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Moog Spectravox Vocoder - Spectral Modulator

  • #121
Ich habe ja auch den VF-11 und der ist für meinen Geschmack prima. Was die Klangbeispiele angeht, so haben die das gleiche Problem, wie vermutlich Du mit dem VF-11: Nicht der Vocoder ist schlecht, sondern das Modulator-Signal, das die Leute reinschicken. Damit ein Vocoder wirklich gut klingt, braucht es zwei bis drei Geräte, die erst mal das Modulatorsignal (=die eigentliche Sprache) aufbereiten: Kompressor, Noisegate und am besten noch ein EQ sind da Pflicht. Das gilt für alle, vom VF-11 bis zum Sennheiser VSM-201.
Also Instant Gratification gab es bei meinem VF-11 damals nicht, im Gegensatz zu späteren Software Vocodern wie Orange und TAL. Es ist auch mehr als 10 Jahre her. Er war gebraucht und am Anfang dachte ich, er wäre kaputt. Ich weiß auch nicht mehr, ob es die Silberbüchse war oder die Ausführung mit Tarnanstrich. Hat aber trotzdem gereicht, um mich all die Jahre weiter mit dem Thema zu beschäftigen und alles über preiswerte Neuerscheinungen im Hardwaresektor zu lesen bzw. in YouTube anzuschauen. Und wenn Moog etwas herausbringt, dann ist das bestimmt super, oder auch nicht.
 
  • #122
  • Daumen hoch
  • wunderbar
M.i.a.u.: Phil999 und binary_idol
  • #124
Mich würde mal interessieren, wieviel Thomann von diesen Kisten verkauft? Platz #1 bei den „Expander-Verkaufscharts“. 100?
 
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M.i.a.u.: Bernie
  • #126
Meiner ist gestern angekommen und befindet sich bereits, zusammen mit seinen vier Brüdern und Schwestern, im neuen 5-Tier Stand. Rein optisch ist das schon mal klasse, und natürlich auch als modulares Effekt(Gerät) inkl. Festfilterbank sehr gut einsetzbar. Als reinen Vocoder nutze ich allerdings andere Modelle, aber auch Software.
 
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M.i.a.u.: VEB Synthesewerk und Tom Noise
  • #127
Meiner ist gestern angekommen und befindet sich bereits, zusammen mit seinen vier Brüdern und Schwestern, im neuen 5-Tier Stand. Rein optisch ist das schon mal klasse, und natürlich auch als modulares Effekt(Gerät) inkl. Festfilterbank sehr gut einsetzbar. Als reinen Vocoder nutze ich allerdings andere Modelle, aber auch Software.
Welchen 5- Tier Stand hast du?
 
  • #129
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M.i.a.u.: Tom Noise
  • #130
Ich habe ja auch den VF-11 und der ist für meinen Geschmack prima. Was die Klangbeispiele angeht, so haben die das gleiche Problem, wie vermutlich Du mit dem VF-11: Nicht der Vocoder ist schlecht, sondern das Modulator-Signal, das die Leute reinschicken. Damit ein Vocoder wirklich gut klingt, braucht es zwei bis drei Geräte, die erst mal das Modulatorsignal (=die eigentliche Sprache) aufbereiten: Kompressor, Noisegate und am besten noch ein EQ sind da Pflicht. Das gilt für alle, vom VF-11 bis zum Sennheiser VSM-201.
das ist sicher eine Richtschnur für alle Vocoder.

Der einzige Vocoder, den ich gut kenne, ist der Roland VP-330. Der liegt seit etwa 20 Jahren brach und wartet immer noch auf die Reparatur. Umso mehr bin ich gespannt auf den Spectravox, der nächste Woche eintreffen soll.

Was ich aber sagen kann ist, dass der VP-330 direkt mit einem dynamischen Mikrophon sehr gut funktioniert. Man hat da zwei LEDs für das Mikrophon, eins für Signal, eins für Übersteuerung. Man sieht und hört gleichzeitig, wenn das Mikrophonsignal zu leise oder zu laut ist. Darauf richtet man sich ein. Es ist sowieso eine Sache mit Mikrophonie, und das hat eben auch mit Vocoding zu tun.

Man singt anders in einen Vocoder als beim Gesang. Man hebt die Stimme von Anfang an, gibt genug Signal (Attack). Und man hält die Stimme (Sustain). Das ist schnell zu erlernen, es ist aber ein Umdenken da, eine spezifische Vocodertechnik des Gesangs. Das ergibt sich aber von selbst, da man ja auch die Tasten spielt. Man macht eine Bewegung mit den Händen, und macht die Bewegung mit der Stimme. Kleiner Tip: für nicht-robotisches Vocoding, Stimmlage und Akkorde auf der Tastatur im Einklang halten. Dann helfen die Bandpassfilter dem Gesang.

Und ja, die Beispiele in den Videos zeigen klar, dass die Leute einfach nicht erfahren sind in dieser Sache. Nur schon die Leere der Ideen. Gerade diese Leute müssten den Rat befolgen, und einen Dynamikprozessor und EQ dazwischenzuschalten, um zu besseren Resultaten zu kommen. Das nur von der technischen Seite her. Für Musikalität gibt es kein Plugin.

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Die menschliche Stimme ist das beste Instrument das es gibt. Ein Vocoder ist eine Interaktion damit. Der Vorteil des Vocoders für Leute mit mangelhafter Stimme ist, dass das Klangmaterial von einem Oszillator bzw. polyphon von einem Stringsynthesiser herstammt. Es ist nur die Artikulation, die vom Menschen kommt. Kein Wunder, dass ich mich mit meiner schwachen Stimme dieser Technik besonders auseinandergesetzt habe.
 
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M.i.a.u.: Bernie
  • #131
Meiner ist heute eingetrudelt. Ich hatte aber noch keine Zeit, um mich näher damit zu beschäftigen. Bin gespannt, wo mich das hinführen wird.
 
  • #132
Meiner ist jetzt auch da. Bisher habe ich nur ein paar Beispiele ausprobiert - rauscht er bei euch auch? ZB der Marimba -Patch klingt prima, hat aber immer einen leichten Rauschteppich im Hintergrund.
 
  • #133
Welche Frequenzen hebt oder senkt man da an/ab? Hoffentlich nicht jede der 10 Frequenzen an denen die Filter arbeiten?
 
  • #136
Ja, ist sie. Aber ich hab da nichts gefunden hinsichtlich der Optimierung des Eingangssignals BEVOR es in den Spectravox geht.
Wenn ich Florian (@fanwander ) richtig verstanden habe, dann mindestens Stimmsignal komprimieren, ein Noisegate und eventuell EQ, da reicht wahrscheinlich, was sich typischerweise im Mischpult findet (Höhen, Mitten und Tiefen).
 

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