" oder dieser Film, dessen Name mir nicht mehr einfällt, in dem eine Frau und ein Mann, die im selben Schlachthof arbeiten, immer denselben Traum haben, nämlich voneinander als Rehe (skurril genug?).

Schöne Grüße
Bert
 
Ja, genau den! Danke!

Hatte ich hier eigentlich schon mal "Knoflikari" ("Knopfmenschen") erwähnt? Es geht um Menschen und ihre Beziehung zu Knöpfen. Egal, kann nicht oft genug erwähnt werden, genau wie der österreichische Film "Kein Science Fiction".

Der "Cremaster"-Zyklus von Matthew Barney ist glaub ich weit jenseits von skurril, und der ist auf DVD (bis auf den kurzen Ausschnitt "The Order") auch nur teilweise, illegal und von der Leinwand abgefilmt zu bekommen (trotzdem eine Empfehlung!)...

Schöne Grüße
Bert
 
Casshern. Ein Asiatischer Sci-Fi Film aus 2004.

Anhang anzeigen 194832

ich habe die DVD dazu und das Making-of ist toll. Da haben sich eine Gruppe von vielen jungen Computer-Nerds zusammengetan und eine Render-Farm mit ihren Computers gebaut und den Film programmiert. Die Schauspieler haben fast ausschließlich in Green-Rooms agiert, die auch Stufen und Unebenheiten hatten, wie programmiert. Hollywood hat damals die Rechte daran gekauft, aber nie eine eigene Version davon produziert.
 
Ich bin mir nicht sicher, ob skurril das RICHTIGE Wort ist, um zwei von Jörg Buttgereits Filmen zu beschreiben, aber sie haben definitiv einiges an Aufsehen erzeugt vor Jahren, als sie veröffentlicht wurden. Ich habe gerade gesehen, dass es Wiederveröffentlichungen gibt auf BluRay.





 
Au Mann, "Nekromantik"!
Ich war damals bei einer der allerersten Aufführungen des Films dabei (auf dem Hamburger Fantasy-Filmfest oder auf der "Nacht der 1000 Schreie" im Alabama-Kino, ich weiß es nicht mehr genau) und habe von Buttgereit persönlich ein T-Shirt gekauft.
Das habe ich glaub ich sogar noch.

Schöne Grüße
Bert (der wohl die Szene mit der Katze am fiesesten fand)
 


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